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Beitrag von jhmatz » 26.01.2018, 09:07

Bundesfreiwillige gesucht
25. Januar 2018 / 01:01 Uhr

Crossen. Crossen sucht für den Umwelt­bereich, das Schülercafé der Grund- und Regelschule
und für die Seniorenbetreuung Bundesfreiwillige.

Wer Interesse hat, kann sich an die Verwaltungsgemeinschaft Heideland-Elstertal-Schkölen wenden.

Telefon (036693) 4 70 25
E-Mail: kertscher@vg-hes.de

OTZ

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Landrat hört Bürger an

Beitrag von jhmatz » 13.02.2018, 08:54

Crossen. Für Bürger der Verwaltungsgemeinschaft Heideland-Elstertal-Schkölen
bietet Landrat Andreas Heller (CDU)

am Donnerstag, 15. März, 16 bis 18 Uhr,

eine Bürgersprechstunde an im Dienstgebäude der VG, Flemmingstraße 17 in Crossen.


Um Anmeldung wird gebeten, Telefon (036691) 7 01 01 oder E-Mail an presse@ lrashk.thueringen.de

OTZ / 13.02.18

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Crossen unterstützt die Vereinsarbeit mit 3000 Euro

Beitrag von jhmatz » 09.04.2018, 16:20

Gefördert werden unter anderem der Schulförderverein, die Burschenschaft und die Ausrichtung des Teichfestes.

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Die Elstertaler Burschenschaft organisiert das Maibaumsetzen in Crossen. Foto: A. Munteanu

Crossen. Neun Vereine werden in diesem Jahr von der Gemeinde Crossen mit insgesamt 3000 Euro unterstützt.

„Insgesamt hatten die Anträge ein Volumen von 3950 Euro“, sagte Lisa Beckmann (Die Linke), Vorsitzende des Ausschusses für Soziales und Kultur, der über die Verteilung der Gelder beraten hatte, zur Sitzung des Gemeinderates am Donnerstag. Deshalb hätten nicht alle Anfragen in vollem Umfang bewilligt werden können. „Der Antrag des Kirchbauvereins konnte leider überhaupt nicht berücksichtigt werden“, so Lisa Beckmann. Er sei nicht aussagekräftig genug gewesen. Und zur Sitzung des Kultur-Ausschusses seien auch keine Vereinsmitglieder zugegen gewesen, die den Antrag hätten erläutern können. Der Gemeinderat beschloss einstimmig die Vergabe der Mittel wie folgt:

450 Euro für die Elstertaler Burschenschaft zur Ausrichtung des Maibaumsetzens

400 Euro für den Schulförderverein zum Tag der offenen Tür

200 Euro für den Kleingartenverein Flurgraben für das ­Kinder- und Gartenfest

750 Euro an die Initiatoren des Teichfestes

400 Euro für den Kulturverein Crossen zur Zahlung von Künstlergagen

100 Euro an den Verein Ländliche Kerne für die Durchführung der Walpurgisnacht in Nickelsdorf

200 Euro an die Tauchlitzer Brunnengemeinschaft für das Brunnenfest

200 Euro an den Verein „Freunde und Förderer des Schlosses Crossen“ für ein Benefizkonzert

300 Euro an den SV Elstertal für die Jubiläumsfeier 135 Jahre Kegelsport

OTZ Susann Grunert / 07.04.18

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Ämter schließen an Brückentagen 30.4.18

Beitrag von jhmatz » 26.04.2018, 11:55

Eisenberg/Crossen. Das Landratsamt des Saale-Holzland-Kreises bleibt mit seinen Ämtern und Dienststellen an den Brücken­tagen Montag, 30. April, und Freitag, 11. Mai, geschlossen. Das betrifft auch den Dienstleistungsbetrieb SHK.

Die Verwaltung der Verwaltungsgemeinschaft Heideland-Elstertal-Schkölen in Crossen ist an beiden Brückentagen ebenfalls nicht zu erreichen.

OTZ / 26.04.18

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Wie steht es um die Löschwasserversorgung im SHK?

Beitrag von jhmatz » 24.08.2018, 07:12

Zisternen in Hetzdorf und Taupadel fertig. Crossen hofft auf Lösung für eine Baugenehmigung. Ziel von Kommunen ist eine generelle Lösung mit dem Trinkwasser-Zweckverband.

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Über die neue Löschwasserzisterne in Hetzdorf freuen sich Bürgels Bürgermeister Johann Waschnewski (CDU), Hetzdorfs Ortsteilbürgermeisterin Tanja Günther sowie Joachim Schenkel (von links) aus der Stadtverwaltung, der das Projekt betreut hat. Foto: Florian Girwert

Eisenberg. Im Landkreis boomt das Baugeschehen. Doch nicht jeder Bauwillige erhält eine Baugenehmigung. Ein Grund ist nicht selten der fehlende Nachweis, dass die Löschwasserversorgung für den Neubau gesichert ist.

In etlichen Kommunen ist das Problem Löschwasserversorgung zu einem Dauerbrenner geworden. Wie jüngst in Crossen. Dort wartet ein Unternehmen seit fast einem Jahr auf die Baugenehmigung. Der Nachweis, dass aus einem nahen Hydranten des Zweckverbandes Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung Eisenberg (ZWE) ausreichend Wasser zum Löschen im Brandfall kommen würde, ist zwar erbracht. „Aber auf dem Protokoll steht nicht das Wort Löschwasser“, erklärt Bürgermeister Uwe Berndt (Die Linke). Er hofft im Interesse der geplanten Firmenerweiterung in seiner Gemeinde, dass es an diesem Freitag dennoch eine Einigung mit der Genehmigungsbehörde im Landratsamt gibt.

Derweil wird zum Beispiel in Bürgel und Schkölen in kleinen Schritten an der Verbesserung der Löschwasserversorgung gearbeitet. Erst in dieser Woche sind in den Bürgeler Ortsteilen Taupadel und Hetzdorf Löschwasserzisternen mit 100 Kubikmetern Volumen fertiggestellt worden, die demnächst in Betrieb gehen sollen – oder besser in Bereitschaft.

300 000 Euro hat die Stadt insgesamt für die Ertüchtigung der Versorgung ausgegeben. In Hetzdorf ist eigens ein Behälter vor Ort gegossen worden. „Mit dem Tieflader Betonteile hier anzuliefern, wäre schwierig gewesen“, sagt Ortsteilbürgermeisterin Tanja Günther.

Bürgels Bürgermeister Johann Waschnewski (CDU) betont, nur mit der Perspektive auf die Ertüchtigung der Löschwasserversorgung sei es überhaupt möglich gewesen, für Neubauten in den Ortsteilen Baugenehmigungen zu erhalten. Das wird jetzt grundsätzlich einfacher.

In Taupadel besteht der Tank aus Betonfertigteilen. Zu sehen ist – außer einem Löschwasserstutzen – in beiden Fällen nicht viel. Gras muss noch über Sache wachsen, dabei hilft nur Regen. Aufgefüllt werden die Zisternen aus dem Trinkwassernetz. In regelmäßigen Abständen wird dann ihre Funktion überprüft, dabei soll ein Teil des Löschwassers getauscht werden.

Nach dem Erstangriff mit einem Löschfahrzeug soll die Versorgung in einem Radius von 300 Metern – hier also für den ganzen Ort – für zwei Stunden gesichert sein.

Auch im Schkölener Stadtteil Nautschütz soll demnächst ein Feuerlöschteich durch eine Zisterne mit 100 Kubikmetern Volumen ersetzt werden, wie Bürgermeister Matthias Darnstädt unserer Zeitung sagte. Er hofft, dass die Stadt Schkölen mit 50 000 Euro oder nur wenig mehr für das Projekt auskommt. Neben den Kosten für die Zisterne selbst soll möglichst viel in Eigenleistung gemacht werden – wie viel genau, das ist noch nicht klar. Passieren soll das noch in diesem Jahr. Was anschließend mit dem Feuerlöschteich passiert, soll noch geklärt werden – auch Renaturierung ist denkbar.

Crossens Bürgermeister Berndt weiß: „Jeder hat für seine Position Recht.“ Der ZWE ist zuständig für die Trinkwasserversorgung, nicht aber für das Löschwasser. Darauf wies der Verbandsvorsitzende, Schkölens Bürgermeister Matthias Darnstädt, in der jüngsten Sitzung des Crossener Gemeinderates hin. Er verwies auf das Gesetz, nachdem jede Kommune zuständig ist für die Löschwasserversorgung. Und er verwies auf die Satzung des Zweckverbandes, nach der der ZWE die Trinkwasserversorgung in den Gemeinden im Verbandsgebiet abzusichern hat – nicht aber die Versorgung mit Löschwasser.

ZWE-Geschäftsleiterin Ute Böhm sagte zudem: Im Brandfall könnten die Feuerwehren die blauen Trinkwasser-Hydranten des Verbandes nutzen. Eine Garantie, dass zu jeder Zeit über die Anlagen des Verbandes ausreichend Wasser zum Löschen von Bränden anliege, könne aber nicht gegeben werden.

Auch das Bauordnungsamt des Kreises verweist auf das Thüringer Brand- und Katastrophenschutzgesetz, nach dem die Kommunen zuständig sich für die Löschwasserversorgung.

„In allen Bauantragsverfahren müssen die Städte und Gemeinden seit der Einführung von Formblättern 2010 für bauaufsichtliche Verfahren im Rahmen ihrer Stellungnahme zu Bauanträgen die Angaben zum Grundschutz – Löschwasser – schriftlich mitteilen. Der ausreichende Grundschutz an Löschwasser ist eine zwingende Voraussetzung für die Erteilung einer Baugenehmigung“, heißt es dazu auf Zeitungsnachfrage aus der Behörde des Kreises. Und weiter: „Ist dies gemäß der Stellungnahme der Gemeinde nicht gegeben, kann eine Baugenehmigung nicht erteilt werden, was im Saale-Holzland-Kreis auch bereits vorgekommen ist.“
Der ZWE – das sind die Gemeinden

Crossens Bürgermeister Berndt sieht zwar Möglichkeiten, im eigenen Gemeindegebiet die Löschwasserversorgung zu sichern. Etwa mit einer Löschwasser-Entnahmestelle für die Feuerwehr an der Weißen Elster und langen Wegestrecken mit Schläuchen bis zu den Einsatzorten. Er sagt aber auch: „Es macht jedoch keinen Sinn, für das Löschwasser Parallelstrukturen zur Trinkwasserversorgung aufzubauen“ und verweist auf dafür notwendige teuere Investitionen. Seine Sicht: „Es muss eine generelle Lösung gemeinsam mit dem Zweckverband geschaffen werden.“

Diesen Ansatz teilt auch Eisenbergs Bürgermeister Michael Kieslich (CDU). In der Kreisstadt werden derzeit partiell Lösungen zur Löschwasserversorgung geschaffen. Die geplante Zisterne für die Fabrikstraße, deren Wasser im Brandfall künftig auch für das neue Jobcenter zur Verfügung stehen soll, sei in der Beschaffung. Am Tonteich ist eine Löschwasser-Entnahmestelle eingerichtet worden. Trotz eines Konzeptes für die Löschwasserversorgung in Eisenberg sieht auch Kieslich eine grundsätzliche Lösung des Problems nur gemeinsam mit dem Zweckverband. Sein Argument: „Der Zweckverband ist der Zusammenschluss der Kommunen, die die Löschwasserversorgung zu sichern haben.“ Zugleich erwartet er vom Landkreis auch ein Entgegenkommen, „damit den Kommunen für ihre Pflichtaufgabe die finanzielle Luft bleibt.“

Auch Silvio Mahl, Bürgermeister in Silbitz und stellvertretender Wehrführer der Feuerwehr Crossen-Elstertal, spricht sich dafür aus, den Zweckverband stärker in die Pflicht zu nehmen. Denn: Der ZWE sei von den Kommunen gegründet worden, „wir, die Gemeinden, sind der ZWE“. In Abstimmung nutzen Feuerwehren zur Brandbekämpfung bereits jetzt Hydranten des ZWE. „Aber deren Menge reicht nur für die Erstbekämpfung des Brandes aus.“, sagt Mahl. „Wir sind als Kommune bemüht, Alternativen zu finden. Auch, um Bauprojekte nicht zu gefährden, die nicht genehmigungsfähig wären, wenn die Gemeinde keine ausreichende Löschwasserversorgung garantieren kann.“

OTZ Angelika Munteanu, Florian Girwert / 24.08.18

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Der neue Pfarrer für Eisenberg und Umgebung, Rainer Hoffmann

Beitrag von jhmatz » 27.08.2018, 11:08

Von Kirchtürmen und sehr gutem Kaffee

Pfarrer Rainer Hoffmann ist ab September für Eisenberg und neun Dorfkirchgemeinden in der Region verantwortlich.

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Der neue Pfarrer für Eisenberg und Umgebung, Rainer Hoffmann, in der Kirche von Etzdorf. Foto: Susann Grunert

Etzdorf. Noch steht „Katzmanns“ am Klingelschild, „Hoffmanns“ wohnen aber schon seit Mitte des Monats im Pfarrhaus von Etzdorf. „Die letzten Kisten sind ausgepackt“, sagt Pfarrer Rainer Hoffmann, auch wenn die Regale im Arbeitszimmer noch ein bisschen kahl wirken.

Die Siebmaschine ist aber schon einsatzbereit, zwei Espressi werden gebrüht – eine Wissenschaft, wenn man es ordentlich machen möchte. Diesen Ehrgeiz hat der Pfarrer. „Ich habe auch schon selbst die Bohnen geröstet.“ Das heiße Ergebnis in meiner kleinen Tasse ist jedenfalls exzellent.

Noch hat Rainer Hoffmann ein wenig Zeit, in Etzdorf anzukommen. Erst im September ist er mit seiner Pfarrstelle „für elf Kirch­türme“ verantwortlich, so der 50-Jährige. Zusammen mit Pastorin Ulrike Magirius-Kuchenbuch kümmert er sich dann um die Stadtkirchengemeinde Eisenberg mit Saasa, dazu betreut er die Dorfgemeinden Caaschwitz, Crossen, Etzdorf, Hainspitz, Hartmannsdorf, Rauda, Seifartsdorf, Silbitz und Thiemendorf.

An seiner alten Wirkungsstätte in Gräfentonna waren es nur sechs Orte, die er betreute. „Dort haben wir aber zusätzlich noch den Religionsunterricht abgedeckt und zwei Kindergärten betreut“, erklärt er.

Seine Frau, zwei Söhne und eine Tochter sind mit nach Etzdorf gekommen. „Als wir uns das Haus hier angeschaut haben, hat Pfarrer Katzmann die Tür aufgemacht und gesagt: Sie müssen hier einziehen, das Haus braucht eine Familie“, erzählt Rainer Hoffmann lachend. Er ist dankbar für die Freundlichkeit, die ihm überall begegnet, auch unter Kollegen. „Letztens habe ich den Schuleinführungsgottesdienst von Pastorin Magirius-Kuchenbuch in Königshofen besucht und wurde gleich ganz herzlich aufgenommen.“

Die Ausschreibung für die Pfarrstelle in Etzdorf nahm er dabei eher beiläufig wahr. „Wir hatten Konfirmation und als ich mich richtig damit beschäftigt habe, war die Bewerbungsfrist schon vorbei.“

Doch ein Anruf kann nicht schaden, dachte er sich, schließlich spielte die Familie schon länger mit dem Gedanken, wieder in die Nähe von Naumburg zu ziehen, wo Rainer Hoffmann einst studiert hatte. Und so fügte es sich dann auch. Nach Gesprächen mit dem Superintendenten, den Kirchenältesten und den Mitarbeitern der Pfarrstelle und einem Gottesdienst „zur Probe“ bekam er die Zusage.

Er habe schon einige Ideen im Gepäck, gibt er zu. „Aber manchmal muss man aufpassen, die Leute damit nicht zu erschlagen.“ Er könne sich aber gut vorstellen, ein Projekt in der Konfirmandenarbeit aus Gräfentonna hier in der Region fortzuführen. Dort wurde auf einer Cajón, zu Deutsch Kistentrommel, nicht nur musiziert, die Jugendlichen haben das Instrument auch selbst gebaut. „Praktisch zu arbeiten und dabei Gottes Wort zu den Leuten zu bringen, daran glaube ich.“ Seine Predigten sollen dabei möglichst nachhaltig wirken: „Ich versuche, den Besuchern meiner Gottesdienste etwas mitzugeben, etwas, worüber sie nachdenken können.“ Manchmal seien die Kirchen voll, aber die Worte des Pfarrers perlten einfach an den Zuhörern ab.

Die verbleibende freie Zeit bis zum Dienstantritt im September will der Pfarrer nutzen, um die Umgebung zu erkunden. „Wir sind auch schon eifrig gewandert, zum Beispiel das Rosenthal runter.“ Außerdem wollen ein Hainbuchen-Zögling und eine Rose, ein Abschieds-Geschenk aus Gräfentonna, im Etzdorfer Garten in die Erde. „Eigentlich wollte ich ja Gärtner werden“, erzählt Rainer Hoffmann. Er war in der elterlichen Gärtnerei groß geworden, später auch mehrere Jahre hier tätig. Ein ­guter Freund habe ihm damals aber geraten, lieber erst einmal zu studieren, den Beruf könne er immer noch erlernen.

„So, jetzt singe ich mit ihnen zum Abschluss noch ein Lied.“ Ach so? Nun, Gegenwehr scheint ziemlich zwecklos. „Deine Hand ist über mir“ von Andreas Volz singen wir im Duett, begleitet vom Pfarrer auf der Gitarre. Die will er auch in seinen Gottesdiensten verwenden, damit klassische aber auch moderne Lieder begleiten.

Die Tassen sind leer, und ich glaube, mein erster Eindruck täuscht mich nicht: Die großen Fußstapfen, die Katzmanns hier in der Region hinterlassen haben, wird Pfarrer Hoffmann ganz gut füllen können.
Pfarrer Hoffmann wird am Sonntag, 16. September, 14 Uhr, mit einem Einführungsgottesdienst in der Kirche von Crossen in der Kirchgemeinde begrüßt.


OTZ Susann Grunert / 25.08.18

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Immer noch - „Bufdi“ gesucht für Schülercafé Crossen

Beitrag von jhmatz » 27.09.2018, 21:52

Crossen. Seit Anfang des Monats arbeitet eine neue Bundesfreiwilligendienstleistende im Klubhaus von Crossen. Während hier der Übergang von einem Bufdi zum nächsten nahtlos geglückt ist, werden für die Bufdi-Stelle an der Regelschule in Crossen ab dem Frühjahr noch Bewerber gesucht.

„Es ist gelungen, die Stelle noch einmal ein halbes Jahr zu verlängern, aber danach ist für den jetzigen Mitarbeiter Schluss“, erläuterte Lisa Beckmann (Die Linke) zum Gemeinderat in Crossen. Ein Nachfolger, der sich an der Schule um die Betreibung der Cafeteria kümmern soll, wird gesucht. Denn: „Das Schülercafé wird mittlerweile gut angenommen“, so die Gemeinderätin.
Wer sich bewerben möchte oder Vorschläge hat, wendet sich an Claudia Kertscher, VG Heideland-Elstertal-Schkölen, unter Telefon (036693) 47 025
OTZ / 27.09.18

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Wie Krieg fern der Front Lücken reißt

Beitrag von jhmatz » 19.11.2018, 08:19

Gemeinden begehen Volkstrauertag

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Kranz der Stadt Bürgel zum Volkstrauertag auf dem Bürgeler Friedhof.

Bürgel/Crossen. Vertreter von Gemeinden, Städten, Bundeswehr, Feuerwehr und anderen Organisationen haben am Sonntag zum Volkstrauertag der gefallenen Soldaten aus beiden Weltkriegen gedacht. Zu Andachten, etwa auf dem Friedhof in Bürgel sowie in der Kirche in Crossen, waren Dutzende Bürger gekommen. Die Bürgermeister von Crossen und Bürgel, Uwe Berndt (Linke) und Johann Waschnewski (CDU), mahnten in ihren jeweiligen Orten, die zuletzt aufkommende Tendenz mancher politischer Kräfte, einfache und populistische Lösungen zu bieten, stelle eine Gefahr für den Frieden in Europa dar.
Dutzende Namen aus den Orten verschwunden

Waschnewski berichtete von einem Besuch auf dem Schlachtfeld von Verdun, wo 1916 Hunderttausende deutsche und französische Männer in einer monatelangen Materialschlacht ihr Leben lassen mussten, heute bezeugt von zahllosen weißen Kreuzen.

In Crossen erinnerte Wolfgang Maruschky ebenfalls an Crossener, die im Ersten Weltkrieg gefallen waren. 2018 jährt sich das Ende dieses Krieges zum 100. Mal – und allein in der Gemeinde im Elstertal finden sich aus den Jahren 1914 bis 1918 Dutzende Namen von Männern, die auf den Schlachtfeldern Europas geblieben sind.

Ein Bläserensemble von der Caaschwitzer Kirche begleitete die kleine Andacht trotz großer Kälte musikalisch.

OTZ Florian Girwert / 19.11.18

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Vorschlag: Gemeinschafts-Bauhof im Elstertal

Beitrag von jhmatz » 30.01.2019, 09:12

Beteiligen würden sich an der Einrichtung unter dem Dach der Gemeinschaftsverwaltung allerdings nur zwei der vier Gemeinden in der Region.

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Crossen plant seit längerem, das einstige Umspannwerk kurz vor Silbitz als Bauhof-Standort zu nutzen. Doch für einen künftigen gemeinsamen Bauhof für mehrere Elstertal-Gemeinden gibt es andere Vorschläge. Foto: Angelika Munteanu

Crossen/Hartmannsdorf. Ein gemeinsamer Bauhof für die Gemeinden im Elstertal: Damit könnte ein tatkräftiges Team in den Anrainer-Kommunen an der Weißen Elster für Ordnung und Sauberkeit, gepflegte Grünflächen im Sommer und einen funktionierenden Winterdienst sorgen. Und mit der gemeinsamen kommunalen Einrichtung könnte auch richtig Geld gespart werden für Gebäude, Material und Technik. So die Intension von Crossens Bürgermeister Uwe Berndt (Die Linke).
Ratsbeschlüsse in den Gemeinden stehen aus

Eine erste Gesprächsrunde zu einem gemeinsamen Bauhof im Elstertal hat stattgefunden. Dazu waren allerdings nur Abordnungen aus Crossen und Hartmannsdorf gekommen. In der jüngsten Gemeinderatssitzung in Hartmannsdorf verwies Bürgermeister Armin Baumert auf ein Schreiben aus Silbitz, wonach es dort keinen Bedarf an einem gemeinsam Elstertal-Bauhof gebe. Die Gemeinde Silbitz habe einen funktionstüchtigen Bauhof und biete den Nachbargemeinden an, diese bei Bedarf zu unterstützen.

Auch der Bürgermeister von Rauda schüttelte den Kopf auf die Zeitungsnachfrage hin, ob er sich einen Elstertal-Bauhof vorstellen könne. In seiner Gemeinde mit wenigen kommunalen Flächen gebe es ohnehin nicht viel zu tun und Rauda könne es sich finanziell nicht leisten, den Aufbau eines Bauhofs im Elstertal mit zu unterstützen, erklärte Hans-Jürgen Dietrich (CDU) im Gespräch mit dieser Zeitung.

Bleiben vorerst Crossen und Hartmannsdorf für das Gemeinschaftsprojekt. Für das sind jedoch noch viele Fragen zu klären. Begonnen beim Standort, an dem ein gemeinsamer Bauhof angesiedelt werden könnte.

Favorit aus Crossener Sicht ist schon seit Jahresfrist das ehemalige Umspannwerk jenseits der Eisenbahngleise in Richtung Tauchlitz kurz vor der Ortseinfahrt nach Silbitz. Der Gemeinderat in Hartmannsdorf hat jedoch Bedenken. Denn das Gebäude gehört nicht der Kommune Crossen, sondern soll angemietet werden.

Deshalb der Vorschlag aus Hartmannsdorf: Crossen solle den Garagenkomplex am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Crossen/Elstertal leerziehen lassen und diesen für einen Bauhof umnutzen. Aus Crossener Sicht gebe es diese Lösung aber nicht kurzfristig, erklärt auf Nachfrage Bürgermeister Uwe Berndt. Der Standort sei vor Jahren vorgeschlagen, aber von der damaligen Gemeindeverwaltung verworfen worden. Die Garagen seien verpachtet und die Verträge könnten nicht kurzfristig gekündigt werden, erläutert der Bürgermeister. Ein Objekt, das im Eigentum der Gemeinde ist, habe Crossen aktuell nicht zu bieten. Auch keine kommunale Fläche, auf der ein Bauhof errichtet werden könnte.

In Hartmannsdorf wird derweil darüber nachgedacht, den eigenen Bauhof-Standort für einen Gemeinschaftseinrichtung auszubauen. Das werde auch kostengünstiger, meint der Hartmannsdorfer Bürgermeister Armin Baumert.

„Ganz gleich wo, Hauptsache der Bauhof kommt“, sagt dazu auf Zeitungsnachfrage Uwe Berndt als Bürgermeister der Nachbargemeinde. Auch wenn wegen eventueller Lärmbelästigung durch die Fahrzeuge aus seiner Sicht ein Standort fernab von Wohngebäuden sinnvoller wäre.

Doch auch die Hartmannsdorfer Idee ist nicht ohne Weiteres umsetzbar. Aktuell befindet sich der Hartmannsdorfer Bauhof im Hochwasser-Einzugsgebiet der Rauda. Das müsse mit den Genehmigungsbehörden geklärt werden, sagt der Hartmannsdorfer Bürgermeister Baumert. Aus seiner Sicht sollte sich das Problem jedoch klären lassen, da das Land den Hochwasserschutz für die Rauda plant und auch umsetzen will, so dass die Flutgefahr für einen Bauhof nahe dem Elster-Zufluss im Dorf gemildert würde.

Die Federführung für einen Elstertal-Bauhof, gleich wie viele Kommunen sich daran beteiligen, sollte aus Hartmannsdorfer Sicht die Verwaltung der Verwaltungsgemeinschaft Heideland-Elstertal-Schkölen übernehmen. „Das wäre wie schon bei der Feuerwehr ein machbarer Weg“, kommentierte der Erste Beigeordnete in Hartmannsdorf, Joachim Fritzsche den Vorschlag. Ein Beschluss der Verwaltungsgemeinschaft zu einem Elstertal-Bauhof setzt jedoch die Beschlüsse in den jeweiligen Gemeinde voraus. Noch stehen diese aber aus.

OTZ Angelika Munteanu / 30.01.19

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Großbaustelle: Straßenbauarbeiten nach Nickelsdorf

Beitrag von jhmatz » 11.06.2019, 10:53

Großbaustelle: Eine halbe Stunde länger fahren nach Nickelsdorf

Für den Bau der Kreisstraße nach Nickelsdorf wird eine Umleitung über Sachsen-Anhalt gebaut. Sperrung ab 17. Juni

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Bauarbeiter der Naumburger Bauunion befestigen am Ortsausgang von Koßweda den Weg zwischen den Feldern, der wie der anschließende Waldweg als Umleitung dienen soll, solange die Kreisstraße 127 nach Nickelsdorf erneuert wird. Foto: Angelika Munteanu / Karte zur Umleitung: Verein Ländliche Kerne

Eisenberg/Nickelsdorf. Die ersten Hinweis- und Umleitungsschilder stehen bereits am Ende von Nickelsdorf , dort wo kurz vor dem Bundeswehrgelände Zeitzer Forst die Forst- und Landwirtschaftswege beginnen. Noch sind sie nicht in Kraft. Ab 17. Juni, also Montag in eineinhalb Wochen soll die Kreisstraße 127 vom Fuß des Mühlberges an der Weißen Elster in Crossen nach Nickelsdorf erneuert werden. Ab dann wird die Umleitung gelten.

Wer ab dem 17. Juni von Crossen nach Nickelsdorf möchte, wird einen weiten Weg über Haynsburg und Koßweda im sächsisch-anhaltinischen Burgenlandkreis und eine entsprechend längere Fahrzeit auf sich nehmen müssen. Die Nickelsdorfer rechnen mit einer halben Stunde zusätzlich je Richtung. Von der Kreisverwaltung als Bauherrin waren sie bereits über Details in einer Einwohnerversammlung informiert worden. Aber es gibt auch Auswärtige, die Nickelsdorf zum Ziel haben und dann die Umleitung und die längere Anfahrtszeit einplanen müssen. Im Rittergut des Vereins Ländliche Kerne finden regelmäßig Veranstaltungen statt: Die Sommerzeit mit Ferienfreizeiten naht und so mancher feiert seine Hochzeit oder ein anderes Jubiläum auf dem Rittergut hoch oben über dem Elstertal .

Die weite Umleitung wird von Crossen auf der Landesstraße 1374 nach Sachsen-Anhalt durch Trebnitz , Pötewitz , Wetterzeube und Schkauditz führen, dann nach Haynsburg abzweigen und jenseits der Weißen Elster durch Dietendorf und Koßweda nach Nickelsdorf führen. Die Direktverbindung von Wetterzeube nach Koßweda wird nicht befahrbar sein. Da der Burgenlandkreis zeitgleich die Kreisstraße 2223 in Wetterzeube baut, kommt als Fahrtroute nur die längere Umleitung über Haynsburg infrage.

Umleitung während des Baus der Kreisstraße K 127
Die weite Umleitung während des Baus der Kreisstraße K 127 führt am Zeitzer Forst vorbei durch einen Teil des Burgenlandkreises in Sachsen-Anhalt . Dafür werden ggw. Land- und Forstwirtschaftswege hergerichtet.
Die weite Umleitung während des Baus der Kreisstraße K 127 führt am Zeitzer Forst vorbei durch einen Teil des Burgenlandkreises in Sachsen-Anhalt . Dafür werden ggw. Land- und Forstwirtschaftswege hergerichtet.

Von Koßweda nach Nickelsdorf führt die Umleitung über normalerweise für den Privatverkehr gesperrte Forstwege. Diese werden von der Naumburger Bauunion, die vom Landkreis den Zuschlag für die Kreisstraßenerneuerung erhalten hat, seit Montag für den Umleitungsverkehr ertüchtigt. Am Ortsausgang von Koßweda ist gestern zwischen Getreidefeldern ein Bautrupp dabei gewesen, den Weg zu verbreitern und mit Schotter zu befestigen.

„Diese und nächste Woche werden wir für die Strecke bis hoch nach Nickelsdorf brauchen“, erklärten die Bauarbeiter gestern. Oben im Wald zwischen Staatsforst und Bundeswehr-Truppenübungsgelände beräumen derzeit Forstunternehmen eilig die Wegränder vom frisch geschlagenen Holz. Kurzfristig hätten sie erfahren, dass der Forstweg in wenigen Tage zur Baustellenumfahrung für Nickelsdorf werden soll.

Die Vorarbeiten für die jetzige Umleitungsvariante seien aufwendig gewesen, heißt es aus dem Landratsamt in Eisenberg . Mehrere landesgrenzübergreifende Beratungen der Fachämter des Saale-Holzland-Kreises und des Burgenlandkreises seien geführt worden, insbesondere der Straßenverkehrsbehörden und der Umweltämter. Für einen Teil der Umleitungsstrecke musste eine Ausnahme von Verboten für die temporäre Befestigung und Nutzung des Waldweges im Landschaftsschutzgebiet „Aga-Elstertal und Zeitzer Forst“ bei der unteren Naturschutz- und Forstbehörde des Burgenlandkreises beantragt werden. In mehreren Vorortberatungen seien die Vor- und Nachteile der möglichen Trassierungen eingehend diskutiert worden.

„Im Ergebnis wurde eine Einigung für die jetzt umzusetzende Variante erzielt“, heißt es aus dem Landratsamt des Saale-Holzland-Kreises. Dort ist man sich nach der Einwohnerversammlung gewiss, „dass die Anwohner mit der Aussicht auf eine neue, verkehrsgerechte Zufahrtsstraße nach Nickelsdorf auch bereit sind, die Beeinträchtigungen durch die nicht alltägliche Umleitung auf sich zu nehmen“. Unter den Einheimischen wird allerdings auch darüber diskutiert, ob nicht mancher Ortskundige illegal den kürzeren Radwanderweg vom Mühlberg über den Koßwedaer Weg mit dem Auto nutzen wird, um sich die lange Umleitung zu sparen. Doch das könnte Ärger für die Autofahrer geben. Die Kontaktbereichsbeamten der Polizei seien bereits darauf eingestellt, dort häufiger Kontrollen vorzunehmen, heißt es aus der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Heideland-Elstertal-Schkölen.

„Die Rettungswege nach Nickelsdorf sind während der baubedingten Sperrung der Kreisstraße gesichert.“ Das erklärte gestern der VG-Vorsitzende und Dienstherr der Feuerwehr Crossen/Elstertal, Martin Bierbrauer , auf Nachfrage. Die Rettungszeiten könnten eingehalten werden, da die Feuerwehr eine Ausnahmegenehmigung für Fahrwege habe, die für den privaten Autoverkehr gesperrt seien. Auch der medizinische Rettungsdienst werde über die Regelungen informiert, erläuterte Bierbrauer . Ausnahmegenehmigungen gebe es auch für die Post und für den Schulverkehr. Nickelsdorf werde während der Bauzeit nicht mit dem Bus angefahren. Schulkinder würden mit dem Taxi auf kurzem Weg zur Schule gebracht – als Sonderregelung, so lange die Kreisstraße gebaut wird und die Umleitung über Sachsen-Anhalt für den allgemeinen Autoverkehr gilt.

OTZ Angelika Munteanu / 06.06.19

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