Wasserhärte in Crossen

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jhmatz
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Wasserhärte in Crossen

Beitrag von jhmatz » 27.04.2020, 13:25

Hallo Hr. Bürgermeister,

wie ist der Stand der Verhandlungen mit dem ZWE zum heutigen Tag.

Wann können die Einwohner unserer Gemeinde mit einer Härte von weniger als 10 rechnen.

Ich glaube die Bemühungen des ZWE sind eingeschlafen. Das können wir uns nicht leisten.

Jörg-Hendrik Matz
27.04.2020

BeBe
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Re: Wasserhärte in Crossen

Beitrag von BeBe » 04.05.2020, 20:04

Sehr geehrter Herr Matz,

als erstes möchte ich mich sehr für Ihre Frage bedanken und auch gleichzeitig um Entschuldigung bitten, dass ich erst heute Ihre Frage beantworte.

Wir hatten dieses Thema schon einige Male im Zweckverband Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung Eisenberg auf der Tagesordnung. Hier wurden durch ein Ingenieurbüro verschiedene Varianten untersucht und den Verbandsmitgliedern zur Kenntnis gegeben. Eine Option war der Anschluss an die Talsperre Leibis. Diese ist etwas preisintensiv, aber dafür wäre die Wasserhärte unter 10°. Eine weitere Option ist die Nutzung eines anderen Trinkwasserbrunnens, als der jetzt genutzte hier vor Ort, und das Zumischen aus dem Wasserwerk Ullrichsberg . Hier würden wir zumindest eine Wasserhärte um die 20° hinbekommen und es ist wohl eine preiswertere Möglichkeit. Die teuerste Variante ist die zentrale Entkalkung für das gesamte Einzugsgebiet des ZWE und trotzdem ist diese mein Favorit. Hier hätten wir die Möglichkeit, alle mit einem sehr niedrigen Härtegrad im Trinkwasser versorgen zu können.

Ich hoffe Ihnen genügt diese Auskunft erst einmal. Das Thema ist noch nicht abschließend behandelt und es wird darüber mit Sicherheit noch oft im ZWE beraten werden.

Ihr Bürgermeister Uwe Berndt

jhmatz
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Angelika Munteanu über weicheres Trinkwasser für das Elstertal.

Beitrag von jhmatz » 24.06.2020, 19:24

OTZ

15.06.2020, 17:24

Meine Meinung: Bisher keinen Schritt weiter

Man darf sehr gespannt sein auf die Verbandsversammlung des
Wasser-Zweckverbandes am Dienstag in Schkölen.
Denn bisher ist Hoffnung auf weicheres Wasser für die Bewohner
in Crossen und im Elstertal noch immer nicht erfüllt.
Inzwischen ist es zwei Jahre her, dass die Crossener ihre
Forderungen an den Zweckverband aufgemacht hatten,
die extreme Härte ihres Trinkwassers deutlich zu reduzieren.
Denn der private Aufwand im Elstertal ist erheblich, um mit dem
harten Wasser aus der Leitung klarzukommen.
Die Abgaben, die an den Verband zu zahlen sind, sind für die
Crossener jedoch die gleichen wie die der Verbraucher andernorts
im Norden des Saale-Holzlandes.

Inzwischen ist es auch schon wieder ein Jahr her, dass ein
Planungsbüro Lösungsvorschläge auf den Tisch gelegt hatte.
Im Mai 2019 war nicht nur aufgezeigt worden, wie das Wasser
für alle im Elstertal weicher werden könnte; klar war auch, dass
das den Wasser-Zweckverband eine erhebliche
Investitionssumme kosten könnte. Von sechs Millionen Euro
war damals die Rede. Dann war von den Lösungsvorschlägen
nichts mehr zu hören. Nun soll das Thema erneut auf den Tisch.
Entscheidend für die Bürger wird am Dienstag sein, dass endlich
gesagt wird, wann weicheres Wasser aus ihren Hähnen fließen wird.

jhmatz
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Hartes Wasser in Crossen ist Thema bei Verbandsversammlung

Beitrag von jhmatz » 24.06.2020, 19:30

OTZ

15.06.2020, 14:00

Eisenberg/Schkölen. Um das sehr harte Leitungswasser in Crossen
soll es zur Versammlung des ZWE am Dienstag gehen.

Hartes Wasser ruiniert nicht nur Waschmaschinen.
Starke Kalkablagerungen sind auch in der Küche ärgerlich.

Bild
Foto: Volkhard Paczulla

Wie das extrem harte Wasser, das in Crossen aus den
Wasserhähnen der Verbraucher läuft, weicher werden kann
– darum soll es am Dienstag unter anderem in der nächsten
Verbandsversammlung des Zweckverbandes
Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung
Eisenberg (ZWE) gehen.
Die LOPP Planungsgesellschaft wird den aktuellen Stand
der Planung den Vertretern der Mitgliedskommunen im
Verbandsgebiet im Norden des Saale-Holzland-Kreises vorstellen.

Die Verbandsversammlung wird am Dienstagabend nicht wie
üblich im ZWE-Gebäude in Eisenberg stattfinden.
Damit die Corona bedingt geltenden Abstandsempfehlungen
eingehalten werden können, ist der Ratskellersaal in Schkölen
diesmal der Sitzungsort.

Zudem wird die Versammlung um 18 Uhr mit einem nichtöffentlichen
Teil hinter verschlossenen Türen beginnen. „Der wird nicht allzu lange
dauern, etwa eine Viertelstunden“, schätzt der Verbandsvorsitzende,
Schkölens Bürgermeister Matthias Darnstädt. Danach werde die
Öffentlichkeit in den Saal gebeten.

Weitere Themen werden die Erhebung von Umsatzsteuer auf
privatrechtliche Entgelte im Bereich Abwasser sowie der Beitritt des
Zweckverbandes zur kommunalen Klärschlammverwertung Thüringen sein.

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