Crossen in der Presse

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jhmatz
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Weihnachtsstimmung, Spiel und viel Spaß

Beitrag von jhmatz » 02.12.2009, 07:42

Weihnachtsstimmung, Spiel und viel Spaß

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Clown Fanny mit Clementine.

Crossen lädt vor und in die Kirche ein

Crossen (OTZ). Am kommenden Sonntag, dem 6. Dezember, putzt sich Crossen erstmals für den Nikolaus heraus. Ihn und die anderen Besucher soll am zweiten Adventssonntag auf dem Platz vor der Kirche ein Duft von weihnachtlichen Köstlichkeiten empfangen, eine ungewöhnliche Mischung aus Räucherforelle, Glühwein, Süßem und Gebratenem. In die Alte Schule laden die Landfrauen zu Kaffee und Kuchen ein, der Kindergarten in die Bastelstube. Vor der Schule können die Ziegen vom Tiergarten Eisenberg im Streichelgehege gekrault werden.

Offiziell wird der Bürgermeister den Markt um 14 Uhr eröffen und die Bühne frei geben für ein vielfältiges Programm, gestaltet vom Kindergarten Hartmannsdorf, der Grundschule Crossen, dem Blasorchester Bad Köstritz und Clown Fanny. Die Kinder der Grundschule werden in gewohnter Weise in der Kirche Crossen auftreten.

Bunt gemixt auch das Angebot der überwiegend regionalen Händler. Handwerkskünste wie Spinnen, Klöppeln, Holzschnitzen werden ebenso vertreten sein wie Kräuter, Marmeladen, Tinkturen, Essenzen, Käse und Honig. Auch Weihnachtsbäume können schon fürs Fest gekauft werden.

Für die Kinder hat sich sogar der Weihnachtsmann angekündigt. So gegen 16 Uhr will er schon mal nach Crossen kommen, wenngleich er ja eigentlich erst zu Heiligabend seinen großen Auftritt hat. Deshalb sollten sich die Kinder auch ein wenig anstrengen und für den Weihnachtsmann ein Teelichterbild gestalten. Das schönste wird der Ruprecht dann auch gleich prämieren.

Wie das geht? Kindergärten, Schulen und Vereine sind aufgerufen, ein schönes Weihnachtsmotiv aus Teelichtern auf dem Platz vor der Kirche entstehen zu lassen. Die Gemeinde Crossen stellt die Lichter zur Verfügung, die Ideen müssen in den Köpfen der Teilnehmer entstehen.

Für 17 Uhr lädt die Kirchgemeinde zur Adventsandacht ein.

Bereits am Freitag, 4. Dezember, um 19 Uhr gibt es in der Kirche ein Adventskonzert mit dem Chor "Ljubuschka" aus Hermsdorf. Dazu sind ebenfalls alle Interessenten eingeladen.

01.12.2009

jhmatz
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Re: Crossen in der Presse

Beitrag von jhmatz » 07.01.2010, 07:44

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Neujahrsempfang des Vereins Ländliche Kerne in Nickelsdorf: Vereinschefin Ina John stößt mit den Bürgermeistern von Crossen, Jens Lüdtke (2. von links), und Hartmannsdorf, Armin Baumert (rechts), dem VG-Vorsitzenden Martin Bierbrauer (links) und Bioenergie-Region-Mitarbeiter Ronny Kilian auf ein erfolgreiches 2010 an. (Fotos [2]: OTZ/Claudia Bioly)


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Vier junge Musiker von der Musikschule Fröhlich - Max und Sebastian aus Jena, Philipp aus Bollberg, Madita aus Schlöben (von links) - umrahmen den Neujahrsempfang.

Neujahrsempfang des Vereins Ländliche Kerne auf dem Rittergut in Nickelsdorf

Von Claudia Bioly Nickelsdorf OTZ. Bereits zum 9. Neujahrsempfang auf dem Rittergut Nickelsdorf konnte gestern Ina John, die Vorsitzende des Vereins Ländliche Kerne, ihre Gäste begrüßen, rund 35. Und in ihrer gewohnt locker-fröhlichen Art ließ sie das Jahr 2009 Revue passieren.

Es gab viel Positives zu vermelden: Die Auswahl des Saale-Holzland-Kreises als "Bioenergie-Region" (eine von 25 bundesweit) zum Beispiel, die die Arbeit des Vereins stark prägte. Oder das hoffnungsvoll gestartete Projekt "Paula". Es soll junge Mütter für Ausbildung oder Arbeit fit machen. Die 19- bis 24-jährigen Frauen haben Kinder im Alter zwischen einem halben und fünf Jahren, die im Rittergut auch in einem eigens dafür eingerichteten Bereich betreut werden, in "Paulas" Reich - gestern stand hier das Büfett.

Auch erfreulich: Der Verein hat seine wirtschaftliche Tätigkeit ausbauen können. Betrug die Auslastung der Zimmer und Räumlichkeiten im Rittergut 2008 noch 20 Prozent, waren es 2009 41 Prozent, eine Verdopplung, auf die das Team stolz ist. Die Küche wurde optimiert, drei Leute wurden eingestellt. Von den derzeit 24 fest Beschäftigten des Vereins werden elf rein aus der wirtschaftlichen Tätigkeit finanziert.

Im Rittergut wurde 2009 der Außenputz fertig, dieses Jahr will man sich den Hof vornehmen. Die Sanierung der Robertsmühle ist weit fortgeschritten, und auch im Tiergarten Eisenberg, den der Verein seit 2005 betreibt, läufts gut.

Neben vielen anderen Neuigkeiten gabs noch eine frohe Botschaft: Die Ultraschalluntersuchung an den Sauen im Schweinestall des Ritterguts gestern ergab, dass nicht nur eine tragend, sondern beide quasi "in froher Erwartung" sind.

Sorgen drücken den Verein aber auch. In den letzten Jahren sanken die Teilnehmerzahlen an Projekten drastisch, damit auch das Personal beim Verein. Er wird weiterhin auf die Unterstützung vieler Partner angewiesen sein. Etliche davon - u. a. Landrat Heller, der 1. Beigeordnete Dr. Möller und einige Bürgermeister - brachten mit ihrer Anwesenheit und guten Wünschen gestern ihre Verbundenheit mit den "Ländlichen Kernen" zum Ausdruck.

06.01.2010

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Schule - Junge Mathematiker geehrt

Beitrag von jhmatz » 01.02.2010, 07:46

Junge Mathematiker geehrt

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Oben: In der Aula hatten sich die Schüler zur Ehrung der Rechenmeister versammelt. Mitte: Stolz zeigen die Kinder die Urkunde, die sie vor den Zeugnissen erhielten. Unten: Zeugnisse gab es für Hanna (rechts) & die anderen Kinder.

Zeugnisübergabe in Crossener Grundschule - Urkunden für die besten Rechenmeister

Von Dieter Urban Crossen (OTZ). Endlich geschafft! Auch die 102 Mädchen und Jungen der Grundschule "Elstertal" haben gestern ihre Zeugnisse empfangen und damit den Start in die Winterferien angetreten. Doch bevor die Zeugnisse in den zwei 4., einer 3., einer 2. und zwei 1. Klassen ausgegeben wurden, trafen sich alle Schüler in der Aula, um hier dabei zu sein, die jungen Mathematiker zu ehren.

Schulleiterin Christa Pawelski übernahm die Auszeichnung der besten Rechenmeister höchstpersönlich. "Der Januar ist unser Mathematik-Monat. Die Auswertung wird immer am letzten Tag vor den Winterferien durchgeführt. Das hebt die Spannung und bei vielen Schülern die Vorfreude auf die anschließende Zeugnisausgabe", sagte die Schulleiterin. Schon im Vorfeld hatte eine Jury, die sich in kooperativer Art und Weise zum Teil aus Schülern der benachbarten Regelschule zusammensetzt, die Rechenmeister ermittelt.

"Zuerst werden in den einzelnen Kassen die Besten ermittelt, die dann an der Schulolympiade teilnehmen. Die Sieger aus den jeweils 4. Klassen werden zur Kreisolympiade delegiert, die dann auf Schulamtsebene durchgeführt wird. In den 1. Klassen kommt es auch zum Vergleich. Die Kinder, die hier die besten Ergebnisse erzielt haben erhalten den Titel Rechenkünstler. Das ist für die Kleinen Ansporn, weiter zu machen. Sie erhalten dann auch Urkunden", sagt Christa Pawelski.

Die sieben Pädagogen und drei Horterzieherinnen sind mit den Leistungen des ersten Halbjahres 2009/2010 zufrieden. Natürlich sind die Ergebnisse, die sich auf den Zeugnissen widerspiegeln, unterschiedlich. Doch, so die Schulleiterin, haben sich neue Lernmethoden positiv ausgewirkt. Beispielsweise in den Leseleistungen und in der selbstständigen Arbeit.

"Wir sind stolz darauf, dass die Kinder in den 4. Klassen bereits so eigenständig arbeiten, dass die Lehrer kaum in Erscheinung treten müssen. Sie erstellen die Wochenpläne, und die Schüler setzten diese um. Da ist nichts mehr mit Schlagt mal das Buch auf Seite ... . In den erarbeiteten Plänen finden die Kinder ihre Aufgaben, erläutert Pawelski.

Als großen Vorteil empfindet sie, dass im Haus die Regelschule untergebracht ist. Zwar sind die Eleven räumlich von einander getrennt. Doch wenn es - wie eben bei der Auswertung der Matheolympiade - passt, ergänzen sich Grund- und Regelschüler prima.

Bei Abschlussfeiern für die Großen beispielsweise gestalten die Kleinen das Kulturprogramm. Umgekehrt ist es u. a. bei Lesewettbewerben. Da stellen die Regelschüler, die die Lesewettbewerbe ihrer Stufen gewonnen haben, die Jury.

Da hier gerade vom Lesen geschrieben wird, sei angemerkt, dass die so genannte Methode des Silbenlesens in der Grundschule gute Ergebnisse erzielt hat. "Wenn unsere Mädchen und Jungen in höhere Klassen kommen haben sie gelernt zu lernen", meinte die Schulleiterin abschließend. Kommentar

29.01.2010

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Schule

Beitrag von jhmatz » 01.02.2010, 07:47

Projekte vorbereitet

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Von links: Anna, Lucas und Björn aus der 9. Klasse bei der Themenfindung ihrer Projektarbeiten, die sie im kommenden Schuljahr präsentieren werden. (Foto: OTZ/Urban)

Schüler der 9. Klassen der Regelschule "Elstertal" bereiten Präsentationen vor

Crossen (OTZ). Die Mädchen und Jungen der neunten Klassen der Regelschule "Elstertal" haben zum Ende des Schulhalbjahres 2009/10 die Vorbereitungen zur Projektarbeit begonnen.

Bereits im Dezember wurden dafür Pläne geschmiedet. In einer Informationsveranstaltung erhielten die Schüler, zusammen mit ihren Eltern, Einblicke in die zu erwartenden Arbeiten. Vom Dezember bis Ende Januar bildeten die Schüler Teams und konnten sich auf spezielle Themengebiete einigen. Dafür stand ihnen ein Vorlagenkatalog zur Verfügung.

In der weiteren Etappe - am letzten Schultag im Halbjahr - sind die jetzt die ersten Konsultationen zur Themen- und Zielfindung durchgeführt worden. Dies endete mit dem Abschluss der Projektvereinbarungen. Für die Schüler bedeutete das, bis zum 29. Januar die Themen zu formulieren und Arbeitsschwerpunkte des praktischen Teils zu konkretisieren. Bis Ende des Schuljahres müssen die Teenager einen Arbeitsplan aufs Papier bringen.

An zwei Tagen im Juni/Juli sind dann die zweiten Konsultationen mit tieferer Planung und Organisation der Themen vorgesehen. In dieser Phase beginnt dann auch das Präsentationstraining. Nach den Sommerferien - die Schüler sind dann schon in der 10. Klasse - werden weitere Konsultationen durchgeführt. Die Abgabe der schriftlichen Arbeiten erfolgt im Februar und endet mit der konkreten Vorbereitung der Präsentation, die dann innerhalb von vier Wochen - in der Zeit nach den Vorprüfungen (April/Mai 2011) ihr Finale findet.

31.01.2010

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Thüringer Küche an der Ostsee

Beitrag von jhmatz » 10.02.2010, 08:05

Thüringer Küche an der Ostsee

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Crossener Party Team schwärmt aus und eröffnet zwei Gaststätten auf Campingplätzen

Von Claudia Bioly Crossen OTZ. Das Party Team Borzym aus Crossen wird in diesem Sommer Rouladen, Mutzbraten und andere Spezialitäten der Thüringer Küche ziemlich weit transportieren: nach Kappeln an der Schlei (nahe Ostsee) sowie nach Celle bei Hannover. Dort, rund 550 Kilometer bzw. 380 km vom Elstertal entfernt, übernimmt die Cateringfirma die Gaststätten auf zwei Campingplätzen.

"Wir wollen mal außerhalb Thüringens aktiv werden", sagt Nadine Schröder, die seit zweieinhalb Jahren Betriebsleiterin des Partyservice ist. "Für die Gaststätten wurden neue Pächter gesucht, wir haben sie uns angeschaut und fanden die Sache sehr gut." Der Kontakt zum Verpächter der beiden Campingplatz-Gaststätten kam über einen ehemaligen Borzym-Mitarbeiter zustande.

In Rabenkirchen-Faulück bei Kappeln (wo übrigens die Serie "Der Landarzt" gedreht wird) stecken die Crossener derzeit voll in der Renovierung. Mitarbeiter Ronny Böhme und der eigens neu eingestellt Koch Maik Bäumel sind im Januar hochgefahren an die Ostsee und seitdem am Arbeiten.

Die alte Bar kommt raus, eine neue Theke wird eingebaut, der Innenraum gemalert ...

Auch der Biergarten und ein Kiosk draußen werden komplett mit ausgestattet. "Die Speisekarten entwerfen wir hier", berichtet Nadine Schröder. "Wir möchten dort echte Thüringer Küche anbieten." Das Essen wird dann großenteils in Thüringen vorbereitet und tiefgefroren alle zwei Wochen an die Ostsee gefahren.

Am 27. März soll Eröffnung sein. "60 Mann aus Holland haben dafür schon gebucht, die verköstigen wir sogar schon am Vorabend mit Thüringer Spezialitäten vom Grill, und jeder bekommt ein Wurstpaket", erzählt Nadine Schröder. "Wir suchen noch jemanden, der den Kiosk betreibt und am Wochenende in der Gaststätte mit hilft." Die Gaststätte soll "Hurricane" heißen - so wie einst die Borzym-Lokalität in Eisenberg in der Werkstraße.

In Celle ist es die "Seehütte", die das Partyteam übernimmt. Doch wird noch eine Restaurant- und eine Bedienungsfachkraft gesucht (Vollzeit), auch dafür können sich motivierte Leute noch bewerben. Vielleicht soll auch ein Azubi eingestellt werden. Die Gaststätte steht auf einem Campingplatz in einem Naturpark mit Badesee. Ein Saal für 100 Leute gehört auch dazu und wird jetzt noch renoviert. Anfang April solls dort losgehen.

Das Partyteam Borzym wurde 2001 gegründet und besteht inzwischen aus sieben Leuten: drei in der Küche, zwei in der Buchhaltung, ein Techniker und Inhaber Stefan Borzym.

"2009 ist sehr gut gelaufen", blickt Nadine Schröder zurück. Größter Auftrag war die Eröffnung der Zeitzer Guss GmbH, weitere Höhepunkte der Abi-Ball, Hochzeiten, Silber- und Goldene Hochzeiten sowie die Silvesterfeier in der Stadthalle Eisenberg. An einem einzigen Tag belieferte das Team einmal fünf Veranstaltungen mit insgesamt 1150 Gästen - Rekord bisher.

Das zehnjährige Bestehen 2011 soll wahrscheinlich mit einem Tag der offenen Tür begangen werden. Auf dem Gelände in der Crossener Friedensstraße hat sich in den letzten Jahren viel getan. Die Küche wurde auf ca. 400 Quadratmeter erweitert, die große Halle hinten soll künftig als Lagerhalle genutzt werden.Koch Heiko Krause kostet Kesselgulasch.

09.02.2010

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Feuerwehr im Elstertal

Beitrag von jhmatz » 17.02.2010, 07:37

Feuerwehrleute bevorzugt einstellen

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Gruppenbild zur Hauptversammlung. (Foto: Franz Purucker)

In der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr im Elstertal Problemthemen benannt

Crossen (OTZ/F. Purucker). Die Feuerwehr im Elstertal ist einsatzbereit. Aber auch in der VG Heideland-Elstertal nimmt die Anzahl der freiwilligen Feuerwehrleute ab. Das Thema wurde in der Jahreshauptversammlung in Crossen angesprochen. Dabei kritisierte Wehrführer Steiniger die Bürgermeister, die seit Jahren versprechen, Feuerwehrleute bevorzugt für den öffentlichen Dienst einzustellen, sich dann aber oft doch für andere Bewerber entschieden. Besonders gespannt schaut der Wehrleiter in diesem Zusammenhang auf das aktuelle Einstellungsverfahren in Hartmannsdorf.

Crossens Bürgermeister Jens Lüdtke (CDU) sicherte in einem Brief zu, Feuerwehrleute in der Einstellung zu bevorzugen. Der VG-Vorsitzende Bierbrauer sieht die Problematik aber aus einer anderen Perspektive: "Man kann einen Bewerber mit höher Qualifikation nicht ablehnen, nur weil er kein Feuerwehrmann ist."

Aber auch er ist grundsätzlich dafür, Angehörige der Feuerwehr bei der Einstellung zu bevorzugen.

Ein weiteres Thema war die Unterstützung des Rettungsdienstes für Tragehilfen, zu denen die Feuerwehr auch alarmiert wird. Diese Unterstützung für die Kollegen des DRK ist nicht unumstritten. Bisher rechnet die Verwaltungsgemeinschaft diese Einsätze nicht ab, obwohl durch Fahrzeugnutzung, Geräteaufwand und eventuellen Lohnausfall Kosten entstehen. In Zukunft könnten zumindest die Tragehilfen für Krankentransporte, wie die Rückkehr von Patienten aus dem Krankenhaus, berechnet werden. Einsätze der Menschenrettung (Rettungstransporteinsätze) bleiben jedoch weiterhin kostenfrei, betonte Wehrleiter Steiniger.

Zu den Beförderungen in der Jahreshauptversammlung ist Folgendes nachzutragen: Dieter Seyfarth, Roy Angermann, Daniel Schmeißer, Jens Zothe, Ronny Schaller und Frank Seyfarth wurden zu Löschmeistern befördert, Katrin Steiniger zur Oberlöschmeisterin.

16.02.2010

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Geld für historische Fensterbilder

Beitrag von jhmatz » 02.03.2010, 07:39

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Detail an einem der historischen Bleiglasfenster in der Aula der Crossener Schule.

In Crossens Schul-Aula ein Stück Regional- und DDR-Geschichte in Glas erhalten

Von Angelika Kemter Crossen (OTZ). Arbeiter im Stahlwerk und Bergleute, Pferde und ein Schäfer mit Herde, junge Naturforscher und Pioniere beim Basteln, ein Chemiewerk, eine Baustelle mit Kran, Sonnenblume, Vogel im Nest und vieles mehr sind auf den bunten Fenstern in der Crossener Aula dargestellt - ein Stück Regional-, aber auch DDR-Geschichte in Glas. Das soll erhalten bleiben, sind sich die Leiterinnen der Regel- und der Grundschule, Petra Radicke und Christa Pawelski, sowie die Gemeinde Crossen einig. Und auch die Crossener Filialleiterin Veronika Brettschneider freut sich, dass mit dem Geld von der Sparkasse die historischen Bilder in Ordnung gebracht werden sollen, die schon zu ihrer Schulzeit die Aula schmückten.

Gemeinsam mit Crossens Bürgermeister Jens Lüdtke und dem Beigeordneten Jürgen Görich übergab Frau Brettschneider gestern früh einen symbolischen Scheck an mehrere Klassensprecher und die Schulleiterinnen. 1000 Euro stellte die Sparkasse der Kommune zur Verfügung, die sich entschied, das Geld an die Schule weiterzureichen und selber noch 500 Euro draufzulegen. Schon Wieland Rose habe zu seiner Zeit als Bürgermeister den Erhalt der Butzenfenster angeregt. Sie sind wahrscheinlich gleich mit dem Bau der Schule 1960 entstanden.

Inzwischen hat an ihnen sozusagen der Zahn der Zeit genagt, so dass sie schon einige Löcher und einige lockere Elemente aufweisen. Eine Reparatur ist dringend nötig, und der Hausmeister habe auch schon Erkundigungen eingezogen zu möglichen Firmen.

Wer die Reparatur übernimmt und wann, steht allerdings noch nicht genau fest.

Für alle fünf Fenster mit insgesamt 20 Scheiben wird das spendierte Geld wohl nicht reichen. Lüdtke machte deshalb den Vorschlag, dass ja auch andere Elstertal-Heideland-Kommunen, die ihre Kinder nach Crossen zur Schule schicken, eine Patenschaft über eins der Fenster übernehmen könnten.

Die Crossener jedenfalls wollten mit der finanziellen Unterstützung auch "ein Zeichen setzen für den Erhalt der Schule", betonte Jens Lüdtke. Um die Grundschule habe er keine Angst, doch bange er um die Regelschule. Durch das Engagement vom Clementinenhaus über Schule und bis hin zu Lehrstellen und Erwachsenenqualifizierung in Nickelsdorf will die Gemeinde ein gutes Umfeld vor allem für junge Familien schaffen, dass sie hier bleiben, weitere her ziehen.

Petra Radicke und Christa Pawelski versicherten gestern: "Wir legen großen Wert darauf, dass wir zusammen gehören." Nicht nur, weil sie sich auf dem Schulhof begegnen, sondern auch viele Feste gemeinsam feiern, den Lesewettbewerb veranstalten oder im Kollegium darüber beraten, wie Grundschülern der Übergang zu Klasse fünf ohne große Probleme ermöglicht werden kann.

Der Crossener Gemeinderat macht sich seit Jahren für die Schule im Ort stark. Die Schulleiterinnen bedankten sich gestern noch mal, dass der Bauhof z. B. für den seit Längerem erkrankten Hausmeister einsprang und den Schulhof von den Schneemassen befreite.

"Aber auch sonst brauchen wir nur zu rufen", lässt Christa Pawelski wissen, "und die Gemeinde hilft, wo sie kann."

01.03.2010

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Giftschrank ist nicht für die Giftblätter da

Beitrag von jhmatz » 04.03.2010, 07:35

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Die 10. Klasse der Regelschule im Physikunterricht. Der Raum mit Ausstattung aus tiefsten DDR-Zeiten soll in diesem Jahr zum neuen naturwissenschaftlichen Kabinett umgebaut werden. (Foto: OTZ/Claudia Bioly)

Regelschule Crossen soll komplett neues naturwissenschaftliches Kabinett bekommen

Crossen (OTZ/C. Bioly). Der Scheck über 1500 Euro für die Reparatur der Bleiglasfenster in der Aula war nicht die einzige gute Nachricht, die die Regelschule Crossen in dieser Woche erhielt. Eine weitere überbrachten Landrat Andreas Heller (CDU), Steffen Grosch vom Liegenschaftsamt und Johanna Scheller vom Schulverwaltungsamt: Das naturwissenschaftliche Kabinett der Schule wird neu ausgestattet.

Endlich, da warten die Lehrer und Schüler schon Jahre drauf, denn die jetzige Ausstattung ist weitgehend noch älterer "DDR-Standard".

Das soll jetzt alles raus. Der ganze Raum wird neu eingerichtet. Von modernen Experimentierplätzen bis hin zu den "Giftschränken", in denen allerdings nicht etwa die "Giftblätter" (sprich Zeugnisse) aufbewahrt werden, sondern die Chemikalien für den Chemieunterricht. Das Kabinett soll künftig sowohl für Chemie als auch für Physik und das neue Fach MNT (Mensch, Natur, Technik) genutzt werden.

Rund 50 000 Euro müssen für das Fachkabinett veranschlagt werden, informierte Steffen Grosch, denn auch baulich ist da viel zu tun. Wegen der Gasleitungen zu den Schülerarbeitsplätzen wird jetzt geprüft, ob diese an der Decke entlang oder in einem neuen Fußbodenaufbau verlegt werden. Auch die Entlüftung wird ein aufwendiger Teil der Arbeit sein. "Nächste Woche wollen wir einen Fachmann herholen, und dann wird das Leistungsverzeichnis erstellt und die Maßnahme ausgeschrieben", umreißt Johanna Scheller den weiteren Weg.

Hoffnungen, dass das neue Kabinett in den Sommerferien eingebaut wird, braucht man sich aber nicht zu machen, so Steffen Grosch. "Bei den Möbeln beträgt die Lieferzeit 23 Wochen. Das wird ja alles speziell bestellt und angefertigt." Im Herbst, so die Hoffnung, soll das neue Kabinett stehen.

Landrat Heller möchte die angekündigte Investition als "deutliches Signal, dass wir an der Regelschule Crossen festhalten", verstanden wissen. Und so fasste es Bürgermeister Jens Lüdtke auch auf: "Das ist eine frohe Botschaft." Man strebe auch weiterhin gedeihliche Beziehungen zwischen der Schule und den Gemeinden im Einzugsbereich an.

An dem in den 1980-er Jahren errichteten Schulgebäude müsste auch sonst dringend einiges gemacht werden, von den Fenstern bis zu den Fußböden. Gut ist, dass vor diesem kalten Winter die Heizkörper ausgetauscht wurden. Und jetzt freut man sich erstmal auf das neue Fachkabinett.

03.03.2010

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Partnerschaft zahlt sich aus

Beitrag von jhmatz » 08.03.2010, 07:45

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Mit der Raupe und dem Bagger wurde der Stamm aus der Elster gezogen und dann zersägt.

Soldaten der Bundeswehr gestern bei Elsterberäumung an Ahlendorfer Brücke

Von Dieter Urban Crossen (OTZ). Gute Partnerschaft zahlt sich aus. Das bewies gestern eine gemeinsame Aktion zwischen Mitarbeitern des Crossener Bauhofes und Soldaten der 4. Kompanie des Panzer-Pionier-Bataillons vom Hain bei Gera: Sie haben einen 20 Meter langen Baustamm aus der Elster "gefischt". Der stramme Pappel war in der Nähe ins Elsterflüsschen gestürzt und wurde durch das ansteigende Wasser fortgetragen. Erst am Pfeiler der Ahlendorfer Brücke wurde der Stamm gestoppt.

Jürgen Göhrig, Leiter des Bauhofes in Crossen: "Es bestand akute Gefahr, dass durch das Holz der Mittelpfeiler beschädigt werden könnte. Vor allem dann, wenn das Wasser der Elster jetzt noch ansteigt und mit den Fluten weitere Bäume, Äste und Zweige angeschwemmt werden. Die Last, die da auf den Pfeiler drückt, wäre enorm. Also haben wir uns zum schnellen Handeln entschlossen."

Jürgen Göhrig meldete den Vorfall ans Landratsamt weiter. Da aber von hier aus keine weiteren Reaktionen erfolgten, obwohl die Elster unter Landkreis-Hoheit steht, entschloss sich Göhrig, die Partner von der Bundeswehr um Hilfe zu bitten. "Ich habe den verantwortlichen Offizier, Hauptmann Schack, am Mittwoch angerufen. Der hat sofort zugesagt und einen Trupp für den Freitag bereitgestellt.

Die Jungs kamen früh mit ihrer Technik nach Ahlendorf, und los ging"s."

Mit einer Raupe, gefahren vom Unteroffizier der Reserve Andreas Szekely, der in Weida zu Hause ist, wurde der Stamm aus dem Fluss gezogen.

Mit dem Bagger half Bauhof-Mitarbeiter Jens Zothe, den Stamm in Waage zu halten, damit die Last nicht nur auf der Zugkraft der Kettenraupe lag.

An Land gezogen, begannen dann René Michel vom Bauhof und Stabsunteroffizier Roberto Heinrich (aus Lichtenfels/Oberfranken), den Stamm in handliche Stücke zu zersägen.

Oberstabsgefreiter Daniel Jäschke (aus Zeitz) griff mit zu, wo es nötig war.

Seit 2003 besteht zwischen Crossen und der Kompanie ein Patenschaftsverhältnis, das seine Wurzeln Mitte der 1990-er Jahre hat und durch die gute Zusammenarbeit mit dem damaligen Oberleutnant Scholz und Wieland Rose forciert wurde. "Die Soldaten haben vor zwölf Jahren die Brücke bei Ahlendorf neu aufgebaut. Crossen stellte das Baumaterial, die Bundeswehr die Technik, und die Soldaten setzten eine solide Brückenkonstruktion über die Elster", sagt Jürgen Göhrig.

05.03.2010

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Mit "Paula" neuen Mut fassen

Beitrag von jhmatz » 14.03.2010, 12:55

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Marie Hüter möchte gern Hauswirtschafterin lernen. In Nickelsdorf bereitet sie sich darauf vor.

Projekt beim Verein Ländliche Kerne hilft jungen Müttern - Interessentinnen willkommen

Von Angelika Kemter Nickelsdorf. OTZ Marie hat Angelina, Anna hat Emily. Beide junge Muttis erziehen ihre Töchterchen allein. Bevor die Kinder zur Welt kamen, haben die jetzt 19-Jährigen noch den Hauptschulabschluss geschafft. Eine Lehrstelle haben sie nicht. Noch nicht. Aber sie haben "Paula", das Projekt zum Anpassen von Qualifikationen, Unterstützen alleinerziehender Eltern, Lernen in der Praxis und Ausbilden in Unternehmen, das beim Verein Ländliche Kerne in Nickelsdorf angesiedelt ist. Und das macht ihnen Mut.

Marie Hüter, die seit April 2009 bei "Paula" mitmacht und über die Arbeitsagentur hierher vermittet wurde, verknüpft damit große Hoffnungen: "Das Projekt geht bis September. Ich bleibe hier, bis ich einen Ausbildungsvertrag habe", wünscht sie sich, dass es in Hermsdorf klappt. Vielleicht das besondere Geburtstagsgeschenk, wenn sie in zwei Wochen 20 wird? Ihre Tochter Angelina geht in Eisenberg in den Kindergarten, während sich die Mutti auf einen neuen Lebensabschnitt vorbereitet: "Zwei Jahre nur zu Hause haben mir jedenfalls gereicht."

Anna Geilus konnte ihre kleine Emily mit nach Nickelsdorf bringen, wo sie bei Tagesmutti Anne Eckhardt betreut wird. Weil die "Paula"-Frauen aber zusätzlich zum Basisangebot (Vorbereitung auf Beruf und Hauptschulabschluss - wer ihn noch nicht hat) auch die Möglichkeit bekommen, im Kita-Bereich vieles zu lernen, ist die Anna momentan auch tags über ihrem Töchterchen oft nahe. Beruflich möchte die Hermsdorferin aber nicht Kinder, sondern lieber Tiere pflegen. Dass es in jedem Fall besser ist, einen Regelschulabschluss zu besitzen, ist ihr klar, aber sie weiß noch nicht, ob sie die Kraft dazu aufbringt. Den Schritt, den zu "Paula", hat sie aber schon getan und ist froh darüber, "sonst habe ich ja daheim nur rumgesessen".

Sabine Herrmann (22) hat nicht lange rumgesessen. Gleich als ihre kleine Lisa vier Wochen alt war, ist sie "einfach mal nach Nickelsdorf hochgefahren", nachdem sie von "Paula" gehört hatte.

Seit August 2009 ist sie hier. Denn als ihre erste Tochter Lena geboren war, die inzwischen schon fünf ist, hatte Sabine die Schule abgebrochen, wollte sich nun Hilfe holen, obwohl sie auch Unterstützung von ihrem Lebenspartner habe.

"Das Projekt bringt mir sehr viel", bekennt Sabine Herrmann. "Wir bekommen sehr viel Hilfestellungen, allgemein, bei der Suche nach einer Lehre, mit dem Schreibzeug für die Ämter, für den Hauptschulabschluss. Man kann sich ausprobieren, in der Küche und in anderen Arbeitsbereichen. Man kann sich austauschen mit anderen jungen Muttis und auch das Kind mitnehmen. Das ist sehr schön."

Jetzt hat sich die Eisenbergerin beworben für eine Ausbildung zur Sozialbetreuerin.

Viele drücken ihr die Daumen, dass es klappt. Auch Projektleiterin Anne Schwedat. Selbst eine junge Mutti, wenn auch nicht mehr ganz so jung wie die von ihr Betreuten, kann sie sich offenbar doch bestens in die Lage der "Paulanerinnen" hineinversetzen.

Sie schätzt ein: "Alle Projektteilnehmerinnen sind freiwillig bei uns. - Während der Elternzeit, wenn die Kinder noch unter drei Jahren sind, müssten sie ja nicht. - Das wirkt sich sehr positiv aus. Wir können viel besser miteinander arbeiten, weil es eine bessere Motivation gibt."

Das Projekt läuft seit April 2009 zunächst bis September 2010, ist aber auf drei Jahre konzipiert. Es hat zwölf Plätze. Elf davon sind derzeit besetzt.

Weil aber eine Teilnehmerin gerade ihr drittes Kind bekommen hat und erst mal fehlt, andere Plätze frei werden, sobald jemand eine Ausbildung oder Arbeit findet (letzteres kam bisher einmal vor), könnten sich gern noch weiterer junge Muttis oder auch Vatis melden.

Auch weil zwei der ersten Teilnehmerinnen weg gezogen waren, konnten diese beiden Plätze neu besetzt werden, schildert Anne Schwedat.

Außer der schulischen Ausbildung an zwei Tagen in der Woche mit Mathe, Deutsch, Wirtschafts- und Sozialkunde sowie Fachtheorie in den Bereichen Holz, Metall und Hauswirtschaft gibt es Seminarangebote. "Da ging es beispielsweise um Erste Hilfe am Kind, kreative Frühförderung für Kinder und Schuldnerberatung", nennt Schwedat Beispiele. In den nächsten Wochen werden sich die "Paula"-Frauen noch mit Erziehungsmethoden beschäftigen und das Bewerben trainieren.

Sich ein Praktikum in einem Betrieb oder einer Einrichtung zu organisieren, schaffen die meisten schon.

Und wenn nicht, so stehen ihnen die Sozialbetreuerinnen vom Verein Ländliche Kerne gern zur Seite.

Auch geben sie allen gern Auskunft, die noch mehr über "Paula" wissen wollen oder sich vielleicht gar in nächster Zeit zu den "Paulanerinnen" dazu gesellen. Mehr unter http://www.paula.rittergut-nickelsdorf.de

12.03.2010

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Schattenspender für das Clementinenhaus

Beitrag von jhmatz » 30.03.2010, 09:35

Neue Schattenspender für das Clementinenhaus in Crossen

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Anke Vieweg von der Baumschule Deegen in Bad Köstritz verschneidet die Krone eines jungen rotblättrigen Haselnuss-Baumes, der zusammen mit einer Robinie in den Garten der Kindereinrichtung Clementinenhaus in Crossen gepflanzt wurde.

Am Montag wurden im Garten der Kindereinrichtung Clementinenhaus in Crossen zwei Laubbäume und Zierhecken gepflanzt. Die neuen Bäume sind eine rosa blühende Robinie und eine rotblättrige Haselnuss, die Blühhecken sind für Kinder harmlos.
Crossen. Hier standen vorher ein paar Obstbäume und Sträucher, die giftige Früchte trugen. Die mussten weg, sagte Jürgen Göhrig, der den Bauhof Crossen leitet und selbst mit Hand anlegte, um die neuen Schattenspender vor Ort zu bringen. Baggerfahrer Werner Voigt vom Bauhof hob die Löcher aus. Mitarbeiter der Baumschule Deegen aus Bad Köstritz stellten die knapp zehnjährigen Bäumchen zuerst am vorderen Teil der Wiese in die Erde.

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Die Knirpse vom Clementinenhaus auf den Betonplatten, die als nächstes beseitigt werden müssen.

Als dann die Erzieherinnen mit ihren Kindern vom Spaziergang zurück kamen, wurde alles noch mal geändert. Auf Wunsch der Kindergärtnerinnen bekamen die Pflanzen einen günstigeren Standort.

Zum Schluss traf sich die ganze Gesellschaft bei einer Tasse Kaffee und waren einer Meinung, die Jürgen Göhrig so zusammen fasst: Wir wollen ja, dass alles für die Kinder zum Wohle geschieht. Ich denke, jetzt sind alle zufrieden.

Mit dem Pflanzen der Bäume, die übrigens vom Landwirtschaftsbetrieb Laube aus Nickelsdorf und MdL Dr.
Mario Voigt
Mario Voigt (CDU) gespendet wurden, findet ein weiterer Abschnitt in der Sanierung des Clementinenhauses seinen Abschluss. Hier werden 18 Mädchen und Jungen im Alter von ein bis drei Jahren von drei Erzieherinnen betreut. Die innere Komplettsanierung wurde am 3. Oktober 2009 mit einer Wiedereinweihung gefeiert.

Schon zu DDR-Zeiten wurden im Haus, das einst Graf von Fleming seiner Frau Clementine schenkte, Kinder betreut. Hier in Crossen wird Krippe gesagt, und jeder weiß Bescheid, meint Edeltraut Weise. Jetzt seien noch ein paar kleine Bauarbeiten im Spielgarten zu erledigen. Die großen Betonplatten kommen weg. Die sind im Laufe der Jahre bröckelig geworden und schief. Stolperfallen für die Knirpse. Über den neuen Hofbelag wird noch entschieden. Rund 16 000 Euro stehen für die Arbeiten auch einen neuen Sandkasten 2010 bereit.


Dieter Urban / 30.03.10 / OTZ

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Stärkste Lok der Welt fährt jede Woche durchs Elstertal

Beitrag von jhmatz » 26.04.2010, 06:44

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Die stärkste sechachsige diesel-hydraulische Lokomotive der Welt, die Voith Maxima 40CC, auf ihrer Fahrt durchs Elstertal bei Crossen

Mit einem, nicht zu überhörenden, kräftigen Wumm, Wumm, Wumm naht sie, auf ihrer Fahrt durch das Elstertal. Sie zieht 32 Waggons, mit kohlensaurem Magnesiumkalk schwer beladen.
Die Rede ist von der derzeit stärksten, einmotorigen, sechsachsigen diesel-hydraulischen Lokomotive der Welt, der Voith Maxima 40 CC.

Der Eisenbahnfan Michael Kranert gab mir den Hinweis, dass bei uns im Elstertal eine solche Lokomotive mehrmals in der Woche zu sehen ist, die in ihrer Klasse mit 3600 kW die stärkste Lokomotive der Welt ist, berichtet Gerhard Fischer. Ich ging auf Pirsch, diesmal nicht auf Hase, Fuchs und Reh, wie sonst üblich, sondern auf die Voith Maxima 40 CC und ich wurde fündig.

Die über 23 Meter lange und 126 Tonnen schwere Lokomotive stellte gerade in Caaschwitz einen Zug zusammen. Da die Gleisanlage in Caaschwitz für die Länge eines Zuges mit 32 Waggons nicht ausreicht, zieht sie einen Teil der Waggons auf das Gelände des Crossener Bahnhofs und hängt dort den anderen Teil an, der dort bereits abgestellt war. Mit dem unverkennbaren Geräusch geht es dann auf Reisen.

Der Bruttotyp dieser Lokomotive erhielt am 23. Dezember 2008 seine Zulassung.

Die durch das Elstertal fahrende Lokomotive wurde am 29. April 2009 ausgeliefert und von der Locon Logistik & Consulting AG gemietet. Sie trägt die Fabrik-Nr. 40005. Sie ist in der Lage, mit den 32 schwer beladenen Waggons eine Dauergeschwindigkeit von 120 km/h zu fahren. Bisher wurden sieben Stück von diesem Lokomotiventyp gefertigt, und für 77 liegen Bestellungen vor. Die Lok wurde vor allem für den grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr Osteuropas konzipiert. Gefertigt wird sie in Kiel. Diese und weitere Informationen findet man im Internet, wenn man nach Voith Maxima 40 CC sucht, unter anderem bei Wikipedia.


Red / 24.04.10 / OTZ

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Walpurgisnacht in Nickelsdorf am 30. April

Beitrag von jhmatz » 28.04.2010, 06:42

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Feuer zu einer Walpurgisnacht

Magie, Hexerei und Feuer - am 30. April ist traditionell Walpurgisnacht. Dann geistern auch durch das 400 Jahre alte Rittersgut in Nickelsdorf die Hexen - zum sechsten Male schon. Am Freitag um 18 Uhr geht's los.
Nickelsdorf. Wie immer wird für die Besucher ein Shuttle-Service angeboten.
Aber alle, die es etwas abenteuerlicher wünschen, können sich bereits 17 Uhr auf dem sagenumwobenen Wanderweg zum Mühlberg begeben. Dazu sollte man sein Auto in Crossen auf den ausgeschilderten Parkmöglichkeiten abstellen und auf dem insgesamt 1,8 Kilometer langen Hexenpfad zum Rittergut wandern. Hier werden Jugendliche aus den Projekten Paula und Rainbow ein Stück Nickelsdorfer Geschichte wieder aufleben lassen. Von Sagen und Legenden wird berichtet, und mystische Gestalten werden ihr Unwesen treiben.

Ab 19 Uhr wird im Rittergutshof wird die Bühne freigegeben für das kleine Mitmachtheater Die Blitzhexe und das Waldmännchen mit Clown Heiko.

Der Spielmannszug Klengel-Serba 09 lädt ab 19.45 Uhr zum Fackelumzug und Platzkonzert ein. Nach dem Umzug wird es am Lagerfeuer knackig warm und gemütlich.

Für das leibliche Wohl ist dann bestens gesorgt, Hexengetränke und Hexenspeisen erwarten ihre Abnehmer. Noch ein Tipp: Wem die nötige Ausrüstung für den Hexenumzug fehlt, auf den warten handgemachte Gespensterlaternen oder Fackeln. Die kleinen Gäste können sich bereits ab 18 Uhr beim Kinderschminken in gruselige Gestalten verwandeln lassen.


Redaktion / 27.04.10 / OTZ

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Bernhardiner Spezialzuchtschau zum zweiten Mal in Crossen

Beitrag von jhmatz » 04.05.2010, 06:36

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Jessica knuddelt mit dem zwei Jahre jungen Bernhardiner Amon von Güttler, der aus Dothen bei Eisenberg stammt.

Die bundesweite Bernhardiner Spezialzuchtschau ist am Sonntag zum zweiten Mal von der Landesgruppe Thüringen -Mitglied im St. Bernhards-Klub Deutschland -in Crossen ausgetragen worden.
Crossen. Auf dem Sportplatz trafen sich Züchter der liebenswerten Giganten, um ihre Prachtexemplare von der fachkundigen Richterin Annegret Splinter und ihrem Team bewerten zu lassen. Ausstellungsleiter Otto Klee begrüßte die Anwesenden und gab gleich bekannt, dass die Schau 2011 ebenfalls in Crossen durchgeführt wird.

Jaqueline Stutzke, die zu den Veranstaltern gehörte, bedankte sich beim Bürgermeister und bei der Feuerwehr für die Unterstützung der Schau.

An einem Stand informierte der Verein "Bernhardiner in Not" über seine Angebote und zur Geschichte der Bernhardiner-Rasse. Mönche eines Hospizes am Großen St. Bernhard begannen um 1300, ihre Schutzhunde als Rettungshunde einzusetzen. Noch heute sprechen die Hundefreunde hochachtungsvoll von Bernhardiner Berry, der in seiner "Dienstzeit" (um 1800) 40 Menschen vor dem Tod rettete, darunter ein Kind.

Jaqueline und ihr Mann Jens waren mit einem Bernhardiner vertreten, der auf den Namen Q-Helio von Hellenstein hört. Neben dem Paar aus Crossen nahmen Halter Petra und Siegfried Hübner (Dothen) mit Amon von Güttler sowie Jürgen und Monika Peter mit Unesco vom Verler See teil.

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Petra und Siegfried Hübner (links) aus Dothen sowie Enkeltochter Jessica stellten ihren zwei Jahre jungen Bernhardiner Amon von Güttler vor.

Insgesamt 35 Bernhardiner stellten die Züchter und Halter der Jury vor. In der Bewertung wurden die verschiedenen Kategorien, wie "Rüden Langhaar, Jugendklasse", "Hündinnen Kurzhaar, offene Klasse" usw. berücksichtigt und individuell Punkte vergeben.

Hannelore und Dagmar Lehmann reisten von Ziesar an, Heidi und Gerdi Artz brachten ihren Prinz von der Mittelsmühle aus Buseck mit. Aus Herborn, Berg, Kampen, Scheßlitz, Markranstädt, Tutzing, St. Gangloff, Erfurt, Schkölen und anderen Orten kamen die Züchter und Halter.

Jaqueline Stutzke erläuterte: "Die Teilnehmer erhalten alle einen Pokal. Der allerschönste Bernhardiner bekommt den Wanderpokal. In die Wertung geht die Anwartschaft auf das Championat für Schönheit für die Ehrung durch den St. Bernhards Klub ein." Im Saale-Holzland-Kreis soll es zwei Züchter von Bernhardiner-Hunden geben. Die Zahl der Aussteller habe sich kontinuierlich erhöht. Im vorigen Jahr wurden 27 Hunde vorgestellt, heuer warens acht mehr. In Deutschland gibt es über 1000 anerkannte Rasse-Bernhardiner. Der Wanderpokal 2010 ging an Reinhold Welsch, Geutenreuth bei Coburg, für "Blanche d'Etoile vom Pappelgrund". Stutzkes haben für ihren Q-Helio eine "Vorzüglich 1" erhalten und die Anwartschaft auf "Schönstes Tier" und Championat des St.-Bernhards-Club erreicht.


Dieter Urban / 04.05.10 / OTZ

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Interessengemeinschaft Fotografie trifft sich regelmäßig in

Beitrag von jhmatz » 10.05.2010, 06:35

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Hobby-Fotograf Gerhard Fischer gibt den Teilnehmerinnen Heike Nietzold und Elke Gensel (in Rot) Tipps zum Umgang mit Technik und Motiv

Die Freude am Fotografieren, am Experimentieren und Entdecken, die Freude an der Natur führen Heike Nietzold, Elke Gensel, Christin Jenich und manchmal auch Studentin Josefine Beckmann mit Gerhard Fischer zusammen. Seit Oktober besteht die Interessengemeinschaft Fotografie in Crossen.
Crossen. "Ob Blende 2,8 oder 20, das geht, beides, aber jedes hat seine spezielle Wirkung." "Damit die Oberfläche nicht spiegelt, kann man den Polaristaionsfilter einsetzen". "Mit dem Bodenstativ hast du ein ganz entspanntes Fotografieren".

Das ist das Stichwort. Denn die Freude am Fotografieren, am Experimentieren und Entdecken, die Freude an der Natur als Ganzes, aber auch an der einzelnen Blüte sind es, die Heike Nietzold, Elke Gensel, Christin Jenich und manchmal auch Studentin Josefine Beckmann mit Gerhard Fischer zusammen führen. Der begeisterte Naturfotograf, der sich die Kenntnisse zu seinem Hobby einst von Lutz Schütze im Fotozirkel des Stahlwerks angeeignet hat, aber auch aus Büchern und durchs Ausprobieren, gibt sein Wissen gern an die Frauen weiter.

Da ist die Rede von Aufhellblitz und Brennweite, von Tiefenschärfe und Motivsuche. Und zwischendurch klicken und surren die Fotoapparate. Da knien sich die Frauen ins nasse Gras, um Regentropfen auf dem Blütenblatt eines Stiefmütterchens einzufangen oder den Stempel in einem Tulpenkelch in einer Art und Weise abzubilden, wie ihn selten ein Menschenauge betrachtet. "In der Beschränkung zeigt sich der Meister", regt Gerhard Fischer zu Nahaufnahmen an.

Seit Oktober 2009 besteht die Interessengemeinschaft Fotografie in Crossen, gegründet nachdem sich die Hobbyfotografen schon den Sommer über gelegentlich getroffen hatten. Jetzt kommen sie jeden zweiten Dienstag zusammen, mal zu Exkursionen, mal zum Fototermin in der Nähe, mal zum Auswerten ihrer Bilder. "Wir stellen uns immer ein Thema, haben schon den Zwergenbrunnen, die Kirche, Straßen und Blumen aufgenommen", erzählt Heike Nietzold. Elke Gensel berichtet von "Hausaufgaben", die sie im Winter zu erledigen hatten mit Stillleben oder der Gestaltung von Weihnachtskarten. Um so freudiger geht es jetzt hinaus. Den Mühlberg haben sie aus verschiedensten Blickwinkeln anvisiert, die Elsteraue mit den Fotoapparaten druchstreift. Weitere Exkursionen sind geplant.

Doch manchmal heißts auch ab ins Stübchen, das Dieter Etzler freundlicherweise privat zur Verfügung stellt. Nur leider ist der Computer, den die Foto-Gruppe da nutzen kann, um aus ihrer Fotoernte die Spreu vom Weizen zu trennen, nicht der jüngste und schnellste. So können sich auch nicht viel mehr Fotofreunde und -freundinnen der Gemeinschaft anschließen. "Aber wer ernsthaftes Interesse hat und das auch beweist, den werden wir nicht wegschicken", versichert Fischer.

Denen, die jetzt dabei sind, bestätigt er: "Die Frauen sind mit Feuereifer bei der Sache, da wirds auch was." Gute Schnappschüsse gelingen äußerst selten, ist der Lehrmeister der Interessengemeinschaft überzeugt. Vielmehr ist ein Foto in seinen Augen eine Komposition. "Wenn es am Ende so ist, wie man sichs vorgestellt hat, dann ist es gut."


Angelika Kemter / 08.05.10 / OTZ

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