Crossen in der Presse

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jhmatz
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Crossener Regelschüler verteidigten erfolgreich Abschlusspro

Beitrag von jhmatz » 06.04.2011, 06:48

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Einsen mit Sternchen gab es am Dienstag für die Crossener Regelschüler Jenny, Marcus und Nils (rechts) für ihren überzeugenden Beitarg zum Thema "Geschichte der Dachbedeckung in unserer Region - vom Stroh zum Ziegel". Foto: Dieter Urban

Einsen mit Sternchen gab es am Dienstag für die Crossener Regelschüler Jenny, Marcus und Nils. Die drei stellten ihr gemeinsam erarbeitetes Projekt an einem besonderen Ort vor: Der Werkstatt der Dachdeckerfirma Andreas Kirsch in Königshofen.

Crossen. Die drei Schüler suchten sich damit eine passende Stelle aus, denn ihr Projektthema hieß "Geschichte der Dachbedeckung in unserer Region - vom Stroh zum Ziegel".

In der Werkstatt des traditionsreichen Handwerksbetriebes, der 1867 gegründet wurde und in sechster Generation die Dächer der Heideland-Orte und der Region neu deckt bzw. in Schuss hält, saß die Jury und folgte dem Vortrag der jungen Leute. Meister Andreas Kirsch selbst und einer seiner Mitarbeiter ließen sich von dem Mädchen und den beiden Jungs die Techniken des Dachdeckens erläutern.

Neben dem theoretischen Wissen mussten die Aspiranten auch praktisch beweisen, was sie sich zum Thema angeeignet hatten.

Das reichte vom fachmännischen Auflegen der Ziegeln auf ein Dachmodell bis zum Regentest, der die Dichtheit der Konstruktion beweisen sollte. Die jungen Leute meisterten ihre Aufgaben in schlafwandlerischer Sicherheit und ernteten von den beiden Lehrern Helga Mertel (Deutschlehrerin) und Hans-Rüdiger Pöhl (Mathe/Physik) großes Lob für ihre Leistung.

Andreas Kirsch hatte dem nichts hinzuzufügen. "Das war prima und gut vorgetragen", sagte er ebenfalls lobend. Helga Mertel betonte: "Die gesamte Präsentation und die Vermittlung des Themeninhalts ist super gelungen. Allein schon der Vorspann war großartig und zeugte von der guten Umsetzung der Idee."

Bevor die Schüler loslegten, hatten sie ein Fahrrad aus den 50-iger Jahren in die Werkstatt geschoben. Es war mit Mörtel-trog, Säge, Hammer und anderen Werkzeugen bepackt. "So fuhren die Handwerker noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts von Baustelle zu Baustelle", sagte Andreas Kirsch.

Die Lehrer und Eltern waren von der Präsentation, die mit Power-Point-Programm, Laptop und Beamer ergänzt wurde, begeistert.

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Christian Richter (links) und Dominik Sander erarbeiteten ein Projekt zum Thema "Geschichte der Leuchten- und Osterburg". Foto: Dieter Urban

In den Klassenräumen der Regelschule wurden derweil weitere sieben Projekte vorgestellt. OTZ besuchte den Vortrag von Christian Richter und Dominik Sander. Sie erarbeiteten ein Projekt zum Thema "Geschichte" und stellten die mittelalterlichen Bauwerke Leuchtenburg bei Kahla und Osterburg bei Weida vor.

Zudem spickten sie den Werdegang des Burgenbaus mit der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung in der jeweiligen Region.

So erfuhren die Lehrer, unter ihnen Schulleiterin Petra Radicke, dass an den Hängen der Leuchtenburg der höchstgelegene Weinberg zu finden war, der jetzt rekultiviert werden soll.

Weitere Themen beinhalteten in diesem Jahr die regionale Entwicklung, die Möglichkeiten der Energiegewinnung, referiert wurde über das Erbeben in Haiti usw.

Die Note für die Projektvorstellung spiegelt sich in den Abschlusszeugnissen der Zehntklässler wider.


Dieter Urban / 06.04.11 / OTZ

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Überraschung in Crossen: Storch sucht Nistplatz

Beitrag von jhmatz » 12.04.2011, 06:41

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In Crossen ein Storch nach einem Nistplatz umgesehen. Ungewöhnlich sagen Anwohner und auch Fachleute.

Anwohner in Crossen freudig überrascht über den seltenen Gast in Crossen. Dass am Teich in Crossen Schwäne und Enten brüten, sind wir gewohnt. Dass hier ein Storch einen Nistplatz sucht, ist eine Seltenheit. Doch gestern Vormittag war das der Fall.

Meister Adebar beäugte zunächst von der großen Birke aus den Teich. Dann zog er ein paar Kreise darüber und prüfte wenig später mit dem Schnabel den Schlauchturm des alten Feuerwehrhauses, um sich hier vielleicht häuslich nieder zu lassen und ein Nest zu bauen. Aber so ganz überzeugte ihn das Gebäude wohl nicht. Er schwang sich auf in Richtung Weiße Elster, nahm kurz den Kirchturm in Augenschein, kehrte aber wieder zurück und besah sich eingehend den Sportplatz. "Einen Storch hatten wir hier noch nie", sagte eine Anwohnerin, die schon rund 50 Jahre in Crossen lebt. Sie freute sich wie ihre Nachbarin über den seltenen Vogel.

Der Crossener Gerhard Fischer, der die Vogelwelt seiner Heimat sehr intensiv beobachtet, hatte den Storch gestern über Buchheim gesehen. Aber in Crossen ist auch dem Hobby-Fotografen noch kein Weißstorch vor die Augen bzw. die Kamera gekommen. Im Vorjahr hatte er bei Rauda einen Schwarzstorch fotografieren können, der dem Vernehmen nach im Mühtal brütete. An der Weißen Elster hat der Vogel-Fachmann vor allem Fischreiher, die Wasseramsel und den Waldwasserläufer gesehen.

Eisenbergs Tiergartenleiter Mathias Wiesenhütter bestätigt, dass Störche hier selten sind, denn sie brauchen Feuchtwiesen als Nahrungsgrundlage. Denkbar wäre, dass "unser" Storch die Elsteraue nutzt. Wiesenhütter vermutet, dass es ein Jungtier vom vergangenen Jahr ist, das noch keine Partnerin hat und deshalb allein unterwegs ist. "Zwar fliegen die Störche beim Vogelzug meist in Schwärmen, dann vereinzeln sie sich. Wenn er hier keine Frau findet, wird er wohl wieder verschwinden."


A. Kemter / 12.04.11 / OTZ

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Polizei-Kontrolle auf der "Ausweichstrecke"

Beitrag von jhmatz » 03.05.2011, 07:06

Etzdorf. Auf der Straße von Crossen nach Eisenberg, die durch Etzdorf führt, hat die Polizei am Sonntag zwischen 14 und 16 Verkehrskontrollen durchgeführt. Ziel war, "das Fahrverhalten auf der schlechten Wegestrecke, die auf Grund der Baumaßnahmen auf der B 7 vermehrt genutzt wird, zu beeinflussen", berichtet Polizeihauptkommissar Jürgen Worst. "Insgesamt wurde das Tempo von 67 Fahrzeugen gemessen. 21 Kraftfahrer waren zu flott gefahren. Bei dort erlaubten 30 km/h war der Schnellste mit 56 km/h gemessen worden."

Zwei der "Schnellfahrer" bekommen demnächst Post von der Bußgeldstelle. Bei den übrigen wurde gleich vor Ort ein Verwarngeld fällig.


OTZ / 02.05.11 / OTZ

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Trainingslager junger Feuerwehrleute aus Eisenberg und Cross

Beitrag von jhmatz » 03.05.2011, 07:11

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Die Jugendfeuerwehren Crossen und Eisenberg trainieren im gemeinsamen Camp auf dem Crossener Sportplatz für den Bundeswettbwerb.

Insgesamt elf Kinder und Jugendliche der Crossener und 22 der Eisenberger Jugendfeuerwehr haben an dem Wochenend-Trainingslager auf dem Crossener Sportplatz teil.

Crossen. "Wir üben für den Bundeswettbewerb im Löschangriff", erzählt der neunjährige Justin stolz. Da muss man eine Wasserversorgung aufbauen, Verteiler setzen, laufen, kriechen, Hindernisse überwinden, Knoten machen und vieles mehr, ergänzt sein Namensvetter. "Sieben Minuten haben wir dazu Zeit." Nach dem Löschangriff steht noch Teil B der Übung an, nämlich der Staffellauf, bei dem die jungen Kameraden u.a. 450 Meter laufen, durch einen Schlauch robben und über ein Laufbrett balancieren müssen. Und auch das nach Zeit, dabei ist es ohnehin schwierig genug, die Feuerwehrschutzkleidung einschließlich Handschuhen, Leibriemen und Helm anzuziehen. Insgesamt nehmen elf Kinder und Jugendliche der Crossener und 22 der Eisenberger Jugendfeuerwehr an dem Wochenend-Trainingslager auf dem Crossener Sportplatz teil. Die Jüngste, Lea, ist gerade mal acht Jahre alt, die ältesten, Lukas und Florian, sind 17 und 18. Sie sind schon drei bzw. sechs Jahre dabei bei der Jugendwehr. Spaß scheint es allen zu machen, denn endlich ist mal nicht nur Trockentraining angesagt, sondern nachdem alle gemeinsam das große Zelt am Rande des Sportplatzes aufgebaut haben, wird richtig mit Wasser geübt. Klar, dass es da auch manche unfreiwillige Dusche gibt. "Macht nichts, ich habe ja zum Glück Wechselsachen im Rucksack", sagt ein Mädchen und lacht. Eine besondere Schwierigkeit besteht in den gemischten Eisenberg-Crossener Gruppen. Da sind die einzelnen Akteure noch nicht so gut aufeinander eingespielt und es tönt manche Kritik über den Sportplatz wie "Schlaf nicht gleich ein!" oder "He, willste nicht erst mal die Dreher aus dem Schlauch machen!" Aber am Ende ist alles gut, an allen drei Strahlrohren liegt Wasser an und ergießt sich in hohem Bogen über die Rasenfläche. "Heute ist die Wasserversorgung mit Entnahme aus einem offenen Gewässer angesagt, nicht aus einem Hydranten, das Wasser muss also angesaugt werden", erklärt André Böhme. Er gehört wie Patrick Müller, Lisa Gutmann und Jugendwart Jörg Pfleger (heute verantwortlich für die Verpflegung) zu den Crossner Ausbildern für die Jugendwehr. Aus Eisenberg sind neben Jugenswart Enrico Weinhold auch Sindy Prüfer und Torsten Herold dabei. Warum sie einen Teil ihrer Freizeit so verbringen? "Jugendarbeit ist eine Sache, die auch Spaß machen kann", sagt Böhm. Und das nicht nur, weil dann bei einbrechender Dunkelheit alle gemeinsam am Lagerfeuer sitzen.


Angelika Kemter / 02.05.11 / OTZ

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Unfall in Crossen

Beitrag von jhmatz » 18.05.2011, 06:40

Crossen. Zwei Pkw, ein VW und ein Opel, waren Dienstagfrüh gegen 6 Uhr in Crossen an einem Unfall beteiligt. Eine Autofahrerin wollte von der Flemmingstraße auf die Hauptstraße auffahren, beachtete beim Abbiegen aber nicht den Pkw auf der Hauptstraße, der aus Richtung Ahlendorf kam. Es gab einen Zusammenstoß, bei dem insgesamt rund 4200 Euro Sachschaden entstand. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. "Der Vorfahrtfehler wird mit einer Ordnungswidrigkeitsanzeige angezeigt", berichtet Polizeihauptkommissar Jürgen Worst. "Die Fahrerin erwartet nun Post von der Zentralen Bußgeldstelle."


17.05.11 / otz

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Bernhardinerschau in Crossen

Beitrag von jhmatz » 23.05.2011, 07:34

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Im Schatten des Crossener Schlossen ist gestern die 3. Spezialzuchtschau für Bernhardiner, die im Club St. Bernhard vereint sind, veranstaltet worden. Die Jungen Maximilian (links) und Hannes aus Crossen knuddeln mit den freundlichen Bernhardinern Mozart von Hellenstein (links) aus Heidenheim, Josefine du Gr-St-Bernard vom Großen St. Bernhard/Schweiz (Mitte) und Hannes von Messelstein Donzdorf/Baden Württemberg. Foto: Dieter Urban

Der St.-Bernhardiner-Club Deutschland richtete am Sonntag bereits zum dritten Mal die Spezialzuchtschau für Bernhardiner in Crossen an der Elster aus.

Crossen. 37 dieser sanften Riesen stellten sich einer Jury mit Wertungsrichter Richter Reinhold Welsch und Anwärter Johannes Mayer, die die Hunde in 18 Klassen bewerteten.

Die Züchter und Besitzer der Bernhardiner, die in Crossen antraten, kamen aus der gesamten Bundesrepublik. Zu den Gästen, die die Crossener Ausstellungsleiterin Jaqueline Stutzke begrüßen konnte, gehörte der Präsident des St. Bernhards Club aus Elsdorf-Niederembt (Nordrein-Westfalen), der auch den Vorsitz bei der Weltunion St. Bernhard führt. "Die Freunde der Bernhardiner-Hunde sind eine große Familie. Meine Frau und ich haben zwei Rüden, die für die Zucht zugelassen sind.", sagte Jens Stutzke. Zur hier in der Region aktiven Bernhardiner-Freunden gehören u. a. Petra und Siegfried Hübner aus Dothen und Monika und Jürgen Peter aus Schkölen. Die Deutschen Sparte zählt etwa 900 Bernhardiner-Freunde. Unterstützt wurden die Organisatoren u.a. von der Elstertaler Burschengesellschaft .


Dieter Urban / 23.05.11 / OTZ

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Für Landtausch zum Wegeausbau

Beitrag von jhmatz » 24.05.2011, 06:39

Crossen. Damit die ländlichen Wege "Zum Floßhaus" und "An der Elster", die sich zum Teil noch über Privatgelände erstrecken, später ausgebaut werden können, hat der Crossener Gemeinderat jetzt die Weichen dafür gestellt.

Einem Beschluss zum Grunderwerb bzw. zum freiwilligen Landtauschverfahren "Wege Crossen" gaben neun der zehn stimmberechtigten Gemeinderäte ihr "Ja". Damit soll Rechtssicherheit für einen möglichen künftigen Ausbau hergestellt werden. Die Gemeinderäte Wolfgang Maruschky (FDP) und Ines Stummhöfer (Die Linke) vergewisserten sich, dass über tatsächliche Ausbaumaßnahmen zu gegebener Zeit diskutiert werde. Stummhöfer schätzte zwar ein, dass die Wege teils in einem so katastrophalen Zustand sind, dass sie unbedingt instand gesetzt werden müssen. Doch solle das naturnah geschehen. Maruschky legt Wert darauf, dass das Bio-Reservoire bis zur Thüringer Landesgrenze nicht zu einer "Miniautobahn" umgestaltet werde.


A. Kemter / 23.05.11 / OTZ

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Auszeichnungsregen in Reichenbach

Beitrag von jhmatz » 31.05.2011, 06:38

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Das sind die Jugendfeuerwehr-Aktiven, die die Ehrenspange in Bronze erhalten haben. Foto: Claudia Bioly.

Einen Auszeichnungsregen gab es zur Festveranstaltung anlässlich 20 Jahre Kreisjugendfeuerwehr Saale-Holzland-Kreis in Reichenbach. Die Thüringer Jugendfeuerwehr würdigt mit Ehrennadeln, die es in Bronze, Silber und Gold gibt, Verdienste um die Arbeit der Jugendfeuerwehren vor Ort.

Reichenbach. Zugleich soll es die Aktiven motivieren.

Ehrennadeln in Bronze erhielten Egbert Matz und Dieter Heinze (Schkölen), Udo Schiering (Stadtroda), Alfons Thomas (Bucha), André Böhme und Michael Peitzsch (Crossen), Günther Stirnat, Katharina Küchler und Sarah Döring (Bad Klosterlausnitz).

Für langjährige Jugendfeuerwehrwarte und Vorstandsmitglieder gibts die Ehrenspange, ebenfalls in drei Stufen.

In Bronze ging die Auszeichnung an Sören Planer und Sven Pfützner (Schöngleina), Andre Grube und Dirk Kallweit (Stadtroda), Sandra Holtz und Peter Scheffel (Mörsdorf), Holger Wondrazek (Bucha) und Christian Hohmann (Bad Klosterlausnitz). Die Silberne Ehrenspange erhielt Jörg Pfleger (Crossen), und die Goldene die höchste Auszeichnung der Thüringer Jugendfeuerwehr der Kreisjugendfeuerwehr Stephan Sachse aus Bad Klosterlausnitz. Eiko Fietzke wurde mit der Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber ausgezeichnet, und die beiden "Urgesteine" der Saale-Holzland-Kreisjugendfeuerwehr Klaus Fickler und Reinhardt Hädrich erhielten die Ehrennadel des Thüringer Feuerwehrverbands. OTZ/C. B.

"Jeder Verein ist so gut wie sein Leithammel die Ausbilder sind wichtig!" Gerd Pillau, Bürgermeister von Hermsdorf, Gründungsmitglied der Kreisjugendfeuerwehr


31.05.11 / OTZ

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Vom Unfallfort in Crossen unerlaubt entfernt

Beitrag von jhmatz » 01.06.2011, 06:44

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Eine Frau musste während eines Überholvorgangs so stark bremsen, dass sie von der Fahrbahn abkam und gegen eine Mauer stieß. Ein anderer Unfallbeteiligter beging Fahrerflucht. Archivfoto: Tino Zippel

Auf dem Flurgraben zwischen Hartmannsdorf und Crossen kam es am Montagvormittag während eines Überholvorgangs zu einem Unfall mit Fahrerflucht.

Crossen. Auf Höhe der Gartenanlage wollte eine Autofahrerin den vor ihr fahrenden PKW überholen. Als sie bereits ausgeschert war, bog dieser plötzlich nach links in einen Feldweg ein. Die Frau musste sofort bremsen und konnte dadurch einen Zusammenstoß beider Fahrzeuge verhindern. Allerdings kam sie durch das Bremsmanöver links von der Fahrbahn ab, stieß gegen eine Mauer und kam auf dem angrenzenden Grundstück zum Stehen.

Der Linksabbieger jedoch bog in den Feldweg ein, fuhr am Unfallort vorbei und in Richtung Hartmannsdorf davon. Nun wird gegen ihn wegen des Verdachtes der Fahrerflucht ermittelt. Der entstandene Sachschaden betrifft nicht nur das Auto der Geschädigten, sondern auch Teile des Wasserdurchlaufes, der nun repariert werden muss.


31.05.11 / tag

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Der 8. Thüringer "Elevator Pitch" am Montag in Crossen

Beitrag von jhmatz » 05.06.2011, 19:54

Der 8. Thüringer "Elevator Pitch" findet am Montag in Crossen statt

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Modbird aus Berlin erregte beim 7. "Elevator Pitch" 2010 in Gera-Leumnitz mit einer mitwachsenden Elektrogitarre aus Einzelmodulen Aufsehen. Der 8. "Pitch" findet am Montag in Crossen statt.

"Idee sucht Kapital - Idee sucht Know how" heißt es am 6. Juni auf dem Wasserübungsplatz der Bundeswehr in Crossen. Hier findet von 14 bis 21.30 Uhr der 8. Thüringer "Elevator Pitch" der Unternehmerakademie Thüringen statt.

Crossen."Elevator Pitch" heißt so viel wie Fahrstuhlfalle. In den 1980-er Jahren nutzten junge karriereorientierte Vertriebsleute die Dauer einer Fahrstuhlfahrt, um ihre Vorgesetzten von ihren Anliegen zu überzeugen. Der Pitch (das Verkaufsgespräch) muss in der kurzen Zeit durchgeführt werden und erfolgreich sein.

Bei der Netzwerkveranstaltung in Crossen haben die Vertreter von 20 innovativen Gründungsprojekten und Wachstumsfirmen jeweils nur drei Minuten Zeit, ihre Unternehmens- konzepte vorzustellen, und das auf einer über der Weißen Elster gespannten Pionierbrücke.

Unter den rund 250 Gästen werden Unternehmer, Fachbesucher und über 40 nationale und internationale Investoren sein. Veranstalter ist das Technologie- und Gründerzentrum (TGZ). Eine Jury bewertet die Präsentationen und vergibt Preise. Der 7. Thüringer "Elevator Pitch" fand 2010 am Flugplatz Gera-Leumnitz statt. OTZ


01.06.11 / OTZ

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Maibaumsetzen in Mertendorf und Crossen

Beitrag von jhmatz » 06.06.2011, 06:53

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Gruppenbild der Elstertaler Burschenschaft zum 30. Maibaumsetzen in Crossen.

Das zweite Mal erst wurde in Crossens Maibaumsetz-Geschichte die Fichte am Platz am Zwergenbrunnen vor der Kirche in den blauen Juni-Himmel aufgestellt. In Mertendorf standen die Männer am ebenfalls farbenfroh behängten Maibaum und sachte wurde dieser Stück für Stück gen Himmel gehievt.

Mertendorf/Crossen. Das zweite Mal erst wurde in Crossens Maibaumsetz-Geschichte die Fichte am Platz am Zwergenbrunnen vor der Kirche in den blauen Juni-Himmel aufgestellt. Die Mannen der Elstertaler Burschenschaft vollbrachten diese Prozedur mit Bravour. Und hatten dabei kaum Mühe, das 20 Meter lange Holz bunt geschmückt mit farbigen Bändern am Kranz in die Senkrechte zu befördern.

Aus dem sogenannten "Bäckerloch", einem Waldstück bei Tauchlitz, stammt der kräftige Stamm und wurde eigens für das 30. Maibaumsetzen mit Pauken und Trompeten in die Elstergemeinde geschafft. Hans-Peter Rudolph, der seit Jahren mit seinem Setzstab als Statussymbol die Burschen dirigierte, gab im ruhigen Ton die Anweisungen: "Hauruck, hebt an!" Stetig wuselte der Meister um seine Männer herum. Immer den Blick darauf gerichtet, dass der schwere Baum im rechten Lot und Winkel ins Loch rutschte. Die angetretenen 25 Scherenmänner wurden mit Musiktusch zur angemessenen Stemmarbeit motiviert. Darunter auch viele junge Leute und ein paar Jungs. Die Burschen aus Crossen kümmern sich um ihren Nachwuchs. Die Jungs müssen zwar noch nicht die schweren Scheren händeln, sondern sollen sich die Tricks und Kniffe anschauen. Denn eins ist beim Setzen besonders wichtig: die Konzentration. Wenn so ein zentnerschwerer Stamm aus dem Gleichgewicht gerät oder gar am Kippen ist, hält den keine Männerkraft mehr auf. Guter Brauch und schöne Sitte ist es in Crossen, das sich die Frauen der Burschen ums leibliche Wohl der Setzer und Besucher kümmerten. Als der Baum stand, streiften die Burschen ihre Ärmel runter, begutachteten ihr hohes Werk und wechselten zum gemütlichen Teil des Tages über.

In Mertendorf standen die in ihren blauen Schürzen gekleideten Männer am ebenfalls farbenfroh behängten Maibaum und sachte wurde dieser Stück für Stück gen Himmel gehievt. Zuvor ist das Holz vom 2010er Baum versteigert worden. "Das gehört zur Tradition bei uns", sagte Stefan Treffer, der auch Setzmeister ist. Die ersteigerten Euros füllen die Kassen des Vereins. Begleitet von den Schkölener Blasmusikern richtete sich die 24 Meter lange Fichte auf. "Uns kommt es dabei nicht auf ein paar Meter mehr oder weniger an. Wir freuen uns, wenn die Fichte gerade gewachsen ist und die Krone schön dicht erscheint. Es gibt ja im Holzland Maibaum-Gesellschaften, die peinlichst darauf bedacht sind, immer den längsten Baum zu stellen. Wir setzen eher auf gemeinsame Freude und den Erhalt der Tradition", sagte Matthias Heinecke, der auch zum diesjährigen Fest, die gesamte Gesellschaft mit Getränken versorgte. Je mehr Scheren am Baum waren, umso steiler wurde der Winkel. Die Mertendorfer holten den Baum aus dem Forst bei Waldeck. Unter der Regie des Setzmeisters Stefan Treffer ging die Arbeit der 30 Männer gut voran. Der Mertendorfer Verein zählt 50 Mitglieder. Die Frauen der Maibaumgesellschaft gaben Kostproben ihrer Backkünste und wer wollte, konnte sich vom Rost bedienen. Gegen Abend gab es dann noch Tanz in der Tenne.


Dieter Urban / 06.06.11 / OTZ

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Brückenbau in Crossen

Beitrag von jhmatz » 07.06.2011, 06:41

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Wolfgang Schütze zum "Elevator Pitch", der mit Geraer Pionieren elsterabwärts wanderte.
Crossen - wie? Crossen - wo?

Möglicherweise haben das die Teilnehmer am diesjährigen "Elevator Pitch" gedacht, bevor sie ihre Bewerbung für den Ideenwettstreit abgaben.

Seit gestern wissen die aufstrebenden jungen Leute ganz genau, wo die kleine Gemeinde im Saale-Holzland-Kreis liegt. Und jene, denen es gelang, sozusagen in drei Minuten Geld zu verdienen, weil Förderer und Firmen von ihrer Geschäftsidee überzeugt wurden die werden Crossen nie wieder vergessen.

Das ist dann auch Dr. Merle Arnika Fuchs zu verdanken. Im vorigen Jahr war ein Hangar am Verkehrslandeplatz Gera-Leumnitz der Austragungsort dieses in der Wirtschaft Aufsehen erregenden Wettbewerbs. Inzwischen ist die Frau nicht weg aus Gera weg - schließlich hat sie da eine Firma. Aber das Technologiezentrum der Stadt leitet sie nicht mehr, "einvernehmlich", wie es hieß. Und den "Elevator Pitch", den hat sie mitgenommen ein Stück die Elster hinab. Pioniersoldaten aus Gera-Hain bauten an ihrem Wasserübungsplatz extra eine Brücke. Zur Wirtschaft.

Soldaten wissen eben: Frauen und Wirtschaft muss man pflegen. Vielleicht lernt das auch noch die Großstadtführung.


Wolfgang Schütze / 07.06.11 / OTZ

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Mit Coolheitsfaktor

Beitrag von jhmatz » 08.06.2011, 06:33

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Eine über 20-köpfige Schülerjury (auf dem Bild sind nicht alle) von Schulen aus ganz Thüringen war am Montagabend bei der Unternehmerveranstaltung "Thüringer Elevator Pitch" in Crossen dabei und hat die Teilnehmer bewertet sowie den Preis für die beste Präsentation vergeben. Foto: Dieter Urban

Der Thüringer Elevator Pitch", eine jährliche Veranstaltung zur Förderung junger und innovativer Unternehmen, fand in Crossen statt. Auch eine Schülerjury aus Thüringen hat einen Preis vergeben.

Crossen. Wie man sich gut präsentiert, das lernen junge Leute heute schon in der Schule. Sie wissen: Die beste Idee nützt nichts, wenn man sie nicht richtig rüberbringen kann, das beste Produkt nix, wenn man es nicht auch erfolgreich vermarktet. Oder wie es früher hieß: Klappern gehört zum Handwerk.

Um Präsentation und clevere Vermarktung geht es auch beim Thüringer "Elevator Pitch", einer jährlichen Veranstaltung zur Förderung junger und innovativer Unternehmen, die am Montagabend auf dem Wasserübungsplatz der Bundeswehr in Crossen stattfand. 13 Gründerfirmen und neun Wachstumsunternehmen stellten hier ihre Geschäftsideen in jeweils drei Minuten einem großen Publikum vor.

Wie sie das machten, das bewerteten gleich drei Jurys: eine mit Unternehmern, eine mit Investoren und eine mit Schülern. Zu der über 20-köpfigen Schülerjury waren Jungen und Mädchen von Schulen aus ganz Thüringen eingeladen worden. "Junge Leute, die Interesse an wirtschaftlichen Fragen haben, die selbst schon an Gründungs- oder Ideenwettbewerben teilgenommen haben, und Preisträger von Jugend forscht", erläuterte die verantwortliche Organisatorin Dr. Merle Fuchs die Auswahl. Der Preis der Schülerjury ging an die Dresden Mikrodisplay GmbH, und das sicher nicht nur wegen des "Coolheitsfaktors" von Dr.-Ing. Dirk Behrens. Er warb mitreißend, verständlich, mit handfesten Beispielen und einer Videobrille für die "OLED-basierten Mikrodisplays" seiner Firma. Die gewann auch den zweiten Preis der "großen" Jury in der Kategorie Wachstumsunternehmen. Dritter wurde "the agent factory" GmbH aus Jena, die ein mobiles Informations- und Bezahlsystem für den Öffentlichen Personennahverkehr vertreibt. Sieger wurde die Böhner-EH GmbH aus Dresden, die eine industrielle Antriebstechnik entwickelt hat, die massiv Energie spart.

In der Kategorie Gründerfirmen ging der 3. Preis an die Duropan GmbH aus Halberstadt, deren thermischer Transmitter Wärme- direkt in elektrische Energie umwandeln kann. Der 2. Preis an die Qmilch GmbH, die tatsächlich Wolle aus Milchproteinfasern herstellen will. Und für den 1. Preis gingen Urkunde, Präsent und Blumen an "onGnostics", eine Firma in Gründung aus Jena, die einen neuen Test zur Erkennung von Gebärmutterhalskrebs zum Patent angemeldet hat.


Claudia Bioly / 08.06.11 / OTZ

hossa21
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Schwindelfreie Vorstellung

Beitrag von hossa21 » 22.06.2011, 10:21

Selbst in der FTD fand dieses Event Erwähnung:

Gründer Jochen Seeghitz kann das Geschäftsmodell seines Start-ups nicht nur im Schlaf erklären, sondern auch in luftiger Höhe. von Claus Hornung
Präsentationen vor Investoren sind für EH-D-Gründer Jochen Seeghitz mittlerweile eigentlich Routine. Die Veranstaltung in der vergangenen Woche wird ihm aber in Erinnerung bleiben. Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen hatte Unternehmer, Finanzierer und Gründer nach Crossen bei Gera eingeladen. Und 20 Gründer- und Jungunternehmerteams, die in einem sogenannten Elevator Pitch innerhalb von drei Minuten ihre Geschäftsidee präsentieren durften.

Ungewöhnlich war für Seeghitz nicht die knappe Zeit, sondern dass er dabei fünf Meter hoch über dem Fluss Elster stand - auf einer mobilen Panzerbrücke, die Soldaten dort nur Stunden zuvor errichtet hatten. Die Bundeswehr war neben einer Bierbrauerei einer der Sponsoren des Events.
Seeghitz ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen, und gewann den ersten Preis für seinen Pitch - in Form eines Fünf-Liter-Bierfasses vom zweiten Sponsor. Noch wichtiger: auf der Veranstaltung waren auch Maschinenbau-Unternehmer, die Kunden für den Elektrohydraulik-Antrieb von EH-D werden könnten.

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Schwindelfrei: EH-D-Gründer Jochen Seeghitz

Gleich darauf fuhr Seeghitz weiter nach Bonn, zur nächsten Veranstaltung. Diesmal vom High-Tech-Gründerfonds (HTGF), einem der Gesellschafter von EH-D. Neben anderen HTGF-geförderten Unternehmen trafen Seeghitz und sein Mitgründer Kai Böhner dort auch auf mögliche Investoren.
Für die nächsten Monate haben die beiden Gründer mit mehreren Gesprächspartnern Termine vereinbar. Aktuell hätte EH-D zwar keinen Bedarf an weiterem Kapital, sagt Seeghitz. "Aber wenn mehrere Antriebe auf dem Markt sind und sich bewährt haben, könnte es sein, dass wir weiteres Geld zum Wachsen brauchen."

(Quelle: http://www.ftd.de vom 16.06.2011)

jhmatz
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Gelb statt bunt - woran es liegen kann

Beitrag von jhmatz » 01.07.2011, 06:33

Crossen. Auf den Flächen des Blühwiesenprojekts in Crossen blüht derzeit fast nur Senf. Das liege an der Trockenheit begründete Dr. Ulrich Haußner in einer Pressemitteilung. Crossens Bauhofleiter Jürgen Göhrig und andere bezweifeln das: "Wir haben die Beete zweimal in der Woche bewässert." Zum Vergleich habe er in seinem Garten zwei Quadratmeter mit dem Samen bestellt und jeden Tag gegossen: Das gleiche Bild. "Mit Trockenheit hat das nichts zu tun", vermutet Göhrig, dass die Verantwortlichen nur nicht zugeben wollen, dass der falsche Samen bestellt oder geliefert wurde. Jedenfalls ist es nicht die gleiche Sommerblumenmischung wie im Vorjahr. Die jetzige hält Göhrig eher geeignet für Außenbereiche, aber nicht für innerorts.

Imkermeister Dieter Kremerskothen aus Caaschwitz, der das Projekt mit angeschoben hat, bestätigt, dass in der vorjährigen Mischung mehr Blühpflanzen fürs menschliche Auge enthalten waren, in der jetzigen eher mehr für die Bienen. Die sind aber mit Senf und anderen kleinen Blüten sehr zufrieden und sammeln daraus Nektar. Kremerskothen hat die diesjährige Mischung an seinem Haus ausgesät und jeden zweiten Tag gegossen. Außer Senf zeigt sich jetzt schon vereinzelt Phazelia, Wilde Malve und anderes. Das lässt auch für Crossen hoffen.


Redaktion / 30.06.11 / OTZ

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