Crossener Firmen und Geschäfte

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Crossener Firmen und Geschäfte

Beitrag von jhmatz » 13.07.2014, 20:14

Hier erscheinen Beiträge, die der Vorstellung von Firmen und Geschäften dienen.

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Fertigung per Hand bei der Crossener rmw Kabelsysteme GmbH

Beitrag von jhmatz » 13.07.2014, 20:56

Die rmw Kabelsysteme GmbH aus Crossen ist Spezialist für Kabel vom Erdungskabel bis zum Schaltschrank. Rund 165 Mitarbeiter zählt das Unternehmen aktuell.

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Die rmw Kabelsysteme GmbH aus Crossen ist Spezialist für Kabel vom Erdungskabel bis zum Schaltschrank.

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Rund 165 Mitarbeiter zählt das Unternehmen aktuell.

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Elektromechanikerin Petra Freidrich ist seit fast 20 Jahren dabei.

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Katrin Paul bei der Kontrolle.

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Mechatroniker Tommy Dobisch hat im Februar seine Ausbildung abgeschlossen.

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Mitarbeiterin Katja Opitz bei der Fertigung.

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Die Fertigung beruht auf Handarbeit.

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Sandy Geisler am Crimp-Automat.

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Geschäftsführer Klaus Müller.

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Geschäftsführer Klaus Müller am Shuttle-Regal, das zwischenzeitlich mit 15 Metern das höchste Deutschlands war.


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Anita Vorpahl am Shuttle-Regal, das zwischenzeitlich mit 15 Metern das höchste Deutschlands war.

Fotos: Oliver Will Bildrechte:OTZ

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20 Jahre Computertechnik Matz

Beitrag von jhmatz » 13.07.2014, 21:05

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rmw kabelsysteme GmbH

Beitrag von jhmatz » 18.07.2014, 08:01

Abheben mit Technik aus Crossen

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18.07.2014 - 06:38 Uhr
Seit 1991 fertigt die rmw Kabelsysteme GmbH in der Elstergemeinde Kabelbäume für Industrie-Kunden.


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Bei der rmw Kabelsysteme GmbH in Crossen wird vom Erdungskabel bis zum Schaltschrank auf Kundenwunsch alles produziert. In der Fertigung eher kleiner Serien ist nach wie vor Handarbeit gefragt. Fotos (3): Oliver Will

Crossen. Die Regale stehen voller Kisten, Klaus Müller greift in diese oder jene. Zu jedem Produkt weiß er etwas zu berichten. Er erklärt, wo es eingebaut wird, worauf es ankommt. "Jedes Detail kann entscheidend sein", sagt der Geschäftsführer der rmw Kabelsysteme GmbH aus Crossen (Saale-Holzland-Kreis).

Seit 1991 produziert das Unternehmen Kabelbäume für namhafte Industrie-Kunden. Zuvor gehörte der Betrieb zum Zeiss-Verband. Auch Müller ist echter Zeissianer. Der heute 62-Jährige hat im damaligen Kombinat in Gera Vorfertigungsmechaniker gelernt, dann in Jena-Göschwitz gearbeitet. Seit 1984 war der gebürtige Bad Köstritzer dann in Crossen tätig, wo ihm die technische Leitung oblag.

Nach 1989 einen Neubeginn gewagt
Nach 1989 musste auch für den Crossener Zeiss-Standort die Zukunftsfrage geklärt werden. Gemeinsam mit seinem Kollegen Rainer-Wolf Falkenhain und Ulrich Raab aus Bamberg, der in Franken ein ähn­liches Unternehmen führte, gründete Müller die rmw Kabelsysteme GmbH. "Wir haben im Mai 1991 mit 17 Leuten angefangen", berichtet er.

Genutzt wurden die ehemaligen Zeiss-Gebäude, die um 1880 als Zigarrenfabrik errichtet worden waren. Inzwischen sind sie modernisiert - unter anderem mit Deutschlands zwischenzeitlich höchstem Shuffle-Regal von 15 Metern Höhe - und um zwei weitere Standorte in Crossen beziehungsweise Hartmannsdorf erweitert.

Das Kernprodukt bei rmw sind Kabelbäume. Dabei geht es nicht um eigene Produkte. "Wir arbeiten rein nach Kundenwunsch", erklärt Müller. Das reiche von der grün-gelben Erdungsleitung hin zum komplexen Schaltschrank. "Aufgrund unseres breiten Spektrums sind wir für Unternehmen interessant, die ihre Geräte verkabeln wollen." Produziert werde ab einem Stück. "Es handelt sich eben oft um Spezialerzeugnisse, die nicht in großen Reihen laufen."

So arbeitet rmw seit etwa zehn Jahren für Airbus. "Jedes dieser Flugzeuge hebt seither mit Technik aus Crossen an Bord ab", sagt Müller. Über persönliche Kontakte sei diese Zusammenarbeit zustande gekommen. Damit wurde die Basis dafür gelegt, dass heute bei rmw etwa 80 Leute allein für die Luftfahrt arbeiten. "Das sind sehr aufwändige Produkte, bei denen jedes Detail stimmen muss", betont der Chef.

Auch der Flugzeugbauer Pilatus und der Zulieferer Nord Micro setzen auf Know-how aus Crossen. Dazu gehören Frachtladesysteme, Kabinendruckregelungen, und Bedientafeln für das Cockpit. Andere Standbeine bei rmw sind die Medizintechnik und der Maschinenbau.

Heute sind bei dem Kabel­Experten rund 165 Mitarbeiter beschäftigt. "Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst", sagt Müller. Hätte er aber vorher gewusst, was ihm in den vergangenen 23 Jahren begegnete, wäre er den Schritt in die Selbstständigkeit vielleicht nicht gegangen.

"Aber es braucht den Mut, Entscheidungen zu treffen", meint der Geschäftsführer. "Sie können falsch sein, es ist jedoch noch schlimmer, sie nicht zu fällen." Es müsse immer wieder auf die Marktsituation reagiert werden, es sei eine ständige Akquise neuer Aufträge nötig. "Vor allem aber muss man die Finanzen im Blick haben und da haben wir uns nie überhoben." Rund 18 Millionen Euro Jahresumsatz macht rmw heute.

Ganz wichtig ist Müller auch die Ausbildung. Derzeit er­lernen bei rmw drei junge Leute den Beruf des Mechatronikers. Im kommenden Ausbildungsjahr sollen es zwei weitere sein, zudem beginnt eine Industriekauffrau ihre Lehre. Darüber hinaus werden wieder ein, zwei Betriebswirtschafts-Studenten der Berufsakademie im Unternehmen tätig sein.

"Zum Praktikum kommen aber vor allem die Kinder unserer Mitarbeiter, was ja an sich ein gutes Zeichen ist", sagt Müller. "Aber wir merken verstärkt, dass es weniger Interesse an technischen Berufen gibt." Es werde eben zu Hause weniger gebastelt und repariert. Auch die Qualität der Bewerbungen sinke bedenklich - für rmw eine Herausforderung.

"Denn für uns ist die ausgezeichnete Qualität unserer Produkte entscheidend", sagt der Geschäftsführer. Deshalb sei rmw auch für verschiedene Branchen zertifiziert. Zudem spiele die Termintreue eine wichtige Rolle. "Wenn wir alles da haben, dauert es bis zur Auslieferung keine 14 Tage." Manches gehe auch schneller. "Aber wir können eben nicht auf Vorrat produzieren."

Arbeitsplatzsicherung ist zentrale Aufgabe

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Sandy Geisler am Crimp-Automat, mit dem Kabelkomponenten fest miteinander verbunden werden. Sandy Geisler am Crimp-Automat, mit dem Kabelkomponenten fest miteinander verbunden werden.

Für die Zukunft sieht Müller den Erhalt der Arbeitsplätze als zentrale Aufgabe. Dafür soll etwa das Kundennetz in Mitteldeutschland und Bayern weiter ausgebaut werden. "In diesem Raum gibt es viele potenzielle Partner, für die unsere Produkte interessant sein können." Und wegen der ebenfalls handwerklichen Orientierung der meisten Firmen böten sich Kooperationen an. "Und die langen Wege, auf denen Waren zum Teil aneinander vorbei transportiert werden, sind eigentlich unnötig."

Als selbstverständlich sieht rmw das öffentliche Engagement an. Das Unternehmen unterstützt seit Jahren den Köstritzer Werfertag. Daneben ist es bei der Barmer-Radtour und dem Mühltallauf als Sponsor aktiv. Vor Ort werden der SV Crossen, die Freiwillige Feuerwehr und die Kindertagesstätte unterstützt, aber auch Osterfeuer und Herbstfest. "Es gehört dazu, auch etwas für die Gemeinschaft zu tun", erklärt Müller dazu.

Oliver Will / 18.07.14 / OTZ

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Crossen hat 729 Arbeitsplätze

Beitrag von jhmatz » 04.07.2015, 10:27

Das Herz der Wirtschaft schlägt in Hermsdorf

Kein anderer Ort im Saale-Holzland kann auf so viele Arbeitsplätze und Einpendler verweisen wie Hermsdorf. Zudem haben in der Saalestadt Jena immer mehr Menschen aus dem Landkreis einen Job.

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Das Hermsdorfer Kreuz steht als Symbol für den Wirtschaftsstandort Hermsdorf. Foto: Marco Kneise

Jena. Nicht nur die Universitätsstadt Jena hat in den vergangenen Jahren dank der starken Wirtschaft vor Ort weiter an Strahlkraft gewonnen: Auch Hermsdorf kann sich als Indu­strie- und Technologiestandort in der Region sehen lassen. Dies geht aus den statistischen Zahlen der Agentur für Arbeit Jena hervor.

4581 Frauen und Männer arbeiteten demnach im vergangnen Jahr in Hermsdorf, gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Plus von sechs Beschäftigten. Tagtäglich pendelten im vergangenen Jahr zudem 3681 Menschen nach Hermsdorf. „Die Wirtschaft stellt mehr Jobs zur Verfügung als die Stadt eigentlich braucht“, verweist Agenturchefin Birgit Becker auf den Pendlerüberschuss von 1680 Personen. Denn nur 2001 Hermsdorfer haben ihren Arbeitsplatz außerhalb der Stadt. Zudem liege Hermsdorf mit seinem Arbeitsplatzangebot im Saale-Holzland noch vor der Kreisstadt Eisenberg, wo man im vergangenen Jahr 4398 sozialversicherungspflichtige Jobs zählte. Auch hier sowie in den Orten Silbitz, Crossen, Bad Klosterlausnitz oder Bollberg gibt es mehr Ein- als Auspendler.

Auf ein negatives Pendlersaldo blicken hingegen Dornburg-Camburg (1296), Bürgel (822), Stadtroda (184) oder Kahla (100). Dabei entstanden in Kahla im vergangenen Jahr 40 zusätzliche Jobs. Mit 2569 Arbeitsplätzen stellt Kahla neben Hermsdorf, Eisenberg, Stadtroda (2128) und Bad Klosterlausnitz (1388) die Masse der Arbeitsplätze im Landkreis. Unschlagbar als ländliche Gemeinden sind auch Mörsdorf (820 Jobs), Crossen (729), Sankt Gangloff (700) oder Zöllnitz (283).

Wobei Zöllnitz im vergangenen Jahr herbe Verluste hinnehmen musste. 44 Stellen wurden hier gegenüber dem Vorjahr abgebaut. Ein Beschäftigtenabbau war auch in Stadtroda zu verzeichnen. 154 Jobs gingen hier innerhalb eines Jahres verloren. Wo der Arbeitsplatzabbau stattfand, lässt sich allerdings nicht sagen. „Das gibt die Statistik aus Datenschutzgründen nicht her“, erklärte Agentursprecherin Anke Klein.

Schwierig wird es auch, wenn man sich die Zahl der Betriebe anschaut. Zählte der Landkreis im Jahr 2009 noch 2343 Betriebsstätten mit mindestens einem Angestellten, so waren es Ende 2014 nur noch 2275 Unternehmen. „Das sagt aber nicht aus, dass die Wirtschaft insgesamt im Saale-Holzland-Kreis gesunken ist“, relativierte Agenturchefin Becker. Tatsächlich habe es einen Zuwachs bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gegeben. Waren es 2009 noch 26 224 Beschäftigte, so kamen bis Ende 2014 weitere 239 Jobs hinzu. „Wir blicken auf ein leichtes Wachstum“, freut sich Becker.

Verglichen mit dem Wachstum in Jena nehmen sich die Zahlen allerdings mehr als bescheiden aus. Was aber kein Problem für den Standort SHK darstellt, Denn vom wirtschaftlichen Boom und dem Bedarf nach qualifizierten Fachkräften, der vom Leuchtturm Jena ausgeht, profitiert der Landkreis am stärksten. 8766 Frauen und Männer pendelten im Jahr 2011 zur Arbeit in die Saalestadt, im vergangenen Jahr waren es bereits 9542. Dies schlägt sich auch in der Arbeitslosenquote des Landkreises nieder, die im Juni mit 5,8 Prozent so niedrig wie noch nie lag. Schon Ex-Agenturchef Ulrich Gawellek sprach vor Jahren von einem Gefälle, das man auch in Ballungsräumen wie Nürnberg/Fürth beobachten könne. So würde sich hoch qualifiziertes Personal der Unternehmen im Speckgürtel der Stadt ansiedeln. Das senke die Arbeitslosenquote im ländlichen Raum.
Hinzu kommt der Fachkräftebedarf, der weiter steigt. 55,8 Prozent der im Landkreis Beschäftigten sind 25 bis 49 Jahre alt, 36,8 Prozent sind älter. Beim Nachwuchs sieht es eher mau aus. Nur 6,9 Prozent der Beschäftigten sind zwischen 15 und 24 Jahren, thüringenweit liegt der Durchschnitt hier bei 8,1 Prozent. „Die Region brauchte eigentlich mehr junge Menschen“, befindet Becker.

Frank Kalla / 04.07.15 / OTZ

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Crossener Kabelsysteme-Bauer stellen sechs Azubis ein

Beitrag von jhmatz » 15.08.2017, 07:25

So viele wie noch nie: Crossener Kabelsysteme-Bauer stellen sechs Azubis ein

Das Unternehmen „rmw“ in Crossen braucht Nachwuchs. Sechs Azubis fangen jetzt an.

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Die Chefetage von „rmw“ in Crossen mit den sechs neuen Lehrlingen, den künftigen Mechatronikern Foto: Steffen Huschka

Crossen. „Wir haben so viele Lehrlinge wie noch nie eingestellt“, sagt Klaus Müller, einer der beiden Geschäftsführer der Firma „rmw Kabelsysteme“.

Waren es in den vergangenen Jahren stets etwa drei Jugendliche, die eine Lehre in dem Unternehmen in Crossen begonnen haben, sind es in diesem Jahr sechs neue Azubis.

„Für unsere Lehrausbildung hatten wir nicht einmal groß die Werbetrommel rühren müssen“, sagt Müller. Dass man bei „rmw“ Mechatroniker werden kann, habe sich unter der Jugend auch so herumgesprochen, weiß der Chef. Und das Unternehmen arbeite auch mit jungen Leuten, die auf ihrem Schulzeugnis nicht nur Einsen stehen haben. „Die Einser sind nicht unbedingt gute Arbeiter“, weiß Müller.

Im Unternehmen – eine Zeiss-Ausgründung vor 26 Jahren – würden Leute gebraucht, die mit der Hand arbeiten können. Denn in der halbautomatisierten Produktion werden Kabelsysteme und Geräte montiert für die Medizintechnik, die Luft- und Raumfahrt, für Maschinenbau und Verkehrstechnik.

Die Neustarter kommen aus dem Umfeld: aus dem benachbarten Hartmannsdorf, aber auch aus Gera, Zeitz und Naumburg. Zu Beginn der Lehre sind die Neuen derzeit in Jena, wo sie an der Berufsschule in Göschwitz den theoretischen Teil ihres künftigen Berufes erlernen.

„Auch das Bildungszentrum in Jena nutzen wir, damit die Auszubildenden in ihrer dreieinhalbjährigen Lehrzeit alle Facetten ihres künftigen Berufes kennen lernen können“, sagt Klaus Müller. Und er kündigt an, dass alle sechs neuen Lehrlinge auch die Chance haben, nach erfolgreicher Ausbildung einen Vertrag im Unternehmen zu bekommen. Betreut werden die Lehrlinge im Betrieb federführend von Stefan Opitz, der nach der entsprechenden Qualifikation als Ausbilder jetzt auch offiziell bei der Industrie- und Handelskammer Ostthüringen eingetragen sei.

Der Altersdurchschnitt der 170 Mitarbeiter im Unternehmen ist mit 42 Jahren recht jung. Aber es würden sich in nächster Zeit einige von ihnen in den Ruhestand verabschieden. „Nachwuchs bei den Facharbeitern wird gebraucht“, meint der Chef.

OTZ
Angelika Munteanu / 15.08.17

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Crossen: Sicherheitswissen aufgefrischt

Beitrag von jhmatz » 24.08.2017, 07:40

Schulung der Berufsgenossenschaft bei RMW in Crossen in eigens angereistem Lkw-Auflieger

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Die BG ETEM hat bei RMW in Crossen eine Sicherheitsschulung angeboten. Geschäftsführer Klaus Müller und Aufsichtsbeamter Mike Pape (r.) sind darüber ausgesprochen erfreut. Foto: Florian Girwert

Crossen. Noch bis heute steht Arbeitsschutz auf der Agenda in Crossen. Etwa 150 Beschäftigte der RMW Kabelsysteme GmbH bekommen eine etwa zweistündige Unterweisung. „In diesem Jahr geht es zum Beispiel um Chemieartikel, Verkehrssicherheit und elektrische Gefährdung“, erläutert Geschäftsführer Klaus Müller.

Beschäftigte hätten schließlich nicht jeden Tag mit gefährlichen Situationen zu tun. Da verfalle man nach einiger Zeit in eine gewisse Routine – „wird betriebsblind“ – und daher seien Auffrischungen auch bei Spezialfällen höchst nützlich. „Wir klären zum Beispiel darüber auf, wie ein elektrischer Schlag auf den Körper wirkt“, sagt Mike Pape, technischer Aufsichtsbeamter der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM). Er ist eine der drei Personen, die sich um die Weiterbildung kümmern. In einem großen Lkw-Auflieger unterrichten sie die Mitarbeiter. Der Auflieger ist nach beiden Seiten ausgefahren und bietet damit genug Platz. „Es gibt drei dieser Wagen in Deutschland“, so Pape. Die Firmen könnten eine solche Weiterbildung beantragen, denn die drei Laster müssen die hohe Nachfrage deutschlandweit bedienen, so der Beamte.

Durch die BG ETEM werden auch Besichtigungen und Überprüfungen in den Mitgliedsunternehmen vorgenommen. „Mitunter müssen wir dabei auch Anordnungen zur Sicherheit treffen.“ Doch was den Stromschlag betrifft, wie wirkt der eigentlich im Körper? „Zunächst sind natürlich Verbrennungen möglich“, so Pape. Durch die entstehende große Hitze könne zudem das Eiweiß im Körper flocken. „Die Abbaustoffe sammeln sich dann in der Niere und können zu deren Versagen führen.“ Komme der Stromschlag zudem in einem unglücklichen Moment, könne er zu Herzkammerflimmern führen – „Dann ist eine Herzmassage nötig.“

Die Themen der Instruktionen sind vielfältig – und werden stets abgestimmt, auch mit dem 170-Mitarbeiter-Unternehmen aus Crossen. Das Unternehmen agiert als Zulieferer für Medizintechnik, Luftfahrt und Maschinenbau.

OTZ - Florian Girwert / 23.08.17

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E-Mobilität im SHK: Zuspruch zu alternativen Antrieben

Beitrag von jhmatz » 05.09.2017, 11:00

Der Zuspruch zu alternativen Antrieben bei den Autos in Saale-Holzland-Kreis wächst – aber langsam.

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Ralf Zausch aus Crossen. Foto: Munteanu

Eisenberg. Ralf Zausch ist überzeugter Umweltfreund. „Das heißt nicht, dass ich zwingend Grün wähle, aber meine Grundeinstellung ist ökologisch“, sagt der Chef eines Crossener Autohauses. Und diese Grundeinstellung lebt er konsequent.

Im Jahr 1999 hatte er angefangen, auf Fahrzeuge mit Erdgas-Antrieb umzusatteln. Jetzt gehört der Crossener zu denen, die die Elektromobilität als umweltfreundliche Alternative zu Verbrennungsmotoren voran bringen wollen. Zum Fuhrpark des Autohauses gehören ein i-MiEV und ein Transporter mit Elektroantrieb. „Hybrid-Fahrzeuge sind für all die eine Alternative, die eine größere Reichweite für ihr Auto benötigen“, sagt Zausch.

Einen Hybrid-Mietwagen und einen Hybrid-Vorführwagen hält sein Unternehmen vor. Das jüngste Hybrid-Auto sei gerade einmal drei Wochen alt, habe 1574 Kilometer „runter“ und immer noch die erste Füllung Benzin im Tank, weil der parallele Elektroantrieb den Kraftstoffverbrauch deutlich verringere. Nicht nur dass: „Durch Bremsen und Bergab-Fahrten lädt sich die Batterie wieder auf, dieses technische Verfahren der Energierückgewinnung heißt Rekuperation“, erklärt der Ökofreund.

Das Stromtanken sehe er nicht als Problem. Die Zahl der Ladesäulen wächst. In Gera nutzt er die Ladestation ebenso wie die in Eisenberg. „Wenn wir bei der Kfz-Behörde im Landratsamt zu tun haben, stellen wir unser Auto am Busplatz an die Ladesäule. Der Weg ist nicht weit. Und ein paar Schritte zu Fuß können nie schaden“, erzählt Ehefrau Gitte Zausch.

In Crossen muss auch niemand Sorge haben, dass die Stromversorgung zusammenbricht, wenn Zauschs ihre E- und Hybrid-Mobile aufladen. „Wir hatten uns eine Solaranlage bauen lassen. Mit der Energie, die damit erzeugt wird, laden wir über Nacht unsere Auto auf“, sagt Ralf Zausch. Für Crossen hat er die Idee, eine Schnellladesäule zu errichten, die auch außerhalb seiner Geschäftszeiten genutzt werden kann.

Perspektive: E-Bus auf der Stadtlinie Eisenberg

Die Kundenwünsche hingegen halten mit der Überzeugung des Autohauschefs noch nicht so ganz mit. „Viele heben abwehrend die Hände, wenn man das Thema Elektroauto nur anschneidet“, berichtet Zausch aus Erfahrung. „Sie müssten es nur probieren und eine Woche Probe fahren. An Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen habe sein Autohaus im Vorjahr acht Exemplare verkauft, in diesem Jahr bislang drei. „Sicherlich auch eine Frage des Preises“, räumt Zausch ein.

Während sich Privat Zeit lässt mit dem Kauf alternativ angetriebener Mobile, wollen die Stadtwerke Eisenberg Energie eine Vorreiterrolle einnehmen. Seit sieben Jahren nutzen die SWE für innerbetriebliche Fahrten in und um Eisenberg einen Mitsubishi e-MiEV. „Jetzt haben wir zusätzlich einen VW e-Golf bei einem ortsansässigen Autohaus bestellt“, informierte die Geschäftsführerin Bettina Pohl an der Ladesäule am Eisenberger Busplatz. Mit einer Reichweite von 300 Kilometern sei er einsetzbar für alle Dienstfahrten in Eisenberg und Thüringen.

Auch die JES Verkehrsgesellschaft denkt nach vorn. Die 80 Busse der JES-Flotte werden bislang mit Diesel betrieben. Daran etwas zu ändern, werde bei Überlandfahrten schwierig, sagt Geschäftsführer Andreas Möller. Die Hälfte des Fuhrparks ist inzwischen erneuert und hat die Abgasnorm Euro 6. Die weitere Modernisierung sei abhängig von den Zuschüssen vom Auftraggeber Landkreis. Ein Projekt hat Möller aber bereits im Blick: die Stadtlinie in Eisenberg perspektivisch mit einem Elektrobus zu befahren. Aufgetankt werden kann dieser dann nachts an der Solaranlage der Bürgerenergie Saale-Holzland auf dem Dach des Busdepots in Eisenberg.

OTZ
Angelika Munteanu / 05.09.17

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Ansturm auf den Heißen Apfel aus Crossen

Beitrag von jhmatz » 23.11.2017, 12:18

Nachfrage von Glühwein aus Crossener Mosterei steigt stetig an

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Mareike Dietzsch, Inhaberin der Mosterei in Crossen, mit Fruchtglühwein und Heißem Apfel. Der weiße Glühwein wurde erstmals produziert. Foto: Susann Grunert

Crossen. Was wäre ein Weihnachtsmarktbesuch ohne eine heiße Tasse Glühwein, die Hände und Herz erwärmt? Genau, nur halb so schön.

Das schlägt sich auch in den Absatzzahlen der Mosterei in Crossen nieder. „Unseren Glühwein gibt es eigentlich das ganze Jahr über zu kaufen, aber jetzt ist natürlich Hochsaison“, sagt ­Mareike Dietzsch, die das Geschäft Anfang des Jahres von den Eltern übernommen hat.

12 000 Liter roter Fruchtglühwein wurden vergangenes Jahr verkauft. Getrunken wird er unter anderem auf zahlreichen Weihnachtsmärkten in der ganzen Region. „Auf dem Nachtweihnachtsmarkt in Eisenberg sind wir immer sehr stark vertreten, dort fragen viele Standbesitzer bei uns nach“, erzählt Mareike Dietzsch. Etzdorf, Caaschwitz, Seifartsdorf oder Hartmannsdorf – die Liste der Märkte, auf denen der Crossener Glühwein zu haben ist, ließe sich beliebig fortsetzen.

Neu im Glühwein-Sortiment ist in diesem Jahr der „Heiße Apfel“. „Wir hatten immer viele Anfragen, ob es nicht auch einen weißen Glühwein geben könnte, und so starten wir dieses Jahr einen Versuch“, meint Mareike Dietzsch. Apfelwein und Apfelsaft sind die Hauptzutaten, ergänzt um Rum, Nelken oder Zimt. Im roten Fruchtglühwein stecken Apfelwein, Sauerkirschsaft, Rum und verschiedene Gewürze. „Bei uns steckt da noch richtige Arbeit dahinter.“
"„Künstliche Extrakte gibt es bei uns nicht.“" Mareike Dietzsch, Inhaberin Mosterei in Crossen

Fast einen Tag Vorbereitung braucht die Glühweinproduktion. Denn Zimt, Nelke & Co. müssen erst ausgekocht werden, bevor sie zu Apfelwein und Saft gelangen. „Dann riecht es hier immer schön nach Weihnachten“, sagt die Chefin lachend. Anfangs hat Mareike Dietzschs Mutter das Auskochen noch im Kochtopf auf dem Herd erledigt. Heute wird ein Behälter genutzt, der bis zu 200 Liter fassen kann.

Heraus kommt ein fruchtiger Glühwein, der nicht so „beißt“, meint Mareike Dietzsch. „Künstliche Extrakte gibt es bei uns nicht“, betont sie. Nachdem man vor einigen Jahren ganz klein in die Glühwein-Produktion eingestiegen war, sei die Nachfrage seither stetig gewachsen. „Wir haben mittlerweile eine Stammkundschaft.“

Für die ganz Kleinen ist der „Apfel Glüh“ gedacht, eine Mischung aus Apfel- und Orangensaft, versetzt mit Gewürzen. „Der schmeckt heiß und kalt.“

Wer sich gleich vor Ort mit den Produkten der Mosterei versorgen möchte, kann dies immer mittwochs (von Mitte November bis 31. Mai) und freitags, 7 bis 12 und 14 bis 18 Uhr, erledigen. Saft kann übrigens auch erworben werden, wenn zuvor kein Obst zum Pressen abgegeben wurde. Die Obstannahme sei in diesem Jahr aber eher gering ausgefallen. „Es war ein ganz schlechtes Apfeljahr.“

Auch zahlreiche Lebensmittelmärkte im Landkreis und darüber hinaus werden mit Säften und Glühwein aus Crossen beliefert. Erst kürzlich habe man sich dafür zertifizieren lassen.

Kommentar
Susann Grunert / 23.11.17 OTZ

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Das „Weiße Ross“ in Crossen

Beitrag von jhmatz » 30.11.2017, 07:48

Seit 25 Jahren ist Ralf Bäselt Chef des Hauses

Hochzeiten, Geburtstage, große Konzerte: Seit 25 Jahren ist Ralf Bäselt der Inhaber vom „Weißen Ross“ in Crossen. Am Gebäude gearbeitet wird immer.

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Ralf Bäselt ist seit 25 Jahren Inhaber vom Hotel und Restaurant „Weißes Ross“ in Crossen. Foto: Susann Grunert

Crossen. Es ist Nachwendezeit, 1992. Ralf Bäselt sitzt damals im Gemeinderat von Crossen und hat eigentlich keine Ambitionen, als ein Pächter für die traditionsreiche Gaststätte „Weißes Ross“ gesucht wird, dessen Geschichte sich bis in das Jahr 1697 zurückverfolgen lässt.

Ruth Baumgärtel, die das Gasthaus zu DDR-Zeiten viele Jahre mit ihrem Mann geführt hatte, überredet ihn, zumindest einmal darüber nachzudenken. „Ich bin gelernter Elektriker, war damals kurz vor der Meisterprüfung“, erinnert er sich.

Seine damalige Frau arbeitete im „Ross“ in der Küche. Und trotz des damals weit verbreiteten Fernwehs, war den Bäselts klar: „Wir wollen nicht weg aus Crossen.“ Der Gedanke, einmal etwas Eigenes zu versuchen, etwas aufzubauen, schlummerte auch in ihnen. „Also haben wir 1992 zunächst ein Jahr auf Probe das Haus übernommen.“ Ein Jahr später wird der Kaufvertrag unterschrieben.

„Danach sind wir erst einmal in Arbeit versunken.“ Rund um Crossen entstehen Gewerbegebiete, das Hotel ist gut ausgelastet. „In Spitzenzeiten haben drei, vier Leute pro Schicht beschäftigt.“ Parallel laufen Sanierungs- und Umbauarbeiten im Haus. „Ich habe alle Zimmer selbst ausgebaut“, erzählt Ralf Bäselt. Dazu entstanden über die Jahre ein Biergarten, Schlachthaus, Kegelbahn, Sauna, Fahrradverleih, eine verglaste Rezeption und vieles mehr.

1998 zieht für mehrere Jahre auch eine Poststation im „Weißen Ross“ ein – eine kleine Hommage an die Chronik des Hauses. „Hier war nachweislich eine Postpferdwechselstation der Postroute von Thurn und Taxis“, weiß Ralf Bäselt.

Ein Herzensprojekt des Wirts ist die Rekonstruktion des historischen Ballsaals, der 1897 errichtet wurde. Vielfache Zweckentfremdungen beschädigten ihn sehr. Bis 1978 war hier sogar eine Turnhalle untergebracht.

Seinen einstigen Glanz können Besucher mittlerweile wieder erahnen, auch wenn die Arbeiten längst nicht beendet sind. „Ich habe mir kein Enddatum gesetzt“, so Bäselt. Hochzeiten, Geburtstage, große Konzerte darf der Saal aber seit vielen Jahren schon wieder erleben.

Seit einiger Zeit finden hier mehrmals pro Jahr auch Workshops für Alte Musik in Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Schütz-Haus Bad Köstritz statt. „Das hat sich gut etabliert, es ist eine große Familie.“

Vier Mitarbeiter – inklusive dem Wirt – kümmern sich heute um die Gäste im „Weißen Ross“. 18 junge Menschen haben hier bislang eine Ausbildung zum Koch oder zur Restaurantfachkraft genossen. 16 Zimmer stehen im Hotel zur Verfügung. Dieses Jahr sei wieder etwas ruhiger gewesen, kein Vergleich zu den Hoch-Zeiten, wie dem Jahr der Geraer Bundesgartenschau 2007. „Aber man stellt sich darauf ein, mittlerweile hat man ja die Erfahrung.“

Trotzdem sei es nicht immer leicht, den Beruf mit der Familie unter einen Hut zu bekommen. „Meine Familie soll trotz meiner Leidenschaft für Ross und Saal nicht leiden“, erklärt Ralf Bäselt.

OTZ Susann Grunert / 30.11.17

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Crossen ist um ein Geschäft - „Genussladen“ - reicher

Beitrag von jhmatz » 08.12.2017, 16:03

Genussladen will Kunden ein Lächeln ins Gesicht zaubern

Seit dieser Woche bieten Romy und Frank Petzold in Crossen Kräuter, Gewürze, Tee, Geschenke und vieles mehr an

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Romy und Frank Petzold haben in Crossen einen ­Genussladen eröffnet.Foto: Susann Grunert

Crossen. 26.   Oktober 2017: Dieses Datum hat sich Romy Petzold im Kalender markiert. Schon viele Male zuvor war sie an der früheren Schlecker-Filiale in Crossen vorbei gefahren. „Ich fand es immer schade, dass dort so viele Jahre nichts passiert ist, weil der Laden, allein die Fensterfront, so schön ist“, erzählt sie. An besagtem Oktobertag kommt ihr eine „Schnapsidee“: „Wir machen da einfach selbst einen Laden rein.“

Zu Hause in Silbitz, wo Romy Petzold mit dem „Kräuterschuppen“ seit vielen Jahren ein beliebtes Ladencafé führt, kommt der Familienrat zusammen. Warum eigentlich nicht, wird überlegt. In Silbitz platzt der Kräuterschuppen vor allem rund um die Adventszeit aus allen Nähten. „Die Weihnachtspräsente, die wir anbieten, haben sich teil­weise bis ins Schlafzimmer gestapelt“, erzählt Romy Petzold. Auch Koch- und Backkurse mussten manchmal parallel zum Café-Geschäft stattfinden.
Café in Silbitz bleibt weiter geöffnet

Mit dem Vermieter in Crossen sei man sich schnell einig gewesen, und so ist in Rekordzeit der „Genussladen“ entstanden, denn schon am Montag dieser Woche war Eröffnung. „Ohne die Hilfe von vielen Freunden und Bekannten wäre das nicht möglich gewesen“, betont Romy Petzold, und nennt stellvertretend für viele helfende Hände Christiane Staudte von der „Gestalterei“ aus Gera und Steffen Räker vom gleichnamigen Küchenstudio aus Bad Köstritz.

Große Umbauten waren zum Glück nicht nötig, nur eine Zwischenwand wurde eingezogen, um mehr Lagerfläche zu schaffen. Rustikale Schränke, frisch gestrichene Wände und liebevolle Dekoration machen den „Genussladen“ zu einem Wohlfühlort. „Ich möchte den Leuten ein Lächeln ins Gesicht zaubern“, sagt die Chefin, die betont, wie herzlich sie in Crossen aufgenommen wurde.

„Ganz viele haben sich mit uns gefreut, kleine Präsente gebracht“, erzählt sie.

Der „Kräuterschuppen“ in Silbitz bleibt aber nach wie vor geöffnet, das Café hält derzeit nur bis Mitte Januar seine jährliche „Winterpause“. Zwei Teilzeitkräfte sollen die Familie dann im Crossener Laden unterstützen.

Verkauft werden im „Genussladen“ Kräuter, Tee, Gewürze, Geschenkartikel, Keramik und Bücher. Auch spezielles Backzubehör wird angeboten, wie Backformen, Ausstecher und vieles mehr. Die Koch- und Backkurse werden künftig hier stattfinden. Nur ein Café ist erst einmal nicht vorgesehen.

OTZ - Susann Grunert / 08.12.17

jhmatz
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Heiße Winter-Spezialitäten für kalte Tage

Beitrag von jhmatz » 14.12.2018, 17:54

Köstliche Glühweine aus der Crossener Süßmostkelterei & Getränkevertrieb F.W. Börner Nachfolger

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Inhaberin Mareike Dietzsch freut sich, dass sie mit ihrem Crossener Glühwein – sowie natürlich auch allen anderen Säfte – den Geschmack der Menschen in der Region trifft. Text/Foto: Viererbe

Es duftet verführerisch. Spätestens beim Betreten der Abfüllanlage der Süßmostkelterei F.W. Börner Nachfolger in Crossen kommt der Appetit auf ein köstliches Wintergetränk: Glühwein.

In dem kleinen Familienbetrieb in der Flemmingstraße herrscht jetzt Hochbetrieb. Flasche für Flasche füllt sich mit köstlichem Glühwein. Mal mit dem „roten“ Fruchtglühwein aus Apfelwein und Sauerkirschsaft, mal dem „heißem Apfel“ – einem hellen Apfelglühwein, der auf Nachfrage von Kunden neu ins Sortiment aufgenommen wurde und seit der Saison 2017 produziert wird. Er besteht aus Apfelwein und Apfelsaft. Den Weg in die Flaschen findet auch der leckere alkoholfreie „Apfel-Glüh“, den man heiß und kalt genießen kann.

Und alle werden selbstverständlich aus hauseigenen Säften hergestellt, die über die Obstsaison gekeltert werden – und nach alt bewährtem Rezept mit typischen weihnachtlichen Gewürzen verfeinert. „Ich kann mich noch gut erinnern, als meine Eltern anfangs noch kleine Mengen produzierten. Damals habe ich meiner Mutti noch zugeschaut, wie sie in unserer Küche die Gewürze gemischt und im Topf ausgekocht hat. Heute, bei den großen Chargen, ist das natürlich nicht mehr in der Küche möglich. Aber die Rezeptur ist geblieben – da machen wir keine Experimente“, erzählt Mareike Dietzsch, die Inhaberin der Süßmostkelterei, die das Familienunternehmen 2017 aus den Händen ihrer Eltern Hans-Ulrich und Luise Feit übernahm.

Gemeinsam mit ihrem Mann Axel und zwei Mitarbeitern führt sie das Traditionsunternehmen in Crossen weiter. Dabei können sie immer auf die Erfahrung der Feits bauen – und die helfen natürlich in der Hochsaison immer noch gerne mit.

Große Chargen: das heißt, pro Stunde werden 2000 bis 2500 Flaschen abgefüllt. Jetzt ist Hochsaison für das traditionelle Wintergetränk, insbesondere hier als regionale Spezialität sehr beliebt bei den „Holzländern“. Ob auf dem Nachtweihnachtsmarkt in Eisenberg oder den heimischen Weihnachtsmarkt – der Crossener Glühwein läuft viel und gern die Kehlen hinab... Natürlich gibt’s ihn auch direkt vor Ort im Hof der Kelterei für Privatleute und der Betrieb beliefert natürlich auch verschiedene Märkte – wie u.a. REWE in Eisenberg und Hermsdorf, die Globusmärkte Gera und Hermsdorf, andere Verkaufsstellen und Gaststätten.

Das Beste für Genießer: er ist das ganze Jahr über verfügbar...

„Nach wie vor ist der rote Fruchtglühwein der absolute Liebling der Kunden, ganz nach dem Geschmack der „Holzländer“. Aber auch der helle wird schon gut nachgefragt. Mir persönlich schmecken beide sehr gut“, so Mareike Dietzsch.

Wie auch alle Säfte, die es über das gesamte Jahr gibt. Die Vielfalt ist groß - mehr als 20 Sorten Säfte, Nektare und vier Weine sind im Angebot. Äpfel, Birnen, Quitten, Sauerkirschen, verschiedene Beerensorten, selbst Rhabarber... Diese Obstsorten werden u.a. zu reinem Saft mit 100 Prozent Fruchtgehalt verarbeitet (z.B. Apfelsaft, Birnensaft, Apfel-Aroniasaft, Apfel-Mangosaft, etc.) oder zu Nektar mit mindestens 25-55 Prozent Fruchtgehalt (je nach Fruchtart). Alle ohne Farb- und Konservierungsmittel.

Verwendet wird fast ausschließlich Obst aus heimischen Gärten, von Streuobstwiesen und ausgesuchten Obstbauern aus der Region. Die Verarbeitung, Lagerung und Abfüllung erfolgt schonend mit moderner Technik unter Einhaltung strenger Qualitätsstandards. Die Kunden schätzen die Regionalität wie auch die Qualität, denn sie können sich darauf verlassen, gesunde Produkte zu genießen. Darauf legen immer mehr Menschen wieder Wert.

„Viele bringen ihre Ernte und nehmen den Saft dann mit nach Hause. Andere geben die Früchte einfach nur ab. Wir haben ganz treue Kunden die 20, 30 Jahre lang bereits ihr Obst zu uns bringen“, freut sich die Geschäftsfrau. Zugekauft werden lediglich „Exoten“ wie Mango, Aronia und Co. für neue Sorten. „Damit tragen wir der Nachfrage Rechnung. Auch wir müssen mit der Zeit gehen und Neues anbieten.“

Wer jetzt Appetit bekommen hat, der sollte beim nächsten Einkauf mal schauen, ob er im Getränkeregal die köstlichen Crossener findet. Wer die Gelegenheit hat, kann auch direkt im Hof der Kelterei einkaufen. Und wer mal richtig viel Obst übrig hat, der kann es gern zum Mosten nach Crossen bringen.

Alle wichtigen Informationen zu Öffnungszeiten, Annahme- und Ausgabezeiten etc. dazu finden Interessenten immer aktuell auf der Homepage der

Süßmostkelterei & Getränkevertr.

F.W. Börner Nachfolger

unter

www.mosterei-crossen.de

oder anrufen unter

Tel. 036693 – 2 24 26

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Der „Genussladen“ in Crossen hat

Beitrag von jhmatz » 18.01.2019, 16:03

leckere Pläne für das neue Jahr

Anfang Dezember feierte der „Genussladen“ von Romy und Frank Petzold sein Einjähriges in Crossen.

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Seit gut einem Jahr hat der "Genussladen" von Romy Petzold in Crossen die Türen geöffnet. Stück für Stück hat sie ihr Angebot erweitert, so kann im Laden seit einigen Monaten auch gefrühstückt werden. Foto: Susann Grunert

Crossen. Anfang Dezember feierte der „Genussladen“ von Romy und Frank Petzold sein Einjähriges in Crossen. „Es ist ein schönes Jahr gewesen“, freut sich Romy Petzold, denn entgegen mancher Unkenrufe hätten zahlreiche, auch neue Kunden den Weg zu ihr gefunden.


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In diesem Jahr will die Inhaberin außerdem erstmals Tortenkurse anbieten. Foto: Susann Grunert In diesem Jahr will die Inhaberin außerdem erstmals Tortenkurse anbieten. Foto: Susann Grunert

Daher habe sie in den vergangenen Monaten auch stetig das Angebot erweitert. Seit Mai kann im Genussladen gefrühstückt werden, zudem können sich die Gäste beim Bummeln Kaffee und Kuchen schmecken lassen.

Mittlerweile arbeitet auch Tochter Anna im Familienunternehmen mit. Erstmals will Romy Petzold in diesem Jahr neben ihren beliebten Kräuterwanderungen oder Brotback-Kursen Seminare rund um das Tortenbacken und Verzieren anbieten.

OTZ Susann Grunert / 17.01.19

Ein „leckeres“ Familienunternehmen in Crossen

Der „Genussladen“ hat seinen ersten Geburtstag gefeiert. Neue Kurse zum Tortenbacken und Verzieren sind geplant.


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Anna, Romy und Frank Petzold (von links) in ihrem „Genussladen“ in Crossen. Foto: Susann Grunert

Crossen. Ein paar Tage Pause hatten sich Romy und Frank Petzold zwischen dem Ende des alten und dem Beginn des neuen Jahr gegönnt, doch seit Mitte des Monats sind die Türen sowohl im Café „Kräuterschuppen“ in Silbitz als auch im „Genussladen“ in Crossen wieder geöffnet.

Anfang Dezember konnte man im Crossener Geschäft den ersten „Geburtstag“ feiern – „es ist ein schönes Jahr gewesen“, bilanziert Romy Petzold. Denn einigen Unkenrufen zum Trotz sei das Angebot des Genussladens sehr gut angenommen worden. Auch zahlreiche neue Kunden hätte man erreicht. „Wir sind hier sehr herzlich aufgenommen worden, dafür möchten wir uns wirklich bedanken.“

Alles rund ums Kochen und Backen, selbst zusammengestellte Kräuter- und Teemischungen, Öle und Liköre, Marmeladen und zahlreiches weiteres Hausgemachtes kann man im Genussladen entdecken. Geschenkartikel und andere schöne Dinge gibt es ebenso. „Wir versuchen immer unser Programm zu erweitern, damit es interessant bleibt“, sagt die Chefin. Wenn möglich greift man dabei auf Anbieter der Region zurück, wie beim „Holzlandbräu“ oder dem Bio-Honig aus Steinsdorf.

Seit dem vergangenen Frühjahr kann man im Genussladen auch lecker frühstücken. Die Brötchen werden selbst gebacken, der Ziegenkäse darauf kommt vom Ziegenhof Schleckweda, das Frühstück sei aus Silbitz oder vom Biohof Meister aus Cretzschwitz. „Qualität war schon immer unser Anspruch und so soll es auch bleiben.“

Parallel zum Genussladen begrüßt Romy Petzold von Mittwoch bis Sonntag auch in ihrem angestammten Café in Silbitz die Gäste. Um diese Doppel-Belastung zu meistern, ist nun neben Ehemann Frank auch Tochter Anna ins Familienunternehmen mit eingestiegen. „Eigentlich wollte ich das nie“, sagt die Mama, doch der Apfel fällt bekanntlich selten weit vom Stamm und mittlerweile ist sie froh über die Hilfe. „Anna hat ein richtiges Faible dafür ent­wickelt“, freut sich Romy Petzold. Das Frühstücks-Angebot trage zum Beispiel ihre Handschrift und auch beim Backen eifere sie der Mama inzwischen nach. „Bei uns macht aber sowieso jeder alles, anders würde es nicht funktionieren.“

Auch im neuen Jahr will Romy Petzold wieder ihre beliebten Kräuterwanderungen sowie verschiedene Back- und Kochkurse anbieten. Erstmals sollen auch Seminare für Hobbybäcker hinzukommen, die sich mit dem Backen und Verzieren von Torten beschäftigen – von richtigen Kunstwerken aus Fondant bis zur Buttercreme-Rose. „Das Backen ist einfach eine große Leidenschaft von mir und das möchte ich gerne weiter­geben.“
Informationen zu den Kursen unter Tel.: (036693) 18 99 79

OTZ Susann Grunert / 18.01.19

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