Engagement Crossener Bürger und Firmen vorgestellt

Hier werden aktuelle Informationen für die Gemeinde zur Verfügung gestellt

Engagement Crossener Bürger und Firmen vorgestellt

Beitragvon jhmatz » 26.08.2014, 18:19

Hier in dieser Rubrik wollen wir das Engagement einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.
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Zwergenbrunnen gereinigt

Beitragvon jhmatz » 26.08.2014, 19:25

Joachim Zaake hat sich dem betagten Zwergenbrunnen angenommen.
Dabei hat er eine teilweise zentimeterdicke Kalkschicht entfernt.
Dann teilweise gestrahlt, mit Metallbürste nachbehandelt und mit einem geheimen Mittel besprüht.

Leider kann der Brunnen noch nicht in Betrieb genommen werden, da die Wasserversorgung
noch defekt ist.
Letztes Jahr hat der Kreislauf ca. 700 m³ Wasser verloren. Soviel kann nicht verdunsten, daher wird ein Leck vermutet.

Damit er nicht mehr soviel Kalk ansetzt, kam der Vorschlag, Regenwasser aufzufangen und den Brunnen damit zu betreiben.

Hier ein paar Bilder des in neuem Glanz strahlenden Brunnens.

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Re: Engagement Crossener Bürger und Firmen vorgestellt

Beitragvon Christian Nitsch » 04.09.2014, 14:35

Bitte entferne bei dieser Geglegenheit gleich das Schild "Kein Trinkwasser" vom Brunnen. Es ist schade das der Brunnen ( als Kunstwerk) beschädigt worden ist. Das Schild kann irgenwo am Rand angebracht werden.
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Trinkwasserschild

Beitragvon jhmatz » 04.09.2014, 14:54

Hallo Christian,

wir haben es entfernt und ich hoffe, keiner wird es mehr direkt an den Brunnen schrauben.
Es sah ja fürchterlich aus.

Jörg
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Paten gesucht

Beitragvon jhmatz » 28.12.2016, 10:31


Paten gesucht: Crossen will bei Straßenlampen Strom und Geld sparen – aber dafür fehlen die Mittel


Der Ort verfügt über 116 „rote Laternen“, die auf LED umgestellt werden – Für die Finanzierung hat Uwe Berndt einen Plan
28. Dezember 2016 / 02:30 Uhr

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Eine LED-Lampe im Detail: Hier strahlen insgesamt 144 LED, teilweise wird das Licht über Spiegel "geformt". Solche Leuchtmittel sollen in Crossen zum Einsatz kommen, um der Gemeinde Geld zu sparen. Foto: Thomas Beier

Crossen. Uwe Berndt (Die Linke) muss erst einmal ausholen: Beschwört mit einem "Also pass mal auf" die quasi historische Dimension seines Lampen-Unterfangens in seiner Gemeinde. Vor gut zwei Jahren, so der Bürgermeister, habe man aufgrund knapper Kassen die Hälfte der Straßenbeleuchtung in Crossen und seinen dazugehörigen Ortsteilen vom Stromnetz genommen. "Wir wollten damit Geld sparen", erklärt Uwe Berndt, der jedoch mit seinem nächsten Atemzug auf die Tatsache verweist, dass seine Gemeinde auch heute noch – also gut zwei Jahre nach der Sparmaßnahme in Sachen Straßenbeleuchtung – finanziell immer noch nicht so gut aufgestellt sei.

Mit dem Abschalten jeder zweiten Lampe in Crossen habe die Gemeinde 15 000 Euro pro Jahr gespart.
65 000 Euro für alle Laternen notwendig

"Es ist derzeit so, dass wir gut 65 000 Euro bräuchten, um alle Lampen teilweise zu erneuern beziehungsweise mit den entsprechenden LED-Leuchtmitteln zu versorgen", erklärt das Gemeindeoberhaupt, dem es persönlich auch auf "den Zeiger gehe", die Hälfte der Lampen abzuschalten – doch es sei allemal besser, als sie in Gänze in den temporären Ruhestand zu schicken. Aktuell sei es nun so, dass sich auch über die einzelnen Ortseile von Crossen insgesamt 116 "rote Laternen" verteilen würden, die laut Uwe Berndt "die etwas neueren sind".

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Uwe Berndt und seine Laterne. Foto: Marcus Schulze

Eines Tages nun kam das Autohaus Zausch auf den Bürgermeister zu und gab ihm zu verstehen, dass es für zehn der besagten "roten Laternen", die Patenschaft übernehmen würde, damit diese wieder ihrer Aufgabe nachgehen könnten und die Crossener Straßen wieder mit Licht versorgen würden. "Dabei geht es ausschließlich um die Leuchtmittel", räumt Berndt ein. Besagte Anfrage habe er erst einmal für sich abgespeichert. Gleichzeitig habe das Land Thüringen ein Programm mit Fördermitteln aufgelegt: 20 Prozent Fördermittel wurden in Aussicht gestellt, aber mindestens 5000 Euro müssten in Anspruch genommen werden. Um die Knete vom Land aber zu erhalten, benötige man seitens der Gemeinde Crossen ein sogenanntes Lampenkataster, in dem jede Laterne der Gemeinde aufgelistet sei. Pfiffig wie ein Uwe Berndt nun einmal ist, habe er diesbezüglich auch jemanden gefunden, der dergleichen erstellt. Dabei handelt es sich um einen Mitarbeiter eines Ingenieurbüros. "Das habe ich dem aufs Auge gedrückt."

Dem mittlerweile erstellen Lampenkataster könne man nun entnehmen, wo überall in Crossen die Lampen stehen, welcher Art sie seien und welche Leuchtmittel sie brauchen. Gleichzeitig habe jener Mitarbeiter errechnet, wie hoch die Summe sein würde, wenn die Gemeinde Crossen ihre Straßenbeleuchtung komplett auf LED umstellen würde.

Exakt beziffern kann Uwe Berndt jene Summe noch nicht, wisse aber, dass sich die Kosten für die "roten Laternen" innerhalb eines Jahres amortisieren würden. Das hätten die Berechnungen des besagten Mitarbeiters ergeben. Da nun Uwe Berndt ein ausgesprochener Mann der Tat ist, schritt er kurzerhand beispielhaft voran und erwarb eine "rote Laterne" in der Parkstraße. Bleiben summa summarum noch 115. Die Patenschaft für eine einzelne Lampe würde um die 60 Euro kosten. Ab 48 Lampen würden sich die Kosten pro Exemplar auf 51 Euro belaufen, ab 100 sogar nur auf 50 Euro, erläutert Uwe Berndt, der bisher 2100 Euro "erbettelt" hat.

Denn neben dem Autohaus Zausch haben die Firma Bretschneider, die Firma Matz sowie die Firma Rönsch und eine Privatperson bereits Patenschaften für die "roten Laternen" erworben – 42 in Gänze. Fehlen also noch sechs, um auf den "guten Preis" bei Stückzahl von 48 zu kommen. Ein paar würden dem Bürgermeister jetzt noch fehlen, um auf die Stückzahl von 48 zu kommen, die dann vollständig auf LED umgerüstet werden sollten. Insgesamt benötige die Gemeinde noch 360 Euro, um weiter umrüsten zu können. Hier würde man zuerst alle Ortsteile mit den neuen Leuchtmitteln ausrüsten wollen, um anschließend Crossen auszustatten. "Wenn wir dann einmal alle neueren Lampen auf LED umgestellt haben, werden wir sicher eine Möglichkeit finden, die Lampen mit anderen Leuchtmitteln auszustatten, welche einen Betonfuß haben", so der Bürgermeister.

Sollte sich also eine Person oder gar ein weitere Gemeinde gewogen füllen, das Unterfangen mit ein paar Euro zu unterstützen und eine Patenschaft zu erwerben, wende sich dafür bitte an die Verwaltungsgemeinschaft oder an Uwe Berndt persönlich.
Marcus Schulze / 28.12.16
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