SV Elstertal Silbitz

Sportberichte

Bericht von den Nachbarn ...

Beitragvon hossa21 » 14.04.2014, 10:31

Trainer von SV Traktor Rauda: "Da will man einfach nur Danke sagen"

Fußball Männer, 2. Kreisklasse Nord: Raudas Trainer Frank Walter feiert ab sofort am 27. März seinen zweiten Geburtstag.

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Besucher eines Spiels von SV Traktor Rauda. Foto: Archiv

Crossen. Karfreitag feiert Frank Walter aus Crossen, Trainer bei den Fußballern des SV Traktor Rauda, seinen 49. Geburtstag.

Walter hat ab sofort zweimal im Jahr Geburtstag. Ab sofort wird auch der 27. März ein ganz wichtiger Termin sein. An diesem Tag musste Walter im Geraer Wald-Klinikum operiert werden. Wenige Tage zuvor wurde bei ihm ein Nieren-Tumor festgestellt. Der Tumor lag schon auf der Leber.

Die Sekunden, Minuten und Stunden vor der OP will Frank Walter nicht noch einmal erleben. "Ich bin ehrlich. Ich hatte mich schon von meiner Familie verabschiedet. Ich habe zwar meiner Mutter Gerda, meinem Sohn Marian und meiner Schwiegertochter Monika, die immer zu mir gestanden haben, versprochen, dass ich kämpfen werde wie ein Löwe. Bei dieser Diagnose waren die Aussichten nicht groß." Walter hat die Krankheit besiegt, er lebt.

Eine Reihenuntersuchung im Silbitzer Stahlwerk, wo Walter arbeitet, brachte die Lawine erst ins Rollen. "Der Arzt hatte bei mir einen erhöhten Blutdruck festgestellt. Der erste Wert lag bei 200. Das war viel zu hoch. Er hat mich sofort an meine Hausärztin Doktor Birgit Wilski in Eisenberg verwiesen. Sie hat mir Tabletten zur Senkung des Blutdrucks verschrieben." Sie schlugen nicht an. "Dann gab es wahrscheinlich die wichtigste Entscheidung. Frau Wilski hat mir geholfen, schnellstens einen MRT-Termin besorgt.

"Ihr schnelles Handeln und auch das Handeln des Chirurgen Marco Wolf und von der Oberärztin Ines Kämpfer in Gera haben mir das Leben gerettet. Die Ärzte haben zwar mir gegenüber immer wieder betont, dass sie nur ihren Job gemacht haben. Als Betroffener sieht man das anders. Da will man den Ärzten einfach nur Danke sagen."

Vorigen Sonnabend konnte Frank Walter das Krankenhaus verlassen. Bei ihm steht eine Reha an. Vom operativen Eingriff sieht man rein äußerlich kaum noch etwas.

Nur noch ein schmales Heftpflaster lässt den Bauchschnitt erahnen.

Der Nieren-Tumor gehört zu den heimtückigsten. "Ich hatte vorher keinerlei Beschwerden. Es gab keine Anzeichen dafür. Wenn es die Untersuchung auf Arbeit nicht gegeben hätte, hätte ich so weiter gemacht wie bisher. Ich hätte gedacht, alles ist in Ordnung. Ich wäre auch nicht auf die Idee gekommen, einen Arzt aufzusuchen. Warum auch? Männer gelten sowieso als Ärzte-Muffel", sagte Walter.

Am Sonntag bekam er die nächste gute Nachricht. Seine Raudaer Fußballer gewannen das Punktspiel der 2. Kreisklasse Nord beim FV Bad Klosterlausnitz II 3:1. "Zum Glück haben wir in Rauda den Thomas Schwab. Er besitzt die Erfahrung als Trainer, um meine Arbeit fortzuführen. Das ist ganz wichtig. Ich habe dadurch den Kopf frei für mich, für meine Genesung."

Am Sonntag will Walter das erste Mal nach seiner Operation seine Jungen im Auswärtsspiel bei Kickers Maua zuschauen. "Eine Halbzeit habe ich mir vorgenommen, mehr noch nicht."

Dass er irgendwann wieder als Trainer auf dem Fußballplatz in Rauda zurückkehrt, steht außer Frage. "Mein Traum ist es, vielleicht am Saisonende zusammen mit Thomas auf der Bank zu sitzen. Der Termin ist aber auch abhängig von meiner Reha. Ich fühle mich zwar im Moment gut. Die Reha ist aber wichtig, um wieder zu kräften zu kommen. Jedes Husten tut weh, schmerzt. Aber ich lebe. Das ist einfach nur ein unglaublich schönes Gefühl, das man mit Worten nicht wiedergeben kann."

Jens Henning / 11.04.14 / OTZ
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SV Elstertal Silbitz/Crossen: Zum Siegen verdammt

Beitragvon jhmatz » 28.04.2014, 20:27

25.04.2014 - 06:00 Uhr
Fußball Männer, Landesklasse: Morgen kommt Greiz. Die Tabellenkinder rücken immer näher an die Elstertaler heran.

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Kopfballduell zwischen Justin Oehring (weiß) von Silbitz und Marcel Neumann von EisenbergFußball Männer, Landesklasse Ost SV Elstertal Silbitz/Crossen gegen SV Eintracht Eisenberg 1:2 Foto: Jens Henning

SV Elstertal Silbitz/Crossen - SG 1. FC Greiz (Sa, 15 Uhr)

Silbitz. Das Saisonfinale hatten sich die Fußballer des SV Elstertal Silbitz/Crossen sicher ruhiger, entspannter vorgestellt.


Dass es für die Elstertaler in ihrer zweiten Saison in der Landesklasse Ost doch noch mal zu einer knappen Kiste kommen könnte im Kampf um den Ligaverbleib, hat sich die Mannschaft selbst zuzuschreiben.

Vier Niederlagen in Folge sind keine gute Empfehlung für die Saison-Zielgerade. Sicher waren die Gegner mit dem SV Eintracht Eisenberg (1:2), ZFC Meuselwitz II (0:3) und FC Thüringen Weida (0:6) auf dem Papier hochkarätig. Wer alle drei Partien gesehen hat, dem dürfte nicht entgangen sein, dass die Silbitzer in keiner Partie chancenlos waren.

Besser machte es die Liga-Konkurrenz, die Mannschaften in der unteren Tabellenhälfte punkteten fleißig. Der Vorsprung des SVE auf den ersten Abstiegsrang beträgt fünf Punkte.

Einer, der den Silbitzern ein gelasseneres Saisonfinale hätte bescheren können, war Stürmer Justin Oehring. Er ärgerte sich vor allem nach dem 0:6 am Ostermontag in Weida. "Ich hätte in den letzten drei Spielen, wenn ich alle Chancen genutzt hätte, mein persönliches Torkonto bestimmt auf 20 Treffer aufstocken können. Besonders bitter waren die zwei Chancen, die ich zu Beginn des Spiels gegen Weida liegen gelassen habe. Wenn wir da mit 1:0 oder 2:0 führen, müssen wir die Heimreise nicht mit leeren Händen antreten."

Statt Oehring-Tore satt, setzte es in Weida die nächste Nullnummer für die Offensiv-Abteilung der Elstertaler.

Mit sechs Treffern steht zwar Oehrings Name noch ganz oben in der vereinsinternen Torjägerliste, in der Landesklasse finden sich auf den ersten 30 Plätzen aber andere Spieler aus anderen Vereinen.

Bei Oehrings Blick zurück auf die vergangenen Wochen überwog der Konjunktiv. Die Rückrunden-Tabelle zeigt noch ein anderes Manko des SVE. In den acht Partien kassierte die Mannschaft schon 20 Gegentore. Das sind fast drei Gegentore pro Spiel. In der gesamten Hinrunde waren es nach 16 Spielen nur 23 Gegentreffer.

Morgen kommt Greiz. Für die Silbitzer zählt nur ein dreifacher Punktgewinn. Oehring will mithelfen. "Ich würde sogar auf ein eigenes Tor von mir verzichten, wenn wir am Ende gewinnen."

Er hofft, dass alle seiner Mitspieler die ernsthafte Lage erkannt haben. "Wir haben vor Wochen immer davon gesprochen, dass wir gegen diese drei Spitzenmannschaften nicht punkten müssen. Das war falsch. Wir hätten von vorn herein viel offensiver an diese drei Spiele gehen sollen. Jetzt haben wir den Salat und haben wirklich nichts mitgenommen."

Das letzte Duell zwischen Silbitz und Greiz in Silbitz gab es am 9. Februar 2013. Damals wurde auf dem B-Platz und auf Schneeboden gespielt.

Die Greizer, die beim ursprünglichen Spieltermin am 27. Oktober 2012 nach dem plötzlichen Wintereinbruch nicht nach Silbitz anreisen konnten, kamen mit großen Ambitionen nach Silbitz.

Nach dem Abpfiff herrschte Frust pur. Die Verantwortlichen hatten sich nur mächtig aufgeregt, dass das Spiel bei diesen Verhältnissen angepfiffen wurde. Die Greizer, damals noch mit Trainer Dietmar Sengewald, verspielten durch die 0:1-Niederlage die letzte Chance beim Kampf um die Meisterschaft.

Das Siegtor für die Silbitzer Fußballer erzielte Mannschaftskapitän Reymond Prüfer nach sieben Minuten.

Jens Henning / 25.04.14 / OTZ
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28. Spieltag + Spielbericht aus der OTZ

Beitragvon hossa21 » 06.05.2014, 14:18

1. Mannschaft:

SG VfR Bad Lobenstein - SVE - 03.05.14 / 15:00 Uhr - 0:1 :)



04.05.14
VfR Bad Lobenstein verliert gegen Silbitz
Der VfR Bad Lobenstein hat sein Heimspiel gegen Elstertal Silbitz/Crossen mit 0:1 (0:0) verloren. Damit wird die Lage für die Fußballer aus dem Koseltaler immer brisanter, um den Klassenerhalt in der Landesklasse Ost zu schaffen. Torchancen waren am Sonnabend reihenweise versiebt worden, sogar ein Elfmeter.

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Die Gastgeber-Mannschaft schwört sich aufs Spiel ein. Foto: Peter Hagen Bildrechte:OTZ


VfR Bad Lobenstein verliert wichtiges Heimspiel gegen Silbitz 04.05.2014 - 10:52 Uhr
Für den Verbleib in der Fußball-Landesklasse muss sich die SG VfR Bad Lobenstein immer weiter strecken. Von den noch verbleibenden drei Heimspielen ging die Partie am Sonnabend gegen den SV Elstertal Silbitz/Crossen verloren.
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Die Landesklasse-Partie SG VfR Bad Lobenstein gegen SV Elstertal Silbitz/Crossen endete 0:1 (0:0). Damit wird es für den Fußball in der Kurstadt immer brenzliger beim Kampf um den Klassenerhalt. Foto: Peter Hagen

Bad Lobenstein. Bis zur 75. Minuten hatten die Gastgeber im Koseltal noch das 0:0 und die größeren Chancen auf der Habenseite, als dann - ziemlich abseitsverdächtig - den Gästen die Führung gelang. In der verbleibenden Spielzeit lag der Ausgleich für die Bad Lobensteiner förmlich in der Luft, doch gleichermaßen war es einem herausragenden Kessel im Tor zu verdanken, dass der Sieg für Silbitz/Crossen nicht noch höher ausfiel. Mangelnde Chancenverwertung und sogar ein von Großer in der 60. Minute versemmelter Elfmeter, den Gästetorhüter Eckner abfangen konnte, haben nun zur Folge, dass der Abstiegskampf für den kurstädtischen Fußball immer brenzliger wird.

Peter Hagen / 04.05.14 / OTZ
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29. Spieltag

Beitragvon hossa21 » 06.05.2014, 14:19

1. Mannschaft:

SVE - SV Roschütz - 10.05.14 / 15:00 Uhr - 1:2 :(

Spielbericht von Jens Lohse:

Nach dem Punkt in Unterwellenborn und dem 1:0-Erfolg gegen Spitzenreiter Eisenberg bestätigten die Roschützer in Silbitz ihren Aufwärtstrend. Mit 2:1 gewannen die Grün-Weißen, was den siebenten Auswärtssieg der Saison bedeutete.

"Nach einem sehr guten Start haben wir das Zepter zu leicht aus der Hand gegeben, nur noch zu wenig investiert und in der Defensive zu viel zugelassen. Mit Glück sind wir mit der Führung in die Halbzeit gegangen, haben dann den verdienten Ausgleich kassiert, aber danach die richtige Reaktion gezeigt, die mit dem Siegtreffer belohnt wurde", meinte Gäste-Trainer Eric Schachtschabel nach Spielende.

Schon nach drei Minuten hätten die Roschützer in Führung gehen können. Nach Schenderleins Vorarbeit scheiterte Gehrt aus 14 m am Silbitzer Schlussmann Eckner. Mit der Musterkombination erzielten die Gäste das 0:1. Stawitzkis Pass auf Schenderlein veredelte der mit einer Musterflanke auf Gehrt, der gegen die Laufrichtung von Eckner einköpfte (6.). Betz hatte das zweite Tor auf dem Fuß, als er von der Mittellinie auf den Silbitzer Kasten zulief, den Ball aber vorbei schob (20.).

Die erste gute Gastgeber-Chance bot sich Unger, der nach innen zog und den Pfosten traf (31.). Auch die nächste torgefährliche Aktion erarbeitete sich Unger. Nach seinem Solo an drei Roschützern vorbei kratzte Keeper Günther den Ball aus dem Dreiangel (37.). Die Roschützer zogen sich immer weiter zurück, verwalteten den Vorsprung nur noch. Das rächte sich nach einer knappen Stunde. Im Anschluss an eine Prüfer-Ecke konnte der Gast nicht klären und Strobel verwandelte in Torjäger-Manier zum 1:1 (56.).

Zwölf Minuten später meldete sich die Schachtschabel-Elf zurück. Mit Frahms ersten Ballkontakt bediente er Gehrt, der mit einem Heber und seinem 14. Saisontor das 1:2 markierte (68.). Die Silbitzer mühten sich und warfen alles nach vorn. Strobels abgefälschten 22-m-Schuss parierte Günther sicher (78.).

Nach einem Eckball der Elstertaler traf Kausch den Ball nicht richtig (87.). Auf der Gegenseite hätte Frahm alles klar machen können, doch landete sein Schuss aus spitzem Winkel nur am Pfosten (88.).

SV Elstertal Silbitz-Crossen: Eckner - Schmidt, Unger, Oehring, Kausch, Tauch, Strobel (88. J. Prüfer), Knop, R. Prüfer (86. Gerull), Pitschel, Branies

SV Roschütz: Günther - Fiebiger (67. Frahm), Misselwitz (82. Schröder), Kruschke, Schenderlein, Hoffmann, Betz, Friedemann, Gehrt, Stawitzki (67. Seidlitz), Kretschmar

Schiedsrichter: Wolfgang Gäbler (Vieselbach)

Zuschauer: 105

Tore: 0:1 Gehrt (6.), 1:1 Strobel (56.), 1:2 Gehrt (68.)

(Quelle: http://www.geraer-fussball.de/spielberi ... nsetzungen)
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30. Spieltag

Beitragvon hossa21 » 06.05.2014, 14:20

1. Mannschaft:

FC Thüringen Jena - SVE - 17.05.14 / 15:00 Uhr - 1:4 :D
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31. Spieltag

Beitragvon hossa21 » 06.05.2014, 14:21

1. Mannschaft:

SVE - SG Traktor Teichel - 24.05.14 / 15:00 Uhr - 6:1 :D
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32. Spieltag

Beitragvon hossa21 » 06.05.2014, 14:22

1. Mannschaft:

SV Jena-Zwätzen - SVE - 31.05.14 / 15:00 Uhr - 1:2 :)
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33. Spieltag

Beitragvon hossa21 » 06.05.2014, 14:24

1. Mannschaft:

SVE - SG FC Lokomotive Saalfeld - 09.06.14 / 14:30 Uhr - 2:1 :)
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34. und letzter Spieltag

Beitragvon hossa21 » 06.05.2014, 14:25

1. Mannschaft:

TSV Gera-Westvororte - SVE - 14.06.14 / 15:00 Uhr - 5:2 :(
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Hinspiel wird fast zum Alptraum für SV Elstertal Silbitz/Cro

Beitragvon jhmatz » 09.05.2014, 11:07

09.05.2014 - 06:00 Uhr
Fußball Männer, Landesklasse: Silbitzer erwarten morgen den SV Roschütz, der in der Vorwoche Eisenberg bezwang.

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Denny Milde (weiß-blau) von Greiz wird Justin Oehring ausgespielt. Foto: Jens Henning

SV Elstertal Silbitz/Crossen - SV 1887 Roschütz (Sa, 15 Uhr)

Silbitz. Wenn man nach 17 Minuten und dazu in einem Auswärtsspiel 3:0 führt, sollte man eigentlich den Platz als Sieger verlassen. Das war der meist formulierte Satz nach dem Hinspiel der Silbitzer am 31. Oktober in Roschütz.

Die Silbitzer Fußballer erwischten einen Traumstart, weil sie ihre Chancen endlich mal eiskalt und nahezu optimal nutzten. Erst traf Justin Oehring (5.), dann Markus Strobel (6.) und dann noch Sebastian Schroll (17.) vom Elfmeterpunkt. Fast jeder der 100 Zuschauer staunte über diese Super-Viertelstunde. Doch die Silbitzer durften sich nicht lange freuen über das scheinbar komfortable Polster. Die Roschützer schlugen zurück und wie - 1:3 (25.) durch Erik Frahm und 2:3 (33.) durch ein Eigentor von Konstantin Kausch.

Nach der Pause glich Roschütz durch ihren Torjäger Daniel Gehrt (58.) zum 3:3 aus. In der Schlussphase standen die Roschützer mehrfach sogar vor dem Siegtreffer. Es wäre wohl der Alptraum gewesen für die Truppe von Trainer Ralf Prieger, wenn er mit seiner Mannschaft am Ende mit leeren Händen dagestanden hätte.

Es war nicht das erste besondere Spiel zwischen Roschütz und Silbitz. In der Vorsaison drehte Roschütz beim Spiel in Silbitz den Spieß um und gewann am 26. April 2013, es war ein Freitagabend-Spiel, verdient 4:0 (1:0). Der SVE befand sich nach diesem Spiel mitten im Abstiegsschlamassel.

Die bisher wenig erfreuliche Statistik der Silbitzer gegen Roschütz komplettierte das 1:3 vom 20. November 2012.

Dreimal trafen die beiden Vereine in der Landesklasse aufeinander. Die Elstertaler konnten bisher erst einen Punkt holen.

Nach dem 1:0-Heimsieg der Roschützer vor sechs Tagen gegen den Spitzenreiter Eintracht Eisenberg dürften die Silbitzern morgen Nachmittag über ein weiteres Unentschieden gegen Roschütz nicht traurig sein. Das wäre der 35. Saisonpunkt. 40 Zähler sollten mindestens reichen, um die Klasse zu halten. Der SVE würde seinem Saisonziel, dem vorzeitigen Klassenerhalt, damit sehr nahe kommen.

Jens Henning / 09.05.14 / OTZ
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Verdienter Sieg für den SV Elstertal Silbitz

Beitragvon jhmatz » 26.05.2014, 20:36

26.05.2014 - 06:05 Uhr
Fußball Männer, Landesklasse: Die Silbitzer Fußballer haben am Sonnabend den nächsten Sieg in ihrer zweiten Saison in der Landesklasse Ost eingefahren. SV Elstertal Silbitz/Crossen - SG Traktor Teichel 6:1 (1:0).

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Der Silbitzer Stefan Unger (rechts) stand kurz vor Ende des Spiels gegen Teichel vor einem Torerfolg. Er verdribbelte sich aber. Foto: Jens Henning

Silbitz. Die Silbitzer Fußballer haben am Sonnabend den nächsten Sieg in ihrer zweiten Saison in der Landesklasse Ost eingefahren.

Gegen die in allen Belangen unterlegenen Gäste von der SG Traktor Teichel gelang den Elstertalern dank einer besseren Chancenverwertung in der zweiten Halbzeit ein ungefährdeter und auch in dieser Höhe verdienter 6:1-Sieg.

Die Gäste aus Teichel, die in der Vorwoche gegen den Spitzenreiter SV Eintracht Eisenberg auf eigenem Platz sogar 0:7 unterlagen, waren von der ersten Minute an nur auf Schadensbegrenzung aus.

"Das war sicher auch der Punkt, den einigen meiner Spieler überraschte. Sie hatten mit einer offensiven Mannschaft aus Teichel gerechnet. Schließlich braucht Teichel jeden Punkt. Dass Teichel aber so tief stehen würde und nur aufs Kontern aus ist, hätte kaum einer vor dem Spiel gedacht", sagte der Silbitzer Trainer Ralf Prieger.

Die Mauer-Taktik von Teichel ging fast eine Stunde auf. Nach 56 Minuten führte die Heimmannschaft durch Perry Gerull nur 1:0. Mit Gerulls zweitem Tor zum 2:0 war der Knoten geplatzt. Teichels Torwart Marcus Klötzing konnte einem schon fast ein wenig leid tun. Markus Strobel (69.), zweimal Reymond Prüfer (78., 83.) und Erik Tauch (86.) erhöhten fast im Schongang auf 6:0.

Einige SVE-Zuschauer hinterm Teicheler Kasten hofften auf das siebte Tor ihrer Mannschaft und damit eine Wiederholung des Ergebnisses von Nachbarn Eisenberg in Teichel. Das fiel nicht mehr, weil der auffälligste Spieler des Nachmittages, Stefan Unger, nicht den Torabschluss suchte, sondern das Dribbling.

Die Silbitzer wurden noch bestraft. Teichels Andreas Förster kam im Fünf-Meter-Raum nach einer Flanke von der linken Seite frei und unbedrängt zum Kopfball. Das war das 1:6 in der 88. Spielminute.

Der Silbitzer Trainer wirkte nach dem Abpfiff unzufrieden. "Sind wir doch mal ehrlich, wir hätten heute unser Torverhältnis aufpolieren können. Es wäre locker ein zweistelliger Sieg, ein 12:0 oder ein 13:0 für uns drin gewesen. Am Ende heißt es nur 6:1. Das muss ich meiner Mannschaft schon ein wenig ankreiden. Es gibt in einer Saison in der Landesklasse nicht viele Spiele, wo man so deutlich gewinnen kann. Leider haben wir diese Chance leichtfertig verspielt."

Schon ein siebtes Tor hätte die Silbitzer in der Tabelle einen Platz weiter nach vorn gebracht.

Jens Henning / 26.05.14 / OTZ
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Jubel währt nur kurz: SV Jena-Swätzen gegen Silbitz

Beitragvon jhmatz » 03.06.2014, 21:07

Jubel währt nur kurz: SV Jena-Swätzen gegen Silbitz "erschreckend schwach"

02.06.2014 - 11:03 Uhr
Fußball Männer, Landesklasse: Zwätzener präsentieren sich im Derby erschreckend schwach. SV Jena-Zwätzen - Elstert. Silbitz/Crossen 1:2 (1:1)

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Markus Strobel (Nr. 10) trifft gegen Torhüter Ron Thaler zum 2:1 für Silbitz/Crossen.Foto: Peter Poser
Jena. Mit den Worten "erschreckend schwach" beschrieb Trainer Timo Barich nach der Partie die Leistung seiner Zwätzener Mannschaft, dabei lief der Anfang gar nicht schlecht.


Die erste Möglichkeit hatten zwar die Gäste aus Silbitz, nach Schussversuch von Strobel fiel der Ball dem völlig überraschten Gerull vor die Füße (4.). Das erste Tor fiel allerdings für die Hausherren. Gleitsmann brachte einen Freistoß aus dem Halbfeld auf den langen Pfosten, wo Unger den Ball im Duell mit Hentrich unglücklich ins eigene Tor verlängerte (8.). Im Torjubel der Gastgeber legte Strobel den Ball bereits im direkten Gegenzug in den Lauf von Kausch, der die Kugel über Thaler hinweg zum Ausgleich versenkte (9.).

Nur eine weitere Minute später ließ Tauch auf der linken Seite zwei Zwätzener stehen, seine Eingabe verpasste jedoch Gerull knapp. In der Folge wurde das Spiel etwas ruhiger. Zwätzen kam in dieser Phase nur noch durch Standards nach vorn. Auch die weiten Einwürfe brachten kaum Gefahr - kannten die Gäste diese noch aus gemeinsamen Kreisoberligazeiten.

Nach 27 Minuten marschierte Wolff durch die Hintermannschaft der Gäste. Scheiterte jedoch an Torhüter Eckner.

Die Silbitzer blieben nach wie vor gefährlich, insbesondere durch die schnellen Kombinationen in der Jenaer Hälfte. Von der linken Seite zog Prüfer auf das kurze Zwätzener Eck, der Ball ging jedoch knapp drüber.

Nach dem Seitenwechsel meldete sich Zwätzen in Person von Chris Czimmernings zurück, sein Fernschuss holte Eckner mit den Fingerspitzen aus dem linken oberen Eck (52.). Aus einem Querschläger in der Zwätzener Defensive resultierte die Führung für die Gäste.

Per Kopf wurde der Ball auf Strobel gebracht, der Thaler im Kasten keine Chance ließ (57.). Zwätzen wirkte in der Folge ideenlos und unkonzentriert. Nur in den letzten zehn Minuten konnte der SVZ noch einmal Druck ausüben. Cevin Czimmernings im Doppelpass mit Wolter, doch seinen Schuss konnte Eckner klären (79.). Bei der anschließenden Ecke kam Cevin Czimmernings erneut an den Ball, der ging jedoch knapp vorbei. Sekunden vor dem Abpfiff versuchte es Gleitsmann noch einmal per Freistoß, der klatschte jedoch gegen die Latte. Die Situation war dadurch jedoch noch nicht geklärt, sowohl Nenz als auch ein Silbitzer gingen zum abprallenden Ball, es krachte laut im Sechzehner, doch der Unparteiische entschied zum Unmut der Gastgeber nicht auf Elfmeter.

F.E. / 02.06.14 / OTZ
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Ausblick auf die Saison 2014/2015

Beitragvon hossa21 » 19.06.2014, 06:53

18er Staffel für den FSV Grün-Weiß Stadtroda und SV Elstertal Silbitz/Crossen

Fußball Männer, Landesklasse: Zur Landesklasse Staffel 1 (bisher Landesklasse Ost) gehören ab Herbst 18 Mannschaften. Das heißt, die Stadtrodaer und Silbitzer müssen im Zeitraum zwischen August 2014 und Juni 2015 stolze 34 Punktspiele absolvieren.

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War zunächst etwas sprachlos: SVE-Trainer Ralf Prieger. Foto: Jens Henning

Stadtroda/Silbitz. Begeisterung hört sich etwas anders an.

Mehr noch, die Verantwortlichen der beiden künftigen Landesklasse-Vertreter unserer Region vom FSV Grün-Weiß Stadtroda und vom SV Elstertal Silbitz/Crossen verwendeten gestern keine druckreifen Worte, als sie die Zahl der künftigen sportlichen Kontrahenten hörten.

Zur Landesklasse Staffel 1 (bisher Landesklasse Ost) gehören ab Herbst 18 Mannschaften. Das heißt, die Stadtrodaer und Silbitzer müssen im Zeitraum zwischen August 2014 und Juni 2015 stolze 34 Punktspiele absolvieren. Um ein Haar hätte es einen sportlichen Super-Gau gegeben. Wenn der SV 1879 Ehrenhain aus der Verbandsliga abgestiegen wäre und nicht der FSV Wacker Gotha, hätte es sogar eine 19er Staffel gegeben. Dann wären die Mannschaften aus Silbitz und Stadtroda in einer Serie auf sage und schreibe 36 Spieltage gekommen.

Thüringen hätte wohl deutschlandweit Geschichte schreiben können mit der zahlenmäßig größten Staffel in der siebhöchsten Spielklasse.

Stadtrodas Trainer Wolfgang Schakau nahm's zunächst noch locker und fragte etwas ketzerisch: "Dann steigen wohl auch zwei Mannschaften auf?" Nein, Herr Schakau. Dafür steigen mindestens vier Vereine ab, maximal können es auch bis zu sechs Vereine sein, die es treffen könnte. Mindestens Platz zwölf ist Voraussetzung für den sicheren Ligaverbleib.

In Silbitz war Trainer Ralf Prieger fast sprachlos. Er brauchte einige Sekunden, um die Nachricht zu verdauen. "Unsere Spieler gehen alle auf Arbeit, haben Familie, die wollen auch mal ein freies Wochenende. In der vergangenen Saison mit 17 Mannschaften war es schon grenzwertig. Da gab es zumindest in der Hin- und Rückrunde wenigstens ein freies Wochenende zwischendurch."

Die 18er Staffel setzt sich aus den Mannschaften der Kreisfußballausschüsse Ostthüringen, Jena-Saale-Orla und Mittelthüringen zusammen. Die Staffeleinteilung wurde am Dienstagabend von den Mitgliedern des Erweiterten Präsidiums des Thüringer Fußball-Verbandes zugestimmt.

Gestern bekamen die Vereine die Staffeleinteilung per Mail zugeschickt. Sie haben eine Woche Zeit, um eventuell Einspruch einzulegen oder um Veränderungen zu schaffen.

Die Einteilung der drei Landesklassen nach dem Modell "Drei Mal drei KFA in einer Staffel" wurde zu Beginn des Jahres durch den Vorstand des Thüringer Fußball-Verbandes beschlossen und am Dienstagabend inhaltlich umgesetzt.

Für Joachim Zeng, oberster Chef im Thüringer Fußball-Verband für den aktiven Spielbetrieb, ist die 18er Staffel nicht zu vertreten. "Da spielen die Mannschaften ja genauso oft wie die Vereine in der ersten Bundesliga. Die haben auch eine 18er Staffel."

Jens Henning / 19.06.14 / OTZ
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SAISON 2014/2015 - 1. Spieltag

Beitragvon hossa21 » 28.07.2014, 22:57

1. Mannschaft:

SVE - SV Schott Jena II - 02.08.14 / 15:00 Uhr - 1:1 :?

2. Mannschaft:

BSC 98 Jena - SVE - 16.08.14 / 15:00 Uhr - 5:1 :shock:


"Punkt ist zu wenig" für SV Elstertal Silbitz/Crossen

04.08.2014 - 06:10 Uhr
Fußball Männer, Landesklasse: Die Silbitzer starten gegen den SV Schott Jena II mit einem Unentschieden in die Saison.

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Milan Svorc (links) von Silbitz im Zweikampf mit Markus Kriebitzsch von Schott II. Foto: Jens Henning

Silbitz. Den Einstieg in ihre dritte Landesklasse-Saison hatten sich die Fußballer des SV Elstertal Silbitz/Crossen etwas anders vorgestellt.

Es reichte am Sonnabend gegen den Viertletzten der Vorsaison, SV Schott Jena II, nur zu einem 1:1. "Das war heute zu wenig. Wir hatten mehr Chancen. Schott kam nur zweimal gefährlich vor unseren Kasten und macht daraus ein Tor. Und wir spielen geduldig, warten auf unsere Chancen und schießen auch nur ein Tor", sagte der Silbitzer Mannschaftskapitän Reymond Prüfer über das Auftakt-Remis.

Die Partie wurde kurzfristig von Jena nach Silbitz verlegt, weil in Jena das Hochsicherheits-Spiel zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem BFC Dynamo lief.

"Jetzt sind wir natürlich gleich gefordert. Nächste Woche kommt Weida. Das wird keinen Deut einfacher. Wer sich mit dem Silbitzer Fußball etwas auskennt, weiß, wie wir in der vergangenen Saison gegen Weida gespielt haben", sagte Prüfer schon mit Blick auf den zweiten Liga-Kontrahenten. Das Spiel in Silbitz wurde zu einem Debakel. Weida nahm damals die Elstertaler beim 5:0 nach allen Regeln der Kunst auseinander.

Das meinte auch der verletzte Markus Strobel. "Jetzt wird's für uns noch schwerer. Vielleicht haben wir schon zu viel über die drei Punkte gesprochen gegen Schott, obwohl wir sie noch gar nicht hatten. Wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht gleich nach den ersten Spieltagen in der unteren Tabellenhälfte wiederfinden", sagte Strobel, der nach einer erneuten Knieverletzung wieder den Anschluss sucht.

Um ein Haar hätte es für den SVE am Sonnabend doch noch für einen dreifachen Punktgewinn gereicht. Der laufstarke Leon Grünbeyer hatte den Ball von der linken Seite nach innen geflankt. Irgendwie gelangte das Leder ins Sturmzentrum zum freistehenden Sebastian Schroll. Doch Schroll, der in der 76. Minute für Jörg Krawczyk ins Spiel kam, reagierte viel zu überhastet. Er knallte die Kugel fast vom Elfmeterpunkt mit dem rechten Fuß über die Torlatte. Der Spieler ärgerte sich nach dem Abpfiff am meisten. "Das tut mir sehr leid für die Mannschaft. Den Ball hätte ich einfach treffen müssen. Ich hätte ihn sogar noch annehmen können, statt ihn direkt zu nehmen. Das war einfach nur schlecht gemacht von mir", sagte Schroll über die Hundertprozentige in der 89. Minute. Eine Minute später lag der Ball doch noch im Schott-Tor, doch Grünbeyer stand im Abseits, als er aufs Tor schoss.

Es blieb beim 1:1. Die Silbitzer führten 1:0 (48.). Das Tor war eine Kombination der drei Zugänge. Grünbeyer spielte auf Krawczyk, der zu den Slowaken Milan Svorc, der in seinem ersten Pflichtspiel für die Silbitzer nach seinem Wechsel vom FSV Einheit Eisenberg nach Silbitz einschob.

Der Jubel über das Tor war kaum verstummt, da durften die Jenaer den Ausgleich feiern. Nach der zweiten Ecke in Folge stand Florian Klinger frei und köpfte ein. Da waren 52 Minuten absolviert.

Prüfer versuchte, das Positive aus dem ersten Pflichtspiel mitzunehmen. "Wir haben das Spiel nicht verloren. Das ist schon mal nicht schlecht." Nach einer kurzen Pause meinte er aber auch, "aber wir haben heute trotzdem zwei Punkte verloren."

Jens Henning / 04.08.14 / OTZ
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2. Spieltag

Beitragvon hossa21 » 04.08.2014, 14:53

1. Mannschaft:

SVE - FC Thüringen Weida - 09.08.14 / 15:00 Uhr - 3:1 :D

2. Mannschaft:

SVE - Täler SV Ottendorf - 24.08.14 / 15:00 Uhr - 7:3 :D


Bericht vom Duell der Ersten Mannschaft:

Enttäuschende Leistung der Weidaer


Die vier Begegnungen zwischen Silbitz und Weida in den letzten beiden Spieljahren hatte der FC Thüringen alle gewonnen, das Gesamttorverhältnis betrug 16:2. Aber jede Siegesserie reißt einmal. Diesmal ging Gastgeber Silbitz am Ende als verdienter Sieger vom Platz. Bei Weida stand der 45- jährige Veit Wohlfahrt für den im Urlaub befindlichen Hendrik Penzel zwischen den Pfosten und hinterließ einen guten Eindruck, an den drei Gegentoren war er schuldlos.

Die erste Tormöglichkeit hatte Weida, eine Flanke von Hurt nahm Nick Pohland direkt, der Ball wurde aber abgewehrt. Im Gegenzug schon das 1:0 für den Gastgeber, die Weidaer Abwehr brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone, der Silbitzer Spielmacher Reymond Prüfer setzte sich an der Grundlinie durch, seine Eingabe verwertete Zugang Grünbeyer zum 1:0. Weida verbuchte Feldvorteile, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Eine gefährliche Planke von Patzer und ein Hinterhaltsschuss von Pfeifer fanden den Weg ins Tor nicht. Pohlands Schuss nach Eingabe von Görler hielt der Silbitzer Keeper. Fünf Minuten vor der Pause wurden die vom ehemaligen Weidaer Spieler Ralf Prieger trainierten Silbitzer für ihr geradliniges und schnörkelloses Spiel mit dem zweiten Treffer belohnt. Wieder agierte die Weidaer Abwehr nur halbherzig, die Elstertaler kamen am langen Pfosten in Ballbesitz, die Eingabe verwertete der aus Aga gekommene Krawczyk zum 2:0.

Auch nach der Pause lief bei Weida nicht viel zusammen, Pohland bediente Pfeifer, aber wieder war der Torwart des Gastgebers zur Stelle. Krawczyk traf für Silbitz das Außennetz. Nach Doppelpass zwischen Pohland und Patzer war wieder beim Schlussmann Endstation. Das 3:0 war dann schon die Entscheidung, nach einer Flanke lenkte der eingewechselte Dominik Kurz den Kopfball der Silbitzer unglücklich ins eigene Tor. Zehn Minuten vor dem Abpfiff war Sebastian Görler durchgelaufen, scheiterte am Keeper und prallte noch mit diesem zusammen. Görler musste verletzt vom Platz. Bei Krawcyks Heber retteten die Weidaer vor der Torlinie. Dann endlich einmal ein erfolgversprechender Weidaer Angriff. Der nun spielberechtigte Innenverteidiger Frank Berger bediente Mirko Patzer, dessen Flanke beförderte Nick Pohland ins Netz, leider war der Treffer nur noch Ergebniskosmetik.

Eine enttäuschende Leistung der Weidaer und ein Dämpfer, der hoffentlich zur rechten Zeit kommt.

Weida: Wohlfahrt, Frank Berger, Diepold, Wanitschka (60. Kurz), Ulrich, Görler (80. Gerold), Lange, Hurt, Robin Pfeifer, Patzer, Nick Pohland

Torfolge: 1:0 Grünberger(8.), 2:0 Krawczyk (41.), 3:0 Kurz (68. Eigentor), 3:1 Pohland (88.);

Schiedsrichter: Florian Wüst (Bad Frankenhausen)

Zuschauer: 85

(Quelle: http://www.fctw.info)
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