Göltzschtalbrücke am Sonntag: Rock für ein buntes Vogtland

Hier kann alles rein, was im Grunde nix mit Crossen zu tun hat

Göltzschtalbrücke am Sonntag: Rock für ein buntes Vogtland

Beitragvon hossa21 » 16.05.2013, 00:36

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Lead-Gitarrist Sebastian Nietzold blickt dem Auftritt an der Göltzschtalbrücke entgegen.

High Voltage werden bei der Veranstaltung mit dabei sein und den Sound der 1960er-Jahre erklingen lassen.
Greiz. Wenn am Sonntag wieder Rock für ein buntes Vogtland an der Göltzschtalbrücke steigt, dann stehen High Voltage ganz oben auf der Liste derer, die auftreten werden. Die Coverband, die sich im August 2002 in Crossen an der Elster gründete und sich der Musik der 1960er- und 1970er-Jahre verschrieben hat, wird zum Abschluss des Festivals für Vielfalt und Toleranz spielen.

High Voltage sind Lead-Gitarrist Sebastian Nietzold und Sänger Marco Wölfer, der in Bad Köstritz lebt, sowie Rhythmus-Gitarrist Tobias Jauck, Bassist Johannes Richter und Schlagzeuger Mazze Wiesner. Seit 2010 spielen sie in dieser Besetzung, erzählt Sebastian Nietzold. Begonnen hatte die Gruppe als Trio, das sich nur dem Covern von AC/DC widmete. Heute leben die Fünf hauptberuflich von ihrer Musik, touren durch ganz Deutschland und sind auch schon mal in Österreich unterwegs.

Als Höhepunkte nennt Nietzold zuerst ein Konzert in Klingenthal, bei der man als Vorband der Prinzen vor etwa 10 000 Menschen auftrat. Überraschend kommt als Nächstes ein Stadtfest in Zwickau, "bei dem waren so viele Menschen gekommen, dass es keinen Platz mehr auf dem Markt gab", erinnert sich der Lead-Gitarrist. "Wir haben auch schon bei minus 21 Grad Celsius gespielt", ergänzt er und erklärt: "Das war in der Eishalle in Crimmitschau. Das sind wir für die Eispiraten aufgetreten, von denen wir alle große Fans sind."

Sebastian Nietzold betont, dass die Musik von High Voltage keinen politischen Zweck erfüllen soll. "Wir machen das, weil wir Spaß daran haben", sagt er. Jedoch findet er, dass die Aufgabe, der sich Rock für ein buntes Vogtland verschrieben hat, eine wichtige ist. "Wir können ganz viel von den anderen Kulturen lernen. Gerade wir Deutschen könnten uns zum Beispiel von der Lebensfreude anderer Nationen eine Scheibe abschneiden." Und einem Musiker sei kultureller Einheitsbrei sowieso unbekannt. Schließlich beziehe die Musik Einflüsse von überall mit ein. "Es ist schon etwas schizophren, wenn man als Musiker nicht tolerant ist", schließt Nietzold.

Für vier Fans verlosen wir ein persönliches Treffen mit der Band nach ihrem Auftritt. Das Meet & Greet wird unter allen Lesern verlost, deren SMS bis Donnerstag, 16.5. 2013, 24 Uhr eingeht.

Bitte senden Sie eine SMS an 83900 mit OTZ GR High


Tobias Schubert / 15.05.13 / OTZ
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