Aktionsgruppe Blühende Region Saale-Holzland

Hier kann alles rein, was im Grunde nix mit Crossen zu tun hat

Aktionsgruppe Blühende Region Saale-Holzland

Beitragvon jhmatz » 09.12.2011, 07:46

Keinen Senf mehr dazu geben

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Jahresabschlussveranstaltung der RAG Blühende Region Saale-Holzland Blühende Flächen sind gut für Bienen und Honig, deshalb engagieren sich auch (von links) Anett Tittmann (RAG Mitarbeiterin), Bernd Deuth (Camburg), Ralph Stöcker (Imker Kleineutersdorf), Holger Loritz (Netztwerk Blühende Landschaften) und Petra Heimbucher (Camburg) dafür.

Jahresabschluss bei Regionaler Aktionsgruppe Blühende Region Saale-Holzland. Projekt wird 2012 fortgeführt. Anderes Saatgut mit optisch ansprechenden Sorten liegt schon bereit. Blühpaten gesucht.

Eisenberg. "Gelbsenf haben wir nicht mehr drin", das war die frohe Botschaft von Erika Franke von der Unteren Naturschutzbehörde beim Jahresabschluss des Projekts "Blühende Region Saale Holzland" der Regionalen Aktionsgruppe (RAG) am Mittwochabend.

Dabei verständigten sich die Regionalmanager Dr. Ulrich Haußner und Ina John mit weiteren Mitstreitern der RAG über das, was 2010 gut gelaufen ist, wo es warum Probleme gab und was 2012 zu verbessern ist. Einig waren sich alle Teilnehmer aus Camburg, Jena, Hermsdorf, dem Elstertal und dem südlichen Saaletal zumindest darin, dass sie in eine neue Runde für die blühende Region gehen wollen und dabei Fehler der Vergangenheit und Missverständnisse überwinden. Ein solches war z.B., dass die einen dem Naturschutzfachlichen Vorrang gaben, die anderen der Ästhetik. So kam es, dass die Bevölkerung das Projekt anfangs ablehnte wie in Crossen, weil dort zeitweise der Senf überhand nahm. Zudem wies Haußmann an positiven und negativen Beispielen nach, wie wichtig gute Vorbereitung der Flächen ist. Franke riet, den bereits nach der Selbstaussaat wieder gewachsenen Senf jetzt noch zu entfernen, ehe im Frühjahr die neue Einsaat erfolgt. Dafür stehen wieder 80 Kilogramm Saatgut kostenlos zur Verfügung, denn auch die neue Projektrunde wird über das Leader-Programm der EU und von der Sparkasse gefördert. Kommunen können sich ab sofort bei der RAG oder beim Umweltamt melden, und auch, wer als Blühpate eine Fläche im öffentlichen Raum betreuen möchte.


Angelika Kemter / 09.12.11 / OTZ
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