Crossen in der Presse

Dieser Teil des Forums ist für allgemeine Diskussionen rund um Crossen gedacht.

Katastrophenschutzübung bei Nickelsdorf

Beitragvon jhmatz » 28.09.2010, 06:43

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Katastrophenschutzübung im Saale-Holzland-Kreis: Wasser über lange Wegstrecke pumpen

Am Freitag und Sonnabend führte der Katastrophenschutzzug 'Retten' des Saale-Holzland-Kreises eine Ausbildung namens 'Lange Wasserwegestrecke' von Crossen/Elster nach Nickelsdorf in die europäische Jugendbegegnungsstätte im ehemaligen Rittergut durch.

Nickelsdorf. Den theoretischen Teil führte der Crossener Ortsbrandmeister Klaus Steiniger durch.

Der praktische Teil wurde durch den Katastrophenschutzführer Frank Hädrich und seinen Stellvertreter Michael Peitzsch abgedeckt.

Insgesamt beteiligten sich 25 Kameraden aus sechs Freiwilligen Feuerwehren der Region an der Übung. Deren Aufgabe lautete: Im Brandfall 800 Liter Wasser pro Minute durch die Elster und bis hoch zur Zisterne am Nickelsdorfer Jugendzentrum zu pumpen. Dazu wurden ca. 1500 Meter Schlauch, vier Feuerlöschkreiselpumpen und etliche Kameraden benötigt.

Der Höhenunterschied von der Elster bis nach Nickelsdorf beträgt ca. einhundert Meter, der dabei zu überwinden war.


Red / 28.09.10 / OTZ
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Kinder- und Seniorenfest zur Brückeneröffnung in Crossen

Beitragvon jhmatz » 28.09.2010, 06:44

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Jan Gnefkow (rechts) und Peter Haak von der Firma Metallbau Nowak aus Gera, montierten die Handlaufoberteile auf das Geländer der historischen Steinbogenbrücke, die die Elster bei Crossen überquert.

Anlässlich der Wiedereröffnung der historischen Crossener Elsterbrücke lädt die Gemeinde Crossen am 1. und 2. Oktober zum Kinder- und Seniorenfest ein.

Crossen. Los geht es am Freitag um 18 Uhr mit der feierlichen Brückeneinweihung durch Landrat Andreas Heller (CDU). Anschließend begleitet die Schalmeienkapelle Wetterzeube große und kleine Fackelträger auf ihrem Rundgang durch Crossen. Wieder an der Brücke angekommen, soll das ehrwürdige Baudenkmal mit einem Spiel aus Licht und Bild effektvoll in Szene gesetzt werden. Dabei werden beeindruckende Bilder aus dem bewegten "Leben" der über 100-jährigen Crossener Brücke gezeigt. Für das leibliche Wohl sorgt der Freiwillige Feuerwehrverein Crossen auf dem Truppenübungsplatz der Bundeswehr.

Spiel und Spaß gibt es am Sonnabend, 2. Oktober, ab 10 Uhr auf dem Kirchenvorplatz in Crossen (Flemmingstraße). Auf die kleinen Gäste warten Clown Libbi mit einer Jonglier-Tanzshow, Kinderflohmarkt, Streichelzoo sowie eine Spiel- und Bastelstraße. Mit Elektroautos können die Kinder das Gelände erkunden, beim Basteln von kleinen Brückentieren ihrer Kreativität freien Lauf lassen und sich am Glücksrad versuchen. Auch der Kindergarten "Elstertalspatzen" trägt zum bunten Programm bei.

Für die größeren Gäste präsentiert die Folkloreband "Lieder Peter" alles zum Hören und Mitsingen von alten Volksweisen bis Bänkelgesang, bevor Clown Libbi den "Anton aus Tirol" darbietet. Romy Petzold vom Kräuterschuppen Silbitz stellt Brotaufstriche her und vermittelt allerlei Wissenswertes zur Kräuterkunde. Kerstin Hohmeister rundet mit der Vorstellung der neuen Herbst-Mode das Programm ab. Hier die geplanten Programmpunkte vom Sonnabend:

10 Uhr Eröffnung durch Bürgermeister Jens Lüdtke; 10.10 Uhr Musik; 10.30 Uhr Kindergarten Elstertalspatzen; 10.45 Uhr kleine Jonglier-Tanzshow mit Clown Libbi; 11.50 Uhr Folkloreband "Lieder Peter"; 13 Uhr "Anton aus Tirol" Senioren-Programm mit Clown Libbi; 13.30 Uhr "Lieder Peter"; 14 Uhr Kräuter-Allerlei; 14.30 Uhr "Lieder Peter"; 15 Uhr Herbst-Mode. Außerdem sind Alpakas zu erleben "mit Mini-Kamelen auf du und du". Am Kuchenbüfett gibts Leckereien aus der Backstube Steffes, daneben locken Gegrilltes von Roster bis Brätl, Pommes und Fischbrötchen. Für Getränke ist die Feuerwehr im "Durstlöscher-Einsatz".


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Schlagzeug-Schule in Crossen

Beitragvon jhmatz » 30.09.2010, 06:43

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Christian Scherff an der "Maschine" in seiner Schlagzeug-Musikschule im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus in Crossen.

Musiker Christian Scherff aus Gera hat in Crossen eine Schule für Schlagzeug eröffnet. Für seine Lehrzwecke stehen ihm zwei Räume im ehemaligen Feuerwehrhaus zur Verfügung.

Crossen (OTZ). Eine Schule für Schlagzeug hat in Crossen eröffnet. "Seit diesem Sommer habe ich mich mit dem Gedanken getragen, seit einer Woche steht alles bereit", sagt Chef und Musiker Christian Scherff aus Gera, der an der Schule Drummer-Focus in München studiert.

Für seine Lehrzwecke stehen ihm zwei Räume im ehemaligen Feuerwehrhaus in Crossen zur Verfügung. Drei standardmäßig ausgestattete Schlagzeuge stehen hier. Ein Raum dient für individuelle Probenstunden der Schüler, im größeren stehen zwei Drums. Die Wände sind mit großen Spiegeln "tapeziert". "Die Spiegel dienen der Überprüfung der Körperhaltung beim Spielen", erklärt Scherff. "Das ist fast wie beim Ballett. So wie die Tänzer ihre Haltung im Auge haben, so machen es auch die Schlagzeuger. Die Drummer müssen über ein gesamtes Konzert mit Armen und Beinen arbeiten. Da sind die, die falsch an der Maschine' sitzen, schnell ermüdet."

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Christian Scherff begann mit 15 Jahren, Musik zu spielen. In verschiedenen Bands der Region saß er hinter den Trommeln und Becken. Jetzt schlägt er die Stöcke bei "MDS", ein Name, der auf der Abkürzung "MTS" (Maschinen-Traktoren Station der DDR) basiert. Er lehrt Schüler unterschiedlichen Alters das richtige Agieren am Schlagzeug, und das in verschiedenen Genres. "Von Schalmeien-Kapellen bis zu Rockbands hier kann jeder seine musikalischen Neigungen ausleben und verfestigen. Haben die Schüler später mal Erfolg, ist das die beste Auszeichnung für einen Lehrer", sagte Christian Scherff, der acht Jahre als Autodidakt die Trommeln rührte.

Anmeldungen: 0176 / 96 301 548


Dieter Urban / 30.09.10 / OTZ
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Sanierte Elsterbrücke in Crossen wieder eingeweiht

Beitragvon hossa21 » 02.10.2010, 06:26

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Lea-Marie, Susanne und Marie-Luis freuen sich über die neue Brücke, die gestern in Crossen eingeweiht wurde und auf der nun wieder ganz schnell nach Nickelsdorf gefahren oder gelaufen werden kann.

Gestern Abend ist die historische Elsterbrücke bei Crossen mit einem großen Fest wieder eingeweiht worden. Die Bogenbrücke gehört zuden prägnantesten Baudenkmalen der Region.
Heute wird mit einem großen Volksfest weitergefeiert.

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Crossen. Landrat Andreas Heller (CDU) schnitt im Beisein von Vertretern des öffentlichen Lebens der Gemeinde und der Wirtschaft das Band durch, das bis dahin zumindest symbolisch die beiden Elsterufer trennte.
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Landrat ANdreas Heller (Rechts) gibt der 81jährige Traude Kurzweg ein Stück Band zur Erinnerung.

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Joelina und Bruno machen sich auf zum Fackelzug nach Crossen.

Für die komplexe Sanierung des Bauwerks, das 1904 gebaut wurde, sind 1,1 Millionen Euro investiert worden.

Nach der feierlichen offiziellen Übergabe zog die ganze Gesellschaft mit Fackeln und Lampions in einem bunten Zug musikalisch begleitet von der Schalmeienkapelle aus dem benachbarten Wetterzeube durch Crossen bis zur Brücke. Hier wurde das altehrwürdige und nun in neuem Glanz erstrahlende Baudenkmal mit Lichtspielen effektvoll in Szene gesetzt. Projizierte Fotos erinnerten an die wechselvolle Geschichte der historischen Bogenbrücke. Für die Versorgung der Brückengäste sorgten Crossener Feuerwehr-Kameraden.

Heute steigt ein großes Volksfest, das Bürgermeister Jens Lüdtke um 10 Uhr eröffnet. Auf dem Kirchplatz an der Flemingstraße ist für Spiel, Spaß und Unterhaltung der kleinen und großen Gäste gesorgt. Zu den Attraktionen für die Kinder gehören u.a. Clown Libbi mit seiner Jonglier-Tanzshow, ein Kinderflohmarkt, Streichelzoo sowie eine Spiel- und Bastelstraße. Die Knirpse des Kindergartens aus Hartmannsdorf haben eigens zum Fest ein kunterbuntes Programm einstudiert, das sie während des Festes präsentieren werden.

Die Folkloreband "Lieder Peter" lädt alle Gäste zum Hören und Mitsingen ein. Wem bei so viel Kultur der Magen knurrt, kann die von Romy Petzold (Kräuterschuppen Silbitz) selbst hergestellten Brotaufstriche vernaschen und dazu noch viel Interessantes über dieses oder jenes Kräutlein erfahren. Eine Modenschau für Mollige, gestaltet von Kerstin Hohmeister, zeigt die Trends der neuen Herbst-Mode.


Dieter Urban / 02.10.10 / OTZ
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Crossener Teich ist saniert

Beitragvon jhmatz » 05.10.2010, 06:41

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Teichsanierung in Crossen abgeschlossen (von links): Wolfram Voigt von der Firma Bäume und Gärten aus Willschütz, Planer Frank Grünert und Susanne Michalowsky vom Bauamt.

Der Teich in Crossen ist jetzt wieder ein Schmuckstück. Die Gemeinde hat ihn mit Geld aus dem Konjunkturpaket II des Bundes sanieren lassen. Insgesamt 50 000 Euro hat's gekostet; 75 Prozent waren Fördermittel, ein Viertel hat die Kommune an Eigenmitteln beigesteuert.

Crossen. Was alles gemacht wurde, erläuterten Susanne Michalowsky vom Bauamt der VG Heideland-Elstertal, Wolfram Voigt von der beauftragten Firma "Gärten und Bäume" aus Willschütz und Frank Grünert vom Ingenieurbüro, das für Planung und Baubegleitung zuständig war, jetzt bei der Abnahme.

Sie fangen bei dem an, was man nicht auf den ersten Blick sieht: die Ufersicherung im straßenabgewandten Bereich. Auf insgesamt 220 Metern Uferlänge, grob geschätzt drei Viertel vom Teichumfang, wurden neue Holzpflöcke und Kokosfaschinen eingebracht. Die Pflöcke sind aus Eiche, erklärt Wolfram Voigt: "Die halten ewig wie Venedig." Außerdem wurde einiges an Schilf heraus genommen.

Auf der Straßenseite wurden die Wege und zwei Treppen zum Teich hinunter neu befestigt, außerdem drei Zufahrten gepflastert so breit, dass Bauhof oder Feuerwehr ranfahren können, wenn was am Teich zu machen ist. Auch der Ablauf wurde komplett neu gestaltet.

Die schon halb verlandete und kaputte Brücke am alten Zulauf wurde zurückgebaut, "weil sie keine Bedeutung mehr hatte", so Frank Grünert.

Dort ist jetzt eine schöne Sitzfläche entstanden, mit zwei Bänken, die Silbitz Guss gesponsert hat. Auf den großen Steinen, die davor ins Wasser gebracht wurden, tummeln sich Enten und Gänse.

Eine weitere Brücke, die schon ziemlich zusammengefallen war, wurde mit Naturstein erneuert und dabei auch breiter gemacht zum Drüberfahren bei Pflegearbeiten.

"Der Teich ist ein toller Treff für Jung und Alt", hat Wolfram Voigt, der hier schon 1992 bei Teichsanierungsarbeiten mitarbeitete, beobachtet. "Das wird rege genutzt, hier ist es am Nachmittag immer richtig voll." Zu viert haben die Männer der Firma Voigt seit Anfang September an der Teichsanierung gearbeitet. Jetzt ist bis auf ein paar Kleinigkeiten, wie etwa die Geländer an den Treppen alles fertig. Das soll auch gefeiert werden, beim Teichfest, das schon seit einigen Jahren gute Tradition in Crossen ist. Dieses Jahr findet es am 6. November statt, mit Teich-Feuerwerk und allem Drum und Dran. "Die Maßnahme war vom Gemeinderat gewollt. Sie soll dazu beitragen, das Ortsbild zu verschönern", erklärt Susanne Michalowsky und übermittelt den Dank von Bürgermeister Lüdtke an die Firmen und an den Bauhof für die Hilfe.


Angelika Kemter / 05.10.10 / OTZ
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Glühwein-Saison gestartet

Beitragvon jhmatz » 06.10.2010, 20:16

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Sonne fürs Crossener Sportfest

Beitragvon jhmatz » 07.10.2010, 06:43

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Sportfest an der Regelschule Crossen. Philip Voigt stößt die Vier-Kilo-Kugel 9,41 Meter weit, "Zufall", kommentiert er diesen Rekord.

Nach mehrfachem Anlauf konnte die Regelschule Crossen gestern endlich ihr Sportfest veranstalten, denn die Sonne meinte es doch noch mal gut.


Crossen. Sportlehrer Steffen Hahnemann, der wieder das Gros der Organisation zu bewältigen hatte, wurde gestern beim Messen, Zeit-Nehmen, Notieren der Ergebnisse und anderen Aufgaben von all seinen Kollegen unterstützt.

Am frühen Vormittag rangen die Jungen und Mädchen aus der fünften bis siebenten Klasse um Meter und Sekunden; später waren die achten bis zehnten an der Reihe. Sie hatten in vier Disziplinen die Möglichkeit, ihre Leistungen zu verbessern: Beim Kugelstoßen, 100 Meter Sprint, bei Weitsprung und Ausdauerlauf, der sich je nach Geschlecht und Altersgruppe über 800 bis 2000 Meter hinzog.

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Hausmeinster Detlef Herbst, Hortkoordinatorin Gabi Langner und die Schülerin Manuela Hernisch sorgen dafür, dass alle am Ende ihren Hunger und Durst stillen können

Beim Kugelstoßen müssen die Jungs die Vier-Kilo-Kugel möglichst weit von sich stoßen, für die Mädchen hat das Sportgerät drei Kilogramm Gewicht. "Seit zwei Jahren bin ich besser geworden im Sprint und im Kugelstoßen", erzählt Melanie Illgen, die in der 8. Klasse lernt und für die Sport das Lieblingsfach ist. Am liebsten würde die junge Lindauerin aber wieder Basketball spielen, hat jedoch im Moment keine Mannschaft.

Auch Denis Bachmann aus Seifartsdorf gesteht: "Ich finde schon Spaß am Sportfest. Man kann sich mit den anderen messen und erfährt, wo man gut ist." Seine Stärken liegen beim Weitsprung und Ausdauerlauf, das nützt ihm sicher für seine Mitarbeit in der Feuerwehr. Sophie Baier aus Crossen schätzt ein: "Sport geht so." Lieber ist ihr Kunst. "Aber ich gehe gerne raus", kommt ihr der Aufenthalt auf dem Sportplatz doch recht.

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Mit 3,71 Metern kommt Florian Brehm aus der zehnten Klasse zwar nicht an die Bestmarke beim Weitsprung heran, die lag bei 5 Metern, aber schließlich ist es manchmal schwerer zu den Guten zu gehören als zu den Besten

Elisabeth Pätzold meint: "Das Sportfest ist echt lustig, aber immer mit den Lehrern diskutieren, wenn man mal was nicht mitmachen will, ist anstrengend." Andere Schüler haben da lieber gleich eine Entschuldigung mitgebracht. Und manche lassen laut vernehmen, dass ihnen das alles viel zu anstrengend ist. Sportlehrer Hahnemann zeigt sich insgesamt mit den Ergebnissen der Schüler zufrieden. "Es sind eben nicht alle Leichtathleten, die meisten machen in ihrer Freizeit Fußball oder Volleyball, einige Badminton."

Christian Tischendorf, der in Königshofen seit vier Jahren Fußball spielt, hat trotzdem eine Spitzenzeit von 13,9 Sekunden im Sprint erreicht. 14,1 würden für die Note 1 genügen.

Auf jeden Fall hat er gute Aussichten, zu den Siegern zu gehören, die nach den Herbstferien geehrt werden. Auch in die Wertung fürs Sportabzeichen gehen die Sportfestergebnisse ein.


Angelika Kemter / 07.10.10 / OTZ
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Kinder und Seniorenfest 2010

Beitragvon jhmatz » 07.10.2010, 20:13


Alle nicht Kinder oder nicht Senioren stellten sich die Frage: Dürfen wir auch zum Fest erscheinen?
Viele beantworteten sich die Frage mit Nein.


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Spiel-Hof für 'Clementine' Crossen

Beitragvon jhmatz » 13.10.2010, 07:03

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Im Kindergarten Clementinen-Haus in Crossen sind dieser Tage die alten Steinplatten vom Hof der Einrichtung komplett entfernt worden.

In den letzten Tagen haben Crossener Gemeindearbeiter die alten Beton-Platten vom Spielhof der Kindereinrichtung Clementinen-Haus komplett entfernt. Sie sollen ersetzt werden durch einen Spezialbelag namens Sportflex, der die Knirpse vor Verletzungen schützen wird, falls sie mal hinfallen.

Crossen. Die Arbeiten, die von der Geraer Landschaftspflege und Gestaltung Rönsch durchgeführt werden, sind mit Kosten in Höhe von insgesamt rund 20 000 Euro veranschlagt.

Finanziert wird die Umgestaltung des Spielplatzes aus dem Topf des Konjunktur-Pakets II der Bundesregierung.

Im Betrag enthalten ist auch die Montage einer Markise für den Sonnenschutz. Die wird allerdings erst später, nach Fertigstellung des Hofes, eingebaut.

Die Gesamtfläche des Vorhabens umfasst 200 Quadratmeter. Jürgen Göhrig, Chef des Crossener Bauhofs sagte: "Die Platten, die noch gut erhalten sind, behalten wir erst mal. Die können bestimmt irgend wo anders eingesetzt werden. Die kaputten allerdings werden entsorgt."

Ende dieser Woche wird die Neugestaltung beginnen. Seit 2009 wurde das Clementinen-Haus, in denen die jüngsten Knirpse untergebracht sind, etappenweise saniert und restauriert.

Für Umbau und Modernisierungen, wie eine neue Küche, bauliche Verbesserung der Sanitäreinrichtungen und einiges mehr stehen rund 150 000 Euro zu Buche.


Dieter Urban / 13.10.10 / OTZ
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Jan Borzym wiederholt Europameister

Beitragvon jhmatz » 14.10.2010, 06:39

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Truck-Trail: Mit diesem Ural wurde Jan Borzym Europameister.

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Der 38 Jahre alte Jan Borzym aus Crossen ist mit seinem Team zum vierten Mal Europameister im Truck-Trial geworden. Beim Truck-Trial fahren geländegängige Lkw durch und über still gelegte Tagebaustätten und speziell angelegte Geländestrecken. Es geht über Felsen, Baumstämme und steile Hänge.

Das Sieger-Fahrzeug vom Team Borzym ist ein Ural 375 D, Baujahr 1972. Den kaufte Jan Borzym vor elf Jahren aus den Beständen des Grenzmuseums Mödlareuth.

Sechs Veranstaltungen gehörten zur diesjährigen Serie der Europameisterschaftsläufe. Gefahren wurde von Mai bis September in Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Österreich und Ungarn. Bei jedem Lauf mussten mehrere Sektionen absolviert werden. Borzyms Bilanz 2010 ist beeindruckend: Er holte vier Siege und wurde zweimal Zweiter. Beim Finale auf einer alten Ziegelei im ungarischen Lakitelek, 100 Kilometer südöstlich von Budapest gelegen, lieferten sich die Top-Teams Borzym aus Crossen und Kröpfel aus Österreich mit Fahrer Hermann Anzini ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

"Es hat gereicht. Der Sieg ist vor allem ein Sieg der Mannschaft", sagt Jan Borzym. Der lenkt zwar das 8,4 Tonnen schwere und 180 PS starke Fahrzeug, aber sein Co-Pilot hat mindestens einen genauso großen Anteil am Erfolg.

Borzym hatte in der abgelaufenen Saison gleich zwei Beifahrer. In den ersten zwei Rennen in Montalieu (Frankreich) und Crailsheim (Deutschland) saß noch Freundin Nikola Gerber (38) neben ihm. Sie ist Mutter geworden. Deshalb rückte Kumpel Raimar Korn (33) aus Gera für die vier restlichen Läufe auf den Beifahrersitz.

Truck-Trial ist vergleichbar mit Kanu-Slalom. Das Gelände muss in einer vorgeschriebenen Zeit durchfahren werden. Die Hindernisse sind jeweils durch zwei Stangen begrenzt. Die muss man durchfahren, ohne sie zu berühren. "Für jeden Fehler gibt es Minuspunkte. Das Team mit den wenigsten Minuspunkten gewinnt", sagt Borzym über die Regeln.

Die Veranstalter machen es den Truck-Trialern nicht einfach. "Das ist oftmals nur Millimetersache. Da kann man nur fehlerfrei durchkommen, wenn die Kommandos klar und eindeutig sind. Die Verständigung ist einfach: Wir rufen uns entweder "zu mir oder zu dir" zu. Da muss man sich auf den Nebenmann zu einhundert Prozent verlassen können", so Jan Borzym.

Für den Crossener war es nach 2005, 2006 und 2009 bereits der vierte Gewinn des EM-Titels. Davor fuhr er in den Jahren 2002, 2003, 2004 und 2005 vier deutsche Meistertitel ein. "Ein Jahr haben wir beide Meisterschaften absolviert. Der Aufwand ist hoch, weil es Überschneidungen gibt. Deshalb fahren wir seit 2006 nur noch die EM."


Jens Henning / 14.10.10 / OTZ
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Polizist unterstützt Maisernte bei Etzdorf

Beitragvon jhmatz » 15.10.2010, 06:54

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Der Kontaktbereichsbeamte Lothar Kurth aus Crossen sorgt an der Landstraße bei Etzdorf für eine Verkehrsberuhigung an den Maisfeldern.

Der Crossener Kontaktbereichs-Beamte (Kobb) der Polizeiinspektion Eisenberg, Polizeihauptmeister Lothar Kurth, hat an der Straße zwischen Crossen und Etzdorf für einen reibungslosen Ernteeinsatz gesorgt.

Etzdorf. Bis gestern haben die Bauern der Agrargenossenschaft Buchheim-Crossen den Mais auf den anliegenden Feldern gehäckselt. "Die Landstraße wird gegenwärtig vor allem als Umgehung genutzt. Wegen der Bauarbeiten auf der B 7. Pendler zwischen Gera und Eisenberg kürzen hier die Umleitungsstrecke ab, die sonst über die Autobahnen 9 und 4 führt. Das Verkehrsaufkommen hat deshalb sehr zugenommen.

"Das allein ist natürlich kein Grund, dass ich auf der Höhe bei Etzdorf präsent bin", sagte Lothar Kurth. "Meine Anwesenheit liegt darin begründet, dass ich für eine gewisse Verkehrsberuhigung an den Feldern sorge." Die Landwirte ernten derzeit rund 200 Hektar Maisfelder ab. Mit ihren Traktorengespannen transportieren sie die Maismassen zu den Silageplätzen. Um die tonnenschweren Geräte vom Feld auf die Straße zu lenken, brauchen sie die ganze Straßenbreite. "Da müssen die Autofahrer besonders aufpassen. Vor allem zu den dunklen Tageszeiten. Nicht alle halten sich an die zeitweilige Geschwindigkeitsbegrenzung", sagte Lothar Kurth. Jochen Kunze, Chef des Agrarunternehmens, ist dankbar, dass der Kobb für die Zeit der Ernte an der schmalen Straße eine Auge auf den fließenden Verkehr wirft. "Es wäre schlimm, wenn ein Pkw oder Kleintransporter gegen einen Traktor fahren würde", sagte Kunze. Die Ackerfahrten haben auch eine Verschmutzung der Fahrbahn zur Folge. "Einmal auf die rutschige Masse gefahren, da hilft kein Bremsen. Die Autos rutschen förmlich in die Erntemaschinen. Das soll verhindert werden", ergänztKurth.


Dieter Urban / 15.10.10 / OTZ
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Ferienwoche im Nickelsdorfer Rittergut

Beitragvon jhmatz » 19.10.2010, 06:38

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Vivien aus Steinbrücken (hinten) und Tabea wollen sich im Drachensteigen üben.

Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und elf Jahren verbringen seit gestern eine abwechslungsreiche Herbstferien-Woche auf dem Rittergut in Nickelsdorf.

Nickelsdorf. In der Kreativwerkstatt der Ländlichen Kerne beschäftigen sich die 16 Knirpse aus Silbitz, Steinbrücken, Zeitz und Eisenberg mit Themen rings ums Wetter. Extra dafür wurde eine kleine Wetterstation besorgt.

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Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und elf Jahren verbringen eine abwechslungsreiche Herbstferien-Woche auf dem Gut in Nickelsdorf. In der Kreativwerkstatt der Ländlichen Kerns beschäftigen sich die 16 Knirpse aus Silbitz, Steinbrücken, Zeitz und Eisenberg mit Themen rings ums Wetter.

Dreimal am Tag früh, mittags und abends wollen die jungen Wetterfrösche die Windgeschwindigkeit, Richtung und die Niederschlagsmenge dokumentieren. Fein säuberlich werden die Daten in eine Liste eingetragen und sollen dann am Ende der Woche ausgewertet werden.

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Johanna wird gleich den ersten Wetterstempel mit Nebelwolken auf die Liste drücken.

"Zwei Wetterwerte finden täglich große Beachtung. Das ist einmal die Windgeschwindigkeit und zum Anderen die Niederschläge", erklärt Ute Rückert von der Kreativwerkstatt. "Bei letzteren hoffen die Ferienkinder natürlich , dass es so wenig wie möglich sind. Beim Wind hoffen sie dagegen, dass er wenigstes am Freitag kräftig bläst. Dann wollen die Kinder nämlich ihre selbst gebauten Drachen in den Himmel steigen lassen."

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Stella (links) und Luisa kümmern sich um die hübschen Herbstpuppen.

Bis dahin gibt es für die Feriengesellschaft aber noch jede Menge zu tun. Sie basteln, malen und spielen den ganzen Tag. Für diejenigen, die vor Ort im Jugendgästehaus übernachten, stehen Leseabende an. Dafür konnten sie ihre Lieblingsbücher mitbringen.

Damit auch die Heimfahr-Kinder in den Genuss literarischer Kost kommen, hat die Nickelsdorferin Erika Knauer einen Leseabend vorbereitet, an dem sie Tiergeschichten zum Besten geben wird.

Einen lustigen Film haben sich alle gestern angeschaut. Auf der Leinwand flimmerte "Küss den Froschkönig" ein Trickfilm, in dem die Prinzessin in einen Frosch verwandelt wird, als sie den Froschkönig küsst. Verkehrte Welt

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Julia (links) und Ann Sophie aus Silbitz haben schon einige Dinge zum Herbstferientag gebastelt und gemalt.

Ums Tier dreht sich alles am Donnerstag. Da begibt sich die Nickelsdorfer Truppe in den Tiergarten nach Eisenberg. Tiergartenleiter Mathias Wiesenhütter wird ihnen Tier-Winterschlaf-Geschichten erzählen.

Schon am Mittwoch wollen die Kinder das Naturkundemuseum Gera besuchen. Das wartet mit einem speziellen Herbstprogramm für Kinder auf. Da werden u. a. solche Fragen beantwortet: "Wie die Farbe in die Blätter kommt".

Einen Höhepunkt der Aktionswoche gestalten die Mädchen und Jungen selber. Sie basteln kunterbunte Herbstlaternen. Im Licht der Kerzen wollen sie eine abendliche Wanderung zum Zeitzer Forst unternehmen. Darauf freuen sich alle schon jetzt.


Dieter Urban / 19.10.10 / OTZ
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In Eisenberg erfahren, wie Tageszeitung entsteht

Beitragvon jhmatz » 20.10.2010, 06:37

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Lena Beck und Tony Grüner aus der Klasse 10 der Regelschule Crossen erstellen ihre Projektarbeit zum Thema Entwicklung der Zeitung am Beispiel der OTZ. Dazu besuchten sie die Lokalredaktion Eisenberg, ließen sich Arbeitsabläufe erklären und sahen sich diverse Zeitungen an.

Für ihre Abschlussarbeit an der Regelschule Crossen haben sich die Zehntklässler Tony Grüner aus Etzdorf und Lena Beck aus Hartmannsdorf das Thema 'Geschichtliche Entwicklung der Zeitung am Beispiel der Ostthüringer Zeitung' ausgesucht.

Eisenberg. Dazu haben sie in verschiedenen Quellen, unter anderem im Internet, schon vieles zur Geschichte der Zeitung und zu ihren Aufgaben allgemein recherchiert.

Sie wollten den Blick aber nicht nur zurück in die Geschichte richten, sondern auch erfahren, wie heutzutage eine aktuelle und informative Tageszeitung entsteht.

Bei einem Besuch in der OTZ-Lokalredaktion Eisenberg in dieser Woche fragten sie der Redakteurin die sprichwörtlichen Löcher in den Bauch, ließen sich aber auch bereitwillig zu ihrer Projektarbeit "aushorchen".

Wie sie auf das Thema gekommen seien? "Das war eine spontane Idee", meint Tony Grüner, und Lena Beck ergänzt: "Die Zeitung liest man ja fast jeden Tag. Da ist es doch interessant zu wissen, wie ein Artikel und eine Zeitungsseite entsteht." Mit vollgeschriebenen Notizzetteln und einer kurzen Chronik der OTZ-Geschichte verabschiedeten sich die Schüler aus der Lokalredaktion.

Als praktischen Teil ihrer Projektarbeit wollen sie selbst eine Abschlusszeitung erstellen. Viel Erfolg dabei!


Claudia Bioly / 20.10.10 / OTZ
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Besucher-Rekord beim 6. Teichfest in Crossen

Beitragvon jhmatz » 09.11.2010, 07:44

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Höhepunkt des 6.Teichfestes in der Elstergemeinde Crossen war das Feuerwerk über dem Teich.

Das 6. Teichfest ist am Samstag in Crossen gefeiert worden. Dieses Jahr konnten die Veranstalter einen Besucher-Rekord verbuchen. Kamen im vergangenen Jahr etwa 400 Leute zum Fest, so waren es heuer fast 1000, die sich auf dem Flemingplatz am Teich versammelten.

Crossen. Bevor das große Funkeln überm Schwanensee die Nacht zum Leuchten brachten und hunderte Kerzen-Schiffchen über das Wasser glitten, konnten sich die Besucher zuerst an den urigen Gesängen der "Die hohen dorfer" erfreuen. Bis die Feuerwerker von "Hellstar" Eisenberg das Feuerwerk zündeten, wurde das Publikum von den Musikern des Schalmeienorchesters Wetterzeube mit flotten Rhythmen unterhalten.

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Das Publikum versammelte sich an den Feuerkörben am Teich.

Die Kameraden der Feuerwehr und des Feuerwehrvereins sorgten am Rost und am Glühweinstand für die kulinarische Versorgung. Die Vereinsfrauen schenkten die würzig duftenden Heißgetränke aus. In diesem Jahr wieder mit von der Partie, waren die Weidataler "Kräuterhexen" Ute und Beate aus Zeulenroda. An ihrem Stand boten die Frauen Konfitüren, Marmeladen, Essenzen und Handarbeiten an.

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Die Frauen des Feuerwehrvereins schenkten würzige Heißgetränke aus und brachten Deftiges vom Rost an Kind, Frau und Mann.

In Art der Hexen brauten sie über offenem Feuer einen Obstpunsch zusammen, der mal mit und mal ohne Alkoholika ausgeschenkt wurde.

Als Veranstalter zeichneten für das Fest unter anderen Blumenhändler Uwe Bernd, Anja Planert, Marko Holze, die Mitglieder des Feuerwehrvereins und viele fleißige Helfer.


Dieter Urban / 08.11.10 / OTZ
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Re: Crossen in der Presse

Beitragvon hossa21 » 10.11.2010, 16:45

Leider war der in der Ankündigung so hoch gepriesene Mutzbraten nach nicht einmal der Hälfte des Veranstaltungszeitraums schon "ausverkauft" ...
Das war sehr ärgerlich, da wohl planungstechnisch dort durchaus mehr Spielraum dringewesen wäre :?

Trotzdem eine alles in allem recht gelungene Veranstaltung trotz recht herbstlichem Wetter.
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