Kulturveranstaltungen - aller Art in Crossen

Dieser Teil des Forums ist für allgemeine Diskussionen rund um Crossen gedacht.

Crossen: Mit Wiener Charme und ungarischem Temperament

Beitragvon jhmatz » 11.03.2018, 16:13

Operetten-Revue im Klubhaus

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Das Primavera-Ensemble aus Berlin zeigt im Klubhaus Crossen eine Operetten-Revue. Foto: Primavera

Crossen. Das Primavera-Ensemble aus Berlin lädt am Sonnabend, 17. März, zu einer Operetten-Revue ins Klubhaus ein.

Seit vielen Jahren begeistern die Berliner Künstler auf ihren Gastspielen zahlreiche Zuschauer und erobern mit Melodien von Strauss, Millöcker, Zeller und anderen Operettenkomponisten die Herzen der Musikliebhaber. Zu erleben sei ein prickelnder Operettencocktail mit Wiener Charme, ungarischem Temperament und Walzermelodien, gewürzt mit feurigen Csárdásklängen und Berliner Witz und Humor, heißt es.

Die Besucher könnten erstklassige Solisten in prachtvollen Kostümen erleben. Die musikalische Leitung übernimmt die virtuose Pianistin Daniela Müller, die mit ihrer charismatischen Ausstrahlung frech und charmant durch das Programm führen wird.

OTZ / 08.03.18
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Serienmord in der DDR-Geraer veröffentlicht Buch über Verbre

Beitragvon jhmatz » 11.03.2018, 16:26

Der Geraer Autor und Kriminalrat a. D. Hans Thiers bringt sein drittes Buch zur Buchmesse in Leipzig heraus – zahlreiche Lesetermine in Thüringen folgen.

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Hans Thiers (links) und Kriminaltechniker Rolf Rabe (ehemals Muk Gera) bei Dreharbeiten im Forst um Bad Klosterlausnitz. Foto: Thiers

Zweimal in der Woche geht Hans Thiers zum Spinning. Der alten Verbundenheit zum Radsport wegen, aber hauptsächlich, um sich fit zu halten. Denn der 71-Jährige hat ein straffes Pensum an Arbeit und Terminen zu absolvieren. Seit er 2013 mit dem Bücherschreiben begonnen hat und neben dem „Kriminalrat a.D.“ in seiner Biografie noch der „Buchautor“ dazu gekommen ist.

Geplant war das nicht zum Renteneintritt, und der Erfolg seiner Bücher und Lesungen zunächst auch nicht vorhersehbar. Aber alles hat sich gefügt – wie so vieles im Leben von Hans Thiers.

Mittlerweile bringt er sein drittes Buch auf den Markt. Zur Buchmesse in der kommenden Woche in Leipzig wird am Stand des Verlages Kirchschlager aus Arnstadt erstmals sein Werk „Serienmörder in der DDR“ der Öffentlichkeit präsentiert. Es folgen dazu am 21. März in der Stadt- und Regionalbibliothek Gera das erste Leseinterview und anschließend zahlreiche Termine in Thüringen. Längst sind er, der Autor, und Michael Kirchschlager, sein Verleger aus Arnstadt, ein eingespieltes Team – sowohl beim Publizieren als auch bei Leseterminen.

Bei einer Lesung von Kriminaloberrat a. D. Klaus Dalski in der Bibliothek in Gera haben sich die beiden das erste Mal getroffen. Auch Dalski, Thiers Erfurter Kollege und mit ihm bekannt durch bezirksübergreifende Fälle, berichtete als Autor über authentische Kriminalfälle. Davon hatte der einstige Geraer Kriminalrat Hans Thiers auch einige in petto. Immerhin hat er während seiner Dienstzeit 150 Tötungsverbrechen im Bezirk Gera bearbeitet – und 98 Prozent davon durch das Zusammenwirken des Kollektivs der Muk Gera mit allen Kriminalisten der nachgeordneten Dienststellen und den Mitarbeitern des Institutes für gerichtliche Medizin Jena aufgeklärt.

45 Fälle aus den letzten zwei Jahrzehnten der DDR

Nachdem sich Autor und Verlag einig waren, stürzte sich Hans Thiers in die Arbeit, begann im Staatsarchiv Rudolstadt die Akten zu studieren und in die alten Mordfälle einzutauchen. Damals, als Ermittler, hatte er sich Tage und Nächte um die Ohren geschlagen, war Wochen, Monate damit beschäftigt, den Täter zu überführen. Noch heute erinnert er sich an jede Kleinigkeit .

Das Niederschreiben 2014 ging ihm entsprechend zügig von der Hand. Vier Monate brachte er zumeist die Abende im Dachgeschoss seiner Wohnung in Gera-Untermhaus damit zu, die Fälle für den ersten Band zu Papier zu bringen. Nüchtern, sachlich, distanziert. Eben so, wie es seiner Art als studierter Diplomkriminalist und Leiter der Morduntersuchungskommision entsprach. „Deshalb ist er für dieses Buch der richtige Autor“, so sein Verleger. „Weil er in die Fälle involviert war, sie erlebt hat und für die Recherche Kontakte zu Zeitzeugen und Kollegen hat. Insofern sind seine Bücher ein Stück Kriminalhistorie der DDR.“

45 Fälle aus den Jahren 1973 bis 1990 hat Hans Thiers im ersten Band versammelt. Es ist ein kriminalistisches Sachbuch geworden, wie er es selbst beschreibt. Angereichert mit Tatortfotos, Zeitungsberichten, Zeugenaussagen, Skizzen, Phantomzeichnungen, Aktennotizen und Handschriftproben. Authentisch sollte alles sein – und sachlich. Dieser Stil kommt an bei den Lesern. Knapp drei Jahre nach Erstveröffentlichung wird bereits die sechste Auflage des ersten Bandes gedruckt. Dazwischen liegen 200 Leseinterviews, die den Autor und seinen Verleger nach ganz Thüringen und darüber hinaus führen. Mittlerweile werden einige alte Fälle mit ihm gemeinsam auch für Fernsehbeiträge rekonstruiert.

Die Zuhörer, Leser und Zuschauer können damit etwas anfangen, kennen die Örtlichkeiten, können sich teilweise sogar noch erinnern – an die drei Morde in Bürgel 1976,1978 und 1982 beispielsweise, oder an die Tote im Ölbach in Unterwellenborn 1978, an den Polizistenmord 1979 in Gera, oder an die Transitleiche von Bad Klosterlausnitz 1979. Alles zugetragen in unmittelbarer Nachbarschaft.

Das Buch „Mordfälle im Bezirk Gera“ geht weg wie warme Semmeln und der Wunsch nach einer Fortsetzung wird immer wieder geäußert. Nur ein Jahr nach dem ersten Band folgt also Band II. Ebenfalls mit Mordfällen aus dem Bezirk Gera, allerdings von 1945 bis 1990, so dass sich damit auch die historische Entwicklung im Strafgesetz der ehemaligen DDR und der Polizeiarbeit nachvollziehen lässt.

Ein Querschnitt aller Tötungsverbrechen


Beispielsweise ist im zweiten Band ein Fall aus dem Jahr 1947 in Könitz bei Saalfeld beschrieben – das wohl grausamste Verbrechen der Nachkriegsgeschichte. Franz Schmidtke gibt damals an, seine Frau, sein vierjähriges Stiefkind und die Schwiegermutter hätten ihn Richtung Westen verlassen. Nur glaubt ihm die Kripo nicht und leitet die Ermittlungen ein. Vier Jahre sollten die andauern, bis die Polizisten ihn überführen können. Am 28. März 1952 wird der Dreifach-Mörder zum Tode verurteilt. Doch bevor das Urteil vollstreckt wird, erhängt sich der Täter im Gefängnis.

Sachlich schildert der Autor, wie es in der Nachkriegszeit aufgrund von Lebensmittelmangel zu Mordverbrechen kam und welche psychosozialen Auswirkungen die Besatzungszeit mit sich brachte. Auch die Todesstrafe und der letzte Fall aus dem Bezirk Gera spielt eine Rolle, wurde sie doch in der DDR noch bis Anfang der 70er-Jahre vollstreckt. Seine Schilderungen bilden den Querschnitt aller Tötungsverbrechen – von Sexualstraftaten über Raubmord bis zum Babymord. „Und das durch alle sozialen Schichten.“

Grausam, wozu Menschen imstande sind

Das Phänomen ist auch im dritten Buch über „Serienmörder der DDR“ zu beobachten. Der Recherecheaufwand war angesichts der thematischen Ausdehnung auf den ganzen Osten entsprechend größer. Doch noch nie vorher habe es ein solches zusammenfassendes Sachbuch gegeben. „Und solange es lebende Quellen gibt, muss man das Geschehene aufschreiben“, erzählt Hans Thiers, der in seinem neuesten Werk auch kritische Töne anschlägt: „In einigen Fällen wurden nach der Wende entlassene Mörder zu Serienvergewaltigern und -mördern. Unschuldige Menschen mussten sterben, weil die Justiz Mörder als resozialisiert einstufte.“

Einmal mehr ist es grausam zu lesen, wozu Menschen alles imstande sind – besonders, wenn man sich, wie im neuen Buch, mit Serienmördern befasst. „Diese töteten nicht selten brutal und sexuell motiviert, wie zum Beispiel Erwin Hagedorn, der dreifache Knabenmörder aus Eberswalde oder Mario St., der fünffache Knabenmörder aus Neubrandenburg oder Volker Eckert aus Plauen und Hof, der wendeübergreifend sieben Menschen ermordete. Es sind menschliche Tragödien, von denen der Autor berichtet – auch von Frauen, die ihre Säuglinge unmittelbar nach der Geburt töten. Leider gibt es auch diese Fälle seit Menschengedenken.

Kann Hans Thiers nach all seinen Erlebnissen und mit seinem Fachwissen noch schlafen und an das Gute im Menschen glauben? „Ja, kann ich. Sonst könnte man einen solchen Beruf nicht ausüben.“

Biografie

Hans Thiers wurde am 21. Juni 1946 in Wegefarth, Kreis Freiberg, geboren.
Nach Schule und Lehrausbildung 1965 Wehrdienst in der Sportkompanie in Dresden – durch Täve Schur entdeckt er den Radsport für sich und beginnt 1962 seine sportliche Laufbahn in Freiberg. Bis dahin hat er schon 15 offene DDR-Straßenradrennen gewonnen und schafft es in die DDR-Jugendauswahlmannschaft.
Um die sportliche Laufbahn weiter verwirklichen zu können, wird er zur Bereitschaftspolizei nach Dresden in die Sportkompanie eingezogen.
Im Mai 1967 Delegierung zum Bahn-Radsportleistungszentrum der SG Dynamo-Gera-Mitte – er wird Sportinstrukteur in der Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei Gera.
Sein Hobby wird zum Beruf: 1968 bis Ende 1971 erreicht er eine Vielzahl sportlicher Erfolge, gewinnt 15 nationale und internationale Bahnrennen.
Weitere Erfolge bei Bahn- und Straßenrennen in der DDR, CSSR, Rumänien und Polen – insgesamt etwa 60 Siege und vordere Platzierungen national und international.
1971 endet seine sportliche Laufbahn.
Ab Januar 1972 ist er Sportoffizier in der Bezirksdirektion der Deutschen Volkspolizei Gera, im Mai 1973 wird er in die Morduntersuchungskommission (Muk) als Untersuchungsführer versetzt.
Vierjähriges Fernstudium an der Fachschule der Deutschen Volkspolizei in Ascherleben.
Sein Fernstudium 1978 bis 1983 an der Humboldt-Universität zu Berlin schließt er als Diplomkriminalist ab.
Im Herbst 1980 wird ihm die Leitung der Morduntersuchungskommission des Bezirks Gera übertragen.
Als Kriminalrat a.D. wird er im September 1990 aus dem aktiven Dienst entlassen.
Von Oktober 1990 bis Dezember 1992 im Außendienst bei zwei Versicherungsunternehmen.
1993 Direktionsbeauftragter bei der Sparkassenversicherung, 1996 bis zur Berentung 2011 Organisationsleiter.
2014 erscheint „Mordfälle im Bezirk Gera I“, im Oktober 2015 Band II. In wenigen Tagen erscheint nun das dritte Buch: „Massenmörder der DDR“.
Hans Thiers ist seit 1969 verheiratet, hat zwei Kinder und zwei Enkelkinder.
Seit 1967 arbeitet und wohnt er in Gera.

Leseinterviews und Gespräche mit Autor und Verleger

Samstag, 10. März, 19 Uhr, Camburg, Stadtmuseum: „Mordfälle im Bezirk Gera“
15.bis 18.März, Buchmesse Leipzig: Buchpräsentation „Serienmörder der DDR“, Stand Verlag Kirchschlager
Mittwoch, 21. März, 19 Uhr, Gera, Bibliothek, Puschkinplatz 7: „Serienmörder der DDR“ , Leseinterview
Donnerstag, 22.März, 15 Uhr, Gera-Lusan, Verein „Weißer Ring“, Begegnungsstätte „Eichenhof“, Eichenstraße 11b: „Serienmörder der DDR“, Leseinterview
23. bis 31. März, 14 bis 16 Uhr, Gera, Thalia: Signiertage
Samstag, 24. März, 20 Uhr, Gera, ehemaliges Bergarbeiterclubhaus, Heinrichstraße: „Serienmörder der DDR“, Leseinterview

Freitag, 6. April,19 Uhr, Crossen, Klubhaus, Hauptstraße 12: „Serienmörder der DDR“


Dienstag, 10. April, 20 Uhr, Vollmershain, Bravo & Eiscafé, Dorfstr.70: „Serienmörder der DDR“
Mittwoch, 11. April, 19 Uhr, Altenburg, Weißer Ring:„Serienmörder der DDR“
Freitag, 13. April, 20 Uhr, Gera, Clubzentrum „Comma“, Heinrichstraße 47: „Serienmörder der DDR“, „Kriminalisten im Kreuzverhör“ mit Andreas Schmidt-Schaller, Siegfried Schwarz und Uwe Theuerkorn
Freitag, 20. April, 19.30 Uhr, Gera, Österreich am Markt, Markt 15: „Serienmörder in der DDR“
Mittwoch, 25. April, 19.30 Uhr, Gera, Buchhandlung Schmitt & Hahn: „Serienmörder der DDR“
Freitag, 27. April, 19.30 Uhr, Niederpöllnitz, Vereins- und Kulturhaus: „Serienmörder der DDR“
Dienstag, 8. Mai, 19 Uhr, Greiz, Bibliothek: „Serienmörder der DDR“
Mittwoch, 9. Mai, 18 Uhr, Gera, Gaststätte „Küche im Keller“, Lutherstraße 20: Krimi-Dinner zu „ Serienmörder der DDR“
Freitag, 11. Mai, 19 Uhr, Gera, Tonstudio Claudia und Achim Horn, Langengrobsdorfer Straße 11: „Serienmörder der DDR“
Mittwoch, 16. Mai, 18.30 Uhr , Gera, Brendel’s Buchhandlung: „Serienmörder der DDR“
Donnerstag, 24. Mai, 19 Uhr, Gera, „Reussische Brauerei 1880“, Stadtgraben 4: Krimi-Dinner zu „Serienmörder der DDR“
Mittwoch, 30. Mai, 19.30 Uhr, Pößneck, Bibliothek: „Serienmörder der DDR“
Mittwoch, 6. Juni, 18 Uhr, Gera-Lusan, Geschichtswerkstatt , Kastanienstraße 7, Ladenzeile
8. bis 10. Juni Literaturfest in Meißen
Freitag, 14. September, 20 Uhr, Gera, „Reussische Brauerei 1880“: Gespräch mit Lothar Schirmer und Hans Thiers

Die Hausgeburt

Auszug aus der Mordsache Familie Fiedler 1984 - 1988

Wernigerode

Am 16. Dezember 1988 sahen sich Margitta Fiedler und ihre Kinder eine Fernsehserie an. Als bei ihr die Wehen einsetzten, gab die Mutter ihrem großen Sohn den Auftrag, den Vater von der Arbeit zu holen. Die abgesprochene Losung lautete: Es ist Besuch da, du sollst nach Hause kommen. Doch Manfred Fiedler konnte seinen Arbeitsplatz nicht verlassen, um seine Frau, wie bei den Hausgeburten zuvor, zu unterstützen. Der Junge lief in die Wohnung zurück. „Dann müssen du und Mike eben helfen“, verlangte die Mutter, die im Schlafzimmer alles vorbereitet hatte.

Kaum hatte Margitta Fiedler ein kleines Mädchen geboren, legte sie dem Neugeborenen Zellstoff aufs Gesicht. Dann verbrachte sie das Kind in eine Korbkiste und ließ es sterben. Kurz nach der Entbindung stand sie wieder auf und sah weiter fern.

Als ihr Mann später nach Hause kam, fragte er nur kurz: „Alles gut gelaufen?“ „Ja“, antwortete Margitta Fiedler, „du musst es demnächst wegschaffen.“ Manfred Fiedler ging daraufhin zu einer Betriebsfeier ins Hotel „Zur Post“.

Auf diese Art und Weise wurden durch die Familie Fiedler aus Wernigerode fünf Babys nach der Geburt getötet und verbrannt.

Das Urteil

Am 29. Mai 1990 begann vor dem 1. Strafsenat des Magdeburger Bezirksgerichts der Prozess. Die Anklage lautete: Mehrfach gemeinschaftlich begangener Mord, Anstiftung zum Mord und Totschlag. Die psychiatrischen Gutachten bescheinigten dem Ehepaar volle Zurechnungsfähigkeit. Sohn Mirko wurde im Zusammenhang mit der Tat im Dezember 1988 attestiert, nicht schuldfähig zu sein. Am 18. Juni 1990 wurden Margitta und Manfred Fiedler zu je 15 Jahren Haft verurteilt. In ihren Schlussworten bedauerten beide ihre Taten: „Wir haben schwere Schuld auf uns geladen und bereuen zutiefst.“

aus Thüringer Allgemeine - Ulrike Kern / 10.03.18
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Mach dich ran in Crossen

Beitragvon jhmatz » 22.03.2018, 13:43

Crossen. Mit seiner Fernsehsendung „Mach dich ran“ kommt der MDR Mitte April nach Crossen.
Die Sendung wird auf dem Sportplatz in der Parkstraße aufgezeichnet.
Unter allen Teilnehmern des Spiels ermittelt Moderator Mario Richardt einen Gewinner.
Der darf sich die Tagesaufgabe anschauen und muss vorher raten: Hat das „Mach dich ran“-Team seine Tagesaufgabe erfüllt oder nicht?
Wenn der Tipp des Gewinners mit der Realität übereinstimmt, gewinnt er 1000 Euro.
Wie die Tagesaufgabe aussieht, ist noch nicht bekannt, sagte Bürgermeister Uwe Berndt unserer Zeitung.
Über das Rahmenprogramm werde man sich noch Gedanken machen.
Zum Auftritt in Tautenhain, der am Montagabend im Fernsehen zu sehen war, waren die Stübl-Dancer aus Tautenhain aufgetreten. Jürgen Wetzig hatte zuletzt in Tautenhain Glück. Er lag mit dem Tipp richtig, die Aufgabe war erfüllt.

Gesendet werden soll die Aufzeichnung aus Crossen am Sonntag, 7. Mai, 19.50 Uhr.

OTZ / 22.03.18
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Klubhaus Crossen: Lesung zu Morden

Beitragvon jhmatz » 04.04.2018, 13:00

Crossen. Der Erfolgsautor der Bücher „Mordfälle im Bezirk Gera“, Hans Thiers, spricht und liest zusammen mit Verleger Michael Kirchschlager in Crossen aus seinem neuen Buch: „Serienmörder der DDR“.

Beiden ist es gelungen, die Serienmörder der DDR erstmals in einem Buch zusammengefasst darzustellen. „Es werden Ihnen grausame Mörderinnen und Mörder von 1949 bis 1990 der DDR präsentiert. Als Sadisten lebten sie an ihren Opfern – meist Kinder – ihre geballte kriminelle Energie aus“, heißt es. Sie töteten nicht selten brutal und sexuell motiviert.

„Thiers und Kirchschlager führen uns in den Abgrund menschlicher Tragödien, an Tatorte des Grauens und geben uns erschreckende Einblicke in die Psyche der Täter.“

Die Lesung im Klubhaus Crossen findet am Freitag, 6. April, ab 19 Uhr statt. Einlass ab 18 Uhr. Kartenvorverkauf im Klubhaus für 6 Euro, an der Abendkasse 8 Euro

OTZ / 31.03.18
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„Mach dich ran“: MDR dreht in Crossen

Beitragvon jhmatz » 16.04.2018, 20:29

Das Team von „Mach dich ran“ drehte am Sonnabend im Klubhaus in Crossen. Es ging unter anderem darum, Früchte zu erraten.

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Moderator Mario D. Richardt (rechts) mit Crossens Bürgermeister Uwe Berndt. Foto: Henning

Crossen. Bestes Wetter, knapp 200 Besucher, ein gut gelaunter Gastgeber und ein gut gelaunter Moderator: Über den Sonnabend im Klubhaus in Crossen werden die Einheimischen noch einige Zeit reden. Das MDR-Fernsehen war da, genauer gesagt das Team mit Moderator Mario D. Richardt von der Sendung „Mach dich ran“. Richardt traf mit dem Crossener Bürgermeister Uwe Berndt auf einen Spielpartner, der mit seinen lockeren Sprüchen fast dem Profi-Moderator die Schau stahl.

Für die Aufzeichnung der Sendung, die am 7. Mai ab 19.50 Uhr ausgestrahlt wird, stellte sich die Besetzung mit Berndt als Glücksgriff dar. Inhaltlich gab es doch einige Patzer. Das im Vorfeld von den Fernseh-Leuten ausgedachte Duell zwischen Richardt und Berndt beim Erkennen von Südfrüchten stockte zweimal gewaltig. Vor dem Spiel waren die Regeln nicht eindeutig formuliert worden. Die Fernsehleute brauchten einige Minuten, um Klarheit zu schaffen. Und dann, als das Spiel lief, Richardt erkannte mehr Früchte als Berndt, kam es noch einmal zu einer nicht eingeplanten Pause.

Beim Stand von 3:0 für Richardt beendeten die beiden Hauptakteure plötzlich das Spiel, obwohl einige Früchte nicht erkannt waren. Berndt half, er nahm die Niederlage sportlich fair an. „Alles gut, wir einigen uns auf ein 3:2“, sagte Berndt. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Crossener Bürgermeister längst den Spruch des Nachmittags geliefert, als er seinen Spitznamen verriet. „Man nennt mich Pfirsich.“

Da hatte er die Lacher auf seiner Seite. Die Erklärung lieferte Bernd mit. „Ich bin vom Friseur gekommen. Da sagte jemand zu mir: Du siehst um den Kopf aus wie ein Pfirsich.“ Richardt outete sich daraufhin und meinte: „Und mich nennt man Drachenfrucht.“

Die Tagesaufgabe bekam Silke Jabs aus Crossen gestellt. In dem Einspieler ging es um Probleme mit einem Telekommunikationsunternehmen. Die Auflösung folgt am 7. Mai. Dann erfährt der TV-Zuschauer auch, ob Frau Jabs mit ihren Tipp richtig lag oder nicht und ob sie die 1000 Euro gewonnen hat.

OTZ Jens Henning / 16.04.18

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MDR-Show aus Crossen wird nun ausgestahlt

Beitragvon jhmatz » 08.05.2018, 16:11

Problem mit dem Telefonanbieter lösen: Das war die Aufgabe bei „Mach dich ran“ in Crossen. Zeit dafür war nur ein einziger Tag.

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Gewinnt Silke Jabs aus Crossen heute Abend die 1000 Euro bei „Mach dich ran“? Foto: Jens Henning

Crossen. Gewinnt Silke Jabs aus Crossen am Montagabend die 1000 Euro bei der Tagesaufgabe in der wöchentlichen MDR-Spielshow „Mach dich ran“? Ab 19.50 Uhr gibt es die Auf­lösung. Da wird die Vorabend-Sendung ausgestrahlt. Der Dreh wurde am 14. April im voll besetzten Saal des Klubhauses in Crossen aufgezeichnet.

Die Tagesaufgabe, die Bestandteil der 25-minütigen Sendung ist, hörte sich diesmal nicht so einfach an. Es ging um einen Hilferuf, der war verbunden mit Problemen mit einem Telefonanbieter. Silke Jabs (52) musste sagen, ob die Fernsehleute um Moderator Mario D. Richardt die Aufgabe an einem Tag lösen können oder nicht. Sie meinte: Ja. An ihrer Seite stand Crossens Bürgermeister Uwe Berndt. Er war nicht so optimistisch. „Meist dauern solche Dinge immer etwas länger“, sagte Berndt.

Vor der Tagesaufgabe hatten sich Richardt und Berndt vor den 250 neugierigen Zuschauern aus Crossen und Umgebung nicht nur einen unterhaltsamen verbalen Schlagabtausch an den Mikrofronen geliefert. Sie mussten auch Südfrüchte erraten. Dass am Ende des Spiels der Fernseh-Mann die Nase deutlich vorn hatte, stand für Silke Jabs sofort fest. Ihre Karte wurde aus den zahlreich richtigen Antworten gezogen. Die 1000 Euro, die bei der Tagesaufgabe als Preis ausgelobt sind, wären auf jeden Fall gut angelegt zur Finanzierung ihres nächsten Urlaubs. Sonst zieht es die Frau immer in die Türkei. In diesem Jahr will sie zum ersten Mal nach Ägypten. Gebucht hat sie den Urlaub schon. „Wenn ich jetzt das Geld gewinnen könnte, hätte ich einen Teil des Urlaubs wieder finanziert“, sagte sie.

Dass Crossen Mitte April als Veranstaltungsort ausgewählt wurde, war Zufall. Eigentlich hatten sich Richardt & Co. Kahla ausgeschaut. Da am Tag nach der Aufzeichnung die Bürgermeisterwahl anstand, war der Ort tabu. „Sechs Wochen vor einer Wahl dürfen wir als Fernsehen keinem Kandi­daten ein Podium geben, auch wenn die Sendung erst später ausgestrahlt wird. Deshalb mussten wir uns kurzfristig nach einem anderen Ort umschauen. Da sind wir auf Crossen gestoßen“, sagte Hendrik Petzold. Er arbeitet bei „Mach dich ran“ hinter den Kulissen. Bis September 2001 war Petzold noch der Moderator, ehe Richardt übernahm.

OTZ Jens Henning / 07.05.18

PS: hier der Link in die Mediathek zur Sendung https://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/sendung787868_ipgctx-false_zc-ba8902b5_zs-73445a6d.html
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Crossener Maibaum gleich nach dem Setzen verscherbelt

Beitragvon jhmatz » 14.05.2018, 07:53

Elstertaler Burschenschaft lud am Sonnabend zum Maibaumsetzen nach Crossen ein

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Rund 30 Mann – Burschen und Helfer – hievten den Baum in Crossen in die Höhe. Foto: Susann Grunert

Crossen. „Von Kindesbeinen an“, sagt Marek Kumanski, ist er beim Maibaumsetzen in Crossen dabei. Früher hob er den Kinder-Maibaum mit in die ­Höhe, nun steht er als Richtmeister am großen Baum. Hans-Peter Rudolph, Vorsitzender der Elstertaler Burschenschaft, die das Fest in Crossen traditionell ausrichtet, hat die Verantwortung vor einigen Jahren gerne an die Jugend abgegeben: „Es heißt schließlich Burschenschaft und nicht Alte-Herren-Verein.“

Seit 1994 wird der Maibaum auf dem Platz vor der Kirche gesetzt. „Angefangen haben wir 1980 im Rosenthal, da war alles noch ein bisschen familiärer“, so Hans-Peter Rudolph. Mittlerweile ist das Fest gewachsen und der Verein lässt sich einiges einfallen, um die Besucher neben dem eigentlichen Baumsetzen zu unterhalten. Mitglieder vom Kleingartenverein Flurgraben betreuten die Kegelbahn, es gab eine Losbude und der Vereinsnachwuchs besserte sich sein Taschengeld mit einem kleinen Flohmarkt auf. Eine schöne Idee war auch die Spielecke für die Kleinsten, eingerichtet vom Jugendclub der Gemeinde. Ein paar ausgediente PC-Tastaturen und Fernbedienungen, Dreiräder, dazu Kuscheltiere und Figuren – das genügte vielen Kindern, um ausdauernd zu spielen.

Schon eine Woche vor dem Maibaumsetzen haben die Crossener Burschen ihren Baum aus dem Bäckerloch bei Silbitz geholt. 27 Meter maß die Fichte, die traditionell mit Scheren in ein 2,50 Meter tiefes Loch gesetzt wird – verkeilt mit Holz­stücken, damit er nicht umfällt.

Kaum gesetzt, wurde der neue Maibaum von Crossen übrigens schon wieder „verscherbelt“. Wer wollte, konnte ein Los erwerben, mit ein wenig Glück den Baum gewinnen und sich so im kommenden Jahr auf aus­reichend Feuerholz freuen. „Wir legen den Baum natürlich um und zersägen ihn auch“, versprach Hans-Peter Rudolph..

OTZ Susann Grunert / 14.05.18
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Kulturverein lädt zur Wanderung

Beitragvon jhmatz » 25.05.2018, 10:50

Crossen. Für Sonntag wird von 13 bis 16 Uhr zu

„VerLESENde Kräuter – eine literarische Kräuterwanderung“

durch die Flure von Crossen und Ahlendorf eingeladen.

Erwachsene zahlen 10 Euro, Kinder sind frei.

Der Kulturverein Crossen lädt ein.
Treffpunkt ist vorm Klubhaus.

OTZ / 25.05.18
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Freiwillige Feuerwehr Crossen öffnet Sonnabend ihre Türen

Beitragvon jhmatz » 01.06.2018, 10:30

Anlass ist das 20-jährige Bestehen des Gerätehauses in Crossen.

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Aufräumen für den Tag der offenen Tür: Rudolf Kirsch (links) und Andreas Zothe kehren im Gerätehaus. Foto: Susann Grunert

Crossen. Der Staubsauger surrt, es wird gekehrt, gewischt und abgestaubt: Schon die ganze Woche bereiten die Mitglieder des Feuerwehrvereins und der Freiwilligen Feuerwehr Crossen ihr Gerätehaus für den Tag der offenen Tür am Sonnabend vor.

„Wir machen nicht jedes Jahr einen solchen Tag“, erklärt Silvio Mahl, der stellvertretende Wehrleiter und Vorsitzende des Feuerwehrvereins. Aber da sich in diesem Jahr der Bezug des neuen Gerätehauses zum zwanzigsten Mal jährt, nahm man das zum Anlass, sich wieder einmal zu präsentieren, denn: „Öffentlichkeitsarbeit ist enorm wichtig.“ Sämtliche Fahrzeuge und andere Technik werden am Sonnabend zu sehen sein. Groß und Klein können sich die Löschfahrzeuge aus der Nähe anschauen – und vielleicht sogar einmal Probe sitzen. „Die Kameraden erklären die Technik und wofür man sie einsetzt“, sagt Silvio Mahl. Die Jugendfeuerwehr hat zudem mehrere Vorführungen geplant. Und wer möchte, kann selbst einmal an der Kübelspritze aktiv werden.

Leckeres vom Rost, Kaffee und Kuchen warten ebenso auf die Besucher, die ab 10 Uhr den ganzen Tag etwas am Gerätehaus zu sehen haben werden. Geöffnet ist zum Beispiel auch die Katastrophenschutzhalle, die seit gut einem Jahr in einem Anbau des Crossener Feuerwehr-Gerätehauses untergebracht ist. Hier lagern Tausende Sand­säcke, Pumpen und weitere Utensilien, um sie im Hochwasserfall schnell einsatzbereit zu haben.

Das Gerätehaus in der Teiskersiedlung wurde am 1. Mai 1998 eingeweiht. Zuvor war die Feuerwehr in der früheren MTS-Station und davor am Sportplatz in Crossen untergebracht.

Tag der offenen Tür am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Crossen/Elstertal am Sonnabend, 2. Juni, ab 10 Uhr; Tanz mit Live-Musik, ab 20 Uhr, Teiskersiedlung

OTZ Susann Grunert / 01.06.18
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Schüler ais Schlöben, Milda und Crossen haben Spaß

Beitragvon jhmatz » 07.06.2018, 10:16

Auf nach Spaßhausen: Im Nickelsdorfer Kinderdorf stieg ein ganz besonderes Kinderfest für Mädchen und Jungen aus Schlöben, Crossen und Milda.

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Im Kaufmannsladen gab es Insektenhotels oder selbst hergestellten Schmuck zu kaufen in Nickelsdorf. Foto: Susann Grunert

Nickelsdorf. „Achtung, eine Durchsage, es wird ein Hilfs­sheriff gesucht“ – solche und andere Überraschungen konnten Besucher am Mittwoch auf dem Rittergut in Nickelsdorf erleben.

Denn Grundschüler aus Crossen, Milda und Schlöben tummelten sich zum jähr­lichen Kinderfest des Vereins Ländliche Kerne im fiktiven Kinderdorf „Spaßhausen“. Die Schulen Milda und Schlöben hatten zuvor in einem Wettbewerb zum Thema überzeugt und sich so die Eintrittskarten für das Kinderdorf gesichert. „Das waren wirklich ganz tolle Arbeiten, in denen die Kinder mit vielen Bildern beschrieben haben, wie ihr Dorf aussehen soll, welche Arbeitsplätze gewünscht sind und welche Regeln gelten“, sagt Anett Tittmann vom Verein.

Die Grundschüler aus Crossen hatten sich anschließend mehrere Wochen in Form einer Arbeitsgemeinschaft damit beschäftigt, welche Ideen für das Kinderdorf aus Schlöben und Milda umsetzbar sind, und so empfing die Kinder am Mittwoch bei bestem Wetter ein abwechslungsreiches Dorfleben in Spaßhausen.

„Ausgangspunkt ist das Arbeitsamt, hier können sich die Kinder verschiedene Arbeitsplätze besorgen“, erklärte Ina John von den Ländlichen Kernen. Die Aufgaben waren vielfältig, reichten vom Einsatz in der Tischlerei, wo Insektenhotels hergestellt wurden, über Werkstätten für Schmuck und Anhänger, ein Café, das frisch gepressten Saft und Smoothies verkaufte, bis zur Radiostation, an der die Kinder selbst Musik mixen oder Durchsagen machen konnten. „Das ist Technik aus dem Wasserturm, wir produzieren ja einmal im Monat selbst eine Radiosendung“, sagte Detlef Poller, Leiter des Jugendzentrums.

Belohnt wurden die Mühen mit Glücksmark, die die Grundschüler nach Lust und Laune ausgeben konnten.

OTZ Susann Grunert / 07.06.18
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Konzert und Theater auf Schloss Crossen

Beitragvon jhmatz » 07.08.2018, 11:08

„Goethe und die Frauen“ am 17. sowie Doppel-Konzert am 18. August – Karten sind verfügbar

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Mein rechter rechter Platz ist leer: Am Freitag, 17. August, führt das Ensemble Kolorit aus Zeitz „Goethe und die Frauen“ im Barocksaal auf Schloss Crossen auf. Am 18. August singen zwei Chöre im Saale des Schlosses. Foto: Florian Girwert

Crossen. Eigentlich wollen Uwe Berndt und Andreas Roßmann Werbung machen für die nächsten zwei Veranstaltungen im Schloss Crossen. Am übernächsten Wochenende wird es bunt und musikalisch, ein Foto zur Illustration soll her, am besten im schmucken Saal der Immobilie, die derzeit noch der Gemeinde Bad Köstritz gehört.

Berndt, einerseits Bürgermeister, andererseits als Mitglied des Fördervereins mit Schlüsselgewalt ausgestattet, blickt aber misstrauisch durch den Hof. Ein Fenster ist offen. „Aber der eine Flügel ist zu klein, um durchzusteigen.“ Dennoch blickt er wachsam umher, als er mit dem stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Andreas Roßmann in Richtung Saal läuft. Hier sollen 180 Menschen Platz finden, wenn am 17. August ab 18 Uhr das Ensemble Kolorit „Goethe und die Frauen“ aufführt. 120 Karten sind noch verfügbar, so ist auf dem kleinen Plakat zu lesen, auf dem für die Veranstaltung geworben wird. Von immerhin acht Frauen ist die Rede, mit denen sich der Goethe-Darsteller herumschlägt.
Besonders gute Akustik im Saal

Samstags darauf, am 18. August, dann schon ab 15 Uhr, wollen die Schorlaer Bergsänger und der Männergesangverein Weissenborn 1891 e.V. ihr musikalisches Können zeigen. Der Barocksaal, so berichtet Roßmann, sei noch zu DDR-Zeiten für Schallplattenaufnahmen genutzt worden und habe eines besonders gute Akustik. Die Chöre bringen unter anderem Volkslieder zu Gehör.

Die Verpflegung der Gäste übernimmt im Schlosshof nach dem Konzert das Weiße Ross aus Crossen.
Karten für die beiden Veranstaltungen sind bei Computertechnik Matz in Crossen, bei Barbara Hädrich in Zeit, beim Büchereck in Eisenberg sowie im Haus des Gastes in Bad Köstritz. Für das Chorkonzert kosten sie 8 Euro, für das Goethe-Stück 15 Euro.

OTZ - Florian Girwert / 04.08.18
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Familien-Wanderung am Elsterfloßgraben

Beitragvon jhmatz » 07.08.2018, 11:13

Am 26. August mit Start in Crossen anlässlich der Leipziger Tage der Industriekultur.

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Route zur Wanderung am Elsterfloßgraben von Crossen nach Schleckweda. Foto: Förderverein

Crossen. Der Förderverein Elsterfloßgraben lädt zur 8. Familien-Wanderung am Elsterfloßgraben ein. Die Wanderung ist ein Bestandteil des Angebotes zu den Leipziger Tagen der Industriekultur vom 24. bis 26. August, zu denen Zeitz Partnerstandort oder neudeutsch „Hotspot“ ist. „Die Teilnahme ist kostenfrei, gern nehmen wir eine kleine Spende für den Förderverein entgegen“, sagt dessen Vorsitzender Frank Thiel.

Start zur Wanderung ist am Sonntag, 26. August, um 10 Uhr an der Bahnhaltestelle „Crossen Ort“ direkt im Ort Crossen. Die etwa acht Kilometer lange Tour führt am Floßgraben entlang zum Ziegenhof Schleckweda. Unterwegs erfahren die Teilnehmer Wissenswertes über Schönheit und Probleme, Geschichte und Zukunft des Elsterfloßgrabens. Auf dem Weg von der Bahntrasse zum Floßhaus am Beginn des Elsterfloßgrabens gibt es Erläuterungen zu den vorhandenen Bauwerken. Weiter geht es über Ahlendorf in Richtung Trebnitz am Floßgraben mit seinen historischen Brücken entlang. Danach führt die Wanderung über Pötewitz mit der Kirche St. Sebastian – 1114 erbaut und mit dem Grabmal des ersten Floßgrabenmeisters – nach Wetterzeube am Mühlendamm entlang zur Mühle und endet gegen 14 Uhr in Schleckweda mit dem Besuch des Ziegenhofes.

Essen und Getränke können im Schleckwedaer Café Capra, einem „musikantenfreundlichen Gasthaus“ von Sachsen-Anhalt, eingenommen werden. Für unterwegs empfehlen die Organisatoren, etwas an Verpflegung und Getränken mitzunehmen. Bekleidung und Schuhwerk sollten nach „Wanderkondition“ und Wetterlage ausgewählt werden.

Vortrag in Zeitz über den Elsterfloßgraben

Bereits am Vortag, 25. August, findet in der Brikettfabrik Herrmannschacht in Zeitz in der Zeit von 10 bis 16 Uhr ein „Buntes Hoftreiben in der alten Fabrik" statt. Den ganzen Tag über können die Besucher erleben, wie vielfältig Industriekultur sein kann – egal ob in der Schmiede oder beim Vortrag des Fördervereins Elsterfloßgraben. Der Vortrag „Der Elsterfloßgraben – Perspektiven für ein einzigartiges technisches Denkmal“ beginnt 14 Uhr.
Für die Anreise zur Wanderung am Sonntag, 26. August, werden die Zugverbindungen aus Richtungen Zeitz oder Gera nach Crossen empfohlen. Die Abreise aus Wetterzeube per Zug ist stündlich möglich. Nachfragen beantwortet die Geschäftsstelle des Fördervereins, Telefon (03441) 61 94 20 oder E-Mail an elsterflossgraben@gmx.de . Weitere Informationen auh unter: www.elsterflossgraben . jimdo.com

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Crossen: „Alle Neune“ mit Blick auf das Schloss

Beitragvon jhmatz » 07.08.2018, 11:15

Seit 135 Jahren wird in Crossen Kegelsport betrieben. Das wird am Wochenende groß gefeiert.

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Ralf Kretschmann ist seit 2017 Abteilungsleiter im SV Elstertal Silbitz/Crossen. Hier zeigt er den Wimpel aus dem Gründungsjahr 1883. Foto: Susann Grunert

Crossen. 1883 steht auf dem Wimpel, der bis heute an der Wand der Crossener Kegelbahn hängt. Damals, vor 135 Jahren, wurde der Kegelclub Crossen gegründet. „Anfangs wurde noch im Weißen Ross gespielt“, erzählt Ralf Kretschmann, Abteilungsleiter Kegeln im SV Elstertal Silbitz/Crossen.

In den 60er Jahren wird der Kegelclub dann als Sektion in die BSG Stahl Silbitz integriert, die neben dem Klubhaus stehende Turnhalle zur Drei-Bahnen-Anlage umgebaut. Nach der Wende wird schließlich unter dem Dach des SV Elstertal Silbitz/Crossen weiter gekegelt. „Nach unseren Recherchen gehören wir damit zu den am längsten ­organisierten Keglern Thüringens“, sagt Kretschmann.

Er selbst kegelt seit über 30 Jahren, die vergangenen neun Jahre davon in Crossen. Seit gut einem Jahr steht er den rund 50 Mitgliedern als Abteilungsleiter vor. „Kegeln ist ein Mannschaftssport, bestehend aus lauter Individualisten. Jeder muss seine Leistung bringen, damit das Team gewinnt.“

Vier Wettkampf-Mannschaften aus Crossen sind aktiv. Die Frauen- und Jugendmannschaft spielen in der Kreisliga, eine Männermannschaft in der 2. Landesklasse und die Senioren-A-Mannschaft in der Landesliga. „Das ist die höchste Spielebene in dieser Altersklasse bundesweit“, betont Ralf Kretschmann.

2010 konnten einige Senioren-Kegler aus Crossen, als Teil einer Kreisauswahl, sogar den Vizetitel bei den Deutschen Meisterschaften erringen. „Das war der größte Erfolg für den Verein seit der Wende.“

Die Bedingungen für den Sport sind in Crossen optimal. „Ich würde sagen, wir haben eine der schönsten Zwei-Bahnen-Anlagen in Deutschland“, meint Ralf Kretschmann. 2012 wurde die Anlage umfassend saniert. Vor allem die Parkettoptik der Kugellauffläche sei so selten zu finden. Und die Kugel mit Blick auf das Crossener Panoramabild zu werfen – bestehend aus Motiven von Schloss, Elsterbrücke und Kirche – sei sowieso einzigartig.

In diesem Jahr soll die Kegelbahn noch neue Schlagwände erhalten. „Die alten sind nach sechs Jahren einfach abgespielt.“ Ziel sei es außerdem, vielleicht schon im kommenden Jahr einen neuen Anlaufbereich zu installieren.

Ihre langjährige Kegel-Tradition wollen die Crossener nun aber erst einmal ein ganzes Wochenende lang feiern. „Der Freitag steht ganz im Zeichen des Keglernachwuchses“, sagt Ralf Kretschmann. Bei dem geplanten Jugendturnier soll der Spaß am Sport im Vordergrund stehen. „Wir spielen nicht im Wettkampfmodus, ganz ohne Stress.“ Neben Vereinen aus dem Landkreis sind auch Sportler aus Bad Köstritz und dem Raum Greiz eingeladen.

Auch am Sonnabend sind die Ergebnisse zweitrangig, wenn dann die erwachsenen Kegler befreundeter Vereine und Kegelklubs in Crossen zu Gast sind, um bei einem kleinen Wettkampf den Jahrestag würdig zu feiern. Vertreter der Kegelverbände auf Landes- und Kreisebene sind ebenso angekündigt.

Am Sonntag wollen die Kegler ihren Sport dann auch allen anderen schmackhaft machen. 10 Uhr beginnt ein Tag der offenen Tür, zu dem natürlich auch die eine oder andere Kugel geworfen werden kann. Vielleicht findet der Präzisionssport dann sogar neue Anhänger, so wie Marthy Schäfer. Der 14-Jährige spielt mittlerweile das dritte Jahr im Jugend-Team für die SV Elstertal Silbitz/Crossen. Warum? „Es macht einfach Spaß!“

So wird gefeiert

Wo?: Kegelbahn Crossen, neben dem Klubhaus

Freitag, 10. August, ab 14 Uhr: Nachwuchsturnier

Sonnabend, 11. August, ab 10 Uhr: Wettbewerbe im Erwachsenenbereich

Sonntag, 12. August, ab 10 bis zirka 14 Uhr: Tag der offenen Tür mit Kegeln auf der Kegelbahn, musikalischem Frühschoppen, Hüpfburg, Glücksrad, Kinderschminken, Galgenkegeln, Gulaschkanone und Rost

OTZ - Susann Grunert / 07.08.18
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Countdown bis zum nächsten Bauernmarkt

Beitragvon jhmatz » 09.08.2018, 13:21

Findige können sich für den Kreativmarkt am 14. Oktober in Crossen anmelden – 3. Auflage für den Sülz-Contest

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Sophia Ehrhardt und Christopher Neukirch präsentieren beim ersten Sülz-Wettbewerb in Crossen Häppchen für die Besucher.Archivfoto: Frank Kalla

Crossen. Der Countdown läuft: Am 14. Oktober wird in der Zeit von 10 bis 16 Uhr der mittlerweile 4. Bauern- und Kreativmarkt im und um das Klubhaus Crossen abgehalten.

„Es besteht noch die Möglichkeit, sich für den Kreativmarkt anzumelden“, sagt Carla Meißgeier vom Klubhaus Crossen.

Auch die vierte Auflage des Marktes will Unterhaltsames für die ganze Familie bieten mit Frühschoppen sowie Spielen und Basteleien für die Kinder und verschiedenen kulturellen Einlagen.
Vertreten sind auch diesmal regionale Händler und Hersteller mit einer breiten Palette von Produkten. Diese reichen von lukullischen Gaumenfreuden bis hin zu Mehl, Honig, Pflanzen, Gemüse und Obst. Auch Fisch sowie Grillgut, Wurstsuppe und leckere Wurst, Sülze und Heißes aus der Gulaschkanone, frisches Backofenbrot mit Fett, Käse und Waffeln am Stiel werden gereicht. Schmackhafter Thüringer-Kuchen und Kaffee gehören ebenso dazu.
Ein besonderer Höhepunkt wird der 3. Sülz-Wettbewerb sein, bei dem für Spannung und Gaumenfreuden gesorgt werden soll.

Anmeldungen für den Kreativmarkt unter Telefon (036693) 24 87 27 oder E-Mail info@klubhaus-crossen.de .
Im Klubhaus können sich auch alle anmelden, die am Sülz-Contest mitmachen wollen.

OTZ - Angelika Munteanu / 09.08.18
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Gartenfest im Flurgraben

Beitragvon jhmatz » 14.08.2018, 12:03

Mit Kegelbahn, Live-Musik und Spielecke

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Die Kinderspielecke wurde bereits zum Maibaumsetzen in Crossen vom Nachwuchs rege genutzt. Archivfoto: Susann Grunert

Crossen. In der Kleingarten­anlage „Flurgraben“ wird am Sonnabend das 9. Garten-Sommerfest gefeiert. Die Mitglieder haben sich für die Gartenfreunde und andere Gäste wieder allerhand einfallen lassen.

Für die Kleinen gibt es eine Spielecke, ein Glücksrad, eine große Hüpfburg, Kinderschminken, Bücherecke und Büchsenwerfen. Außerdem können sich die Besucher auf der Kegelbahn versuchen, die erst in diesem Jahr fertig gestellt wurde. Ein Fahrradgeschäft aus Gera stellt E-Bikes aus. Ein Modell kann auch getestet werden. Zudem verspricht das Quad-Fahren Spaß für Jung und Alt. „JC Acoustic“ sorgen dazu für Live-Musik. Für den Magen gibt es Kaffee, selbst gebackenen Kuchen, Roster und Brätl.

Sommerfest am Sonnabend, 18. August, ab 14 Uhr, Kleingartenanlage Flurgraben

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