Kulturveranstaltungen - aller Art in Crossen

Dieser Teil des Forums ist für allgemeine Diskussionen rund um Crossen gedacht.

Kulturveranstaltungen - aller Art in Crossen

Beitragvon jhmatz » 28.04.2014, 20:39

Frühlingskonzert mit Vox Humana Leipzig im "Weißen Roß" Crossen

25.04.2014 - 06:33 Uhr
Martin Krumbiegel leitet den Chor seit 2012.

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Martin Krumbiegel (rechts) bei einem der Laien-Seminare für Alte Musik, die ebenfalls im "Weißen Roß" in Crossen stattfinden. Foto: Archiv/Dieter Urban

Crossen. Der Mai wird in Crossen mit einem Frühlingskonzert begrüßt. Der Liedernachmittag unter dem Motto "All meine Herzgedanken ..." wird im historischen Saal des Gasthofs "Weißes Roß" aufgeführt. Am Sonnabend, 3. Mai, um 17 Uhr, singt der Chor "Vox Humana" aus Leipzig unter ­Leitung von Martin Krumbiegel (Jahrgang 1963, geboren in Leipzig).

Martin Krumbiegel, der Bruder von Sebastian Krumbiegel ("Die Prinzen"), ist Mitglied des Leipziger Thomanerchors. Er und Vox Humana stellen Kompositionen von Hassler, Lechner, Mendelsohn, Brahms und anderen vor.

Krumbiegel leitet seit vielen Jahren schon die Laien-Seminare für Chormusik, die zusammen mit dem Heinrich-Schütz-Haus Bad Köstritz veranstaltet werden und deren Proben ebenfalls im "Weißen Roß" stattfinden. "Vox Humana" mit seinen etwa 20 Sängern gehört zu den jungen Ensembles der klassischen Szene und wurde 2012 in Leipzig gegründet. Die Interpreten haben allesamt eine musikalische Ausbildung in verschiedenen Ensembles und Hochschulen absolviert und suchen weiterhin nach jungen, neuen Mitgliedern.

"Interessenten, die sich der musikalischen Herausforderung gewachsen fühlen, sind herzlich im Chor willkommen", steht auf der Homepage von "Vox Humana" zu lesen. Martin Krumbiegel studierte an der Universität Leipzig Musikwissenschaft und promovierte 1994.

Ralf Bäselt, der seit 1992 als Wirt im "Weißen Roß" fungiert, freut sich, dass das Mai-Konzert in seinem Saal in Crossen durchgeführt wird: "Die Musik und Lieder passen einfach ins Ambiente des Saals, der 1697 eingerichtet wurde."

Karten für das Konzert unter Telefon: (036693) 48 50

Dieter Urban / 25.04.14 / OTZ
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Mini-Maibaumsetzer in Crossen am Werk

Beitragvon jhmatz » 03.06.2014, 21:03

02.06.2014 - 07:20 Uhr
Zum 20-jährigen Vereinsjubiläum richtete die Elstertaler Burschenschaft erstmals wieder ein Kindermaibaumsetzen aus.

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Auffallend viele Mädchen halfen mit, den Kindermaibaum in die Höhe zu heben. Setzmeister Hans-Peter Rudolph (links) beobachtet das Geschehen. Foto: Susann Grunert

Crossen. Bevor am Sonnabend die Erwachsenen der Elstertaler Burschenschaft ihren Maibaum auf dem Crossener Kirchplatz gesetzt haben, zeigte zunächst der Nachwuchs, wie es geht.

"In diesem Jahr führen wir seit langer Zeit mal wieder ein ­Kindermaibaumsetzen durch", ­sagte Setzmeister Hans-Peter Rudolph. Aus gebührendem ­Anlass: "Wir feiern unser 20-jäh­riges Vereinsbestehen, deshalb ist dieses Jahr alles ein bisschen größer." 14 Mini-Maibaumsetzer fanden sich am Stamm des kleineren Baumes ein. "Das Interesse scheint da zu sein, hoffentlich hält es an", so Rudolph.

"Habt ihr auch gut gefrühstückt?", wurden die Kinder gefragt, bevor es ans Werk ging. Den Beweis traten die Knirpse umgehend an, als der Maibaum Stück für Stück in die Höhe ­gehievt wurde. Ein paar Erwachsene halfen natürlich auch mit.

Am Nachmittag standen die Mitglieder der Elstertaler Burschenschaft dann wieder selbst im Mittelpunkt. 35 sind es derzeit an der Zahl, fast genauso viele starke Männer brauchte es auch, um die 26 Meter lange Fichte zu setzen. "Wir legen Wert darauf, dass unser Baum aus einem Stück besteht", betonte der Setzmeister, der dieses Amt seit über 20"Jahren ausführt und mit Zylinder und rot-weißer Schärpe auch deutlich zu erkennen ist. Eigentlich ist es üblich, den Maibaum aus einem Stamm und einer Spitze zusammenzusetzen. An die drei Stunden dauerte die Setz-Prozedur. "Wir machen das schön gemütlich, legen zwischendurch auch mal ein Päuschen ein, das soll ja Spaß machen, und nicht in Stress ausarten." Fast ein ganzes Jahr wird der Baum nun Crossen schmücken. Erst vier Wochen, bevor der neue Maibaum gesetzt wird, fällt der alte.Kommentar

Susann Grunert / 02.06.14 / OTZ
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Unbreakable-Festival: Elf Bands

Beitragvon jhmatz » 20.08.2015, 07:38

Unbreakable-Festival: Elf Bands wollen bei Rockparty in Crossen einheizen

Nach zwei Veranstaltungen auf dem Flugplatz in Gera-Leumnitz kommt die dritte Auflage des Unbreakable-Festivals am Samstag nun nach Crossen.

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DieGruppe Goitzsche Front ist eine von elf Bands aus der Region, die insgesamt elf Stunden lang zum Unbreakable-Festival 2015 in Crossen Musik machen. Foto: Agentur

Crossen. Das Unbreakable-Festival macht seinem Namen alle Ehre. Auch wenn für das Festival auf seinem bisherigen Spielort auf dem Flugplatz in Gera-Leumnitz nichts mehr geht, bleibt es unverwüstlich. Am Sonnabend kommt es in seine neue Rock-Party-Zone auf dem Sportplatz in Crossen an der Elster.

„Dort wird dann ab Mittag gegen 12 Uhr eine Riessenparty steigen mit elf Bands in 15 Stunden“, sagt der Macher des Festivals, der Geraer René Fischer. Seit Tagen hängen die Plakate an der Ortsdurchfahrt und seit Mittwoch ist auch der Wegweiser zur Partyzone auf dem Sportplatz aufgestellt. Dort wird das Festivalgelände bereits eingerichtet.

Nach den ersten beiden Festivals in Gera rechnet Fischer auch bei der Drittauflage im Elstertal mit einer guten Resonanz. Bürgermeister Uwe Berndt (Linke) meint: „Unserer Gemeinde kann gar nichts Besseres passieren, als dass hier Musiker auch aus der Region Musik machen für Menschen allen Alters aus der Region“. Das Festival ist in der Gemeinde im Elstertal auf alle Fälle willkommen, auch wenn es nicht ganz einfach gewesen sein soll, für die anreisenden Musiker gleich in der Nachbarschaft genügend Möglichkeiten zum Übernachten zu finden.

Zu den musikalischen Höhepunkten zählt die AC/DC-Coverband Crayfish. Hier spielen Fans für Fans. Die Band mit fünf Jungs aus Hermsdorf agiert nicht nicht vor, sondern mit dem Publikum. Fett, fetter, Goitzsche Front – wer bei dem Bandnamen an eine idyllische Seenlandschaft am Rande Sachsen-Anhalts denkt, liegt zumindest nicht ganz verkehrt. Die vierJungs stammen aus dem Kreis Bitterfeld und wollen in Crossen musikalisch zeigen, wo sie herkommen.

Angelika Munteanu / 20.08.15 / OTZ
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Unbreakable ist nicht unterzukriegen

Beitragvon jhmatz » 24.08.2015, 07:06

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Unbreakable ist nicht unterzukriegen: 2016 wieder Rockfestival in Crossen geplant
24.08.2015 - 07:20 Uhr

Alles war top zum Rock-Festival in Crossen, loben Besucher, Veranstalter und Gemeinde. Nur mehr Besucher wären dem Live-Musik-Marathon zu wünschen gewesen. Für 2016 ist die Neuauflage in Crossen geplant.

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Elf Bands und 15 Stunden Livemusik – das ist das Unbreakable Festival in Crossen von Samstagmittag bis zum frühen Sonntagmorgen gewesen. Neben ganz harten Sounds gab es auch Rock‘n Roll mit Kontrabass für zarter besaitete Ohren. Foto: Angelika Munteanu
Crossen. Unbreakable steht im Englischen für unzerbrechlich. Aber das gleichnamige Festival steht nicht nur für harte Jungs und ganz harte Klänge. „Wir lassen uns nicht unterkriegen, wir machen weiter“, sagte am Sonntag, nachdem die letzen Sounds des 15-Stunden-Musik-Marathons am frühen Sonntag verklungen und der Sportplatz in Crossen wieder beräumt waren, der Veranstalter René Fischer. Nicht nur er hatte auf viel mehr Gäste gehofft, die die Musik von elf Bands, die zum großen Teil aus der Region kamen, unbedingt auf dem Festival erleben wollen.

„Die Endabrechnung ist zwar noch nicht durch, aber vielleicht 400 zahlende Gäste sind insgesamt da gewesen“, schätzt René Fischer. Die Musiker von „Petrol Leaf“ aus Gera hatten Pech. Sie hatten mit einem Band-Contest die Teilnahme am Festival gewonnen und durften es eröffnen. „Mittags um zwölf, leider nur vor den mitgekommenen Fans“, bedauerten die Frauen Anne und Heike und hofften, dass noch mehr Leute kommen werden. „Das Festival ist ja eigentlich super. Die angesagte Musik ist gut und der Umgang unter den verschiedenen Bands backstage auch“, erzählte Schlagzeuger René. Und auch Frontmann Sven meinte: „Die Musik und das Miteinander find‘ ich richtig gut.“

Mit jeder Stunde, in der ein Zug auf der Strecke zwischen Gera und Leipzig in Crossen hielt, füllte sich das Festivalgelände auf dem Sportplatz in Crossen mehr. Die Dorfbewohner selbst waren gekommen. Sogar die Älteren, um mal zu schauen, was los ist. Und die Jüngeren, um mit zu feiern. Bei „Rocksack“ aus Crossen durften die Crossener natürlich nicht fehlen. „Wenn hier schon mal was los ist, muss man hingehen. Und die Musik stimmt“, sagte Bruno aus Crossen. Gekommen waren auch Alt und Jung aus den Nachbarorten. Dennis aus Bad Köstritz, der mit Brauereifest und Dahlienfest verwöhnt ist, fand auf den Unbreakable-Festival: „Das ist hier mal was anderes.“ Und Kevin hatte sich mit seinem Rollstuhl extra aus Rauda auf den Baustellen-Umweg über Eisenberg begeben, um mit den Kumpels Livemusik zu erleben und zu feiern.

Mit seinen zwölf Jahren einer der Jüngsten auf dem Festival war Marthy aus Hartmannsdorf. Er spielt selbst seit der ersten Klasse bei den „Quattro Beats“ Schlagzeug und wollte gemeinsam mit seinen Eltern hören, was seine erwachsenen Musikerkollegen so drauf haben. Beim Königshofener Schulfest war Marthy schon zu erleben. Seinen nächsten Auftritt hat er am kommenden Samstag bei „Sanit“ in Eisenberg.

Während Gäste und Musiker bis in die Morgenstunden feierten, verfolgten Stefanie Schröter, Danny Drechsler und andere von Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) die Party aufmerksam vom Rande. „Bis jetzt sind alle gut drauf, wir sind da, falls jemand medizinische Hilfe braucht“, sagte Stefanie. Und von der Musik waren auch die ASB-Helfer angetan. „Es passt alles“, freute sich Crossens Bürgermeister Uwe Berndt (Linke) und bedauerte zugleich: „Nur die Leute fehlen.“ Veranstalter Fischer aus Gera will nicht aufstecken und kündigt an: „Nächstes Jahr kommen wir wieder.“ Crossen sei super und die Vorbereitung mit der Gemeinde und der Polizei habe außergewöhnlich gut funktioniert.

Bilder in der OTZ: http://www.otz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Unbreakable-Festival-in-Crossen-561437684

Angelika Munteanu / 24.08.15 / OTZ
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Crossener Band feiert 35 Jahre

Beitragvon jhmatz » 14.10.2015, 20:35

OTZ 08.10.2015 - 21:16 Uhr
Am Samstag im Klubhaus Crossen an der Elster mit einer Riesenparty

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Die Band Rocksack feiert 35. Geburtstag.

Crossen. In der deutschen Bikerszene ist die Band Rocksack aus dem ostthüringischen Crossen keine Unbekannte. Die harten Jungs mit ihrer hammer-harten Cover-Musik, die auf Bikertreffen deutschlandweit für Stimmung sorgen, feiern 35 Jahre Bandgeburtstag mit einer Musikparty am Samstag im Klubhaus Crossen an der Elster. Musikalische Unterstützung bekommen sie dabei von den „ Limited Booze Boys“ aus Stadtroda.

Angelika Munteanu / 08.10.15 / OTZ
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Mitsingen erwünscht zur Jubiläumsparty von Rocksack

Beitragvon jhmatz » 14.10.2015, 20:46

OTZ 10.10.2015 - 06:52 Uhr
Die Band feiert am heutigen Sonnabend im Klubhaus Crossen ihr 35-jähriges Bestehen. Sänger Steve Dorka plaudert aus der Bandgeschichte.

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Mit möglichst vielen Gästen will die Band Rocksack am heutigen Sonnabend ihr 35-jähriges Bestehen im Klubhaus Crossen feiern. Foto: privat

Steve Dorka, die Band Rocksack sagt selbst von sich, dass ihre Musik niemals leise, angepasst und normal ist. Was wird am heutigen Samstagabend in Crossen zum Jubiläum gespielt?
Unsere Musik, wie wir sagen: Rock‘n‘Roll. Covertitel von solchen Bands wie Motörhead, von Billy Idol oder Rage against the Machine. So kennt uns unser Publikum, das gern mitsingen und mittanzen darf.

Ihre Band gilt als die Dorfband von Crossen. Hatte sie vor 35 Jahren dort auch ihren Ursprung?

Nein, den Ursprung hatte sie in Eisenberg. Mit der Wende war dann einiges eingeschlafen. Wiedererwacht ist sie so richtig, als das 1000-jährige Jubiläum 1995 in Crossen gefeiert wurde. Seitdem hat unsere Band dort auch ihren Stammsitz.
Wir hatten auch im Klubhaus, wo heute das Konzert ist, geprobt, bis es umgebaut wurde. In Crossen auf dem Saal war immer Livemusik und Leben. Und wir hoffen, dass das wieder so wird.

Wer ist vom alten Stamm noch dabei?
Eigentlich Alem, unser Gitarrist und „Master of Distaster“, ein Vollblutmusiker mit inzwischen über 60 Jahren.

Seit wann machen Sie Musik?
Inzwischen auch schon seit 20 Jahren.

Also recht viel Wandel in der Band?
Wir sind jetzt fünf Leute und seit fünf Jahren auch ein recht stabiler Stamm an Musikern. Einige Jüngere waren hinzugekommen. Und solch eine Mischung braucht es nach meiner Meinung auch.

Alles ausgebildete Musiker?

Zum Teil. Alem hatte das Gitarrespiel gelernt. Unser Schlagzeuger Jan Porsche auch. Ich bin Autodidakt wie andere Bandmitglieder auch.

Was machen die Freizeit-Musiker im wahren Leben?
Ganz unterschiedlich: Ingenieur, Techniker, einer arbeitet in der Gießerei bei Silbitz Guss. Alles ernsthafte Berufe.

Wenn Rocksack nicht gerade in Crossen spielt – wo dann?
Am vorigen Wochenende waren wir in Düsseldorf. Meist spielen wir auf Bikertreffen und das ist auch musikalisch eigentlich unsere Heimat. So etwa einmal im Monat sind wir zum Konzert unterwegs.

Wie weit ist die Band rumgekommen?
Bis Finnland. Aber das war halt eine weite Reise. Meist sind wir in Deutschland unterwegs und oft auch in Zeitz zum Bikertreffen, wo sich schon bis zu 2000 Leuten getroffen und auch unsere Musik gehört haben.

Rocksack ist auch Hausband der Holzländer. Zum letzten Bikertreffen in der Muna Bad Klosterlausnitz ist sie aber nicht dabei gewesen.
Diesmal nicht, das stimmt. Musikalische Abwechslung muss ab und zu sein. Zum nächsten Treffen zur Winterparty werden wir bei den Holzländern sicherlich aber wieder die Musik machen.

In Ostthüringen spielt Rocksack sonst eher selten?
Livebands haben es in der Region schwer. Die alten Säle, auf denen sie zu Hause waren, sind oftmals dicht. Deshalb sind wir viel mit der Bikerszene außerhalb unterwegs.

Hat sich Rocksack außer mit gecoverten Titel auch schon mit eigenen Produktionen versucht?

Versucht ja, aber das ist lange her. Ich sage immer, besser gut gecovert als schlecht komponiert.

Was erwartet die Band vom heutigen Jubiläum?
Dass möglichst viele Gäste kommen, mit uns feiern und wir gemeinsam ganz viel Spaß haben werden.
Klubhaus Crossen, Jubiläumsparty von Rocksack. Einlass ab 19 Uhr.

Angelika Munteanu / 10.10.15 / OTZ
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Kindergartenmuseum

Beitragvon jhmatz » 23.10.2015, 19:56

OTZ 14.19.2015

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11. Teichfest 2015

Beitragvon jhmatz » 11.11.2015, 09:20

Hier ein Artikel aus der OTZ vom 10.11.2015

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LESUNG mit Hans Thiers - Mordfälle im Bezirk Gera

Beitragvon jhmatz » 13.02.2016, 17:28

Auch in Crossen war die LESUNG mit Hans Thiers - "Mordfälle im Bezirk Gera" ein großer Erfolg.

Weit über 100 Gäste lauschten den Schilderungen des ehemalige Leiters der Morduntersuchungskommission des Bezirkes Gera, Kriminalrat a. D. Hans Thiers.
Bei frisch gezapften Bier berichtet er über die Aufdeckung, Aufklärung und Untersuchung authentischer Mordfälle.

Kulturverein Crossen a.d.E.
Jörg-Hendrik Matz
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Gemeinsam nach dem richtigen Ton suchen

Beitragvon jhmatz » 21.02.2016, 19:29

20.02.2016 - 06:17 Uhr
Rund 40 Teilnehmer aus ganz Deutschland studieren an vier Tagen in Crossen Chorwerke ein. Musikalische Profis und Laien arbeiten Hand in Hand. Das Ergebnis präsentieren sie bei einem Abschlusskonzert.

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Dozent Martin Krumbiegel (rechts) leitet die Hobby-Sänger gestern Mittag zur Chorprobe im Festsaal des Weißen Rosses in Crossen an. Foto:

Crossen. „Silencio!“ schallt es durch den Saal. Sofort ist es mucksmäuschenstill. 40 Augenpaare blicken zu Martin Krumbiegel. Der hebt die Hand, gibt den Einsatz vor und liebliche Chormusik erfüllt den Raum.

Für den Laien hört sich der Gesang fabelhaft an, der „Maestro“ befindet: „Naja, es geht.“ Immer wieder lässt Krumbiegel Passagen wiederholen, den Sopran solo vortragen, dann den Tenor oder den Alt, schließlich singen wieder alle gemeinsam.

Rund 40 Musik-Liebhaber, überwiegend Laien, aus ganz Deutschland finden sich seit 1996 regelmäßig in Crossen ein, um gemeinsam „alte Musik“ einzustudieren, und zu einem Abschlusskonzert zu präsentieren.

Johann Herrmann Schein steht im Mittelpunkt
Alexander von Reden, der in Leipzig lebt, aber als Rechtsanwalt in Frankfurt am Main praktiziert, gehört von Beginn an dazu. „Man trifft hier verschiedene Menschen, die aus ganz unterschiedlichen Richtungen kommen“, erzählt er während einer kurzen Chorprobe. Physiker, Ärzte, Ingenieure oder eben Anwälte sind darunter, Jung und Alt vertreten. Die Musik ist das, was alle verbindet. Gemeinsam wird der richtige Ton gesucht.

„Das Gesamtergebnis nach den vier Tagen Arbeit, das macht für mich die Faszination aus, das hat fast etwas Rauschhaftes, deshalb komme ich auch immer wieder“, kommt Alexander von Reden ins Schwärmen. Ganz unbedarft sind die Teilnehmer des Kurses nicht. Viele singen zu Hause in Chören, es gibt Kantoren und Musiklehrer unter den Mitwirkenden. Denn die Werke, die einstudiert werden, sind stets ziemlich anspruchsvoll.

In diesem Jahr steht der „Kurs für Kammermusik und vokal­solistische Ensembles“ – so der offizielle Titel – im Zeichen von Johann Herrmann Schein. Seine Motetten, geist­liche Konzerte und weltliche Stücke erklingen in Crossen. „Gründe, einmal Schein in den Mittelpunkt zu stellen, gibt es genug“, findet Friederike ­Böcher, Leiterin des Bad Köstritzer Heinrich-Schütz-Hauses, das den Kurs organisiert. „Einerseits waren Schein und Schütz befreundet und unser Köstritzer Komponist hat die Trauermotette für die Beerdigung seines Freundes komponiert“, weiß sie. Andererseits habe Schein vor 400 Jahren das Amt des Thomaskantors, ­also des Kantors der Leipziger Thomasschule, angetreten. Mit seinen Kompositionen habe Johann Herrmann Schein daher nicht nur das musikalische Leben Leipzigs, sondern ganz Mitteldeutschlands geprägt.

Martin Krumbiegel, selbst einmal Mitglied des Leipziger Thomanerchores und seit 2010 Professor an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig, leitet die Laien-Sänger seit nunmehr 20 Jahren professionell an. „Er ist streng und manchmal auch sehr direkt“, weiß Alexander von Reden. Aber er könne auch aus jedem „Mäuschen“ eine tolle Stimme hervor locken.

Die Noten für die Gesangswerke erhalten die Kursteilnehmer in der Regel zwei, drei Wochen vor Seminarbeginn, „ansonsten müsste man schon sehr gut vom Blatt singen können“, weiß Alexander von Reden. Nach dem ersten Kennenlernen am Donnerstagabend wird Freitag und Sonnabend straff geprobt. Am Sonntag können sich alle Interessierten dann bei kostenlosem Eintritt vom Können der Sänger und ihrem Dozenten überzeugen lassen.

Susann Grunert / 20.02.16 / OTZ
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Kabarett-Revue Zwei Krawatten

Beitragvon jhmatz » 13.03.2016, 11:22

12.03.2016 - 07:46 Uhr
Auf der Bühne steht das Zeitzer Ensemble MU-TH“, das im Klubhaus schon mit dem Lebkuchenmann“ Erfolge feierte.

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Die Kabarettrevue „Zwei Krawatten“ ist im Stil der ­20er und 30er Jahre gehalten. Foto: Uwe Tag

Crossen. In die 20er- und 30er- Jahre kann man sich am Sonntag, 20. März, ab 15 Uhr in ­Crossen ent­führen lassen. Dann gastiert das Zeitzer Ensemble „MU-TH“ (Musik-Theater) mit seiner Kabarett-Revue „Zwei Krawatten“ im Klubhaus.

Hinter MU-TH verbergen sich rund 25 Amateurdarsteller – Jugendliche und Erwachsene – die sich einmal die Woche zur Theaterprobe in der Kulturvilla „Kolorit“ treffen. Angeleitet werden sie von Rotraud Denecke, studierte Sängerin und Theater­pädagogin, und dem musika­lischen Leiter, Pianist und Dirigenten Thomas Volk.

Einmal im Jahr bringt das Ensemble ein Stück auf die Bühne. In diesem Jahr hat man sich für „Zwei Krawatten“ entschieden, ein Revuestück aus dem Jahr 1929, was an Aktualität nichts eingebüßt habe, meint Rotraud Denecke. „Das Stück zeigt die gesellschaftlichen Schwächen der damaligen Zeit, man erkennt aber auch heute noch vieles wieder“, ist sie überzeugt.

Das Buch stammt von dem ­expressionistischen Dramatiker Georg Kaiser. Kabarettkomponist Mischa Spoliansky schuf dazu einprägsame Melodien, die eine vierköpfige Live-Band auf die Bühne bringen wird. „Anders als bei einem Musical enthält die Revue viele Chansons, bei denen auch gesprochen wird“, so Rotraud Denecke. Und natürlich werde viel getanzt.

Manchmal genügt schon ein Krawattentausch, um dem Leben eine neue Richtung zu geben. Jean tauscht seine schwarze Kellnerkrawatte gegen die weiße der oberen Zehntausend und erhält obendrein 1000 Mark für diesen Deal. Er verschenkt das Geld an seine Liebe Trude und lässt sich von seinem neuen Image blenden. Verirrungen und Glücksfälle treiben ihn tiefer in die Welt der grotesken Dekadenz, des Betrugs und in ein aus Transaktionen bestehendes Leben. Doch die Vergangenheit, die wahre Liebe und das Glück verfolgen ihn.

Vom Talent der MU-TH-Darsteller konnten sich die Crossener übrigens schon einmal überzeugen. Vor einiger Zeit gastierten die Zeitzer erfolgreich mit dem „Lebkuchenmann“ im Klubhaus. „Wir hoffen, dass wir das Publikum auch mit unserer Revue gut unterhalten können“, hofft Rotraud Denecke. Die Besucher der ausverkauften Premiere am vergangenen Wochenende in Zeitz seien jedenfalls ­begeistert gewesen.

Susann Grunert / 12.03.16 / OTZ
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Osterfeuer gegen „Winter-Geister“ in Crossen

Beitragvon jhmatz » 30.03.2016, 21:40

29.03.2016 - 06:02 Uhr
Anja Holz und Uwe Bernd aus Crossen haben es wieder einmal geschafft: das traditionelle Osterfeuer unterhalb des Schlosses so zu organisieren, dass am Samstagabend alle Welt zufrieden war.


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Osterfeuer in Crossen. Foto: Dieter Urban

Crossen. Am späten Nachmittag versammelte sich viele Leute aus Crossen und Umgebung am Sportplatz, um das Osterfeuer mitzuerleben.

Zwar wurde dies erst nach dem Lampion- und Fackelumzug angebrannt, doch bis es soweit war, gab es jede Menge ­Aktionen für kleine und große Besucher. Damit das Publikum nicht an den Nasenspitzen fror, wurden von den Kameraden der Feuerwehr zwei kleinere Feuer angezündet.

„Seit zwölf Jahren organisieren Anja und ich das Osterfeuer im Frühjahr und das Teichfest im Spätherbst. Da gibt es jedes Mal viel zu tun im Vorfeld. Sponsoren müssen geworben, Helfer mobilisiert und eine Musikgruppe organisiert werden. In diesem Jahr sind die Lindauer Schalmeien unsere Gäste. Beim Osterfeuer bringen die Gemeindearbeiter Schnittholz auf den Platz, Einwohner bringen Weihnachtsbäume vorbei“, so Uwe Bernd.

Am Sonnabend stellten die Frauen vom Kindergarten einen kleinen Bastelstand, an dem Kittys Osterkörbchen bastelten. Mit dabei war auch das Kinderlabyrinth „Jump & Flying“ aus Zeitz. Beckys Disko sorgte für Musik non-stopp.

Carmen Sternsdorf vom Jugendclub Crossen sorgte sich mit einer Spielecke um die Jüngsten. Die Feuerwehr-Truppe sorgte für Bratwürste. Die Vereinsfrauen für Kaffee und Kuchen.
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Benefizkonzert in Crossen soll Schloß und Schlossherrin würd

Beitragvon jhmatz » 30.03.2016, 21:43

30.03.2016 - 07:03 Uhr
Schüler des Musikgymnasiums „Franz Liszt“ aus Weimar treten im April auf. Ein Teil der Erlöse soll in die Arbeit des Schlossvereins fließen. Der sucht weiterhin einen Investor.

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Blick auf Schloss Crossen vom Schlossberg aus. Seit 1991 stehen die Gebäude leer. Foto: Susann Grunert

Crossen. Der Verein „Freunde und Förderer des Schlosses Crossen“ lädt am 23. April zu einem Benefizkonzert ein. „Damit wollen wir zum einen das ­barocke Erbe des Schlosses als auch das geistige Erbe von Elisabeth von Heyking würdigen“, sagt der Vereinsvorsitzende Wolfgang Maruschky.

Zu hören sind Schüler des Musikgymnasiums „Franz Liszt“ aus Weimar, die klassische Werke aus der Zeit der letzten Schlossherrin, Freifrau Elisabeth von Heyking, erklingen lassen wollen, die von 1861 bis 1925 lebte.

Das Konzert findet im histo­rischen Saal des Gasthauses „Weißes Ross“ in Crossen statt. Die erzielten Einnahmen sollen der Unterstützung der Arbeit des Vereins ebenso dienen, wie der Förderung der jungen Musiker aus Weimar, betont Maruschky. Im Anschluss an das Konzert will sich der Verein vorstellen und zu einer Diskussionsrunde über das Schloss und seine Zukunft einladen.

Gemeinde Crossen gehört jetzt dem Verein an
Den Verein „Freunde und Förderer des Schlosses Crossen“ gibt es seit 2013. Ein Hauptziel sei es, Investoren für das Gebäude zu finden, das seit 1991 leer steht. Bisher ohne Erfolg. „Derzeit ist es leider ziemlich ruhig“, beurteilt Maruschky.

Dem Verein gehören aktuell 23 Mitglieder an. Als jüngstes Mitglied ist die Gemeinde Crossen beigetreten. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Gemeinderat auf seiner letzten Sitzung am 21. März. Allerdings unter der Voraussetzung, dass die Kommune keine Aufnahmegebühr und keinen Mitglieds­beitrag bezahlen muss. So sei es mit dem Verein abgesprochen worden. Crossens Bürgermeister Uwe Berndt (Die Linke) sitzt nun im Vorstand des Vereins.

Das Benefizkonzert soll – so der Wunsch von Wolfgang Maruschky – zu einer Traditionsveranstaltung im April werden.

Kartenreservierungen für die Premiere sind im „Weißen Ross“ am Markt 7, Tel.: (036693) 4850 möglich.

Susann Grunert / 30.03.16 / OTZ
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Schlossverein organisiert Benefiz-Konzert

Beitragvon jhmatz » 16.04.2016, 16:23

Die am Konzert-Abend erziehlten Einnahmen werden der Unterstützung der Arbeit des
Vereins ebenso dienen, wie der Förderung der jungen Musiker aus Weimar.

Im Anschluß an das Konzert wird sich der Verein mit seiner Arbeit in einer Gesprächsrunde vorstellen.

Ausgewählte Getränke und Speisen hält der Wirt des Gasthauses "Weißes Roß" für Sie bereit.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unserer Einladung folgen.

Der Eintrittspreis beträgt 15,- €. Für Schüler und Studenten 10,- €.
Kartenreservierungen / Abendkasse: "Weißes Roß" Tel.: 036693-4850
Hotel und Restaurant "Weißes Roß" - 07613 Crossen - Markt 7

Programm

2016 April Benefiz.jpg
2016 April Benefiz.jpg (421.85 KiB) 1093-mal betrachtet
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Konzert und Kurs zu Alter Musik am Wochenende

Beitragvon jhmatz » 20.05.2016, 06:55

20.05.2016 - 07:00 Uhr
Das „Florilegium Portense“, eine Sammlung von Motetten und Kompositionen des ausgehenden 16. Jahrhunderts, steht im Fokus. Als Dozenten fungiert das Ensemble „Capella de la Torre“, das bereits am heutigen Freitag sein Können im Konzert zeigt.

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„Capella de la Torre" musizieren heute in Bad Köstritz und leiten Laienmusiker am Wochenende in Crossen bei einem Kurs in Alter Musik an. Foto: Agentur

Bad Köstritz/Crossen. Ein spannendes musikalisches Wochenende steht in Crossen und in Bad Köstritz an: Erwartet wird „Capella de la Torre“.

Am Freitag lädt das Ensemble 19.30 Uhr zum Konzert in die Bad Köstritzer Kirche St. Leonhard ein, bevor es am Sonnabend und Sonntag mit einem Workshop weitergeht. Das Ergebnis mit engagierten Laienmusikern, die aus weiter Ferne und aus der Region zusammenkommen, wird am Sonntag um 15.30 Uhr im Saal des Weißen Rosses in Crossen präsentiert.

„Erste Blütenlese“ ist das Wochenende überschrieben, denn das „Florilegium Portense“, das einmalige, in Schulpforta entstandene Sammelwerk mit Motetten und Kompositionen des ausgehenden 16. Jahrhunderts, soll im Mittelpunkt stehen. Erhard Bodenschatz hat diese Sammlung nach eigenen Angaben ab 1603 zusammengetragen und 1618 publiziert. Johann Sebastian Bach hielt die „Blütenlese aus Schulpforta“ für so bedeutend, dass er die Stimmbücher noch für seine Thomaner in Leipzig ankaufte – rund 100 Jahre später.

Capella da la Torre ist für die Alte-Musik-Szene seit Jahren ein echter Gewinn. Mit seiner packenden und äußerst musikantischen Art der Interpretation zieht das Ensemble jeden Besucher in den Bann.

Am Wochenende bringen die Mitglieder – Katharina Bäuml (Schalmei), Ralf Grube (Gesang), Regina Hahnke (Dulzian/Flöte), Falko Munkwitz (Posaune) und Hildegard Wippermann (Dulzian/Flöte) – den Workshop-Teilnehmern die „rechten Töne“ bei. Da gibt es Gruppen von Anfängern bis Fortgeschrittenen auf dem Gebiet des Doppelrohrblattes. Da erklingen Dulziane und Pommern in den unterschiedlichen Stimmlagen.

Es gibt vokal-instrumental gemischte Gruppen und auch am Abend eine „Tutti-Sause“, wo alle zusammenkommen. Von Lübeck im Norden bis Ebersberg ganz im Süden kamen die Anmeldungen zum Kurs.

Redaktion OTZ / 20.05.16 / OTZ
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