Was wird mit dem Schloss ?

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Re: Was wird mit dem Schloss ?

Beitragvon hossa21 » 29.03.2013, 07:55

Hallo, das war leider auch nicht zu erwarten ... :-(
hossa21
 
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1,1 Mio für Leuchtenburg - Crossen wird dem Verfall preisgeg

Beitragvon jhmatz » 04.01.2014, 13:58

OTZ - 02.01.2014 - 15:55 Uhr

Seitenroda (dpa/th) - Für das Museumsprojekt «Porzellanwelten» soll bis Frühjahr 2015 eine Porzellankapelle auf der Leuchtenburg in Seitenroda entstehen. Dazu erhielt die Stiftung am Donnerstag einen Förderbescheid von 1,1 Millionen Euro, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte. Mit dem Geld sollen zudem der Parkplatz erweitert und die Außenanlagen der Burg bei Kahla barrierefrei umgestaltet werden, damit auch gehbehinderte und ältere Menschen die Burg problemlos besichtigen können.
Mit den Porzellanwelten will die Stiftung Leuchtenburg nach eigenen Angaben eine Schau von europäischem Rang schaffen. Dazu wird die Burg seit einigen Jahren mit Millionenaufwand saniert und umgebaut. Mit Verzögerung sollen nun Anfang April die ersten fünf von insgesamt sieben dieser sogenannten Porzellanwelten fertig sein, informierte Direktorin Ulrike Kaiser. Die Porzellankirche werde dann im Frühjahr 2015 die Schau komplett machen. Dazu ist geplant, die Burgkapelle mit Porzellan auszukleiden und einen Altar aus Porzellan zu errichten. Die Aufgabe übernähmen die Mailänder Designerin Paola Navone und die Thüringer Künstlerin Zati Zorn, hieß es.

Das Museum auf der Leuchtenburg besitzt eine umfangreiche Sammlung Altthüringer Porzellane. In der neuen Schau sollen sich Besucher auf einer Ausstellungsfläche von 3000 Quadratmetern multimedial mit dem «Weißen Gold» befassen - die Porzellanwelten thematisieren unter anderem die Geschichte des Porzellans, die Thüringer Manufakturen und die Zukunft dieses Werkstoffes.

macher PS: Am Crossener Schloß fällt der Putz und die Dachrinne am Barocksaal ab. Resultat wird sein, dass die ganzen Malereien zerstört werden, aber Hauptsache Thüringen baut den Parkplatz an der Leuchtenburg, da in dieser Stiftung viele Politker drin sind.

02.01.2014 - 20:28 Uhr
Die Leuchtenburg in Seitenroda bekommt 2014 einen besucherfreundlichen Parkplatz. Davon werden auch größere Reisegesellschaften ­profitieren, die mit Bussen aus ganz Deutschland und Europa anreisen. Das verkündete gestern Sven-Erik Hitzer, Stifter und Vorstand der Stiftung Leuchtenburg.

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Ilka Kunze vom Leuchtenburg-Team zeigt auf den an die Straße grenzenden Streifen für den künftigen Parkplatz, der auch für Reisebusse bereitstehen wird. Foto: Jens Henning

Seitenroda. "Die Zeiten, wo die Bus-Fahrer nicht wussten, wie sie wenden konnten und wo sie sich hinstellen können, gehören bald der Vergangenheit an." Schräg gegenüber des bis­herigen Pkw-Parkplatzes, der in ­Privatbesitz ist, werden in diesem Jahr 230 Stellplätze entstehen. Davon sind acht Park­flächen für Busse. Angedacht ist auch eine Elektro-Tankstelle sowie eine sanitäre Einrichtung.

Neben Sven-Erik Hitzer stand Thüringens neuer Wirtschaftsminister Uwe Höhn (SPD). ­Dessen erster offizieller Termin nach seiner Amtseinführung brachte ihn nach Seitenroda. Und Höhn hatte für das Groß-Projekt "Leuchtenburger Porzellanwelten" einen Förder­mittelbescheid über 1,13 Millionen Euro im Gepäck.

Die Zuweisung der Mittel erfolgte nur, da die Stiftung einen gehörigen Eigenanteil aufbringen konnte. Der Minister kam beim anschließenden Rundgang, begleitet von Wolfgang Fiedler und Frank Krätzschmar, beide vom Kuratorium der Leuchtenburg-Stiftung sowie von Direktorin Ulrike Kaiser und SPD-Landtagsmitglied Regine Kanis , mehr als nur einmal ins Staunen. Zum letzten Mal war er Anfang der 1990er-Jahre privat mit der Familie auf der Leuchtenburg. "Das war bei einem Ritterspektakel. Die Burg ist nicht wieder zuerkennen. Sie hat sich in dieser Zeit enorm verändert", sagte der Minister.

Ein Teil der gestern über­gebenen Fördermittel fließt in den Bau des Parkplatzes. Gefördert werden sollen auch die ­Porzellankirche, der auf deutschen Burgen einmalige "Berg der Wünsche", wo die Besucher auf einer Plattform, die über die Grenzen der Burg herausragt, Porzellan in 20 Meter Tiefe werfen und sich dabei etwas wünschen können. Und dann soll auch die Begehbarkeit auf dem Innenhof der Burg verbessert werden. "Das Pflaster ist an einigen Stellen ziemlich holprig. Für Rollstuhlfahrer ist das eine große Mühe", sagte Hitzer.

Die neuen Parkplätze sind kostenlos. "Wir werden die ­Gäste nicht bestrafen und ab­kassieren, dass sie ihr Fahrzeug dort abstellen. Ein kostenfreier Parkplatz gehört heute einfach zum Service dazu."
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16 gefährdete Schlösser und Herrenhäuser in Thüringen

Beitragvon jhmatz » 22.11.2014, 20:57

Denkmalamt listet 16 gefährdete Schlösser und Herrenhäuser in Thüringen auf

20.11.2014 - 02:00 Uhr
Weimar. Das Schloss Reinhardsbrunn ist noch nicht einmal in dieser Liste dabei. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz fordert bundesweiten Fonds zur Notsicherung der Objekte.

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Das Jagdschloss Hummelshain im Saale-Holzlandkreis wurde 1998 von der Landesentwicklungsgesellschaft verkauft und verfällt noch immer. Der Schlossbesitzer wartet auf ein Urteil wegen Insolvenzverschleppung. Foto: Dieter Urban

Am Telefon ersteigert ein Stuttgarter im Februar 2013 das alte landgräfliche Schloss zu Tonna. Er erhält den Zuschlag für 29.000 Euro, schmiedet Pläne für ein Solarprojekt und bittet die Bevölkerung in und um Gräfentonna um Nutzungsideen für die sogenannte Kettenburg.

Indes kommt die Kaufsumme beim Vorbesitzer aus der Schweiz nie an. Das Projekt scheitert, bevor es auch nur in Kinderschuhe schlüpfen konnte. Das im Ursprung aus tiefstem Mittelalter stammende Schloss, das zuletzt 130 Jahre lang ein Zuchthaus war, verfällt weiter.

Der Verwahrlosung preisgegeben ist seit einem Jahrzehnt auch die mittelalterliche Burg Gleichenstein bei Wachstedt im Eichsfeld. Unter den privaten Eigentümern herrscht Unklarheit, wem hier was gehört. An Geld und Ideen mangelts sowieso. Allenfalls notdürftige Sicherungsmaßnahmen fanden auf behördlichen Druck hin statt.

Während der vorletzten Jahrhundertwende entstand das Hotel "Schloss Hohe Sonne" am Rennsteig bei Eisenach; es knüpfte an die kurze und eher erfolglose Geschichte eines unsoliden Jagdschlosses aus dem 18. Jahrhundert an. Das Baudenkmal steht seit 30 Jahren leer, es ging zuletzt von einer Privathand in die nächste. Ein Hesse, ein Schweizer, zuletzt ein Holländer hatten Großes vor. Nichts aber geschah bislang.

Jede einzelne dieser Geschichten ist für sich genommen traurig genug. Sie tragen sich aber alle darüber hinaus in eine lange Liste ein, die uns erzählt: Das Prinzip "Privat vor Staat" ist für Stein gewordenes Kulturerbe nur bedingt tauglich.

Das prominenteste und längst hinlänglich beschriebene Mahnmal dafür ist Schloss Reinhardsbrunn bei Friedrichroda. Die amtierende Landesregierung bemüht sich hier seit Mai um eine Enteignung; es wäre ein spektakulärer Präzedenzfall.

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Blick auf das beschädigte Dach des Wasserschlosses in Niedergebra im Landkreis Nordhausen Foto: Hans-Peter Blum Blick auf das beschädigte Dach des Wasserschlosses in Niedergebra im Landkreis Nordhausen Foto: Hans-Peter Blum

Insgesamt 16 in Thüringen gefährdete Schlösser und Herrenhäuser listet indes aktuell das Landesamt für Denkmalpflege auf. Reinhardsbrunn ist nicht einmal darunter, woraus schon ersichtlich ist, wie unvollständig diese Liste wohl sein mag.

Was aber tun? Wie viele soll und kann man retten? "Selbstverständlich alle", sagt Wolfgang Illert unserer Zeitung. Der Geschäftsführer der Deutschen Stiftung Denkmalschutz verteidigt alle bedrohten Baudenkmale in Deutschland als unverzichtbar für die kulturelle Identität. "Herrenhäuser zum Beispiel prägen ebenso wie Kirchen das Gesicht einer Gemeinde."

Fonds soll zumindest für Notsicherung sorgen
Gleichwohl spricht Illert in jedem einzelnen Fall von "nationaler Bedeutung" und also von einer "gesamtstaatlichen Aufgabe". Deshalb fordert er einen bundesweiten Fonds zumindest für Notsicherungen. Will heißen: "Dach dicht machen, Fenster dicht machen, dass es nicht mehr rein regnet, und vielleicht Fundamente stabilisieren", sagte Illert dem MDR.

Dieser strahlte am Mittwochabend eine Fernsehreportage über die Thüringer Schlössermisere aus. Darin gestand Frank Krätzschmar, der Chef der Landesentwicklungsgesellschaft, beim Verkauf des Jagdschlosses Hummelshain an einen Unternehmer habe man 1998 Fehler gemacht. Der Kaufpreis ist bis heute nicht komplett bezahlt, versprochene Investitionen fanden niemals statt. - Der Verfall geht weiter.

Gefährdete Schlösser und Herrenhäuser:

Halbes Schloss Langenleuba-Niederhain im Altenburger Land
Wasserschloss Dobitschen, Altenburger Land
Schloss Poschwitz in Altenburg
Neues Schloss Hummelshain, Saale-Holzland- Kreis
Hohe Sonne, Eisenach
Schloss Schwarza, Schmalkalden-Meiningen
Kettenburg in Gräfentonna (LK Gotha)
Henfstädt im Landkreis Hildburghausen
Deuna im Eichsfeld
Burg Gleichenstein im Eichsfeld
Wasserschloss Niedergebra im Kreis Nordhausen
Crossen im Saale-Holzland-Kreis
Friedrichswerth im Kreis Gotha
Denstedt
Ebersdorf
Schloss Tannenfeld

Quelle: Landesamt für Denkmalpflege

Michael Helbing / 20.11.14 / TA
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LEG gibt erstmals Fehler bei Schloss Hummelshain zu

Beitragvon jhmatz » 22.11.2014, 21:17

19.11.2014 - 06:30 Uhr
Die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) hat laut MDR erstmals Fehler beim Verkauf von Schloss Hummelshain im Saale-Holzland-Kreis eingeräumt. LEG-Geschäftsführer Frank Krätzschmar sagte dem MDR, die Veräußerung sei "unglücklich" gelaufen. Unterdessen will das Jagdschloss demnach nun als Tourismus-Ort ausbauen

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Das Schloss Hummelshain im Saale-Holzland-Kreis. Foto: D. Urban Das Schloss Hummelshain im Saale-Holzland-Kreis. Foto: D. Urban


Erfurt/Hummelshain. Laut Krätzschmar sei die LEG dem Käufer ungewöhnlich entgegengekommen. Grund sei die bei den Verkaufsverhandlungen schwierige Lage der Landesgesellschaft. Die LEG habe damals Millionendefizite zu gehabt.

Die LEG hatte 1998 einen neuen Eigentümer für Schloss Hummelshain präsentiert. Das prachtvolle Jagdschloss ging an zwei Firmen, an der Spitze jeweils Gerhard Peter Lutz R. als Geschäftsführer. Dem DDR-Wissenschaftler eilte der Ruf voraus, im Besitz von gewinnträchtigen Patenten im Bereich der Sende- und Empfangstechnik zu sein.

R. war zwischen 1979 und 1987 Mitarbeiter eines Instituts, das im Auftrag des Ministeriums für Staatssicherheit für die "operativ-technische Arbeit" forschte.

Für Schloss Hummelshain hatte R. ein Forschungs- und Technologie-Zentrum angekündigt. Vertraglich sagte er neben der Kaufsumme von 1,022 Millionen Euro weitere 4,5 Millionen zu, mit denen das Schloss auch saniert werden sollte. Neun Jahre ließ die LEG dem Käufer Zeit, das Geld aufzubringen. Mehrere Rücknahmefristen ließ die Landesgesellschaft verstreichen. Am Ende hatte die LEG rund 700.000 Euro auf ihren Konten. Für die noch ausstehende Kaufsumme in Höhe von 308.730,64 Euro ließ sich die LEG im Grundbuch eine Sicherung eintragen. Für die Sanierung des Schlosses war kein Cent geflossen. OTZ hatte mehrfach darüber berichtet.

Besitzer vor der Pleite
Das Schloss wurde 2007 den zwei Firmen und Geschäftsführer R. überlassen, obwohl die GmbHs vor der Insolvenz standen. Laut MDR bemühten sich Gläubiger bereits seit 2000 ihre Forderungen einzutreiben. Unter den Betroffenen war nicht die Landesentwicklungsgesellschaft. LEG habe das wahre Ausmaß der Finanzlage nicht gekannt. Außerdem hätten "Geschäftspartner" von R. Teilsummen überwiesen. Die Pleite der Firmen hatte gerichtliche Folgen für R. Das Amtsgericht Leipzig verurteilte ihn wegen Insolvenzverschleppung. Vor dem Landgericht Leipzig läuft noch ein Widerspruchsverfahren, bei dem unter anderem Steuerschulden in sechsstelliger Höhe zur Sprache kamen. Die Kammer hat angekündigt, das Verfahren gegen ein Bußgeld zu beenden.

Hummelshain jetzt in Schweizer Besitz
Schloss Hummelshain ist seit 2008 vor Gläubiger-Zugriffen geschützt. Das Schloss ging damals an eine neu gegründete GmbH, bei der R. als Geschäftsführer eingesetzt ist. Die Firma übernahm laut Vertrag die Hypothek, mit der sich die LEG die offene Kaufsumme sichern wollte. Hinter der neuen GmbH stand eine Schweizer Aktiengesellschaft, deren Namen und Adressen mehrfach wechselten. R. ist in allen Konstellationen als einzelzeichnungsberechtigtes Mitglied oder Präsident mit dabei. Das gilt auch für eine Delta Z Holding AG, die seit Sommer 2014 neue Eignerin von Schloss Hummelshain ist. Gegen ihre Vorgängerin, die Patpool AG, laufen nach MDR Informationen Ermittlungen.

Mit Ausnahme einiger Notsicherungen und nicht abgeschlossener Dacharbeiten wurde auf Schloss Hummelshain seit Jahren nicht saniert.

Ende September wurde zunächst ohne Wissen der Denkmalbehörden mit der Sanierung des Westflügels begonnen. Schlossbesitzer R. hat für den Standort inzwischen neue Ideen: Am und im ehemaligen herzoglichen Jagdschloss soll ein Tourismus-Ort entstehen, an dem das Thema Jagd erlebbar werden soll. Die Kosten für das Projekt werden laut MDR auf rund 15 Millionen Euro veranschlagt. 90 Prozent soll gefördert werden.

MDR / 19.11.14 / OTZ
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Re: Was wird mit dem Schloss ?

Beitragvon jhmatz » 16.08.2015, 15:56

Stippvisite in einem Denkmal: Investor und Ideen gesucht für das Schloss Crossen

14.08.2015 - 08:00 Uhr

Seine Sommertour durch den Saale-Holzland-Kreis hat den Landtagsabgeordneten Mario Voigt am Donnerstag nach Crossen geführt – in die Mosterei und zum ungenutzten Schloss.

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Sommertour-Stopp mit Staatssekretärin Babette Winter vor dem derzeit leer stehenden, privatisierten denkmalgeschützten Schloss Crossen. Foto: Angelika Munteanu

Crossen. Die morgendliche Visite in der Süßmostkelterei in Crossen fand der Thüringer Landtagsabgeordnete Mario Voigt außerordentlich erfrischend. Nicht nur wegen der Verkostung, zu der der Inhaber Hans-Ulrich Feit eingeladen hatte. „Das kleine Unternehmen geht mit der Zeit und hat sich mit der Investition in neue Tanks und mit modernen Produktionsmethoden die Zukunft gesichert“, sagte Voigt nach der Stippvisite.

Sein Besuch in dem historischen Dorf führte in auch zum Schloss Crossen. Dazu hatte er die Herrin über die Thüringer Denkmalfördermittel, Kulturstaatssekretärin Babette Winter, eingeladen. Das barocke, denkmalgeschützte Schloss hat irische Eigentümer. Diese hatten es im Jahr 2007 für 205 000 Euro ersteigert, nachdem der Freistaat Thüringen nach Sanierungs- und Sicherungsmaßnahmen durch die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen mehrere Jahre lang vergeblich versucht hatte, es zu verkaufen. Kulturhistorischer Höhepunkt des Schlosses ist ein prunkvoller Barocksaal, ausgeschmückt mit italienischen Illusionsmalereien und hervorragender Akustik.

Die heutigen Eigentümer würden das Schloss, an denen sie in den vergangenen Jahren weitere denkmalgerechte Sanierungs- und Sicherungsmaßnahmen vorgenommen hatten, wieder verkaufen. Aktuell steht ein Verkaufspreis von 460 000 Euro im Raum. „Der Preis wäre für manchen sicherlich noch zu bezahlen, das eigentliche Problem sind jedoch die anstehenden Sanierungskosten von zehn bis zwölf Millionen Euro und die künftige Nutzung“, berichtete der Chef der Verwaltungsgemeinschaft Heideland-Elstertal-Schkölen, Martin Bierbrauer, von der Suche nach Investoren.

Vor drei Jahren hatte sich der Verein Freunde und Förderer Schloss Crossen gegründet. „Wir haben zwei Ziele: die Pflege des historischen Erbes unter unterschiedlichen Gesichtspunkten und die Begleitung von Interessierten und potenziellen Investoren zu den Behörden bis hin zur Finanzierung“, erläuterte der Vorsitzende Wolfgang Maruschky der Kulturstaatssekretärin. Woran es derzeit fehlt, sind ein sanierungskräftiger Käufer und ein Konzept für die künftige Nutzung. Die Fürstreiter im Holzland für das Schloss hoffen deshalb auf die Unterstützung des Landes und auch darauf, dass das Schloss Crossen in die Liste der besonders gefährdeten Denkmale in Thüringen aufgenommen wird und damit entsprechende Fördermittel vom Freistaat bekommen kann.

Sie sei bis zum Jahresende unterwegs, um systematisch Denkmalobjekte im Freistaat anzuschauen und zu bewerten, erklärte die Kulturstaatssekretärin Winter. 30 000 Denkmale gebe es in Thüringen, davon 172 Schlösser und 83 Burgen und weitere einstige Adelshäuser.

Angelika Munteanu / 14.08.15 / OTZ

Bereits erschienen Kommentare:

Zuerst meiner:
Da sollte die Kulturstaatssekretärin Winter ja wissen, dass es nicht nur die Leuchtenburg gibt !

So nun die aus der OTZ:

von Volkswacht, 14.08.2015 - 21:23 Beitrag melden
Die Ideen und Investoren sucht Herr Voigt schonn seit vielen Jahren und dieses Jahr auch wieder zur Sommertour.Er und seine ehemalige CDU LAndesregierung hatten es doch viele Jahre in der Hand für den Erhalt des Crossener Schlosses etwas zu unternehmen.Wenn jetzt nicht Geld für das Projekt fliest,liegt das natürlich an RRG.Herr Voigt sollte mal bei seinen Parteifreund Fiedler anfragen,ob der nicht von seiner Forderung von über 4 Millionen Euro für eine Seilbahn an der Leuchtenburg ein paar Euro abtritt,um das Schloss in Crossen zu erhalten.Die ganze Sommertour ist eine reine Werbeveranstaltung zur Profilierung einer Person,ohne wirkliche Erfolge.

on jhma, 16.08.2015 - 16:46
Ja, über 12 Millionen sind bereits in die Leuchtenburg investiert worden.
In der dortigen Stiftung ist die Politprominenz.
(Zum Kuratorium der Stiftung gehören: Bernhard Vogel Ministerpräsident a.D. Professor Dr.
Wolfgang Fiedler Mitglied des Thüringer Landtags
Olaf Werner Prof. Dr. Geschäftsführender Direktor des Abbe-Instituts Stiftungswesen
Frank Krätzschmar Geschäftsführer der LEG Thüringen)

Da wird für Schloß Crossen nichts abfallen.
ABER man sollte die Hoffnung nicht aufgeben. Vielleicht geschehen doch mal Wunder.
Immerhin hat der Staat Thüringen über 2 Millionen Euro Steuergelder den Iren (jetzigen Besitzern) geschenkt. Vielleicht schenkt Thüringen auch mal uns 2 Mio. ?
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Schloss - Verein organisierte Benefiz-Konzert

Beitragvon jhmatz » 26.04.2016, 06:51

Benefiz-Konzert in Crossen begeistert Publikum

26.04.2016 - 06:03 Uhr

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Insgesamt 1500 Euro sind zum Benefiz-Konzert am Sonnabend in Crossen zusammengekommen. Schüler des „Musikgymnasiums Schloss Belvedere Weimar“ präsentierten ihr Können.

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Noah Keucher, Konstantin Rohleder und Jorunn Kumkar (von links) präsentierten sich als hervorragendes Flöten-Trio. Foto: Ute Flamich

Crossen. Die 58 Gäste, die am Sonnabend in den historischen Saal des Gasthauses „Weißes Roß“ in Crossen gekommen waren, erlebten ein wunderbares Konzert. „Ich und viele andere Zuhörer, mit denen ich im Anschluss an das Konzert gesprochen hatte, waren nicht nur ­begeistert, sondern sehr begeistert“, sagte Wolfgang Maruschky gestern auf Nachfrage. Der Vorsitzende des Vereins Freunde und Förderer des Schlosses Crossen e. V. äußerte jedoch sein Bedauern, dass nicht mehr Bürger zur Veranstaltung gekommen waren.

Das gut einstündige Benefiz-Konzert zugunsten des Crossener Schlosses ist von sechs Schülern der zehnten bis zwölften Klasse des Musikgymnasiums Schloss Belvedere in Weimar gestaltet worden. Solo, als Duett oder Trio traten die Musikschüler Johannes Schneider (Klavier), Susanna Herrmann (Violine), Jorunn Kumkar (Blockflöte), Noah Keucher (Blockflöte), Konstantin Rohleder (Block­flöte) und Raphael Zinner (Violoncello) auf und führten auch selbst durch das Programm.

Es erklangen unter anderem Variationen über ein altes holländisches Tanzlied von Sören Sieg, die Chromatische Fantasie und Fuge in d-Moll von Johann Sebastian Bach und ein Trio über irländische Volksweisen von Frank Martin. „Es war wirklich ganz toll. Von der Auswahl der Stücke über das sichtliche und hörbare Können der Schüler bis hin zu der Art und Weise, wie sich die Jugendlichen präsentiert haben“, lobte Wolfgang Maruschky.

Die „beeindruckende Leistungsfähigkeit“ der Musikschüler, wie sich Maruschky ausdrückte, ist im Anschluss an das Konzert nicht nur mit Applaus belohnt worden. Auch Blumen und einen Gutschein – zum Kaufen von Noten – erhielten die Jungmusiker. Zudem informierte der Vereinsvorsitzende, dass die am Konzertabend erzielten Einnahmen zu einem Teil auch der Förderung der Musiker aus Weimar dienen. Das Gros fließe in die Arbeit des Crossener Vereins. Insgesamt sind zum Benefiz-Konzert circa 1500 Euro zusammengekommen, informierte Maruschky gestern.

Nach dem Konzert stellte Musikschüler Konstantin Rohleder den Besuchern noch kurz seine Schule vor. Er informierte unter anderem, dass an seinem Spezialgymnasium etwa 120 Schüler aus Deutschland und dem Ausland lernen und leben.

Wolfgang Maruschky informierte seinerseits über die Vereinsarbeit und den aktuellen Stand zum Crossener Schloss. „Das Schloss befindet sich in ­irischem Privatbesitz. Doch die Iren wollen seit Jahren verkaufen. Ein Investor aber ist bisher nicht gefunden worden.“

Mehrere Interessenten, zum Beispiel aus Russland, Holland und Italien habe es in den vergangenen Jahren gegeben. „Diese hatten Ideen, aus dem Schloss beispielsweise ein Hotel oder eine Bildungsstätte zu machen. Am Ende wollte aber keiner dieser Interessenten investieren.“ Viele andere Optionen schöpften die Vereinsmitglieder aus, um für das Schloss einen Investor zu finden. Doch auch ohne bisherigen Erfolg bleibt Wolfgang Maruschky positiv gestimmt: „Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass wir für das Schloss Crossen eine Lösung finden werden. Derzeit ­haben wir noch zwei potenzielle Investoren, mit denen wir seit ­etwa einem halben Jahr im Gespräch sind und die sich im nächsten Dreivierteljahr verbindlich äußern wollen.“ Das wäre wichtig, denn nach dem 30. Juni haben die irischen Besitzer vor, das Schloss zur Auktion freizugeben. „Das wäre das Schlimmste, was uns passieren könnte“, sagte Maruschky.

Trotz dieser Sorgen zeigte sich der Vereinsvorsitzende voller Optimismus, dass im kommenden Jahr im Saal oder Hof des Schlosses ein Konzert veranstaltet werden kann. Denn so eines wie am Sonnabend – oder ein ähnliches – soll es künftig jedes Jahr geben.

Ute Flamich / 26.04.16 / OTZ
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Notreparatur am Schloss

Beitragvon jhmatz » 04.01.2017, 19:39

OTZ 04.01.2017

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Gedenkwanderung zum Heyking-Denkmal in Crossen

Beitragvon jhmatz » 09.01.2017, 08:30

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Versammlung am Gedenkstein für die Baronin von Heyking. Foto: Dieter E. Urban

Crossen. Zum Gedenken an die Schriftstellerin Elisabeth Baronin von Heyking (Gräfin von Flemming) hat der Verein der Freunde und Förderer des Schlosses zu Crossen zum zweiten Mal eine besondere Gedenkwanderung auf den Mühlberg veranstaltet.

Oben, auf der Kuppe des Mühlenberges, bietet sich ein weiter Blick über die Elsterlandschaft. Am Hang gegenüber steht das Schloss Crossen. So etwa hat die Schriftstellerin Elisabeth Baronin von Heyking die Gegend gesehen und wurde von der Landschaft inspiriert, zu Papier und Feder zu greifen, um ihre Eindrücke – vermischt mit Fantasie und schönen Worten festzuhalten. Der Vorsitzende des Vereins, Wolfgang Maruschky, hat gestern die Wanderfreunde am Gedenkstein begrüßt, der zu Ehren der Autorin errichtet wurde. Heyking, die am 4. Januar 1925 in Berlin verstarb, wird als weltoffene und weitsichtige Frau ihrer Zeit bezeichnet.

In kurzen Worten würdigte Maruschky Wirken und Werk der Baronin. "Sie war nicht nur eine weitsichtige Frau, sondern bereiste – für damalige Zeiten nicht selbstverständlich – exotische Länder auf verschiedenen Kontinenten und erlebte hier, wie die Menschen zum Teil in großer Armut und im Elend lebten", ließ Maruschky wissen.

Gleichsam spannte er den Bogen in die Gegenwart. Das schriftstellerische Werk der am 10. Dezember 1861 in Karlsruhe geborenen Elisabeth von Flemming ist nach Meinung des Vereins so gut wie in Vergessenheit geraten. Vor zwei Jahren wurde in Crossen eine Veranstaltung zur Erinnerung für sie initiiert.

Ehrung für eine "weitsichtige Frau"

Dazumal wurde der Gedanke geboren ihrer zum Gedenken und an jedem Todestag einen Spaziergang zum Mühlberg zu veranstalten.

Am Gedenkstein selbst ergriff Wolfgang Maruschky das Wort noch einmal und nahm in seiner kurzen Gedenkrede Bezug auf die aktuell vergangenen Ereignisse des Jahres 2016. Gleichsam erinnerte er unter anderem an die bevorstehenden Höhepunkte des neuen Jahres – so an die Reformation, die in diesem Jahr vor 500 Jahren die Weltgeschichte verändert hat. Zudem dankte er allen Mitgliedern des Vereins noch einmal für ihr Engagement.

Dem Verein der Freunde und Förderer des Schlosses Crossen gehören 25 Mitglieder an, die sich im Anschluss an die Wanderung zur Versammlung im "Weißen Roß" trafen.
Dieter Urban / 09.01.17
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Iren wollen das Schloß am 4.3.17 versteigern lassen

Beitragvon jhmatz » 23.01.2017, 21:10

21.01.17 OTZ
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Bad Köstritz will Schloss Crossen kaufen

Beitragvon jhmatz » 23.02.2017, 22:35

Crossen. Der Stadtrat in Bad Köstritz hat gestern den Kauf des Schlosses Crossen beschlossen. 360 500 Euro will die Kommune im benachbarten Landkreis Greiz für den Kauf aufbringen. Damit soll einem drohenden Verkauf der denkmalgeschützten und stark sanierungsbedürftigen Immobilie an Reichsbürger oder die NPD zuvorgekommen werden. Crossen selbst könne sich den Kauf nicht leisten, sagt Bürgermeister Uwe Berndt (Linke), wohl aber Bad Köstritz, versichert dessen Bürgermeister Dietrich Heiland (CDU).

Am 4. März soll das Schloss versteigert werden. Nachdem es die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen vor etwa zehn Jahren verkauft hatte, gehört es derzeit zwei Iren. Es gebe starke Anzeichen dafür, dass Vertreter der nationalistischen Szene, das Schloss erwerben wollen, sagt Uwe Berndt. Deshalb wolle die Kommune das Schloss durch Kauf noch vor der Versteigerung sichern.

Zur Betreibung des Schlosses wollen beide Kommunen eine Zweckvereinbarung treffen, diese bedarf der Zustimmung durch dir Kommunalaufsicht. Ein Nutzungskonzept gibt es bislang nicht. Aber Ideen: etwa für die Veranstaltungen des Heinrich-Schütz-Hauses.

Der Investitionsbedarf liegt bei zehn bis zwölf Millionen Euro. Die Bürgermeister Berndt und Heiland verweisen auf Fördermittelzusagen vom Land. Die anstehenden Kosten sorgen für hohe Wellen in den Nachbargemeinden im Elstertal. Käme es zur Bildung einer Landgemeinde, hätten die anderen Mitglieder an den Folgekosten des Schlosserwerbs zu tragen.

Angelika Munteanu / 23.02.17 OTZ
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Crossen und Köstritz planen Zweckverband

Beitragvon jhmatz » 24.02.2017, 09:16

OTZ vom 23.2.17

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Ereignisse Februar 2017

Beitragvon jhmatz » 24.02.2017, 12:16

Wir finden 20 Jahre ohne Leben sind genug! Wir wollen nicht mehr nur hoffen - wir möchten das Schicksal unseres Schlosses selbst in die Hand nehmen.
Nach Bekanntwerden der Versteigerung war die Angst und die Gefahr groß, dass das Schloss erneut in die Hände von Spekulanten fällt und damit erneut für die nächsten Jahre bzw. Jahrzehnte ohne Leben und Investitionen bleibt. Das hätte verheerende Konsequenzen für unser Schloss. Insbesondere die Bausubstanz würde weiterhin in einem hohen Maße leiden und ein großflächiger Zerfall wäre kaum noch aufzuhalten. Auch konkrete Kaufabsichten von Extremisten wollten wir unbedingt abwehren.
Deshalb wollte unsere Gemeinde und der Verein "Freunde und Förderer des Schlosses Crossen" eine Alternativlösung finden, um die Versteigerung, mit der die genannten Risiken verbunden gewesen wären, abzuwenden. Da unsere Gemeinde bekanntlich finanziell nicht ansatzweise in der Lage ist, ein solches Vorhaben umzusetzen, musste eine andere Lösung gefunden werden.
Die letzten Wochen waren ein einziger Kampf und ein Wettlauf gegen die Zeit, der von unzähligen Gesprächen und der ständigen Suche nach Problemlösungen geprägt war. Letztlich ist es uns nun gelungen, eine kommunale Lösung für unser Schloss zu finden und ein breites Bündnis für den Erhalt des Schlosses aufzubauen. Die tragenden Säulen werden dabei die Stadt Bad Köstritz, das Land Thüringen, unsere Gemeinde und der Verein "Freunde und Förderer des Schlosses Crossen" einnehmen. Nur gemeinsam können wir es schaffen, unser Schloss, das Wahrzeichen unserer Gemeinde, vor dem baulichen und kulturellen Verfall zu retten. Immer mit dem Ziel vor Augen den Bürgern endlich wieder den Zugang zum Schloss zu ermöglichen.
Die Stadt Bad Köstritz hat in seiner Stadtratssitzung vom 22.02.17 den Beschluss gefasst, unser Schloss zu kaufen und hat damit den wichtigsten Meilenstein für unser Projekt gesetzt.
Welche Rolle unsere Gemeinde dabei einnimmt? Wir haben in unserer Gemeinderatssitzung am 23.02.17 einer Zweckvereinbarung mit Bad Köstritz zugestimmt, mit der wir uns verpflichten gemeinsam mit Bad Köstritz das "Projekt Schloss Crossen" umzusetzen. Nach dieser Vereinbarung müssen wir derzeit "lediglich" Zeit, Ideen und Engagement in Form von ideellen, sozialen, politischen und kulturellen Beiträgen in das gemeinsame Vorhaben investieren. Wie wir finden, ein sehr überschaubarer Einsatz, insbesondere im Hinblick auf die vielen Vorteile und die einzigartige Chance. Wir finden, unsere finanzielle Lage kann nicht dazu führen, dass wir uns zurücklehnen, uns auf diesem Argument ausruhen und derartige Möglichkeiten nicht nutzen! Unser Schloss ist schlichtweg zu schade, um es weiterhin im Verborgenen zu halten.
Durch die kommunale Lösung können wir auf eine maximale Förderung auf Landes-, Bundes- und Europaebene hoffen. So hat das Land Thüringen bereits die Zusage gemacht, die Sanierungskosten in großen Teilen zu fördern. Die aktuelle Landesregierung hat die Versäumnisse im Rahmen der Versteigerung vor 10 Jahren deutlich erkannt und hat großes Interesse das Schloss als Kulturgut zu erhalten.
Dass wir eine solche (finanzielle) Lösung erreicht haben, ist ein großer Erfolg für unsere Gemeinde.
Unser Dank gilt insbesondere dem Köstritzer Bürgermeister und seinem Stadtrat für ihren Mut und das Vertrauen in unseren gemeinsamen Weg.
Alle Beteiligten sehen in dem Erwerb des Schlosses eine kulturelle, touristische und gastronomische Chance für unsere gesamte Region. Das Schloss soll endlich wieder die Ausstrahlungswirkung erhalten, die es verdient hat.
Auch wenn wir die Vorbehalte der umliegenden Bürgermeister verstehen können, finden wir es schade, dass sie dieses Projekt so negativ bewerten, ohne sich mit den Akteuren über die konkreten Pläne unterhalten zu haben. Mit der stets geforderten Augenhöhe hat das wenig zu tun. Jede Gemeinde wird bei Fusionsverhandlungen (sofern sie an den Verhandlungen teilnehmen möchte) ihre gewünschten Projekte deutlich machen können und jede Gemeinde soll/wird letztlich etwas vom "Kuchen abbekommen". Wobei wir persönlich finden, dass wir endlich anfangen müssen, uns als gesamte Region zu verstehen und unser Denken nicht am Ortsausgangsschild aufhören sollte.
Der Kauf des Schlosses kann und wird natürlich nur der erste Schritt sein. Jetzt gilt es gemeinsam ganz konkrete Pläne zu entwickeln bzw. zu beraten, inwieweit eine Investorenlösung in Betracht kommt. Jeder Bürger und jede Bürgerin kann sich in diesen Prozess mit Ideen, Vorschlägen und Meinungen jederzeit gern einbringen.
Wir persönlich können den Moment kaum erwarten, in dem das Schlosstor wieder aufgeschlossen wird, der Schlosssaal endlich wieder von Menschen betreten werden kann und diese die einmalige Atmosphäre in unserem Schloss wieder spüren können.

Uwe Berndt
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Crossen für Schloßkauf durch Bad Köstritz OTZ 25.2.17

Beitragvon jhmatz » 25.02.2017, 15:03

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Re: Was wird mit dem Schloss ?

Beitragvon Christian Nitsch » 02.03.2017, 16:45

Ich bin darüber erleichtert und froh. Besonderen Dank gilt hier Wolfgang Maruschky. Schade nur das der Verwaltungsleiter Bierbrauer, der auch Vereinsmitglied ist, hier nicht mitgezogen hat. Alles Gute für unser Schloß Crossen! - Christian Nitsch
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03.03.2017

Beitragvon jhmatz » 13.03.2017, 17:35

OTZ 03.03.2017

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