Stromtrasse durch unser Gebiet

Dieser Teil des Forums ist für allgemeine Diskussionen rund um Crossen gedacht.

Stromtrasse durch unser Gebiet

Beitragvon jhmatz » 29.10.2016, 13:27

OTZ-Artikel vom 26.10.16

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Stellungnahme unseres Bürgermeisters

Beitragvon jhmatz » 29.10.2016, 13:28

OTZ - 26.10.16

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Saale-Holzland: Hier sollen sich zwei große Stromtrassen kre

Beitragvon jhmatz » 21.04.2017, 07:21

Nördliches Saale-Holzland: Hier sollen sich zwei große Stromtrassen kreuzen

Im Norden des Saale-Holzlandes sollen sich die geplante Gleichstromtrasse SüdOstLink und die bestehende 380-KV-Freileitung kreuzen.

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Stromtrassen-Gespräch im März in Crossen: Wolfgang Maruschky (rechts) lässt sich von Axel Happe von der Netzgesellschaft 50Hertz die Vorschlagsvariante für den SüdOstLink durch Ostthüringen und den Saale-Holzland-Kreis erläutern. Foto: Angelika Munteanu

Schkölen/Berlin. Zwei große Stromtrassen sollen sich perspektivisch auf der Flur der Kleinstadt Schkölen im Saale-Holzland-Kreis kreuzen: die Gleichstromstrasse SüdOstLink, die von Wolmirstedt kommend auch durch Ostthüringen bis Bayern führen soll, und die bereits bestehende 380-Kilovolt-Wechselstrom-Freileitung von Pulgar bei Leipzig nach Vieselbach bei Erfurt.

Für drei Abschnitte der unterirdischen Gleichstromtrasse SüdOstLink hat die Netzgesellschaft 50Hertz inzwischen die Anträge auf die Bundesplanung bei der Bundesnetzagentur gestellt. Jetzt steht auch der Termin fest für die sogenannte Antragskonferenz für den Abschnitt zwischen Naumburg/Eisenberg und Hof. Die Antragskonferenz der Bundesnetzagentur wird am 13. Juni 2017 ab 9 Uhr im Kultur- und Kongresszentrum in Gera stattfinden. Dazu werden die Träger öffentlicher Belange eingeladen.

Zu dieser öffentlichen Veranstaltung haben auch interessierte Bürger Zutritt. Für den Bereich im Saale-Holzland-Kreis hat 50Hertz die Trassenführung von der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt über Schkölen, das Heideland, die Flur der Kreisstadt Eisenberg und durch eine Bundesfläche in Tautenhain in Richtung Bad Köstritz vorgeschlagen.

Nahezu zeitgleich bereitet die Netzgesellschaft 50Hertz die Sanierung und den Ausbau der 380-KV-Freileitung Pulgar – Vieselbach vor. Nachdem im März 50Hertz mit dem Infomobil in Ostthüringen und auch im Saale-Holzland unterwegs war, um den Bürgern ihre Vorschlagsvariante für den SüdOstLink vorzustellen, wird die Netzgesellschaft im Mai wieder kommen mit ihrem Infomobil. Dann will sie in Schkölen und in Dornburg/Camburg die Pläne zum Aufrüsten der bereits bestehenden Freileitung vorstellen.

"Die Termine sind uns inzwischen bekannt", sagte auf Nachfrage Schkölens Bürgermeister Matthias Darnstädt (parteilos). Begeistert ist er von den Plänen für den Stromausbau indes nicht. "Hier sollen sich künftig zwei große Stromtrassen – eine überirdisch, die andere unterirdisch – kreuzen, die nicht für die Stromversorgung der Bevölkerung hier gedacht sind", stellte Darnstädt fest.

Und er sieht weitere Reibungspunkte: etwa den Kiesabbau auf Schkölener Flur, der sowohl von der Erdverkabelung wie auch von der schon bestehenden Freileitung tangiert werde. Hinzu kämen die sich ausweitenden Windparks in unmittelbarer Nachbarschaft der Stromtrassen. Für das Aufrüsten der Wechselstrom-Freileitung will 50Hertz mit den Bürgern am Infomobil im Mai alternative Trassenführungen besprechen. So oder so wird aber jede Freileitung aus Richtung Pulgar über Schkölener Flur führen.

"Der Korridor zwischen Kiesabbaugebiet und der Stadt ist eng, an dieser Stelle gibt es keine Flächen für Alternativen", meint Matthias Darnstädt. Aber auch, dass die Region an den Bundesplänen für die Stromversorgung wohl kaum vorbei kommen wird: "Das sind energiepolitische Entscheidungen, dagegen vorzugehen, ist eher chancenlos", erklärt der Bürgermeister.

Infotermine von 50 Hertz:

Im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung zur Netzverstärkung der 380-kV-Freileitung von Pulgar bei Leipzig nach Erfurt-Vieselbach startet 50Hertz im Mai eine Infotour in der Region. Interessierte können sich am Dialog-Mobil über das Vorhaben und den aktuellen Planungsstand informieren. Das Dialog-Mobil macht Station im Saale-Holzland in:

Dornburg-Camburg am Mittwoch, 10. Mai 2017, 9 bis 13 Uhr, am Schießplatz

Schkölen am Donnerstag, 18. Mai 2017, 15 bis 19 Uhr, am Busplatz Taubenherd


Angelika Munteanu / 21.04.17 OTZ
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Eisenberger Widerstand gegen „Südostlink“ wächst

Beitragvon jhmatz » 08.06.2017, 14:32

Eisenberg lehnt vorgeschlagenen Trasse der Gleichstromverbindung ab. Linke fordern Ablehnung im Kreistag.

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Axel Happe von 50Hertz auf der Infotour zum Südostlink durch den Saale-Holzland-Kreis. Foto: Angelika Munteanu

Eisenberg. An den Informationsständen des Netzbetreibers 50Hertz zur geplanten Gleichstromverbindung SüdOstLink im Saale-Holzland-Kreis hatten Besucher bereits über Sinn und Trassenverlauf heftig diskutiert. Im Kleinen. Vor der Anhörung der Bundesnetzagentur am 13. Juni in Gera zum Trassenabschnitt von Eisenberg durch Ostthüringen wächst der Widerstand gegen die geplante unterirdische Starkstromtrasse.

Die Stadt Eisenberg hat an den Netzbetreiber 50Hertz zur Vorschlagsvariante Eisenberg / Ortsteil Kursdorf eine ablehnende Stellungnahme geschickt, die zur jüngsten Stadtratssitzung auch den Ratsmitgliedern vorgelegt wurde. Das Thema Südostlink war zusätzlich auf die Tagesordnung der Ratssitzung gehoben worden auf Antrag des CDU-Fraktionsvorsitzenden Michael Kieslich. Er und auch der Fraktionschef der Linken, Ullrich Nette, hatten zur Begründung auf eine entsprechende Entscheidung des Hauptausschusses im Vorfeld verwiesen.

Ablehnung begründet mit Erdfallgebiet in Kursdorf

Bereits im Dezember vorigen Jahres, als 50Hertz Daten für einen möglichen Trassenverlauf recherchieren ließ, hatte Eisenbergs Stadtverwaltung einen Trassenverlauf über das Territorium der Kreisstadt abgelehnt. Offenbar ohne Antwort. In der vor kurzem abgegebenen ablehnenden Stellungnahme heißt es zur Begründung: "Im geplanten Trassenverkauf sind bebaute Ortslagen enthalten, insbesondere der Ortsteil Kursdorf im Süden und die Heimstättensiedlung im Norden der Stadt Eisenberg." Außerdem verweist die Stadtverwaltung auf eine geologische Störungszone in Kursdorf. In dem sogenannten Subrosionsgebiet gibt es unterirdische Auswaschungen, in deren Folge unterirdische Hohlräume entstehen, die in der jüngeren Vergangenheit bereits zu Erdfällen geführt haben.

Als dritten Hinderungsgrund für eine unterirdische Gleichstromtrasse in ihrem Gebiet sieht die Stadt Eisenberg eine Trinkwasserschutzzone III im Umfeld des Tiefbrunnens Rauda, die große Bereiche des Ortsteils Kursdorf umfasst. Ausdrücklich wird auf entsprechende Nutzungseinschränkungen in der Trinkwasserschutzzone III verwiesen.

Als weiteren Grund führt Eisenberg eine zukünftige Umgehungsstraße für die Stadt an. Zwar gebe es dafür beim Straßenbauamt Ostthüringen noch keine Pläne. Im Regionalplan Ostthüringen sei der geplante Trassenverlauf jedoch enthalten. Die Kreisstadt stimmt auch nicht zu, dass das angrenzende zusammenhängende Waldgebiet mit dem Eisenberger Mühltal als anerkanntes überregional bedeutsames touristisches Gebiet beeinträchtig wird.

Einen weiteren Grund zur Ablehnung der Trasse auf Eisenberger Flur sieht die Stadt in den Sportanlagen im Schortental, die als Eigentum der Stadt mit ihrer Lage in einem zusammenhängenden Waldgebiet in der jetzigen Form erhalten bleiben sollen. Die Heimstättensiedlung und die benachbarten landwirtschaftlichen Nutzflächen, für die erst 2011 mit Fördergeldern Landwirtschaftswege gebaut wurde, sind aus Sicht weitere Gründe, nein zur vorgeschlagenen Trasse für den Südostlink zu sagen.

Eisenberg für alternativen Trassenverlauf

Auch nicht beeinträchtigt werden dürfe vom Trassenkorridor der vom Straßenbauamt Ostthüringen gebaute überregionale Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse durch Eisenberg. Ebenso wenig dürfe eine große Hügelgrabanlage oberhalb der Ortslage Kursdorf beeinträchtigt werden.

Aus all den genannten Gründen hält die Stadt Eisenberg die von 50Hertz vorgeschlagene Trassenführung für nicht realisierbar und lehnt diese "wiederum und heftig ab". Sie fordert, dass diese Trassenvariante überprüft wird und schlägt die Nutzung einer alternativen Trassenführung für den Südostlink vor. Der 1. Beigeordnete Götz Witkop (BDS/FDP) will zudem zur Anhörung zum Südostlink am 13. Juni nach Gera fahren.

Auf Widerstand stößt der Südostlink auch bei Mitgliedern des Kreistages. Für die nächste Kreistagssitzung am 21. Juni hat die Fraktion Linke/Bündnis 90 Grüne einen Beschlussvorschlag vorgelegt. Danach sollen die Mitglieder des Kreises in der Regionalen Planungsgemeinschaft Ostthüringen alles dafür tun, dass der durch die Bundesbedarfsplan festgelegte Korridor nicht realisiert wird. Zudem soll die Kreisverwaltung damit beauftragt werden, bei den Mitwirkungsmöglichkeiten der Bundesfachplanung Alternativen aufzeigen, die den Saale-Holzland-Kreis, insbesondere den Holzland-Wald weniger belasten. "Insbesondere die Möglichkeit der Leitungsbündelung auf bestehenden Trassen sollte geprüft und den Netzbetreibern vorgeschlagen werden."

Die Gemeinde Crossen, die von 50Hertz für einen möglichen Trassenverlauf ins Kalkül gezogen war, hat ihr Nein bereits klargemacht. "Wir hatten alle Betroffenen an einem Tisch von 50Hertz bis zur Deutschen Bahn und der potenziellen Kiesabbau-Firma. Damit war Crossen aus der Vorschlagstrassenführung raus", erläuterte Bürgermeister Uwe Berndt (Die Linke) auf OTZ-Nachfrage.

Crossen sagt Nein, doch Rauda bleibt verhalten

Verhalten ist man hingegen noch in Rauda, durch dessen Flur die vorgeschlagenen Gleichstromtrasse von Kursdorf kommend, führen soll. "Hinderungsgründe sehe ich schon", sagte der im Urlaub befindliche Bürgermeister Jans-Jürgen Dietrich (CDU) gestern am Telefon. Er nannte das Altbergbaugebiet und ein genehmigtes Neubergbaugebiet und damit verbundene unterirdische Aushöhlungen. Und er verwies auf die geologische Störungen mit Erdfällen im benachbarten Kursdorf.

Die vorgeschlagene Trassenführung habe er im Gemeinderat vorgestellt und über den Schaukasten der Gemeinde auch den Bewohnern. Ein Aufwallen der Volkswut sei nicht zu spüren gewesen.

Angelika Munteanu / 08.06.17 OTZ
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Stromtrasse erneut durch Crossen wegen Eisenberg's Ablehnung

Beitragvon jhmatz » 08.06.2017, 14:40

Angelika Munteanu fragt: Geduldiges Holzland?

Nein, wirklich geduldig ist das Holzland nicht. Die Proteste gegen die Starkstromtrasse SüdOstLink sind zwar nicht so lautstark und publikumswirksam wie die im Westen Thüringens gegen den SüdLink. Menschenketten als Symbol des Widerstandes gegen die geplante Trasse durch das Saale-Holzland hat es nicht gegeben. Den Protest aber schon. Auch wenn der ein eher stiller bisher gewesen ist.

Die Kreisstadt Eisenberg hat mit ihrer Stellungnahme zum vorgeschlagenen Trassenverlauf glatt Nein gesagt. Schriftlich an die Netzagentur 50Hertz. Crossen hat gleich am Tisch verhandelt, um die Idee von einer Trasse in seiner Flur los zu werden.

Was aber fehlt, ist die Einigkeit im Protest. Nachdem die ursprüngliche Idee von 50Hertz zum Trassenverlauf entlang der Autobahn 9 durch Bad Klosterlausnitz und Hermsdorf wegen allzu großer natürlicher und infrastruktureller Hürden vorerst vom Tisch war, war auch von dortigen Bürgerinitiativen bisher nichts mehr zu hören. Crossen hat die Trasse fürs erste wieder aus dem Dorf. Und Eisenberg spielt den Ball mit seiner Ablehnung jetzt zurück. Mit dem Vorschlag, die Trasse doch wie angedacht über Crossen zu lenken. Einigkeit im Saale-Holzland gegenüber Bundesplänen sieht aber anders aus.
Angelika Munteanu / 08.06.17
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Thank you for your article post.Thanks Again. Sposito

Beitragvon BudAcouct » 17.07.2017, 19:22

Thank you for your article post.Thanks Again. Wickkiser
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