Crossener

Dieser Teil des Forums ist für allgemeine Diskussionen rund um Crossen gedacht.

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Beitragvon jhmatz » 31.05.2016, 07:11

Im Vorjahr über 10 000 Mal Blut gespendet - Ehrung für Torsten Aniol aus Crossen

31.05.2016 - 06:22 Uhr
Das DRK ehrte am vergan­genen Freitag 121 Blutspender aus dem Saale-Holzland-Kreis und Jena für 10 355 Spenden. Torsten Aniol aus Crossen erhielt für 190 Spenden die höchste Auszeichnung.

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Dietmar Möller und Gerhard Bayer ehren Torsten Aniol aus Crossen (von links) für 190 Blutspenden. Foto: Jana von Jan

Jena. Es ist eine schöne Tradition, dass einmal im Jahr diejenigen, die Blut an andere weitergeben, im Rahmen einer Feierstunde besonders geehrt werden.

Bei der Dankeschönveranstaltung im Spiegelsaal des ­Hotels Schwarzer Bär wurden am Freitag 121 treue Jubiläumsspender für insgesamt 10 355 Spenden geehrt. „Das sind 25 Jubilare mehr als im Vorjahr“, teilte Jana von Jan vom DRK mit. „Diese Steigerung ist gut: gut für die Patienten, die dringend auf Blutspenden angewiesen sind. Gut für den DRK-Blutspendedienst, der so viele engagierte Spender hat.“ Und gut für die Blutspender selbst, die mit ihrem Dienst Multiplikatoren für die Gesellschaft seien.

Worte des Dankes und viel Lob für den vorbildhaften Einsatz der Spender und ehrenamtlichen Helfer kamen sowohl von Gerhard Bayer, Präsident des DRK-Kreisverbandes, als auch von Dietmar Möller, erster Beigeordnete des Landkreises, und Nico Feldmann vom DRK-Blutspendedienst NSTOB.

Jede einzelne Blutspende sei ein besonderes Zeichen der Nächstenliebe und unerlässlich für ein erfolgreiches Gesundheitssystem. Benötige die moderne Medizin doch immer mehr Blut, vor allem bei Krebserkrankungen und Unfällen. Umso mehr sei das freiwillige Engagement der Menschen für den eigenen selbstlosen Aderlass zu würdigen.

Im vergangenen Jahr kamen 5493 Männer und Frauen, ­davon 221 Erstspender, zu 116 Blutspendeterminen in Jena und dem Saale-Holzland-Kreis und wurden dabei von 32 Ehrenamtlichen sowie dem Stadtrodaer Jugendrotkreuz unterstützt.

Für sagenhafte 190 Spenden erhielt Torsten Aniol aus Crossen die höchste Auszeichnung und besonders viel Applaus. Die Schallmauer von 100 Spenden haben auch 54 weitere Lebensretter durchbrochen. 23 Ehrungen gab es für 75 Spenden und 43 für 50-maliges Blutspenden.

Redaktion / 31.05.16 / OTZ
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Lore und Dieter Zothe aus Crossen geben Gärtnerei auf

Beitragvon jhmatz » 25.06.2016, 09:19

Nach 36 Jahren Marktstand in Gera abgebaut: Lore und Dieter Zothe aus Crossen geben Gärtnerei auf
25.06.2016 - 08:30 Uhr

Lore und Dieter Zothe aus Crossen haben am Donnerstag zum letzten Mal ihre Kunden mit Blumen und Pflanzen versorgt. Das Paar aus Crossen gibt seine Gärtnerei auf.

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Lore und Dieter Zothe von der gleichnamigen Gärtnerei aus Crossen waren am Donnerstag zum letzten Mal auf dem Geraer Markt an ihrem Stand. Enkelin Maria Zothe mit Tochter Laura überraschte das Paar mit ihrem Besuch – sie wollte die Großeltern an so einem wichtigen Tag nicht allein lassen. Foto: Katja Grieser

Gera. Die Überraschung war gelungen: Als Maria Zothe mit Töchterchen Laura an den Stand der Gärtnerei Zothe aus Crossen kam, wurde sie von Lore Zothe sofort in den Arm genommen. Ebenso freute sich Dieter Zothe über den unverhofften Besuch von Enkelin und Urenkelin. An so einem wichtigen Tag konnte Maria Zothe ihre Großeltern einfach nicht allein lassen. Für Lore und Dieter Zothe war es am Donnerstag das letzte Mal, dass sie auf dem Geraer Markt ihre Kunden bedienen. Nach 36 Jahren haben sie ihren Stand nun endgültig abgebaut.

Jahrzehnte an der gleichen Stelle
"Ich habe gemischte Gefühle. Es wird uns was fehlen, wenn wir nicht mehr jede Woche hier sind. Wir hatten so ja viel Kontakt zu den Leuten", sagt Dieter Zothe, der auf der anderen Seite aber auch froh ist, dass er es geschafft hat, wie es der 76-Jährige nennt. Denn gesundheitlich ist die Arbeit nicht mehr zu schaffen. "Naja, ein paar Wehwehchen. Bandscheibe, also Verschleißteile von Leuten, die in der Landwirtschaft arbeiten", sagt der Crossener. Er hat Gärtner gelernt, seine Frau kommt aus der Landwirtschaft, hat eine Weile in der Möbelproduktion gearbeitet, stieg dann in die kleine Gärtnerei ein.

1936 hatten die Eltern von Dieter Zothe die Gärtnerei gegründet, der Sohn übernahm sie. Gemeinsam mit seiner Frau – Angestellte hatten sie nie – schmiss er den Laden 36 Jahre lang. Der Geraer Marktplatz war für das Paar über all die Jahre der wichtigste Standort, um Blumen und Pflanzen an die Kunden zu bringen. Dabei war der Standort über Jahrzehnte immer der gleiche: Direkt vor dem heutigen Österreicher. "Dort hat schon meine Mutter immer gestanden", erzählt Dieter Zothe. Nur zu den Gärtnermarkttagen mussten die Crossener immer an einen anderen Ort umziehen.

Während das Ehepaar in den letzten Jahren froh sein konnte, wenn am Ende eines Markttages die Hälfte der Pflanzen verkauft waren, sah das zu DDR-Zeiten ganz anders aus. "Da war jeden Tag alles ausverkauft. Wenn wir morgens halb 5 hier ankamen, standen schon 15 bis 20 Leute an und warteten auf uns. Oft schon um 9 Uhr, spätestens aber Mittag, waren alle Waren weg", erinnert sich Dieter Zothe.

Vor der Wende waren Gemüsepflanzen ebenso begehrt wie Blumen. "Da hatten ja die meisten ein Gewächshaus, ein Zelt. Und da es in den Geschäften wenig Blumen gab, wurden auch die angebaut", weiß der Gärtner aus Erfahrung. Gefragt waren damals vor allem auch Alpenveilchen, die die Crossener deshalb in großer Menge anbauten.

An eine amüsante Begebenheit erinnert sich Dieter Zothe schmunzelnd. Es war in der DDR erst nach dem 15. Mai erlaubt, etwa Gurken- oder Tomatenpflanzen zu verkaufen. "Aber die Leute wollten die ja für ihr Gewächshaus schon viel früher haben", berichtet er. Von einem Bekannten bekam er einen Tipp und stellte fortan ein Schild mit der Aufschrift "Eignet sich nur für den Anbau unter Glas oder Plaste" auf. "So durften wir die Pflanzen schon vor dem 15. Mai verkaufen", erzählt der Senior lachend.

Die Gärtnerei gibt das Paar nun auf, die beiden Söhne sind in der Baubranche tätig. "Unsere Betriebsgröße hat keine richtige Chance. Wir sind einfach zu klein", so der 76-Jährige, der aber einen Kleingarten für sich behalten will. "Nur für uns, wir brauchen ein bisschen Beschäftigung", betont der Senior, der wie seine Frau den Kontakt zu den Geraern vermissen wird. "Zufriedene Kunden waren für uns immer das A und O. Was mir nicht gefällt, hätte ich ihnen auch nie angeboten", verrät Dieter Zothe seine Einstellung zum Gärtnerberuf. Und so verwundert es nicht, dass viele Kunden die Geschäftsaufgabe bedauern, wie sie Lore und Dieter Zothe an ihrem letzten Tag versicherten.

Katja Grieser / 25.06.16 / OTZ
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Vor 65 Jahren in Seifartsdorf vor den Traualtar geführt

Beitragvon jhmatz » 15.07.2016, 06:50

15.07.2016 - 06:25 Uhr
Else und Erhard Just haben in Tauchlitz Eiserne Hochzeit gefeiert. Hier haben sie sich ein neues Heim geschaffen, nachdem das alte Zuhause dem Bergbau zum Opfer fiel.

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Else und Erhard Just in ihrem Wohnzimmer in Tauchlitz. Foto: Susann Grunert

Tauchlitz. Wenn Else Just von der Flucht aus ihrer Heimat berichtet, stockt ihr auch Jahrzehnte danach die Stimme.

"Am 20. Januar 1945 haben wir Haus, Hof und Vieh in Ostpreußen verlassen müssen", erzählt die heute 85-Jährige. "Rette sich wer kann", hatte es irgendwann nur noch geheißen.

In einem Viehwagen zusammengepfercht, kam die Familie zunächst nach Hamburg, später nach Ronneburg und Seifartsdorf. "Dort habe ich meinen Erhard kennengelernt", erzählt sie. Sie seien beide anfangs etwas zurückhaltend gewesen. "Aber nach viereinhalb Jahren führte er mich nach Tautenhain zum Standesamt und anschließend vor den Traualtar in Seifartsdorf." Sie könne sich noch daran erinnern, dass es zu regnen begann, als der Hochzeitszug den Berg zur Seifartsdorfer Kirche erklomm. Und der Aberglaube, dass Regen Geldsegen bringt, habe sich bewahrheitet: "Wir hatten nie Geldsorgen."

Zwei Söhne wurden in der Ehe geboren, später gesellten sich vier Enkel und zwei Urenkel dazu. Während Erhard Just viele Jahre als Elektriker, unter anderem im Stahlwerk in Silbitz, arbeitete, betrieb Else Just eine kleine Landwirtschaft. "Wir haben Bullen gezüchtet." Bis 1989 lebte die Familie in Seifartsdorf, dann verfolgte das dortige Dolomitwerk Pläne zum Untertagebau. "Da mussten wir unser Haus verlassen und sollten nach Eisenberg in eine Zweizimmer-Wohnung ziehen."

Doch nicht mit Else Just: "Ich wollte mein eigener Herr bleiben." Bis nach Berlin sei man damals gezogen, um eine Baugenehmigung für das Haus in Tauchlitz zu bekommen, in dem die Eheleute noch heute leben.

Auch wenn die Gesundheit immer öfter schwankt, sei man zufrieden, betonen die beiden 85-Jährigen. Auch miteinander. "Mein Mann ist gutmütig, der will sich nie streiten", erzählt ­Else Just verschmitzt.

Susann Grunert / 15.07.16 / OTZ
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45 Jahre hat Karin Keutsch in den Kindergärten gewirkt.

Beitragvon jhmatz » 02.08.2016, 17:27

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Crossener hat bereits 165-mal Blut gespendet

Beitragvon jhmatz » 16.06.2017, 11:07

Das Rote Kreuz dankt für das Engagement.

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165 Blutspenden: Holger Weiselowski aus Crossen (Mitte) mit Landrat Andreas Heller und dem 1. Beigeordneten des Landkreises, Dietmar Möller. Foto: DRK

Crossen/Jena. Im Spiegelsaal des Jenaer Hotels Schwarzer Bär wurde wieder eine beeindruckend große Zahl an Mehrfach-Blutspendern aus Jena und dem Saale-Holzland-Kreis geehrt. Zwischen 50 und 165 Blutspenden haben die Jubiläumsspender bereits hinter sich. Mit 165 Blutspenden stand Holger Weiselowski aus Crossen ganz oben auf der Liste.

Vom DRK-Kreisverband Jena-Eisenberg-Stadtroda erhielten sie dafür die entsprechenden Blutspendemedaillen und kleine Präsente.

Peter Schreiber, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes, und Landrat Andreas Heller (CDU) dankten den Geehrten für ihren vorbildlichen und selbstlosen Dienst am Nächsten und verwiesen auf den weiterhin ungebrochen hohen Bedarf an Blutspenden. Schließlich werden Blutkonserven für unzählige Behandlungen benötigt, und nur rund zehn Prozent der Spendetauglichen spenden regelmäßig den dringend benötigten Lebenssaft.

Insgesamt wurden 98 treue Blutspender geehrt: 41 für fünfzigmaliges Spenden, 10 für 75 Spenden, 12 für 100 Blutspenden und 35 für über 100 Spenden.

Im vergangenen Jahr kamen insgesamt 6809 Blutspender, davon 820 Erstspender, zu knapp 170 Blutspendeterminen in der Region und wurden dabei von 34 ehrenamtlichen Helfern tatkräftig unterstützt, informiert das DRK.
OTZ / 15.06.17
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Die Katzmanns

Beitragvon jhmatz » 20.07.2018, 15:09

Die Katzmanns gehen: Pfarrer und Gemeindepädagogin verlassen Eisenberg

Nach 37 Jahren verlassen Pfarrer a.D. Ulrich Katzmann und seine Frau Christina Anfang August Eisenberg und Etzdorf.

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Christina und Ulrich Katzmann verlassen Etzdorf nach 37 Jahren. Der Weg führt das Paar zu Kindern und Enkelkindern nach Ostwestfalen. Foto: Susann Grunert

Etzdorf. „Willkommen im Umzugschaos“, sagt Christina Katzmann, als wir uns für diese Zeilen Mitte der Woche in Etzdorf treffen. 37 Jahre haben die Gemeindepädagogin und ihr Ehemann, Pfarrer Ulrich Katzmann, der seit Anfang des Jahres im Ruhestand weilt, im Pfarrhaus der Gemeinde gelebt, ihre vier Kinder hier groß gezogen. Ein halbes Leben wandert nun in die Kartons, Anfang August kommt der Möbelwagen. Ostwestfalen soll die neue Heimat der Katzmanns werden, in die Nähe von Kindern und Enkeln.

Eigentlich war das Pfarrhaus in Etzdorf nur als Zwischen­lösung gedacht, weil die junge Familie 1981 keine Wohnung fand. Dann entscheidet sich Ulrich Katzmann aus verschiedenen Gründen für einen Berufswechsel. Schon immer in der Kirch­gemeinde engagiert, beginnt der Diplom-Ingenieur die Ausbildung zum Pfarrer. Am 1. Januar 1984 tritt er als Praktikant im ­damaligen Pfarramt Etzdorf an, erhält 1986 das erste und 1990 das zweite Staatsexamen.

Christina Katzmann wird Anfang der 80er Jahre eine Stelle als Hilfsgemeindehelferin angeboten. „Ich bin gelernte Krankenschwester“, erzählt sie. Mit damals drei kleinen Kindern habe sie in diesem Beruf aber nicht wieder Fuß fassen können. Später beginnt sie ein berufsbegleitendes Fernstudium am Kateche­tischen Seminar Hainstein in Eisenach, es folgen Qualifikationen zur Gemeindepädagogin und für die Arbeit in Schulen.

Die Menschen auf dem Land sind klug, herzensklug

„Ich bin in einem Beruf angekommen und gern unterwegs gewesen, den ich mir nie hätte vorstellen können und den ich mir niemals selber gesucht hätte“, erzählt Christina Katzmann. Doch vor allem die Arbeit an den Schulen in Königshofen und Crossen, an denen sie viele Jahre Evangelische Religion unterrichtet, haben ihr viel Freude bereitet. „Schule ist mein Ding, ich hätte gleich Lehrer werden sollen“, sagt sie lachend.

Aber auch das Wirken in der Kirchgemeinde, bei Gottesdiensten und Christenlehre, bei Alten- und Gesprächskreisen und natürlich die Organisation der Kinderbibelwoche seien sehr erfüllend gewesen. „Ich war am richtigen Ort, konnte meine Fantasie einsetzen, Kinder und Jugendliche ein Stück im Leben begleiten.“

„Die Zusammenarbeit in der Region im Team war etwas sehr Spezielles, eine sehr schöne Geschichte“, sagt Ulrich Katzmann rückblickend. Seine Familie habe hier immer großes Vertrauen genossen, betont er.

„Die Menschen auf dem Land sind klug, herzensklug, sie können andere sehr gut einschätzen.“ Darum denke er mit Blick auf den nahenden Abschied vor allem an „viele, viele Menschen“, lebende und verschiedene, die er in seinem Wirken als Pfarrer begleitet hat. „Es gab schöne und schwere Erfahrungen, das bleibt in einem langen Pfarrerleben nicht aus.“

Einen neuen Platz suchen

Die Entscheidung, die lieb gewordene Region nun zu verlassen, sei in den letzten zwei, drei Jahren getroffen worden. Die Nähe zur Familie war ein ausschlaggebender Grund. Und ein gewisser Eigenschutz: „Pfarrer ist man ein Leben lang“, weiß ­Ulrich Katzmann. Da mache der Ruhestand keinen Unterschied. Im Schongang wollen die Katzmanns ihre Zeit nun aber nicht verbringen.

„Wir wollen nicht nur privatisieren und uns um die Enkel kümmern“, sagt er, das passe einfach nicht zu ihm. Und schließlich hänge ein nagel­neuer Talar im Schrank, den er sich zum Ruhestand ausdrücklich gewünscht habe.

Sie seien neugierig auf das, was das Leben für sie nun bereit halte. „Wir werden uns einen neuen Platz suchen“, ist Ulrich Katzmann überzeugt. Die Zeit in Etzdorf sei erfüllt.

Neue Pfarrstellenstruktur, neue Namen

Pfarrer Rainer Hoffmann aus dem Pfarramt Gräfentonna tritt am 1. August die frei werdende Pfarrstelle in der Region Eisenberg an.
Er wird Nachfolger von Pastorin Kerstin Gommel, die Anfang 2017 nach Suhl wechselte, und von Pfarrer Ulrich Katzmann.
Aufgrund einer neuen Pfarrstellenstruktur, die seit Anfang Juli im Kirchenkreis Eisenberg gilt, wird es künftig nicht mehr drei, sondern nur noch zwei Pfarrstellen geben, die mit Pfarrer Hoffmann (Eisenberg-Crossen) und Pastorin Ulrike Magirius-Kuchenbuch (Eisenberg-Königshofen) besetzt sind.
Eisenberg teilen sich die beiden Geistlichen, dazu betreut jede Pfarrstelle noch neun bzw. zehn Dörfer.
Die Wohnsitze sind Königshofen (Pastorin Magirius-Kuchenbuch) und Etzdorf (Pfarrer Hoffmann).

OTZ Susann Grunert / 20.07.18
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Mareike Dietzsch übernahm den Betrieb ihrer Eltern

Beitragvon jhmatz » 05.09.2018, 20:58

IHK: Firmenübergaben innerhalb der Familie nehmen zu

Mareike Dietzsch übernahm den Betrieb ihrer Eltern und führt das Unternehmen Crossener Süßmostkelterei erfolgreich weiter.

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Mareike Dietzsch übernahm die Crossener Süßmostkelterei im vorigen Jahr von ihrem Vater. Foto: IHK/A.-K. Schnappauf

Crossen/Gera. Derzeit herrscht Hochkonjunktur in der Crossener Süßmostkelterei. Tonnenweise Äpfel, Birnen und Quitten aus der Region werden zu Saft aber auch Obstwein verarbeitet. Geschäftsführerin und Inhaberin Mareike Dietzsch übernahm Anfang 2017 das Familienunternehmen in vierter Generation von ihrem Vater, heißt es von der IHK Ostthüringen. Damit bleibe das traditionsreiche Unternehmen weiterhin in Familienhand.

Die Entscheidung für die Firmennachfolge fiel der heute 42-jährigen gelernten Industriekauffrau relativ leicht. Schon 2008 tagte der Familienrat zu der Frage: Investieren oder schließen? Ihr damaliges „Ja“ ermutigte ihren Vater Hans-Ulrich Feit den Betrieb weiter auszubauen und gab Mareike Dietzsch die Möglichkeit, sich langfristig auf die Übernahme vorzubereiten, auch bei Existenzgründerberatungen in der IHK.

Experten erkennen Trendwende

Almut Weinert, IHK-Bereichsleiterin Wirtschaft und Technologie, sieht derzeit in den Nachfolgeprozessen eine Trendwende. „Lange Zeit beklagten die Unternehmer, dass die Übernahme innerhalb der Familie kein Thema ist. Lukrative Jobs in den alten Bundesländern war der am häufigsten genannte Grund, weshalb die Kinder nicht bereit waren, zu ihren Wurzeln zurückzukehren“. Hier habe ein Umdenken stattgefunden. Die junge Generation erkenne allmählich, dass die Übernahme eines bestehenden Geschäftsbetriebes eine gute Chance für die berufliche Zukunft darstelle.

„Erfolgt die Übergabe nicht innerhalb der Familie, kann die Fortführung des Unternehmens durch einen oder mehrere Mitarbeiter eine geeignete Alternative sein. Hier ist der Altunternehmer gefragt, rechtzeitig auf die Mitarbeiter zuzugehen, Gespräche zu initiieren und sie an die Führungsaufgaben heranzuführen“, rät Weinert.

Wer ein bestehendes Unternehmen übernimmt, profitiere mehrfach: Von gewachsenen Strukturen, langjährigen Geschäftsbeziehungen zu Lieferanten und Kunden sowie dem Know-How der erfahrenen Mitarbeiter.

Für Unternehmen, die nach einer Nachfolgelösung suchen, gibt es in der IHK Ostthüringen ein individuelles Beratungs- und Serviceangebot.

OTZ red / 05.09.18
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Crossener von der alten Schule - Schuleinführung vor 65 Jahr

Beitragvon jhmatz » 26.09.2018, 19:37

25 ehemalige Schülern feiern ihre Schuleinführung vor 65 Jahren

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In Crossen haben sich am Freitag 25 frühere und heutige Crossener getroffen.Foto: Florian Girwert

Crossen. So viel wird selten gelacht und erzählt: 25 Männer und Frauen im besten Alter haben sich am Freitag im Leimer‘s Eck in Crossen versammelt, um 65 Jahre Einschulung zu feiern – sogar ein Lehrer ist gekommen. „Seit 1988 treffen wir uns immer wieder“, berichtet Rosa Fuchs, die das Treffen federführend organisiert hat. Aus Wandlitz, Quedlinburg oder Erding sind Teilnehmer gekommen – aus Crossen natürlich auch. An die Turnübungen von Lehrer Werner Borzym erinnert man sich noch immer gerne. „2008 haben wir auch mal die alte Schule besichtigt“, berichtet Fuchs.

Dieses Treffen soll das vorerst letzte gewesen sein – zu schwer fallen manchen inzwischen die Reise, immerhin sind längst alle jenseits der 70 Jahre. Eigentlich sollte für diesen Anlass noch ein schönes Foto gemacht werden, am besten draußen. So hatte der Reporter vorgeschlagen. Damit allerdings wurde es nichts, denn just zu diesem Zeitpunkt öffnete der Himmel seine Schleusen, zurück ging es ins Warme, da war aber manches Haupt vom Regen getroffen worden. „So haben wir jetzt was, an das wir uns ganz bestimmt erinnern werden“, sagt Rosa Fuchs und widmet sich wieder dem Austausch von Erinnerungen mit ihren Klassenkameraden.

OTZ Florian Girwert / 25.09.18
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