Ahlendorfer befürchten ....

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Ahlendorfer befürchten ....

Beitragvon jhmatz » 09.04.2018, 16:22

Ahlendorfer befürchten höheres Verkehrsaufkommen

Ab 1. Juli wird die Mautpflicht für Lkw auf Bundesstraßen ausgeweitet. Verkehrszählung in Crossen. In Eisenberg Debatte um Ortsumgehung.

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Zur Verkehrszählung soll in Crossen die Tafel genutzt werden, die in Richtung Ahlendorf die ­Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Autos misst. Foto: Susann Grunert

Crossen/Ahlendorf/Eisenberg. Zum 1. Juli dieses Jahres wird die Mautpflicht für Lkw auf Bundesstraßen ausgeweitet. In Ahlendorf befürchten die Bürger ein höheres Verkehrsaufkommen, da Kraftfahrer die Landesstraße, die durch den Ort führt, vermehrt als Ausweichstrecke nutzen könnten.

„Das können wir weder bejahen noch verneinen“, meinte Crossens Bürgermeister Uwe Berndt (Die Linke) zum Gemeinderat am Donnerstagabend. Daher hat sich die Gemeinde entschlossen, zwei Verkehrszählungen durchzuführen – die erste zeitnah im April, eine weitere nach Inkrafttreten der Maut-Regelung im September. Zur Erfassung des Durchgangsverkehrs soll die Tafel genutzt werden, die auf Höhe des Krieger-Denkmals die Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Autos misst. „Nimmt der Verkehr tatsächlich zu, dann werden wir das Land darüber informieren“, so Berndt. Über mögliche Konsequenzen müsste dann in Erfurt entschieden werden.

Auch in Eisenberg wird befürchtet, dass der Durchgangsverkehr noch zunimmt, wenn zum 1. Juli die Maut auf Bundesstraßen für Lkw kommen wird. Im Zuge der Debatten um eine mögliche Ortsumgehung war dem amtierenden Bürgermeister Götz Witkop (BDS/FDP) als mögliche Konsequenz daraus bewusst geworden, dass die frühere Bundesstraße 7 zwischen Gera und dem Autobahn-9-Anschluss in Eisenberg vor wenigen Jahren zur Landesstraße 3007 herabgestuft wurde, die auch weiterhin nicht mautpflichtig ist.

Eine Verkehrszählung hat die Kreisstadt im Unterschied zu Crossen bisher allerdings noch nicht geplant. In Eisenberg sind aber im Bürgermeister-Wahlkampf die Diskussionen um eine Ortsumgehung neuerlich aufgeflammt. Im Entwurf der Landesstraßenplanung des Freistaates Thüringen bis zum Jahr 2030 ist eine Ortsumgehung für Eisenberg auf der einstigen Bahntrasse weiterhin vorgesehen. Das hat das Infrastrukturministerium auf Nachfrage unserer Zeitung mitgeteilt.

OTZ Susann Grunert / 07.04.18
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