Bautätigkeit

Dieser Teil des Forums ist für allgemeine Diskussionen rund um Crossen gedacht.

Beratung zu möglicher Förderung

Beitragvon jhmatz » 14.02.2018, 10:42

Crossen. Von 2018 bis 2022 können insgesamt zehn Ortschaften im Elstertal Mittel zur Dorferneuerung beantragen, darunter die Crossener Ortsteile Ahlendorf und Tauchlitz.

Auch private Eigentümer haben in diesem Zuge die Möglichkeit, Zuschüsse für eine Sanierung zu beantragen. Daher lädt die Gemeinde Crossen die Einwohner des Rosentals, von Tauchlitz und Ahlendorf am 1. März zu einer Infoveranstaltung ins Klubhaus ein.

Dort werden Mitarbeiter aus dem Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft Heideland-Elstertal-Schkölen, aus dem Amt für Landwirtschaft und Flurneuordnung sowie vom Planungsbüro Quaas zugegen sein, um die Bürger über Fördermöglichkeiten zu beraten. Erklärt wird zum Beispiel, welche Maßnahmen förderfähig sind, wie hoch ein Zuschuss ausfallen kann und wo und wie der entsprechende Antrag dafür auszufüllen ist.

Infos zu Fördermöglichkeiten im Rahmen der Dorferneuerung: Donnerstag, 1. März, 18 Uhr, Klubhaus Crossen


OTZ Susann Grunert / 14.02.18
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Etzdorf kommt an die lange Abwasserleitung

Beitragvon jhmatz » 23.02.2018, 11:58

Zweckverband Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung Eisenberg schließt in diesem Jahr den Heideland-Ortsteil an das zentrale Klärwerk in Crossen an.

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Die Vorzugsvarianten für die Abwasserbeseitigung von Etzdorf entlang der kommunalen Ortsverbindungsstraße nach Crossen. Foto: Angelika Munteanu

Eisenberg. Vor etwa zwei Jahren war der Zweckverband Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung Eisenberg (ZWE) in Etzdorf aktiv, um Trinkwasserleitungen und in zwei Straßen einen Teil seiner Kanäle zu erneuern. In diesem Jahr will der ZWE in dem Heideland-Ortsteil erneut bauen, um ihn an das zentrale Klärwerk in Crossen anzuschließen.

Die Baumaßnahme, die nach dem Abwasserbeseitigungskonzept des Verbandes ursprünglich erst für das Jahr 2020 vorgesehen war, werde vorgezogen, da geplante Baumaßnahmen im Steinbachtal in Königshofen noch nicht begonnen werden können. „Diese wurden verschoben, weil noch Grundstücksfragen mit einer Flurneuordnung zu klären sind“, sagte gestern die ZWE-Geschäftsleiterin Ute Böhm im Gespräch mit dieser Zeitung.

Verschiedene Varianten für die zentrale Abwasserbeseitigung in Etzdorf waren in Frage gekommen und jüngst auch auf einer Einwohnerversammlung den Ortsbewohnern vorgestellt worden. Die Abwasserbeseitigung entlang des Rosenthals hat der ZWE letztlich verworfen. „In dem Gebiet liegen weit über 20 private Grundstücke, mit deren Eigentümern eine Klärung notwendig geworden wäre“, erläuterte Ute Böhm. Zudem sei das Gelände schwer zugängig für große Baumaschinen. Außerdem sei die Strecke durch das Rosenthal zum Klärwerk Crossen länger als die Vorzugsvariante, für die sich der ZWE letztlich entschieden hat.

Der Schmutzwasserkanal soll nach dieser Vorzugsvariante entlang der kommunalen Ortsverbindungsstraße von Etzdorf nach Crossen gebaut werden. „Das bereitet die wenigesten Schwierigkeiten“, sagt Ute Böhm. Am tiefsten Punkt im Ort soll das Schmutzwasser über die Schächte von den Grundstücken gesammelt und mittels eines Pumpwerks in den künftigen straßenbegleitenden Kanal, der höher liegen wird, gepumpt werden. „Aber auch für die Schmutzwasserbeseitigung durch das Rosenthal müsste das Wasser mit einer Pumpe in einen Kanal gebracht werden“, erläutert Joachim Schellbach, der im ZWE zuständig ist für Investitionen. Deshalb sorge das Pumpwerk in der Vorzugsvariante kaum für höhere Kosten.

Ziel des Zweckverbandes ist es, den Anschluss von Etzdorf an das zentrale Klärwerk mit Fördermitteln zu bauen. Bis zum 30. Juni soll der Antrag dafür beim Land eingereicht werden. Etwa 600 000 Euro seien für das gesamte Bauvorhaben vorgesehen, einschließlich Planung, Pumpwerk und Überleitung, erklärt Schellbach.

Nachdem vor etwa zwei Jahren die ersten Abwasserrohre in Etzdorf verlegt wurden, steht das in der Schäfergasse und in der Hauptstraße noch aus. Die komplette Erschließung der innerörtlichen Entwässerung sei jedoch erst für die Jahre 2020 und 2021 vorgesehen. Ziel des ZWE ist es, den gesamten Ort Etzdorf an die zentrale Kläranlage in Crossen anzubinden. Auch die Hausanschlüsse auf den privaten Grundstücken werden dafür gebaut. Damit werden auch auf die Grundstückseigentümer Kosten zukommen.

OTZ Angelika Munteanu / 23.02.18
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Kläranlage perspektivisch ausgelastet

Beitragvon jhmatz » 23.02.2018, 11:59

Die Kläranlage Crossen wird perspektivisch ausgelastet sein. Derzeit wird im Alten Dorf in Hartmannsdorf der Anschluss an die zentrale Abwasserbeseitigung gebaut.
Der zentrale Abwasserkanal in Silbitz in Richtung Klärwerk Crossen soll im Frühjahr fertig werden. „Platz“ ist danach noch für das Abwasser aus der Gemeinde Rauda.
Den Kanalbau dort hat sich der ZWE zur Aufgabe für die 2020er Jahre gemacht.

OTZ / 23.02.18
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