Bautätigkeit

Dieser Teil des Forums ist für allgemeine Diskussionen rund um Crossen gedacht.

Beratung zu möglicher Förderung

Beitragvon jhmatz » 14.02.2018, 10:42

Crossen. Von 2018 bis 2022 können insgesamt zehn Ortschaften im Elstertal Mittel zur Dorferneuerung beantragen, darunter die Crossener Ortsteile Ahlendorf und Tauchlitz.

Auch private Eigentümer haben in diesem Zuge die Möglichkeit, Zuschüsse für eine Sanierung zu beantragen. Daher lädt die Gemeinde Crossen die Einwohner des Rosentals, von Tauchlitz und Ahlendorf am 1. März zu einer Infoveranstaltung ins Klubhaus ein.

Dort werden Mitarbeiter aus dem Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft Heideland-Elstertal-Schkölen, aus dem Amt für Landwirtschaft und Flurneuordnung sowie vom Planungsbüro Quaas zugegen sein, um die Bürger über Fördermöglichkeiten zu beraten. Erklärt wird zum Beispiel, welche Maßnahmen förderfähig sind, wie hoch ein Zuschuss ausfallen kann und wo und wie der entsprechende Antrag dafür auszufüllen ist.

Infos zu Fördermöglichkeiten im Rahmen der Dorferneuerung: Donnerstag, 1. März, 18 Uhr, Klubhaus Crossen


OTZ Susann Grunert / 14.02.18
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Etzdorf kommt an die lange Abwasserleitung

Beitragvon jhmatz » 23.02.2018, 11:58

Zweckverband Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung Eisenberg schließt in diesem Jahr den Heideland-Ortsteil an das zentrale Klärwerk in Crossen an.

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Die Vorzugsvarianten für die Abwasserbeseitigung von Etzdorf entlang der kommunalen Ortsverbindungsstraße nach Crossen. Foto: Angelika Munteanu

Eisenberg. Vor etwa zwei Jahren war der Zweckverband Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung Eisenberg (ZWE) in Etzdorf aktiv, um Trinkwasserleitungen und in zwei Straßen einen Teil seiner Kanäle zu erneuern. In diesem Jahr will der ZWE in dem Heideland-Ortsteil erneut bauen, um ihn an das zentrale Klärwerk in Crossen anzuschließen.

Die Baumaßnahme, die nach dem Abwasserbeseitigungskonzept des Verbandes ursprünglich erst für das Jahr 2020 vorgesehen war, werde vorgezogen, da geplante Baumaßnahmen im Steinbachtal in Königshofen noch nicht begonnen werden können. „Diese wurden verschoben, weil noch Grundstücksfragen mit einer Flurneuordnung zu klären sind“, sagte gestern die ZWE-Geschäftsleiterin Ute Böhm im Gespräch mit dieser Zeitung.

Verschiedene Varianten für die zentrale Abwasserbeseitigung in Etzdorf waren in Frage gekommen und jüngst auch auf einer Einwohnerversammlung den Ortsbewohnern vorgestellt worden. Die Abwasserbeseitigung entlang des Rosenthals hat der ZWE letztlich verworfen. „In dem Gebiet liegen weit über 20 private Grundstücke, mit deren Eigentümern eine Klärung notwendig geworden wäre“, erläuterte Ute Böhm. Zudem sei das Gelände schwer zugängig für große Baumaschinen. Außerdem sei die Strecke durch das Rosenthal zum Klärwerk Crossen länger als die Vorzugsvariante, für die sich der ZWE letztlich entschieden hat.

Der Schmutzwasserkanal soll nach dieser Vorzugsvariante entlang der kommunalen Ortsverbindungsstraße von Etzdorf nach Crossen gebaut werden. „Das bereitet die wenigesten Schwierigkeiten“, sagt Ute Böhm. Am tiefsten Punkt im Ort soll das Schmutzwasser über die Schächte von den Grundstücken gesammelt und mittels eines Pumpwerks in den künftigen straßenbegleitenden Kanal, der höher liegen wird, gepumpt werden. „Aber auch für die Schmutzwasserbeseitigung durch das Rosenthal müsste das Wasser mit einer Pumpe in einen Kanal gebracht werden“, erläutert Joachim Schellbach, der im ZWE zuständig ist für Investitionen. Deshalb sorge das Pumpwerk in der Vorzugsvariante kaum für höhere Kosten.

Ziel des Zweckverbandes ist es, den Anschluss von Etzdorf an das zentrale Klärwerk mit Fördermitteln zu bauen. Bis zum 30. Juni soll der Antrag dafür beim Land eingereicht werden. Etwa 600 000 Euro seien für das gesamte Bauvorhaben vorgesehen, einschließlich Planung, Pumpwerk und Überleitung, erklärt Schellbach.

Nachdem vor etwa zwei Jahren die ersten Abwasserrohre in Etzdorf verlegt wurden, steht das in der Schäfergasse und in der Hauptstraße noch aus. Die komplette Erschließung der innerörtlichen Entwässerung sei jedoch erst für die Jahre 2020 und 2021 vorgesehen. Ziel des ZWE ist es, den gesamten Ort Etzdorf an die zentrale Kläranlage in Crossen anzubinden. Auch die Hausanschlüsse auf den privaten Grundstücken werden dafür gebaut. Damit werden auch auf die Grundstückseigentümer Kosten zukommen.

OTZ Angelika Munteanu / 23.02.18
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Kläranlage perspektivisch ausgelastet

Beitragvon jhmatz » 23.02.2018, 11:59

Die Kläranlage Crossen wird perspektivisch ausgelastet sein. Derzeit wird im Alten Dorf in Hartmannsdorf der Anschluss an die zentrale Abwasserbeseitigung gebaut.
Der zentrale Abwasserkanal in Silbitz in Richtung Klärwerk Crossen soll im Frühjahr fertig werden. „Platz“ ist danach noch für das Abwasser aus der Gemeinde Rauda.
Den Kanalbau dort hat sich der ZWE zur Aufgabe für die 2020er Jahre gemacht.

OTZ / 23.02.18
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Blaue Flecken beim Breitbandausbau rund um Crossen und Schkö

Beitragvon jhmatz » 11.03.2018, 16:10

Übersicht des Landratsamtes zeigt Haushalte, die ohne Förderung nicht angeschlossen werden können

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Der Breitbandausbau wird nicht überall privatwirtschaftlich geleistet. In abgeschiedenen Orten ist dafür Fördergeld nötig, das die Gemeinden zu 10 Prozent selbst finanzieren müssen, sofern sie nicht in der Haushaltssicherung sind. Dann greifen Bundesfördermittel zu 100 Prozent. Die Flächen mit Förderbedarf sind blau markiert. Foto: Saale-Holzland-Kreis

Crossen/Schkölen. Schon bald könnte es losgehen: Die Deutsche Telekom hat für Teile der Stadt Schkölen sowie Teile der Gemeinden Hartmannsdorf, Crossen und Silbitz angekündigt, die Zahl der Anschlüsse mit einer Download-Geschwindigkeit von mindestens 30 Megabit pro Sekunde deutlich zu erhöhen. Noch in diesem Jahr soll der Ausbau erfolgen, von dem etwa 2500 Haushalte profitieren sollen. Dafür verlegt das Unternehmen etwa 13 zusätzliche Kilometer Glasfaser-Kabel und ertüchtigt mehr als ein Dutzend Verteilerkästen. Die Arbeiten sollen 2018 beginnen und abgeschlossen werden. Der Ausbau der Telekom ist „diskriminierungsfrei“. Das heißt konkret, auch die Kunden anderer Unternehmen könnten demnächst schneller ins Internet kommen.

Doch nicht überall lohnt der Ausbau sich für die Telekom und ihre Konkurrenz. Auf dem Land sind die Leitungen mitunter sehr lang und die Zahl der möglichen Anschlüsse in manchem kleinen Ortsteil nur gering – also scheuen die Unternehmen den Ausbau auf eigene Kosten. Dafür ist die Bundesförderung Breitband da: 8,76 Millionen Euro schießt der Bund für den Saale-Holzland-Kreis zu, 4,9 Millionen kommen vom Land. Der gesamte Investitionsbedarf beträgt nach einer Kostenschätzung 14,6 Millionen Euro.

Mittlerweile ist die Angebotsfrist für die geförderten Bereiche abgelaufen, demnächst soll im Kreistag entschieden werden, wer welches der insgesamt drei Lose ausbauen darf. Dem Vernehmen nach gibt es mehrere Bewerbungen für das Vorhaben. Wie viel die Gemeinden konkret zuschießen sollen, ist dabei noch immer nicht klar. Das hängt letztlich von den Angeboten der Unternehmen ab. Bisher gebe es nur Kostenschätzungen, auf deren Grundlage die meisten Gemeinden entsprechende Haushaltsmittel eingeplant haben, sagte Thomas Winkelmann, der bei der Regionalen Aktionsgruppe im Auftrag des Landkreises mit dem Breitbandausbau befasst ist. Schkölens Bürgermeister Matthias Darnstädt beharrt darauf, dass eine konkrete Zahl vorliegt – auf Verdacht will er keine Mittel im Haushalt der Stadt einplanen. Möglich wäre eine überplanmäßige Ausgabe, hieß es von der Verwaltungsgemeinschaft Heideland-Elstertal-Schkölen (VG). Ohnehin empfindet Darnstädt es als ungerecht, dass Gemeinden, die gut gewirtschaftet haben und nicht in der Haushaltssicherung sind, die Kosten selbst tragen müssen, während Gemeinden in der Haushaltssicherung zu 100 Prozent gefördert werden.

In Rockau und Wetzdorf geht es bereits schneller

Ohnehin basieren die Schätzungen auf nicht mehr ganz aktuellen Daten. In Schkölen hat inzwischen Inexio in den Ortsteilen Rockau und Wetzdorf auf eigene Rechnung ausgebaut und bietet Internetanschlüsse mit hoher Geschwindigkeit an. Zumindest diese Ortsteile fallen also aus dem Förderbedarf heraus.

Die Hoffnung in der VG sieht so aus: Die Deutsche Telekom bekommt den Zuschlag und könnte in einem Zug ihren ohnehin geplanten eigenwirtschaftlichen Ausbau stemmen und anschließend mit Fördermitteln auch die Arbeiten für die „blauen Flecken“ beim Breitbandausbau vornehmen, sagt VG-Chef Martin Bierbrauer.

Mit dieser Farbe sind im Kartenmaterial des Landratsamtes jene Bereiche gekennzeichnet, die nicht eigenwirtschaftlich ausgebaut werden können. Irgendwann würden die Entfernungen zu den Schaltkästen der Telekom, wo das Signal von Glasfaser auf Kupfer umgestellt wird, zu groß. Was anschließend im Haushalt ankommt, genügt dann nicht mehr den Ausbau-Kriterien. Also müssten die Glasfaser-Leitungen verlängert werden und neue Schaltkästen hinzukommen. Dafür sind auch Tiefbau-Arbeiten nötig, die die Kosten erheblich treiben. Bekommt die Telekom den Zuschlag, dann könnten die Arbeiten in einem klaren Zeithorizont begonnen und abgeschlossen werden. Die Geschwindigkeit soll nach dem Ausbau bei bis zu 100 Megabit pro Sekunde liegen, sagte Uwe Zychla, Regionalmanager der Telekom.

Karten geben genaue Auskunft


Im Gegensatz zum eigenständigen ist bei den insgesamt drei Losen für den geförderten Ausbau aktuell noch nicht klar, wann hier die Arbeiten beginnen könnten. Immerhin, wo der Ausbau länger dauert, ist auf den Internetseiten des Landratsamt ersichtlich. Hier kann man sich mit hoher Genauigkeit auf Karten anzeigen lassen, welche Haushalte ohne Förderung nicht angeschlossen werden können. Wer sein Haus hier findet, muss unter Umständen länger auf einen schnellen Netz-Zugang warten als andere.

Die Telekom selbst will demnächst über die Modalitäten des Ausbaus informieren.
Die Übersicht, wo der Ausbau gefördert werden muss, findet sich in den Karten
des Landratsamtes unter https://tinyurl.com/y6ug6hpj

OTZ Florian Girwert / 07.03.18
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Dörfer im Elstertal investieren in die Infrastruktur

Beitragvon jhmatz » 28.03.2018, 14:54

Hartmannsdorf, Crossen und Silbitz haben gemeindeeigene Pläne für die Dorferneuerung auf den Weg gebracht

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In Crossen gehört die Sanierung des Rosentals zu den kommunalen Vorhaben im Elstertal. Neben der Straße selbst soll die Straßenbeleuchtung erneuert werden, Elektroleitungen sollen im Boden versenkt werden. Foto: Florian Girwert

Hartmannsdorf/Crossen/Silbitz. Der Gemeinderat hat am Donnerstagabend entschieden: Das von der Gemeinde Hartmannsdorf selbst vorgesehene Vorhaben im Zuge der Dorferneuerung soll in insgesamt drei Etappen auf den Weg gebracht werden. Vorgesehen ist, die Decke der Straße im „Kleinen Dorf“ zu erneuern, nachdem die Bauarbeiten unter der Erde abgeschlossen sind. Dazu sind im Nachtragshaushalt für das laufende Jahr 423 000 Euro Ausgaben eingeplant – und 274 900 Euro Fördermittel als Einnahmen.

In den Jahren 2019 und 2020 sollen noch einmal die gleichen Beträge in den Haushalten eingestellt werden, um das Vorhaben zu komplettieren. Eigentlich wollte die Gemeinde das Vorhaben als Ganzes im Jahr 2019 umsetzen, nun folgt nach Rücksprache mit dem Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung (Alf) eine Änderung in der Planung. Die 148 100 Euro, die die Gemeinde vorerst selbst tragen muss, sollen in Teilen durch Straßenausbaubeiträge zusammenkommen, die allerdings erst im kommenden Jahr erhoben werden sollen. Das sagte Petra Troll, Kämmerin der Verwaltungsgemeinschaft Heideland-Elstertal-Schkölen, unserer Zeitung. Wie die Summen am Ende tatsächlich aussehen, ist noch offen. Grundlage für die Planung sind Kostenschätzungen.

Fördermittelquote liegt bei 65 Prozent

Die Förderquote von 65 Prozent für gemeindeeigene Projekte wollen sich auch Crossen und Silbitz nicht entgehen lassen. In Crossen hat man für das laufende Jahr im Haushalt 50 000 Euro Ausgaben für Dorferneuerungsprojekte vorgesehen, im kommenden Jahr soll die Summe bei etwa 1 Millionen Euro liegen, wie Bürgermeister Uwe Berndt (Die Linke) unserer Zeitung sagte. In diesem Jahr fließt das Geld in die Planung, im kommenden Jahr soll im Rosenthal gebaut werden – unter anderem sollen die Häuser an die zentrale Klärung angeschlossen werden. Die Crossener Ortsteile Ahlendorf, Tauchlitz und Rosenthal sind Teil der Dorferneuerung.

Zudem sehen die Pläne vor, die Straßendecke zu erneuern und Stromleitungen in die Erde zu versetzen . Auch Straßenlaternen sollen modernisiert werden. „Alles im Komplettpaket", so Berndt. Auch hier liegt die Fördermittelquote im Erfolgsfall bei 65 Prozent. „Die Planung soll diesen Monat fertig werden“, sagte er. Demnächst werde es eine Anwohner-Versammlung geben, um die Planung zu besprechen. Eine Überarbeitung sei nicht ausgeschlossen.

In Silbitz werden vorerst kleinere Brötchen gebacken: 80 000 Euro für zwei Projekte sind in diesem Jahr vorgesehen. Zum Einen wird der Zaun am Sportplatz erneuert. Zum Anderen soll im Ortsteil Seifartsdorf eine Mauer an der ehemaligen Kegelbahn am Ortseingang in einen besseren Zustand versetzt werden – ausdrücklich nicht gemeint ist die Mauer direkt am Bach. Entsprechende Kostenschätzungen seien bereits eingeholt, sagt der Silbitzer Bürgermeister Silvio Mahl (CDU). Die Bruchstückmauer auf der gegenüberliegenden Straßenseite hinter den Recycling-Containern habe man ebenfalls bereits im Blick.

Mittelfristig soll in Seifartsdorf auf diese Weise ein einheitlicheres Bild am Ortseingang entstehen. „So, wie es früher einmal war“, sagt Mahl. Die Bauarbeiten könnten in der zweiten Jahreshälfte beginnen. Ob und wann die Anträge durch das Amt genehmigt werden, ist noch nicht klar. Es gilt jedoch als wahrscheinlich. Anschließend müssen ausführende Unternehmen gefunden werden, was angesichts der guten wirtschaftlichen Lage schwierig ist.

OTZ Florian Girwert / 27.03.18
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Sport- und Freizeitpark Crossen öffnet am 15. Juni

Beitragvon jhmatz » 06.06.2018, 10:43

Nach rund einem Jahr Bauzeit wird am 15. Juni der neue Sport- und Freizeitpark vor der Crossener Grund- und Regelschule eröffnet.

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Der neue Sport- und Freizeitpark in Crossen wird am 15. Juni eröffnet. 100-Meter-Bahn, Volleyballfeld und Bolzplatz gehören dazu. Foto: Susann Grunert

Crossen. Nach rund einem Jahr Bauzeit wird am 15. Juni der neue Sport- und Freizeitpark vor der Crossener Grund- und Regelschule eröffnet.

Dafür haben Gemeinde, die Schulen und Vereine ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Unter anderem wird es einen Spendenlauf geben.

Rund 540 000 Euro hat der Sport- und Freizeitpark, der Bolzplatz, Volleyballfeld, Weitsprunggrube, 100-Meter-Bahn, Kugelstoßbahn und einiges mehr bietet, gekostet. Er dient einerseits dem Schulsport von Grund- und Regelschule und soll zugleich ein sportlicher Treffpunkt für alle Generationen werden.

OTZ Susann Grunert / 05.06.18
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Susann Grunert über ein Angebot mit Vertrauensvorschuss

Beitragvon jhmatz » 06.06.2018, 10:45

Ein attraktiver Sport- und Freizeitpark steht den Crossener Schülern und Bürgern ab Mitte des Monats zur Verfügung, der hoffentlich rege von beiden Seiten genutzt wird. Vor allem die jüngere Generation beklagt häufig – und meistens völlig zu Recht –, dass es an Unterhaltungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten für sie fehle.

Für den Standort der Grund- und Regelschule ist die Fertigstellung des Sportparks ebenfalls eine gute Nachricht. Bisher mussten die Schüler quer durch den Ort bis zum Sportplatz laufen, nun kann der Sportunterricht quasi vor der Haustür stattfinden. Vereine wollen den Park zum Trainieren nutzen, Jung und Alt können sich hier fit halten oder den Tag auf einer der zahlreichen Bänke entspannt ausklingen lassen.

Mit diesem Angebot der Gemeinde geht aber auch ein Vertrauensvorschuss einher: die neuen Anlagen und Geräte sorgsam zu behandeln. Zwar ist das Gelände umzäunt und wird wahrscheinlich am Ende des Tages auch verschlossen werden. Vandalismus hat bisher aber leider immer einen Weg gefunden.

OTZ Susann Grunert / 06.06.18
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2x Sport- und Freizeitpark eröffnet am 15. Juni in Crossen

Beitragvon jhmatz » 06.06.2018, 10:48

Buntes Programm mit Spendenlauf ist zur Einweihung des neuen Sport- und Freizeitparks in Crossen geplant.

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Blick auf den neuen Sport- und Freizeitpark mit Beachvolleyballfeld und Kunstrasenplatz. Foto: S. Grunert

Crossen. Nach gut einem Jahr Bauzeit wird am Freitag, 15. Juni, der neue Sport- und Freizeitpark „Gutmanns Wiese“ in Crossen eröffnet.

Für etwa 540 000 Euro wurde unterhalb der Grund- und Regelschule eine Anlage gebaut, die sowohl den Crossener Schülern wie auch den Bewohnern der Region zur Verfügung stehen soll. „Mit der Anlage haben wir einen sportlichen Treffpunkt für alle Generationen geschaffen“, freut sich Crossens Bürgermeister Uwe Berndt (Die Linke). Gleichzeitig werde die Sportanlage auch ein wesentlicher Gewinn für die Arbeit in der Grund- und Regelschule sein. Zwei Drittel der Bausumme stammen aus Mitteln der Städtebauförderung. Den Zuschlag erhielt die Firma SK Sport- und Freianlagenbau aus Hermsdorf.

Gebaut wurde ein Kunstrasenplatz, der auch bei schlechtem Wetter bespielbar ist. Dazu eine Beachvolleyballanlage und eine 100-Meter-Laufbahn mit Kunststoffbelag. Weiterhin gibt es eine Weitsprunggrube und eine Kugelstoßanlage, eine Bocciastrecke, Wasserspiele und eine Tischtennisplatte. Um das Areal führt ein Rundweg, der zum Spazierengehen oder Walken genutzt werden kann.

Interessierte Sponsoren können sich melden

Die Gemeinde Crossen an der Elster, die Grund- und Regelschule und der Schulförder­verein feiern die Eröffnung am 15. Juni mit einem großen Fest. Neben einem Fußballspiel soll auch der Beachvolleyball-Platz mit einem Turnier unter mehreren Mannschaften in Betrieb genommen werden.

Höhepunkt der Veranstaltung soll der gemeinsame Spendenlauf der Grund- und Regelschule Crossen sein. Der Erlös wird der Kinderkrebshilfe Jena und der Schule zu Gute kommen. Wer als Sponsor für den Spendenlauf agieren möchte, kann sich entweder direkt bei der Veranstaltung oder zuvor bei der Schulleitung der Grund- oder Regelschule Crossen unter Telefon (036693) 3 55 50 oder 2 23 34 melden. Für ausreichend Speisen und Getränke sei zur Eröffnung gesorgt.
Eröffnung Sport- und Freizeitpark „Gutmanns Wiese“ am Freitag, 15. Juni, 14.30 Uhr, Friedensstraße (unterhalb der Schule)

OTZ Susann Grunert / 06.06.18
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Crossen beschenkt seine Sportler mit einer Traum-Anlage

Beitragvon jhmatz » 18.06.2018, 12:53

Gestern wurde der neue Sport- und Freizeitpark in Crossen eingeweiht

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Mattis (links) und Til testen die neue 100-Meter-Bahn. Eröffnung Sport- und Freizeitpark in Crossen Foto: Susann Grunert

Crossen. Bestes Sportlerwetter herrschte gestern Nachmittag zur Einweihung des Sport- und Freizeitparks in Crossen.


Nach gut einem Jahr Bauzeit sind auf einer früheren Wiese – den Crossenern als „Gutmanns Wiese“ bekannt – zahlreiche Möglichkeiten zum Aktivsein entstanden. Der Park soll zum sport­lichen Zentrum für Jung und Alt werden, sagte Crossens Bürgermeister Uwe Berndt (Die Linke) zur Eröffnung.

Zudem nutzen die benachbarte Grund- und Regelschule die neue Anlage für den Sportunterricht. „Das ist unser Beitrag für den Erhalt des Schulstandortes Crossen“, so Berndt in seiner Ansprache. „Die Schulen gehören in und zu unserem Ort.“

Im Frühjahr 2015 gab es die ersten Beratungen zur Gestaltung des Sport- und Freizeitparks, der zunächst in zwei kleinere Plätze unterteilt werden sollte. „Zu Beginn war ich nicht überzeugt, dass wir ein Fußballfeld brauchen“, sagte der Bürgermeister. Das sehe er mittlerweile anders, auch weil die Kapazitäten auf dem benachbarten Platz in Silbitz erschöpft seien.

„Die Sportlehrer beider Schulen konnten ihre Ideen bei der Gestaltung mit einbringen“, lobte Sylvia Köpnick, Leiterin der Crossener Regelschule. Grundschul-Direktor Sylvio Hoffmann war gleichfalls euphorisch: „Man muss sich wirklich verneigen“, meinte er. So eine Anlage direkt neben der Schule zu bauen, das sei „der reine Wahnsinn“. Beide Schulleiter verbindet die Hoffnung, dass der Sportpark gut gepflegt wird und so lange nutzbar bleibt. Neben einem Fußballplatz (Kleinfeld), einer Beachvolleyballanlage, einer 100-Meter-Bahn, einer Kugelstoßanlage und einer Weitsprunggrube gehören zum Sport- und Freizeitpark auch ein Rundweg, ein Freiluft-Trampolin sowie Hängematten und Bänke zum Entspannen.

Dank der Firmen Bretschneider und Bache konnte zudem ein kleiner Wasserlauf integriert werden. „Um Schatten zu spenden, sollen außerdem demnächst noch ein paar Bäume gepflanzt werden“, erklärt Uwe Berndt.

580 000 Euro wurden insgesamt investiert, finanziert zu je einem Drittel von Bund, Land und Kommune.
Das Ergebnis des Spendenlaufs, der zur Einweihung des Parks organisiert wurde, stand gestern noch nicht fest. Wir berichten darüber in einer der nächsten Ausgaben.

OTZ Susann Grunert / 16.06.18
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Über 2600 Euro erlaufen

Beitragvon jhmatz » 20.06.2018, 16:07

Natürlich barfuß lief Bürgermeister Uwe Berndt (Die Linke) zur Eröffnung des Sport- und Freizeitparks in Crossen zum Spendenlauf mit. 1028 Runden – umgerechnet 355 Kilometer und 688 Meter – ...

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Natürlich barfuß lief Bürgermeister Uwe Berndt (Die Linke) zur Eröffnung des Sport- und Freizeitparks in Crossen zum Spendenlauf mit. 1028 Runden – umgerechnet 355 Kilometer und 688 Meter – wurden insgesamt gelaufen und so ein vorläufiges Ergebnis von 2629 Euro erzielt. Da auch Spenden per Überweisung möglich waren, steht der endgültige Betrag noch nicht fest. Das Geld kommt zum einen der Kinderkrebshilfe in Jena zu Gute. Außerdem will die Grund- und Regelschule in Crossen in ein neues Außenspielgerät investieren. Foto: Susann Grunert


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Energie in Bürgerhand

Beitragvon jhmatz » 22.06.2018, 16:01

Energie in Bürgerhand: Thüringer sollen von Windparks und Solaranlagen profitieren

In Thüringen haben sich in den vergangenen Jahren Bürgerenergie-Genossenschaften gebildet, die den Ausbau erneuerbarer Energieerzeugung voranbringen wollen. Windkraft wird eher akzeptiert, wenn Anwohner auch finanziellen Nutzen haben, findet der Forscher Reinhard Guthke.

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Windpark zwischen Struth (Unstrut-Hainich-Kreis) und Küllstedt (Landkreis Eichsfeld). Foto: Alexander Volkmann

Jena. Den Verfechtern erneuerbarer Energien hat erst jüngst eine Studie Auftrieb gegeben, nach der die klare Mehrheit der Thüringer mit dem Ausbau von Wind- und Solarkraft kein Problem hat. Doch Professor Reinhard Guthke weiß um den Widerstand, den es trotzdem gibt – vor allem in ländlichen Regionen. Nicht zuletzt deshalb setzt man darauf, die Thüringer stärker an der Erzeugung von Energie zu beteiligen. Das soll nicht nur so passieren, dass plötzlich ein paar große Windräder in Sichtweite des eigenen Wohnzimmerfensters gebaut werden. Anwohner sollen sich an möglichst vielen Projekten direkt beteiligen können, indem sie zum Beispiel Anteile erwerben. „Deshalb bin ich froh, dass in Thüringen die Energieversorgung durch die Kommunalisierung der Teag in kommunaler Hand ist“, sagt der Forscher.

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Reinhard Guthke. Foto: Florian Girwert Reinhard Guthke. Foto: Florian Girwert

Er ist am Leibnitz-Institut für Naturstoff-Forschung in Jena im Bereich Systembiologie und Bioinformatik tätig, wenn auch nur noch einen Tag pro Woche, denn die Pensionierung rückt näher. Das aber gibt ihm mehr Zeit für sein Anliegen „Energie in Bürgerhand“. Überall in Thüringen haben sich in den vergangenen Jahren Bürgerenergie-Genossenschaften gebildet, die teils mit eigenen Projekten, teils mit gemeinsamer Beteiligung an größeren Projekten den Ausbau erneuerbarer Energieerzeugung voranbringen wollen. Über den Dachverband Bürgerenergie Thüringen sind die vielen Genossenschaften miteinander verbunden. Am morgigen Sonnabend, 23. Juni, trifft sich die Interessengemeinschaft in Gera, um dort über ihren eigenen Beitrag zum Klimaschutz, über Elektromobilität, Energiespeicher und anderes zu sprechen, das die Gemüter derzeit bewegt.

Dass Bürger nicht allerorten Begeisterung zeigen, wenn Pläne zum Bau von Windkraftanlagen bekannt werden, kann Guthke nachvollziehen: „Natürlich ist die Verspargelung des Horizonts nicht schön.“ Daher müssten Anwohner so weit wie möglich in Planungen eingebunden werden. „Ganz verhindern können wird man es allerdings nicht“, so Guthke. Das Phänomen, dass im Vorfeld von Windkraft-Projekten die Nester seltener Vögel verschwinden, hält der Professor für kriminell. „Es heizt unnötig die Stimmung an und muss polizeilich aufgearbeitet werden.“

Doch wie sieht das Genossenschaftsmodell konkret aus? In Jena zum Beispiel ist das größte Projekt der etwa 850 Mitglieder die Beteiligung an den Stadtwerken. Zwei Prozent des Unternehmens hat man Anfang 2012 für 8,2 Millionen Euro gekauft, dafür gibt es etwa 4 Prozent Rendite pro Jahr. Das ist etwas mehr als der Schnitt, wie Guthke sagt. „Aber 3 Prozent sind in anderen Genossenschaften durchaus üblich.“ Vierteljährlich informiert der Vorstand die Mitglieder über Neuigkeiten.

Beteiligt ist die Jenaer Genossenschaft auch an drei anderen – die erweitern regelmäßig ihr Portfolio. Dazu gehört zum Beispiel die BürgerEnergie Saale-Holzland eG mit Sitz im Rittergut Nickelsdorf in Crossen an der Elster, von wo aus man ins Nachbarland Sachsen-Anhalt blicken kann. Auch dort kann man mit einer Einlage von mindestens 500 Euro Genosse werden und sich so zum Beispiel an einer ganzen Reihe von Solaranlagen beteiligen, die auf Schulen im Landkreis und in Jena installiert sind. Mitunter wäre auf Dächern mehr möglich, findet Guthke. Doch die Regeln machen es schwer: Dass zum Beispiel auf dem Parkhaus des Uniklinikums in Jena keine Fotovoltaik für den Eigenverbrauch des Klinikums installiert werden könne, liege daran, dass die Gebäude unterschiedliche Eigentümer haben. So würde der Erzeuger mal eben als Energieunternehmen gelten, das allerlei Regeln einzuhalten hat – hier müsse der Gesetzgeber ran.

Die Frage der Zukunft sei aber die der Energie-Speicherung: „Dafür müssten wir Pumpspeicher sinnvoll behandeln, damit sie sich rechnen.“ Power-to-Gas werde nach seiner Schätzung ab 2030 rentabel. Dabei wird überschüssiger Strom genutzt, um mithilfe von CO2 aus Abgasen und Wasser Methan zu erzeugen, dass sich leicht speichern und für verschiedene Zwecke verbrennen lässt. Damit sei es ähnlich wie mit Solarzellen in den 90er-Jahren. „Damals hat man gesagt: viel zu teuer. Heute ist oft der Einbau teurer als die Anlage selbst.“

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz, mit dessen Hilfe Fotovoltaik, Wind- und Wasserkraft gefördert werden soll, sei ein Auslaufmodell. „Für die ersten zehn Jahre war es aber eine sehr gute Sache.“ Jetzt sind für ihn die Bürger am Zug.
Energie in Bürgerhände am Samstag, 23. Juni, ab 10 Uhr auf dem Platz vorm KuK in Gera – bei Regen im Comma.

OTZ Florian Girwert / 22.06.18
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Großprojekt für kleine marode Kreisstraße

Beitragvon jhmatz » 08.08.2018, 09:17

Nachgehakt: Die K 127 soll nach langen Anläufen mit Fördermitteln und Zuschuss der Bundeswehr ausgebaut werden.

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Holpriges Backsteinpflaster und rissige Schwarzdecke – die Kreisstraße 127 soll nach langem Anlauf nun saniert und verbreitert werden. Foto: Angelika Munteanu

Crossen/Nickelsdorf. Seit Jahrzehnten ist die Kreisstraße 127 zwischen Crossen und Nickelsdorf für jeden, der dort langfährt, ein Ärgernis. „Wir müssen jedes Jahr die Vorderachse unserer Autos wechseln lassen“, klagen Anwohner hoch oben vom Nickelsdorfer Berg. Die Forderungen aus der Gemeinde Crossen, dass die Straße dringend saniert werden müsste, da sie mit dem Rittergut Nickelsdorf auch von überregionaler Bedeutung ist, ergaben über Jahre vom Kreis nur eine Antwort: Dafür fehlt das Geld.

Jetzt ist eine Lösung in Sicht für die K 127. Sogar eine generalstabsmäßige. In der Gemeinderatssitzung am Montagabend informierte Bürgermeister Uwe Berndt (Die Linke) die Ratsmitglieder und Bürger darüber, dass die Kreisstraße endlich saniert werden soll.

„Dass das Bauvorhaben jetzt verwirklicht werden kann, ist eine Verkettung glücklicher Umstände“, hieß es gestern auf Zeitungsnachfrage vom Baulastträger Landkreis. Seinen Anfang habe das Großprojekt, das demnächst umgesetzt werden soll, mit der Nachricht gehabt, dass es für die Sanierung Fördermittel geben kann. Aus dem Landratsamt wurde auch bestätigt, dass sich die Bundeswehr finanziell an der Sanierung der K127 beteiligen wird. Denn die Straße ist eine Zufahrt zum Bundeswehrgelände im Zeitzer Forst. Für diesen Zweck genügt nicht nur eine einfache Erneuerung der Straßendecke. Auch der Untergrund müsse tragfähig für schwere Fahrzeuge hergerichtet werden.

Ein weiterer glücklicher Umstand für die K127 sind die Hochwasserschutzmaßnahmen an der Weißen Elster, die im Auftrag des Freistaates von der Thüringer Landgesellschaft derzeit geplant werden. Das Land wird sich am Ausbau der K127 gleichermaßen beteiligen. Denn der Straßenabschnitt am Fuß des Mühlberges soll im Niveau um einen halben Meter angehoben werden. Damit wird nicht nur die Straße besser befahrbar sein. Für die Anwohner am Fuß des Mühlberges, die arg unter dem Hochwasser 2013 gelitten hatten, wird zudem ein Schutz vor künftigen Fluten geschaffen.

Die ersten Vor-Ort-Termine an der K127 mit verschiedenen Behörden hat es bereits gegeben, darunter mit dem Landesamt für Bau und Verkehr als Fördermittelgeber sowie mit der Bundeswehr, die sich als Nutzer finanziell beteiligen wird. „Dabei wurde auch über Trinkwasserschutzzonen, Hochwasser- schutzmaßnahmen und Kostenbeteiligung gesprochen“, teilte das Landratsamt weiter mit. Die Höhe der konkreten Kosten werden sich mit dem Ausschreibungsverfahren ergeben.

Ursprünglich sei angedacht gewesen, die Straße am Nickelsdorfer Berg auf 6,50 Meter zu verbreiten, informierte Bürgermeister Berndt am Montagabend. Das werde aber nicht möglich sein, da so weit nicht in den Berg hineingegangen werden könne. Deshalb solle die Fahrbahnbreite auf 5,50 Meter erweitert werden. „Das reicht im Begegnungsverkehr für zwei kleine Lkw“, erklärte Uwe Berndt.

Für Anfang September ist eine weitere Beratung zum Ausbau der Kreisstraße 127 vorgesehen, heißt es aus dem Landratsamt. Dann werden auch die Anlieger daran beteiligt, so die Ankündigung. Ein wesentliches Thema dabei wird eine mögliche Umleitung während der Bauzeit, die wie die Kosten noch genau zu definieren ist, sein. Denn gebaut werden muss die Kreisstraße zwischen der Elsterbrücke und der Ortschaft Nickelsdorf unter Vollsperrung.

Über die anstehende Beratung informierte auch der Crossener Bürgermeister. „Die Erreichbarkeit von Nickelsdorf muss gegeben sein – außer mit dem Hubschrauber oder weiträumige Umleitungen durch den Zeitzer Forst oder Gera-Aga“, meinte Berndt. Deshalb seien auch die Ideen und die Ortskenntnis der Nickelsdorfer Bewohner gefragt.
Anfang September Ortstermin der Baubeteiligten mit den Anwohnern von Nickelsdorf und vom Mühlberg in Crossen zum Ausbau der Kreisstraße 127. Informiert werden soll über Zeitabläufe, und eine mögliche Umleitung während der Bauphase unter Vollsperrung soll festgelegt werden. Über den konkreten Termin wird noch informiert.

OTZ - Angelika Munteanu / 08.08.18
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