Crossen in der Presse

Dieser Teil des Forums ist für allgemeine Diskussionen rund um Crossen gedacht.

Bauhof mitten in Crossen sorgt für Streit

Beitragvon jhmatz » 06.11.2017, 11:38

Anwohner in Crossen klagen über Lärm und Unordnung auf dem Gelände

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Der Bauhof von Crossen ist vorübergehend in der alten Feuerwehr untergebracht. Umliegende Anwohner stören sich an Lärm, Gestank und Unordnung. Foto: Susann Grunert

Crossen. Der Frust saß auch gestern Morgen noch tief. „Wir sind schwer enttäuscht, das können sie ruhig so schreiben“, sagte eine Frau, die ihr Zuhause in Nöben, gleich gegenüber der alten Feuerwehr in Crossen hat.

Das baufällige Gebäude dient dem Bauhof der Gemeinde als Unterkunft, seitdem dieser aus der „Nudel“ am Rande Crossens ausziehen musste. Und hier ­begann aus Sicht der Anwohner der Ärger.
Gemeinde prüft andere Standorte

„Der ständige Lärm ist einfach kein Zustand“, beschwerten sich gut 15 Betroffene am Donnerstagabend zur Bürgerfragestunde im Gemeinderat. Nicht selten werde man in aller Frühe durch die Inbetriebnahme von Fahrzeugen und Geräten aus dem Bett geschmissen. „Das geht einfach nicht, hier ­wohnen ja auch viele Leute, die im Schichtdienst arbeiten“, so eine Anwohnerin. Auch die Unordnung rings um das Gebäude sei ein Ärgernis.

„Ist denn eine Lösung in Sicht?“, wollten die Nöbener vom Gemeinderat wissen. Zumindest keine schnelle, wie sich im Verlauf der Diskussion abzeichnete. „Die derzeitige Unterbringung des Bauhofes war eine Verlegenheitslösung“, gab Gemeinderatsvorsitzender Jens Lüdtke zu. Aber man habe ­mangels Alternativen auf diese ­alte Liegenschaft zurückgreifen müssen, auch wenn das „weder für die Anwohner noch für die Gemeindearbeiter vertretbar“, sei. Gegenwärtig bemühe man sich um ­Lösungen, ziehe zum Beispiel die alte Umformer­station in Tauchlitz als neuen Standort für den kommunalen Bauhof in Betracht, doch eine umfassende Prüfung dauert.

Den ein oder anderen Vorschlag zur Güte hätten die Anwohner von Nöben zur Sitzung gerne selbst noch eingebracht, seien aber aus ihrer Sicht nur „unfreundlich abgebürstet“ worden. Frühere Kuhställe in Ahlendorf oder das Gelände der ehemaligen Gärtnerei „Grüner Kern“ in Crossen wurden gestern im Nachhinein als mög­liche Alterna­tiven diskutiert.

„Natürlich wissen wir nicht, ob diese Gelände überhaupt ­verfügbar sind“, hieß es. Das ­hätte man aber gerne mit dem ­Gemeinderat besprochen.

OTZ Susann Grunert / 04.11.17
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Susann Grunert liest viel Positives aus dem Elstertal

Beitragvon jhmatz » 14.11.2017, 09:05

Deutschlandweit einzigartig – wenn man diese Worte in Verbindung mit seiner Gemeinde hört, dann lacht das Bürgermeisterherz. Zwar ist nicht Crossen, sondern die Landesfeuerwehrschule der Bauherr für die bundesweit erste Tunnelübungsanlage für Feuerwehrleute, der Standort profitiert aber natürlich genauso.
14. November 2017 / 02:58 Uhr

Schließlich werden Kameraden aus allen Ecken des Landes nach Ostthüringen reisen, um sich hier fortbilden zu lassen. Und bei dieser Gelegenheit vielleicht das schöne Schloss besichtigen, dass dank der Hilfe der benachbarten Bad Köstritzer und dem zähen Ringen des Schlossvereins nicht mehr vor sich hin rotten muss.

Es sind wirklich fast ausschließlich positive Nachrichten, die in den vergangenen Wochen und Monaten aus dem Elstertal dringen. Nur dieser eine mysteriöse Anrufer, der ausgerechnet aus einer Telefonzelle in Crossen dem Jenaer Uniklinikum mit einer Bombe drohte, will da nicht recht ins Bild passen. Aber der war hoffentlich nur auf der Durchreise.

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Susann Grunert / 14.11.17
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Kriegerdenkmal wird eingeweiht

Beitragvon jhmatz » 16.11.2017, 16:10

Crossen. Das restaurierte Kriegerdenkmal für Gefallene im Ersten Weltkrieg auf dem Crossener Marktplatz wird wieder eingeweiht an diesem Sonntag.

Bei der Überarbeitung des Denkmals wurden unter anderem die Namen der Opfer nachgezeichnet und die Hand der Germania, die auf einem Sockel vor dem Denkmal steht, repariert. Zunächst findet 14 Uhr ein Gottesdienst in der Crossener Kirche statt. Die Einweihung beginnt 15.15 Uhr.
OTZ / 15.11.17
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Kriegerdenkmal restauriert

Beitragvon jhmatz » 20.11.2017, 08:16

Germania von Steinmetzbetrieb ertüchtigt

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Zum Volkstrauertag ist in Crossen das Denkmal zum Gedenken an Kriege seit 1866 nach der Restaurierung wieder eingeweiht worden. Foto: F. Girwert

Crossen. Das Kriegerdenkmal am Crossener Marktplatz ist zum Volkstrauertag wieder eingeweiht worden. Thomas Haase vom gleichnamigen Steinmetzbetrieb in Eisenberg hatte mit seinen Mitarbeitern vor allem die Substanz des Denkmals erhalten wollen. „Wir haben erst einmal Moos und Flechten entfernt.“ Zudem verliere Sandstein mit den Jahren durch die Witterung zunehmend die Bindung. „Die Germania-Figur war auch fast schwarz.“ Hier habe man fehlende Teile, etwa die Schriftrolle und ein Stück Arm, ersetzt. Möglich gemacht haben das Lottomittel, hatte Crossens Bürgermeister Uwe Berndt (Linke) gesagt, der in seiner Ansprache mahnte, dass bis heute der Drang nach Machterhalt oft größer sei als die Vernunft – weshalb man auch heute noch viele Kriege auf der Welt zu beklagen habe.

Zum Verdruss einiger Bürger jedoch ist das Denkmal nicht vollständig, ein Teil der ursprünglich vorhandenen Inschriften fehlt. Teilweise, so war zu erfahren, fehlten schlicht Dokumente, um die verwitterten Inschriften rekonstruieren zu können – das könnte sich allerdings noch ändern.

Eine weitere Tafel mit den Gefallenen des zweiten Weltkriegs habe nicht die Zustimmung einiger Nachkommen in Crossen gefunden – nicht alle wollten die Namen ihrer Vorfahren auf dem Denkmal lesen.

OTZ Florian Girwert / 20.11.17
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