Crossen in der Presse

Dieser Teil des Forums ist für allgemeine Diskussionen rund um Crossen gedacht.

Crossener Bürgermeister mit Erklärung

Beitragvon jhmatz » 23.01.2017, 21:24

OTZ 21.01.17
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Fotografien für einen guten Zweck nutzen

Beitragvon jhmatz » 26.01.2017, 09:26

Katharina Dausch aus Eisenberg leidet an Krebs und startet Spendenaktion für andere

Unter ihrer Krankheit leidet nicht nur Katharina Dausch selbst, sondern die gesamte Familie. Dennoch bringt sie die Kraft auf, die Spendenaktion „Hilfe mit Herz“ ins Leben zu rufen, deren Erlös zum einen der Tafel in Eisenberg und zum anderen der Elterninitiative für krebskranke Kinder in Jena zu Gute kommen soll.

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Katharina Dausch und Crossens Bürgermeister Uwe Berndt. Foto: Angelika Munteanu

Eisenberg/Crossen. Der Turm von Schloss Crossen, eingebettet in Laub, ist auf einer der Fotografin zu sehen, die Katharina Dausch aufgenommen hat. Das Fotografieren hat sich die Eisenbergerin zum Hobby gemacht, "einfach um mich sinnvoll zu beschäftigen", sagt sie.

Die junge Frau hat Zeit, gezwungener Maßen, da sie an Krebs erkrankt ist. Unter ihrer Krankheit leidet nicht nur sie selbst, sondern die gesamte Familie mit zwei Kindern. Der Mann ist Alleinverdiener. Sein Einkommen reiche kaum für das Nötigste. Zuviel, um mit Hartz IV aufzustocken. Nur einen Wohngeldzuschuss gibt es. Zu wenig aber, um die Familie ausreichend versorgen zu können. Sehr offen spricht Katharina Dausch auch darüber, dass sie deshalb regelmäßig die Angebote der Eisenberger Tafel nutzt und Lebensmittel holt, um die Familie versorgen zu können.

Fotografien für einen guten Zweck nutzen

Als Betroffene von Krankheit und sozialer Bedürftigkeit schätzt sie das, was andere für Kranke und Bedürftige tun besonders. Die Fotografien, die sie aufgenommen hat - Motive aus dem Saale-Holzland wie das Schloss in Crossen oder jüngst das Neue Schloss in Hummelshain -, will sie nicht ins private Fotoalbum stecken, sondern für einen guten Zweck nutzen. Jetzt hat sie die Spendenaktion "Hilfe mit Herz" gestartet, deren Erlös zum einen der Tafel in Eisenberg und zum anderen der Elterninitiative für krebskranke Kinder in Jena zu Gute kommen soll.

Katharina Dausch ist sich sicher, dass das funktionieren kann. "Ich habe Fotos auf Facebook gestellt, dort sind sie gut angekommen. Es gibt sehr schöne Motive im Saale-Holzland."

Das erste Bild, das Crossener Schloss im Großformat, hat Crossen Bürgermeister Uwe Berndt (Die Linke) zum Start der Aktion "Hilfe mit Herz" erworben. Auch Postkarten mit den Sehenswürdigkeiten im Landkreis will die junge Frau auflegen. "Das Werbestudio ,die2‘ in Eisenberg unterstützt mich dabei", berichtet Katharina Dausch.

Wer helfen möchte, erreicht die Akteurin per E-Mail unter katharina.dausch@gmx.de
Angelika Munteanu / 25.01.17
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Lust auf Zukunft

Beitragvon jhmatz » 22.02.2017, 08:45

Erfurt hat Lust auf Zukunft
Erste Netzwerktagung der Städte und Gemeinden aus dem Modellprojekt „Global Nachhaltige Kommune Thüringen“

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In Erfurt schon lange aktiv in Sachen Nachhaltigkeit: Helga Thiele, städtische Projektleiterin, Beigeordnete Kathrin Hoyer und Sylvia Hoyer (von links), Leiterin der Stabsstelle Nachhaltigkeit Foto: Lydia Werner

Erfurt. Kurz und knapp lässt sich zusammenfassen, warum die Landeshauptstadt sich in vielen unterschiedlichen Bereichen seit Jahren um Nachhaltigkeit bemüht: "Erfurt hat Lust auf Zukunft – ich finde das sagt schon alles", so die Worte von Kathrin Hoyer. Die Beigeordnete für Wirtschaft und Umwelt sprach das Grußwort am Dienstag im Rathausfestsaal. Dort war die Stadt Gastgeber des ersten Netzwerktreffens "Global Nachhaltige Kommune Thüringen", das unter gleichem Namen als Modellprojekt des Vereins Zukunftsfähiges Thüringen angelaufen ist.

Erfurt ist die größte Kommune unter den acht Städten und Gemeinden, die in das Modellprojekt aufgenommen wurden. Was bei ihnen in Sachen Nachhaltigkeit bereits gut läuft, schilderten die Vertreter beim Netzwerktreffen. Es diente auch einem ersten Kennenlernen. Bis 2018 läuft das Projekt, das weitere fünf Netzwerktreffen und eine große Abschlussveranstaltung beinhaltet. Am Ende soll eine passend auf die Kommune zugeschnittene Nachhaltigkeitsstrategie stehen.

"Wir begleiten insgesamt sieben Prozesse, weil Bad Köstritz und Crossen sich zwar einzeln beworben hatten, aber mit der Gebietsreform zusammen weiterplanen", informierte Katrin Nolting, Projektleiterin vom Verein Zukunftsfähiges Thüringen. Die anderen Städte sind Jena, Nordhausen, Arnstadt, Saalfeld sowie Schmölln gemeinsam mit Gößnitz.

Von Null startet keine der acht Kommunen. Im Gegenteil. Beim Beschreiben von Beispielen zeigte sich die ganze Bandbreite, die sich mit nachhaltigen Themen verbinden lässt. Aber die damit verbundenen Probleme ähneln sich. Eine Erfahrung, die die Akteure der beteiligten Städte und Gemeinden teilen: Der Begriff Nachhaltigkeit erscheint etwas sperrig, obwohl sich überall Beispiele für das Umsetzen nachhaltiger Ideen finden lassen, ist das Thema im Alltag oft schwer zu vermitteln. Die Frage also, die mehrfach formuliert wurde: "Wie kriegen wir die Menschen an Bord?" Und wie kann man das, was schon getan wird, besser kommunizieren? In der Stadt und auch in der Verwaltung. Sylvia Hoyer, die die Stabsstelle Nachhaltigkeit in der Erfurter Stadtverwaltung leitet, betrachtet das als eine Herausforderung.

Eine weitere Herausforderung liegt für sie darin begründet, dass Erfurt weiter wächst, nicht bloß angesichts einer bevorstehenden Gebietsreform: "Das macht die Probleme in Bezug auf Nachhaltigkeit nicht kleiner", sagt sie.

So wie etliche andere Teilnehmer des Modellprojekts ist Erfurt Fairtrade Town, hat ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept und ein Klimaschutzkonzept, um nur einige Gemeinsamkeiten zu benennen. Aus der Reihe der Projekte zur nachhaltigen Entwicklung griff sie die in Erfurt etablierte Zwischennutzung von Brachen auf. In der "Lagune" als bewirtschafteter Lernort funktioniert das schon seit vielen Jahren, aber auch der interkulturelle Garten im Norden der Stadt oder etliche Bürgergärten machen Schule. Dabei spielt Integration ebenso eine Rolle wie die Initiative "Essbare Stadt" mit Gemeinschaftsgärten, in denen Obst und Gemüse angebaut und gemeinsam Zeit verbracht wird. Wichtig ist es laut Sylvia Hoyer, Prioritäten zu setzen. "Bei dem beschriebenen bunten Blumenstrauß muss man sich ein Ziel für die nächsten 10, 15 Jahre abstecken, an dem wir uns ausrichten", sagte sie im Hinblick auf den ewigen Spagat wegen mangelnder Ressourcen oder Finanzen.

Neben der Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie, die am Ende für die beteiligten Kommunen herauskommen soll, stehen der Erfahrungsaustausch und das Lernen von den anderen Städten und Gemeinden als Beweggrund für die Teilnahme am Modellprojekt ganz oben.

Lydia Werner / 22.02.17 OTZ
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Grünes aus der Hexenküche

Beitragvon jhmatz » 24.04.2017, 06:54

Crossen. "Frühjahrsputz für den Körper – Grüne Smoothies" heißt es zum Kulturdienstag, 25. April, im Kulturhaus Crossen. Beginn ist um 19 Uhr. Petra Remde aus der Hexenküche stellt Gesundes vor. Außerdem werden sich die Teilnehmer über grüne Smoothies im Allgemeinen, über ihre Zubereitung, die verschiedenen Zutaten unterhalten. Interessierte lernen passende Frühjahrskräuter kennen. Es werden grüne Smoothies zubereitet und verkostet.
OTZ / 24.04.17
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Apfel-Mango-Saft aus Crossen: Heimische Tradition trifft Exo

Beitragvon jhmatz » 27.04.2017, 07:58

Die Süßmostkelterei in Crossen erweitert unter neuer Leitung ihr Sortiment

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Die neue Firmenchefin Mareike Dietzsch in der Mosterei in Crossen mit der neuen 100-prozentigen Fruchtsaft-Komposition Apfel -Mango. Foto: Angelika Munteanu

Crossen. "Wir wollen auch Neues ausprobieren", sagt Mareike Dietzsch. Seit Jahresbeginn ist sie die neue Chefin in der Süßmostkelterei in Crossen. In dem kleinen Familienbetrieb, in dem seit 1938 traditionell vor allem Äpfel aus der Ostthüringer Region bis hin nach Jena und Gera zu Apfelsaft und -wein gekeltert werden, hat man auch Lust auf Neues. Im neuesten Produkt treffen die heimische Tradition und Exotik zusammen: Apfel-Mango-Saft. "Die tropischen Mangofrüchte sind im Geschmack der Zeit", weiß Mareike Dietzsch und auch, dass es die Genießer dennoch möglichst gesund haben wollen. Die Mischung aus 80 Prozent selbstproduziertem Apfelsaft und 20 Prozent Mango ist deshalb auch ein reines Fruchtsaftgetränk ohne weiteren Zusatz von Zucker oder Süßungsmittel. Die exotischen Früchte, die als Püree hinzugekauft werden, stammen aus Brasilien, berichtet Mareike Dietzsch.

Die ersten Flaschen mit dem neuen Produkt sind bereits abgefüllt und etikettiert. Wieviel davon produziert werden soll? "Wir werden sehen, wie der Saft bei den Verbrauchern ankommt", sagt Mareike Dietzsch. Ja, ein bisschen teurer als andere Säfte sei er schon, aber dafür hochwertiger mit 100 Prozent Frucht. Einen Teil der Produktion vermarktet der kleine Crossener Familienbetrieb selbst. In Gaststätten in der Region zwischen Saale und Weißer Elster soll das neue Produkt in der nächsten Zeit vorgestellt werden und auch in verschiedenen Geschäften, beispielsweise in Hofläden im Umfeld von Crossen, angeboten werden.

Kommt der neue Saft gut an, könne je nach Bedarf produziert werden auf der vollautomatischen Abfüllanlage in Crossen. "Wie bei anderen Sorten auch", sagt Mareike Dietzsch. 20 Sorten, die Weine eingeschlossen, sind im Sortiment. Bis Ende Mai sollte die vermostete, in den neuen Edelstahltanks lagernde Lohnware abgeholt sein, damit Platz ist für den Saft aus den ersten Früchten der neuen Saison. "Was kommen wird, ist offen", meint Dietzsch. "Der kalte April und die Obstbaumblüte, die die Kälte abbekommen hat, sehen nicht verheißungsvoll aus." An Messen wie der Grünen Woche wird sich der Traditionsbetrieb aus Crossen nicht beteiligen. "Dafür sind wir viel zu klein und unsere Produkte sollen regional bleiben – von der Herkunft bis zur Vermarktung."

Angelika Munteanu / 27.04.17 OTZ
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