Gebietsreform

Dieser Teil des Forums ist für allgemeine Diskussionen rund um Crossen gedacht.

Gebietsreform

Beitragvon jhmatz » 13.05.2016, 19:49

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OTZ Kommentar vom 11.5.16

Beitragvon jhmatz » 13.05.2016, 19:50

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Vorschläge der Arbeitsgruppe Gebietsreform

Beitragvon jhmatz » 08.10.2016, 20:43

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OTZ 8.10.2016
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Re: Gebietsreform

Beitragvon kmeenzen » 17.10.2016, 10:50

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Re: Gebietsreform

Beitragvon kmeenzen » 17.10.2016, 10:52

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OTZ vom 15.10.2016
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OTZ Artikel vom 21.10.16 - Silbitz will alten Zustand

Beitragvon jhmatz » 22.10.2016, 21:18

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Ein Artikel vom 15.10. hatte ich in der Flut noch vergessen

Beitragvon jhmatz » 22.10.2016, 21:57

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OTZ 15.10.16

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Re: Gebietsreform OTZ 18.11.2016

Beitragvon jhmatz » 19.11.2016, 15:40

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Re: Gebietsreform Titelseite OTZ 18.11.2016

Beitragvon jhmatz » 19.11.2016, 15:41

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OTZ vom 14.12.16 Bürgermeister von Bad Köstritz meldet sich

Beitragvon jhmatz » 17.12.2016, 21:27

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Re: Gebietsreform - OTZ Frank Kalla Kommentar

Beitragvon jhmatz » 17.12.2016, 21:29

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Der Stadtrat Bad Köstritz tagt heute zu Schloss Crossen

Beitragvon jhmatz » 22.02.2017, 08:48

Der Stadtrat Bad Köstritz tagt heute


Bad Köstritz. Heute um 19 Uhr findet im Festsaal der Stadtverwaltung, Heinrich-Schütz-Straße 4, die 18. Sitzung des Stadtrates von Bad Köstritz statt.

Auf der Tagesordnung im öffentlichen Teil stehen unter anderem Informationen durch den Bürgermeister Dietrich Heiland (CDU) sowie ein Beschluss über den Antrag zur Aufnahme ins Städtebauförderprogramm. Darüber hinaus wird über den Kauf des Schlosses Crossen diskutiert, für den eine überplanmäßige Ausgabe beschlossen werden soll. Auch über Nutzung und Weiterverwertung des Schlosses wird gesprochen. Zudem steht die Vereinbarung zur Zusammenarbeit zwischen Hartmannsdorf und Bad Köstritz bei Unterhaltung und Pflege der gemeindeeigenen Straßen, Wege und Anlagen in Hartmannsdorf auf der Tagesordnung.

OTZ / 22.02.17
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Ideen für eine starke Region vom Freundesverein des Schlosse

Beitragvon jhmatz » 17.03.2017, 10:00

Maruschky wirbt für Region Köstritz/Crossen.

17. März 2017 / 02:30 Uhr

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Das Schloss in Crossen soll an die Stadt Bad Köstritz verkauft werden. Foto: Martin Hauswald

Crossen/Hartmannsdorf. Mit dem Erwerb des Crossener Schlosses durch die Stadt Bad Köstritz hat man in Hartmannsdorf ein Problem. Bürgermeister Armin Baumert hatte das deutlich gemacht. Damit will sich wiederum Wolfgang Maruschky nicht abfinden, der als Vorsitzender des Vereins Freunde und Förderer des Schlosses Crossen den Erwerb des Schlosses maßgeblich mit vorangetrieben hat.

"Es dürfte unstrittig sein, dass das Elstertal mit seinen Nebentälern und seinen Orten eine wirtschaftliche, touristische und heimatkundliche Region ist und sein sollte. Dies ergibt sich aus den natürlichen Bedingungen und hätte schon lange Zeit gebiets- und verwaltungsseitig in diesem Sinne gestaltet werden müssen. Das hat mit Gebietsreform im eigentlichen Sinne nichts zu tun", schrieb er und äußert sich dabei zugleich zu den umstrittenen Reformplänen der Landesregierung: "Unstrittig ist, dass wir zukünftig größere Gebietskörperschaften brauchen, um eben für die Bürger und die gesamte Region nicht nur diese zu verwalten, sondern tatsächlich zu gestalten. Das ist die Aufgabe zukünftiger Abgeordneter, politisch Verantwortlicher und der Verwaltung. Auch das hat mit Gebietsreform nichts beziehungsweise nur wenig zu tun."

Für den Schloss-Kauf wirbt er noch einmal um Verständnis: "Unstrittig ist, dass das Schloss Crossen regional prägend ist und die Geschichte im mittleren Elstertal in den Jahrhunderten geprägt hat. Daraus entsteht auch eine historische politische Verantwortung. Deshalb kann ich die Meinungen der Bürgermeister in der Angelegenheit Schloss Crossen und Gebietsreform nicht verstehen. "Offensichtlich haben die meisten Bürger eine positivere Haltung als die politisch Verantwortlichen."

Die Argumente, die immer wieder ins Feld geführt würden, zeugten davon, dass man die Bedeutung und Wertung eines hochwertigen Kulturgutes offensichtlich nicht verstehe oder verstehen wolle – und offensichtlich auch nicht die Fragen der Finanzierungsmöglichkeiten.

Er appelliere an die Verantwortlichen, "für eine wirtschaftlich starke Region zu sein für die kommenden 30 bis 50 Jahre. Und das wird die Region Bad Köstritz/Crossen sein mit ihren gewerblich-industriellen und touristischen Möglichkeiten. Nur wer so denkt, denkt an die Zukunft".

OTZ Florian Girwert / 17.03.17
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Landkommune Bad Köstritz-Crossen: Von Überzeugung bis Ablehn

Beitragvon jhmatz » 28.03.2017, 07:47

Nicht alle Gemeinden, die zu einer Landkommune Bad Köstritz - Crossen fusionieren müssten, sehen Vorteile in dem Zusammenschluss noch vor der Gebietsreform

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Ob die Stadt Bad Köstritz nach der Kreis- und Gebietsreform noch dem Landkreis Greiz angehört, wird die Zukunft zeigen. Foto: Christine Schimmel

Bad Köstritz. Das Thema Kreis- und Gebietsreform treibt die Bürgermeister vieler Gemeinden um. Noch läuft die Freiwilligkeitsphase, das heißt, Kommunen können sich aus freien Stücken vereinbaren, in Zukunft verwaltungstechnisch gemeinsame Sache zu machen. Auch im Norden Geras gibt es solche Bestrebungen. Kooperation ist einigen Gemeinden im Elstertal nicht fremd. Seit zehn Jahren etwa existiert eine Partnerschaft zwischen Bad Köstritz und Crossen. Folgerichtig hatten beide bereits Ende 2016 ihr Vorhaben öffentlich gemacht, mit einer Landkommune "Bad Köstritz - Crossen" in die Gebietsreform starten zu wollen. Seitdem gibt es Arbeitsgruppen und Gespräche mit weiteren kleineren Gemeinden, die in diesem Konstrukt eingerahmt werden sollen. Nicht bei allen stößt die Idee auf Gegenliebe.

Bad Köstritz
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Dietrich Heiland. Foto: Peter Michaelis

Dietrich Heiland (CDU), Bürgermeister von Bad Köstritz im Landkreis Greiz, steht hundertprozentig für das Vorhaben, unterstützt von einer Absichtserklärung des Stadtrates. Mit Crossen bilde man seit Langem über Kreisgrenzen hinweg eine funktionierende Versorgungseinheit als Doppelgrundzentrum, die damit noch enger werden würde. "Uns allen muss klar sein, dass wir künftig eine effizientere Verwaltung brauchen", ist er überzeugt von der Fusion und will von oben auferlegten Zusammenschlüssen zuvor kommen.

Crossen a.d.E.
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Uwe Berndt. Foto: Markus Gleichmann

Mehr mit Bad Köstritz als jeder anderen Gemeinde im Umland verbunden, sieht Bürgermeister Uwe Berndt (Linke) Crossen. "Die Landgemeinde wäre ein überschaubares Gebilde, das im Hinblick auf Einwohnerzahlen, Größe, Steuerkraft und Schuldenstand wahnsinnig gut zusammen passt", berichtet er von einer sachlichen Analyse im Vorfeld. Die Bevölkerung brauche von der Verwaltung eigentlich nur den Bürgermeister, das Meldewesen und das Bauamt. Alles andere müsse nicht im Ort zu erreichen sein, findet er und sieht etwa in der gemeinsamen Nutzung von Bauhof-Technik Synergieeffekte durch den Zusammenschluss. Jetzt gelte es, Nägel mit Köpfen zu machen, das hieße, eigene Wünsche und Forderungen für diese Ehe aufzulisten. Dann gelte es gemeinsam deren Machbarkeit zu klären. "Wir machen mit dem Vorhaben weiter, egal ob die Gebietsreform kommt. Wir wollen fusionieren", meint Berndt.


Hartmannsdorf (Nord)
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Armin Baumert.Foto: Florian Girwert

"Hoffentlich kommt die Gebietsreform nicht", antwortet Armin Baumert, parteiloser Bürgermeister von Hartmannsdorf (Nord) im Saale-Holzland-Kreis auf Nachfrage. Er möchte an der bestehenden Verwaltungsgemeinschaft Heideland-Elstertal-Schkölen festhalten, einfach weil sie optimal funktioniert. "Als Teil der Landgemeinde Bad Köstritz - Crossen wäre unsere Eigenständigkeit weg", fürchtet er. Jetzt könnten er und die Gemeinderäte kurzfristig Entscheidungen treffen, dann aber sei ein Bürokratie-Monster an der Tagesordnung, so seine Ansicht. Die große Sorge sei, bei Investitionen hinten abzufallen, nennt er die von Gera eingemeindeten Orte Aga und Steinbrücken als Negativbeispiele. "Das Millionenprojekt Schlosskauf Crossen, das Bad Köstritz in Angriff nehmen will, ist eine Hausnummer zu groß. Alle Gemeinden müssten dafür ihre Steuern zahlen und für die Kleinen ist dann kein Geld mehr da", so Baumert, der auf ein Ende der Gebietsreform-Bestrebungen hofft.


Silbitz
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Silvio Mahl. Foto: Angelika Munteanu

Wenig Zustimmung kommt auch aus der Gemeinde Silbitz im Saale-Holzland-Kreis. Bürgermeister Silvio Mahl (parteilos) sieht allein den Fortbestand der Verwaltungsgemeinschaft Heideland-Elstertal-Schkölen als Alternative zur Landkommune-Idee. "Wir wollen nicht geschluckt werden. Jetzt können wir unser Dorf selbst gestalten, so wie wir es uns vorstellen, zum Beispiel bei Bauvorhaben. Im Fall einer Landgemeinde mit Bad Köstritz und Crossen hätten wir kaum noch ein Mitbestimmungsrecht. Wenn überhaupt, wäre vielleicht ein Vertreter aus unserem Ort Teil des neu zu bildenden Landgemeinde-Rates", glaubt er.
Die VG stattdessen funktioniere gut und vieles hätte sich in der Verwaltung gut eingespielt. Selbstbestimmung sei noch möglich. Die von Heiland und Berndt angestrebte Fusion allerdings würde seine Gemeinde ins Hintertreffen geraten lassen, ist er überzeugt. "Die Welten von Stadt (Bad Köstritz) und Land (Silbitz) gehen weit auseinander. Wie sollen sich die kleinen Ortschaften gegen die Wünsche der Großen behaupten?", fragt Mahl. In den letzten Jahren habe man mit Weitblick in Silbitz gute Rücklagen gebildet. "Die Landgemeinde würde die komplett schlucken, denn alles landet in einem Topf. Wer garantiert uns, dass unser Geld auch unserem Ort zu Gute kommt?", stellt er weitere Fragen.

Caaschwitz
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Dieter Dröse. Foto: Christine Schimmel

Der Gemeinderat von Caaschwitz im Landkreis Greiz hat einstimmig für die Fusion gestimmt. Bürgermeister Dieter Dröse (CDU) erklärt: "Wenn die Kreis- und Gebietsreform kommt, wollen wir Teil der Landgemeinde Bad Köstritz - Crossen werden. Vor allem, um einer Eingemeindung zu Gera zu entgehen.
Da blieb uns nichts anderes übrig", erklärt er. Egal sei den Caaschwitzern, für die Bad Köstritz als erfüllende Gemeinde auftritt, zu welchem Landkreis sie einmal gehören werden. Gegen neue Kreiszuschnitte könne man sich so oder so nicht wehren. Die dann nötigen neuen Personalausweise und Autokennzeichen seien nicht zu verhindern. Bedenken hinsichtlich der Landkommune habe man keine. "Wir sind gut im Mittel der Einwohnerzahlen aufgestellt", sagt Dröse und meint, nun erst einmal abwarten zu wollen, welche Entscheidungen im Land hinsichtlich der Gebietsreform getroffen würden.
"Teil der Landgemeinde Bad Köstritz - Crossen zu werden ist immer noch besser, als als Ortsteil einer großen Stadt wie Gera zu enden", betont er. In der von Dietrich Heiland in Bad Köstritz forcierten Landkommune habe man keine Angst, ins Hintertreffen zu geraten. Schließlich sähe man es in den jetzigen Ortsteilen Pohlitz, Gleina und Reichardtsdorf, dass das gut funktioniere. "Aber natürlich haben wir uns intern schon Gedanken darüber gemacht, was wir noch in der nahen Zukunft vorhaben in unserem Ort und was wir bereit sind, in die Ehe einzubringen", konstatiert Dieter Dröse.

Hartmannsdorf (Süd)
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Stefan Jäger. Foto: Christine Schimmel

Ebenfalls einstimmig pro Landgemeinde hat der Gemeinderat von Hartmannsdorf (Süd) im Landkreis Greiz gestimmt. Auch dieser Ort, für den Bad Köstritz erfüllende Gemeinde ist, hat die Absichtserklärung verfasst, im Falle einer Gebietsreform zur Landkommune Bad Köstritz - Crossen zu gehören.
"Wir haben zum Beispiel mit Köstritz einen gemeinsamen Bauhof und das klappt bestens", sagt Bürgermeister Stefan Jäger (parteilos) und erzählt nicht ohne Stolz von seiner schuldenfreien Gemeinde. Allerdings habe man wenig Steuerkraft, würde von einer Fusion also profitieren. Aufgeschlossen nennt er die Stimmung gegenüber der Fusions- idee. Man sehe keine Alternative. "Wir haben seit Jahren enge Beziehungen zu Bad Köstritz und jede Menge Drähte dorthin, die gut laufen", gibt er eine Zustandsbeschreibung. Man wolle nicht erst mitmachen, wenn alle Messen gelesen seien, begründet er das Ja zur Landgemeinde während der Freiwilligkeitsphase. Derzeit arbeite man an einer Auflistung von Notwendigkeiten und Forderungen, um für detaillierte Gespräche mit den zukünftigen Partnern gerüstet zu sein. Über die "Liste der Begehrlichkeiten" entscheide in Hartmannsdorf der Gemeinderat, sagt er und hofft auf die Umsetzung von Baumaßnahmen, die für 2017 erst einmal zurück gestellt worden waren.

Rauda
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Hans-Jürgen Dietrich. Foto: Florian Girwert

"Wir stehen nicht gerade euphorisch zur Fusionsidee, genau wie zur gesamten Gebietsreform", sagt Hans-Jürgen Dietrich (CDU), Bürgermeister von Rauda. Er und der Gemeinderat haben Angst, "untergebuttert" zu werden. Bürgernähe und Selbstbestimmung sehen sie schwinden. "Es ist nicht klar, ob wir dann in den neuen Landgemeinde-Rat gewählt werden und ob wir überhaupt noch irgendeine Mitentscheidungskraft haben.
Das Land wird noch mehr abgeschnitten werden von den Belangen der Städte", fürchtet er das Fehlen einer Lobby für die kleine Gemeinde. Rauda wolle in der jetzigen Verwaltungsgemeinschaft Heideland-Elstertal-Schkölen bleiben. Natürlich habe er Angst, dass die Gemeinde zu einer Fusion verdonnert werde, doch er sei trotzdem der Ansicht, nicht Ja zu sagen, so lange man nicht müsse. "Solange das Land Thüringen die Kommunen, egal in welchem Zuschnitt, nicht mit ausreichend Finanzkraft ausstattet, würde sich gar nichts zum Positiven wenden", so seine Überzeugung.

Christine Schimmel / 28.03.17
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