Crossen in der Presse

Dieser Teil des Forums ist für allgemeine Diskussionen rund um Crossen gedacht.

Verkäufer Gesucht - Kinderkleiderbasar

Beitragvon jhmatz » 31.08.2014, 19:41

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Beim Ausstellungsbesuch Gutes Tun

Beitragvon jhmatz » 31.08.2014, 19:43

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Im Einsatz für ältere Einwohner in Crossen

Beitragvon jhmatz » 22.11.2014, 20:48

19.11.2014 - 08:20 Uhr
Silvia Schneider möchte in Crossen ein kleines, ehrenamtliches Netzwerk ins Leben rufen. Die Seniorenbetreuerin in Crossen sucht rüstige Senioren, die sie ehrenamtlich bei ihrer Arbeit unterstützen.

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Silvia Schneider ist Seniorenbetreuerin in Crossen. Foto: Julia Schäfer

Crossen. Die Aufgaben der 55-Jährigen sind vielfältig: Sie besucht Jubilare an ihren Geburtstagen, organisiert die Seniorengeburtstagsfeiern im Klubhaus, Ausfahrten, Spielenachmittage und Vorträge. "Ich will einen Ort aufbauen, an den die Senioren kommen können, weil sie mir vertrauen", sagt sie. Dabei will sie aber keinesfalls auf die Organisation von Feierlichkeiten reduziert werden: So verhandelt sie auch mit Krankenkassen, hilft, wenn Angehörige bei Fragen zur Pflege nicht weiterkommen oder es Probleme mit Ämtern gibt.

Aktuell bereitet sie die Seniorenweihnachtsfeier am Dienstag, 25. November, ab 14 Uhr vor. 80 Anmeldungen liegen vor und jede Menge helfende Hände hat sie auch schon organisiert, die ihr bei der Organisation unter die Arme greifen. Weihnachtliche Musik kommt von den Salzatalern. Julia Schäfer

! Rüstige Senioren können sich unter der Rufnummer (036693)248727 melden.

Julia Schäfer kommentiert: Häufig genügt ein Anruf
Julia Schäfer / 19.11.14 / OTZ


Oliver Wills Woche: Längst keine Theorie mehr
22.11.2014 - 08:15 Uhr
Oliver Will meint, die Um­setzung der Agenda 21 eilt
Die Agenda 21 stand am Montag im Eisenberger Rathaus im Mittelpunkt einer Tagung regionaler Akteure.

Agenda was? Schon der Name des bereits 1992 von der Uno beschlossenen Leitpapiers zur nachhaltigen Entwicklung klingt sperrig. Und in 22 Jahren hat das Konzept nur wenig seines theoretischen Images verloren. Obwohl es jede Menge Veranstaltungen dazu gab und praktische Aus­wirkungen allgegenwärtig sind.

Die Nutzung der Erneuerbaren Energien etwa steht in unmittelbaren Zusammenhang mit der die Agenda prägenden Idee der Nachhaltigkeit. Im Kreis hat es da etliche Initiativen gegeben. Für manchen Beobachter zu viele - so gehört das Thema Windkraft bei den Einwohner­versammlungen in der Einheitsgemeinde Schkölen zu den Dauerbrennern.

Ein anderer Aspekt, der im Agenda-21-Prozess eine entscheidende Rolle spielt, ist die Bevölkerungsentwicklung. Dass der viel beschworene demografische Wandel längst im Kreis deutliche Spuren hinterlässt, sieht jeder, der aufmerksam durch die Städte und Dörfer der Region geht. Folgerichtig soll in Crossen ein Netzwerk für die Seniorenarbeit entstehen.

Gesunde Ernährung, Schonung der Ressourcen, regionales Wirtschaften - etliche weitere Herausforderungen stehen an. Manche sind drängend. Da kommt es nicht darauf an, wie das Konzept zum Umgang damit heißt, es muss allerdings intensiv umgesetzt werden.

Oliver Will / 22.11.14 / OTZ
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OTZ - Seite vom 19.11.2014

Beitragvon jhmatz » 22.11.2014, 22:24

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Hilfe bei Bewerbung für Crossener Schüler

Beitragvon jhmatz » 28.11.2014, 20:18

28.11.2014 - 07:55 Uhr
Jugendliche sollten eine Bewerbung nicht auf die leichte Schulter nehmen. Bei einem Projekttag in Crossen erhielten sie Hilfe und konnten Kontakte zu Ausbildungsbetrieben aus der Region knüpfen.

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Wolfgang Schakau von der Barmer GEK beim Bewerbertraining. Mit dem Neuntklässler Leon simulierte er ein Bewerbungsgespräch. Foto: Julia Schäfer

Crossen. Die Schüler der neunten Klassen der Crossener Regelschule haben gestern einen Bewerbertag absolviert. Mit Lehrerin Sylvia Köpnick gingen die Jugendliche typische Fragen aus Bewerbungstests zu Allgemeinwissen, Mathematik, logischem Denken und Rechtschreibung durch. Bei einem wirklichen Auswahlverfahren gehe es jedoch nicht nur um das Wissen, erklärte die Lehrerin. Es gehe auch darum, wie sich die Bewerber verhalten. Also ob sie versuchen, in der vorgegebenen Zeit, das Problem zu lösen, oder ob sie beim ersten Widerstand scheitern und sich der nächsten Frage zuwenden. Mit diesen Anmerkungen möchte sie die Schüler dafür sensibilisieren, das Thema Bewerbung nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. "Vielen fehlt die Ausdauer, und einige nehmen das alles nicht ernst genug", sagte sie.

Der Bewerbertag soll in jedem Jahr den Haupt- und Realschülern eine Hilfe beim anstehenden Bewerbungsprozess sein. "Die Schüler sollen sich an diesem Tag, davor und danach mit ihren Berufswünschen auseinandersetzen", sagte Köpnick. "Dieses Mal sind alle anderen Klassen ausgeflogen, wir haben also richtig viel Platz und Zeit."

Der Projekttag wurde schon in den Wochen zuvor gut vorbereitet. So hatten die Schüler im Deutschunterricht Mappen erstellt, zu denen sie Tipps erhielten, was sie noch verbessern können. Wolfgang Schakau von der Barmer GEK aus Jena stellte einen "Bewerbungsknigge" vor. Er versuchte, den Jugendlichen einen Spiegel vorzuhalten. "Was für einen Eindruck habe ich von Euch bekommen, als wir uns kennengelernt haben?" Unruhig sei es gewesen, die Jugendlichen hätten ihn nicht begrüßt und hätten ihre Taschen auf die Bänke geknallt. So ein Umgang sei im Berufsleben nicht okay. Er versuchte, den Schülern klarzumachen, dass sie in ihren Bewerbungsmappen zwar schrieben, dass sie teamfähig seien, dass sie das aber eben nicht bewiesen hätten, als sie ihm nicht geholfen hätten. Ausbildungsbetriebe aus der Region präsentierten zudem ihre Firmen, führten simulierte Bewerbungsgespräche mit den Schülern.

Julia Schäfer / 28.11.14 / OTZ
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Weihnachtsmärkte locken Besucher

Beitragvon jhmatz » 08.12.2014, 17:24

08.12.2014 - 07:39 Uhr
Weihnachtsmärkte luden am Wochenende im Landkreis zum Besuch ein. Unsere Zeitung startete einen Streifzug und besuchte die Märkte in Schkölen, Crossen, Gernewitz und Thalbürgel.

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Die Knirpse der 3. Klasse der Grundschule "Am Stadtpark" in Schkölen hatten am Sonnabend ihren großen Tag. Sie erzählten den Besuchern des Weihnachtsmarktes eine kleine Weihnachtsgeschichte. Foto: Dieter Urban

Schkölen/Crossen/Gernewitz /Thalbürgel. Am zweiten Advents-Wochenende luden zahlreiche Weihnachtsmärkte im Landkreis Besucher zum geselligen bis besinnlichen Verweilen ein.

Weihnachtsmärkte im Saale-Holzland-Kreis
In Schkölen hatte der Feuerwehrverein schon am Vormittag sein Festzelt aufgebaut, um den Besuchern des Marktes am Rittergut am Nachmittag bei Musik und kulinarischen Genüssen eine gesellige Runde zu bieten.

Mädchen und Jungen der dritten Klasse aus der Schkölener Grundschule "Am Stadtpark" boten den Weihnachtsmarktbesuchern am Sonnabend kleine Weihnachtsgeschichten. Dabei drehte sich alles um Engel, Feen und Wichtel.

Der Schkölener Jugendclub beteiligte sich am adventlichen Fest mit einem eigenen Stand. Sie boten unter anderem selbst gebastelte Geschenke an, darunter unter anderem eine Heilige Krippe, die ganz und gar beleuchtet war.

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Sindy Mahl (re.) vom Feuerwehrverein und Johanna Mahl boten erstmals frische Detscher auf dem Ofen gebacken für die Besucher an.

Auch in Crossen beteiligte sich der Feuerwehrverein traditionell am Weihnachtsmarkt. Sie sorgten für Roster und Glühwein und boten erstmals frisch gebackene Detscher an. Sindy Mahl und Tochter Johanna hatten nach alter Rezeptur den Teig vorbereitet und buken die Detscher auf Großmutters Küchenofen.

Mitglieder der Tauchlitzer Interessengemeinschaft, sie waren zum ersten Mal beim Weihnachtsmarkt dabei, hatten frisch gebackenes Steinofenbrot aufgeschnitten und boten Kräuter,- Leberwurst- und Fettschnitten zum Verkosten an.

Bei den Mitgliedern der Elstertaler Burschenschaft brannte in diesem Jahr der Rost, den sie mit Rostbräteln belegten.

Mit einem Programm wartete die Crossener Kirche auf. Sie lud zum Mittagsadvent und zum Puppenspiel ein. Jungen und Mädchen aus dem Kindergarten und der Grundschule erfreuten in der Kirche am Nachmittag die Besucher mit einem kleinen Programm. Der Crossener Kirchenchor und der Thiemendorfer Posaunenchor gestalteten um 17 Uhr das gemeinsame Adventskonzert in der Kirche.

In Gernewitz konnten Besucher auf dem Gelände des Agrarunternehmens Wöllmisse unter anderem einen kleinen Markt mit Händlern und Vereinen in Augenschein nehmen. Zudem war eine Strohausstellung zu sehen. Der Kristallhof bot Weihnachtliches und stellte seine Glaskunst sowie sein Weihnachtsland vor.

Vielfältige weihnachtliche Basteleien, eine kleine Händlerschar, weihnachtlicher Live-Gesang, musikalische Klänge von der Zither und vor allem frischer Zwiebelkuchen aus dem Lehmbackofen erwartete die Gäste im Denkmalhof.

Auf dem Platz vor dem Zinnsspeicher in Thalbürgel hatte der Freundeskreis Klosterkirche seinen Backofen beheizt. Frischer Zucker- und Streuselkuchen fand bei den Besuchern großen Anklang. Vereine und Händler präsentierten sich - und auch der Weihnachtsmann drehte seine Runden.

Andreas Schott / 08.12.14 / OTZ
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Frank Kalla kommentiert: Harte Zeiten stehen an

Beitragvon jhmatz » 23.12.2014, 11:18

23.12.2014 - 08:17 Uhr
Der Autor über eine Stadt, der offenbar nur noch ein Wunder helfen kann

Stadtroda ist nicht die einzige Gemeinde im Saale-Holzland-Kreis, die sich finanziell überhoben hat. Kahla erwischte es vor Jahren mit einem gewagten Derivate-Handel, Crossen mit einem prunkvollen Klubhaus und in Lippersdorf-Erdmannsdorf versenkte man Millionen in ein Wohngebiet. Nicht zu vergessen Renthendorf. Dem Ort fiel unter anderem das gewaltige Straßennetz auf die Füße, das es zu unterhalten galt.

Dennoch könnte der Fall Stadtroda einzigartig werden. Anders als in anderen Gemeinden scheint hier die dauerhafte Leistungsfähigkeit weit über zehn Jahre lang überhaupt nicht mehr gegeben. Was droht, ist ein womöglich beispielloses Streichen von freiwilligen Leistungen. Freibad, Bibliothek oder das Museum: Was kommt als erstes dran?

Sicherlich: Über kurz oder lang muss das Land reagieren - mit Bedarfszuweisungen. Einfacher wird es für die Entscheider im Rathaus damit aber nicht. Mangel zu verwalten, wer will das gern. Retten können Stadtroda nur Investoren, die rasch das Bollberger Gewerbegebiet füllen. Doch ein solches Wunder ist bislang nicht in Sicht.

Stadtrodaer Haushalt auf Jahre im Minus
Frank Kalla / 23.12.14 / OTZ
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Bahnübergang Crossen - Nickelsdorf Anfang März voll gesperrt

Beitragvon jhmatz » 19.02.2015, 20:44

Bahnübergang zwischen Crossen und Nickelsdorf Anfang März voll gesperrt

Crossen. Am Bahnübergang von Crossen nach Nickelsdorf finden dringende Gleisbauarbeiten statt.

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Archivfoto: Angelika Schimmel

Crossen. Die Sperrung findet laut Landratsamt vom 2. März (Montag) ab 21 Uhr bis 3. März, 5 Uhr, voll gesperrt werden. Das teilte das Landratsamt mit.

LRA / 17.02.15 / OTZ
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Rekruten legen Gelöbnis in Crossen ab

Beitragvon jhmatz » 10.05.2015, 21:03

Treue und Verbundenheit zu Staat und Gesellschaft: Rekruten legen Gelöbnis in Crossen ab

09.05.2015 - 09:47 Uhr
125 Rekruten haben in Crossen öffentlich das erste feierliche Gelöbnis seit 2007 abgelegt.

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Feierliches Gelöbnis der Rekruten des Panzerpionierbataillons 701 aus Gera auf dem Sportplatz in Crossen. Foto: Julia Schäfer

Crossen. 125 Rekruten des Panzerpionierbataillon 701 aus Gera haben am Donnerstag ihr feierliches Gelöbnis auf dem Sportplatz in Crossen abgelegt. 70 sind Zeitsoldaten, die Übrigen leisten freiwilligen Wehrdienst. Der Frauenanteil sei diesmal sehr gering, teilte das Panzerpionierbataillon mit. Sonst seien deutlich mehr Rekrutinnen in der Gruppe.

Feierliche Gelöbnisse finden öffentlich statt. So soll gezeigt werden, welchen Dienst die jungen Menschen an der Gesellschaft leisten. Außerdem soll die Bundeswehr als Armee in der Mitte der Gesellschaft verankert werden.

In seiner Rede hob Brigadekommandeur Ruprecht von Butler hervor, dass die Rekruten Teil einer starken Gemeinschaft und eines starken Heeres seien. „Seien Sie stolz darauf, wofür Sie einstehen“, sagte er.

Crossens Bürgermeister Uwe Berndt (Linke) begrüßte vor allem auch die Mütter und Väter der Rekruten: „Mit Ihrer Anwesenheit unterstützen Sie die Wichtigkeit des Anlasses.“ Die Soldaten hätten den Auftrag, die Werte des Grundgesetzes zu verteidigen. Ein Auftrag, der heute aktueller sei als je zuvor.

„Mit Ihrem Eid werden Sie heute als Soldat ein Stück Verantwortung für unsere nationalen und internationalen Aufgaben übernehmen“, erklärte Oberstleutnant Christian Nehlßen den Rekruten bei seiner Rede. Das Gelöbnis sei ein öffentliches Treuebekenntnis zur BRD.

Das feierliche Gelöbnis folgte einem strengen Ablauf. Zu Beginn zogen die Rekruten ein und nahmen Aufstellung. Es folgten die Truppenfahne, die von einem Ehrenzug und einem Musikkorps sowie zwei Fahnenbegleitoffizieren eskortiert wurde. Stellvertretend für alle Rekruten traten sechs junge Soldaten nach vorne an die Truppenfahne und der Kommandeur nahm das Gelöbnis ab. Anschließend wurde die Nationalhymne gespielt.

Alle Rekruten haben ihren Dienst am 1. April begonnen. Die Soldaten stammen aus allen Bundesländern bis auf Hamburg und Bremen, die meisten sind aus Mitteldeutschland. Nach der dreimonatigen Grundausbildung werden sie in Deutschland und international in Nato-Dienststellen eingesetzt.

Viermal im Jahr startet in Gera die Rekrutenausbildung. Zu Beginn der Ausbildung steht jeweils das feierliche Gelöbnis. Das letzte Mal fand die Veranstaltung 2007 in Crossen statt. Der Ort ist Patengemeinde der 4. Kompanie.

Nach der dreimonatigen Grundausbildung werden die Soldaten in Deutschland und international an Nato-Dienststellen eingesetzt.

500 Gäste beim Gelöbnis der Rekruten des Panzerpionierbataillons 701 aus Gera

Julia Schäfer / 09.05.15 / OTZ

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Nach dem offiziellen Teil ... Foto: Julia Schäfer
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Grundschülern aus Crossen musikalisch um die Welt

Beitragvon jhmatz » 18.06.2015, 15:59

Alan Torres reist mit Grundschülern aus Crossen musikalisch um die Welt

18.06.2015 - 05:26 Uhr
Alan Torres ist Musiker und er reist gerne. Instrumente aus fünf Kontinenten spielte er gestern für die Grundschüler in Crossen und gab ihnen damit spielerisch einen Einblick in für sie unbekannte Welten.

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Mexiko-Projekt an der Grundschule Crossen: Alan Torres spielt Dutzende Instrumente. Hier spielt er den Kindern ein Lied auf einer nepalesischen Bambusflöte vor. Foto: Julia Schäfer

Crossen. Dutzende Instrumente aus allen Erdteilen zum Zupfen, Schlagen, Blasen und Klopfen haben Alan und Conny Torres in die Aula der Crossener Grundschule gebracht. Sie machten gemeinsam mit den Kindern eine musikalische Weltreise in all die Länder, in denen der gebürtige Mexikaner und seine deutsche Frau schon Zeit verbracht haben. Alan Torres ist eigentlich Pianist, das Spielen der übrigen Instrumente hat er sich auf Reisen selbst beigebracht.

Aus seiner Heimat Mexiko spielte Torres ein Stück mit dem Titel „Gott des Windes“. Und tatsächlich konnten die Kinder den Wind, den Torres mit einer Pfeife täuschend echt imitierte, genau hören. Außerdem waren Regen, Pferde und viele weitere Geräusche aus der Natur zu erahnen.

Er zeigte den Kindern, wie die Menschen in Nepal die Sonne begrüßen. Morgens, wenn die Sonne über die hohen Berggipfel aufsteigt, spielen sie auf einer Bambusflöte. Die Kinder waren von diesem Vortrag beeindruckt, sie lauschten und verhielten sich ganz ruhig.

Ganz so ruhig war es allerdings nicht immer: Auf der Etappe in Ägypten durften die Kinder mitklatschen. Einige lernten später sogar, wie sie auf Bongos und anderen afrikanischen Rhythmusinstrumenten ein Musikstück begleiten können.

Die vielen unterschiedlichen Instrumente begeisterten die Schüler: Der Musiker spielte unter anderem ein australisches Didgeridoo, ein bolivianisches Charango – ein Zupfinstrument, das ursprünglich aus dem Panzer eines Gürteltiers gemacht wurde, auf Kürbissen und Muscheln sowie auf einer Obertonflöte aus dem Kongo, die Torres aus einem Baumarktrohr selbst gebaut hatte.

Die musikalische Weltreise für alle Grundschüler war der Höhepunkt einer Projektwoche an der Crossener Schule. Klassenweise gestaltet Alan Torres noch bis Freitag den Unterricht. Er erzählt von seiner Heimat Mexiko, wie die Kinder dort leben und zur Schule gehen, welche Spiele sie spielen und welche Kleidung sie tragen. Er zeigt Fotos, spricht mit den Kindern über Armut, musiziert aber auch mit ihnen.

„Wir wollen, dass unsere Kinder anderen Menschen und Kulturen gegenüber aufgeschlossen sind“, erklärte Schulleiterin Sandra Bosse. „Es ist wichtig, dass sie auch anderes kennenlernen.“ Und wer könne besser von anderen Kulturen erzählen, als jemand, der aus einem anderen Land stamme. Besonders schön findet sie, wie Torres die Kinder einbeziehe und ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen könne.

Julia Schäfer / 18.06.15 / OTZ
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Traktorenfreunde aus dem Saale-Holzland-Kreis in Italien

Beitragvon jhmatz » 18.06.2015, 16:01

Traktorenfreunde aus dem Saale-Holzland-Kreis räumen in Italien ab

16.06.2015 - 06:11 Uhr

Zwei Traktoren drei Pokale – das ist das Ergebnis der Teilnahme an der „3‘Scalata del Monte Grappa“, einer Traktorenausfahrt in Italien über 85 Kilometer zum Gipfel des Monte Grappa, der 1775 Meter hoch ist.

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Die Traktorenfreunde von links: Bernd Bliedtner, Sybille Pukallus, Harald März, Hartmut Wittig,Hildrud Wittig und Werner Franke. Foto: Traktorenfreunde

Rudelsdorf. Auf Einladung des Präsidenten Ambros Wallnöfer des Südtiroler Oldtimerclubs Vinschgau haben sich die beiden Traktorenfreunde Bernd Bliedtner aus Rudelsdorf mit Tochter Sybille und Schwiegersohn Harald als Copiloten sowie Hartmut Wittig aus Crossen mit Ehefrau Hiltrud und Bordmechaniker Werner Franke aus Etzdorf am 4. Juni auf ins 820 Kilometer entfernte Maser in die Region Venetien am Fuße des Monte Grappa gemacht. Am 8. Juni kehrten sie von ihrer Fahrt wieder.

Die vergangenen Jahre hatten die beiden Traktorenfreunde bereits mehrfach den Großglockner erklommen, vergangenes Jahr ging es zum Stilfser Joch nach Südtirol und dieses Jahr noch mal 180 Kilometer weiter nach Maser.

128 Traktoren absolvierten 85 Kilometer
Mit einer Teilnehmerzahl von 128 Traktoren, einer Gesamtstrecke von 85 Kilometern und einer reinen Fahrtzeit von fünfeinhalb Stunden ist das zwar nicht die größte Veranstaltung dieser Art. Der weite Weg habe sich dennoch gelohnt, bestätigen beide: „Diese Ausfahrt war die Schönste bisher und hat alle unsere Erwartungen übertroffen.“

Immer wieder ging es durch kleinere Ortschaften der Bergregion und man wurde mit fantastischen Aussichten Richtung Süden belohnt. Die Preise für die weiteste Anreise in der Einzel- und Teamwertung waren für die beiden Traktorenfreunde aus dem Saale-Holzland-Kreis natürlich eine schöne Zugabe.

Am Gipfel des Monte Grappa, dem Schicksalsberg des Gebirgskrieges 1915 bis 1918, erfolgte im Rahmen der Traktorenausfahrt eine Kranzniederlegung anlässlich des 100. Jahrestages durch die Alpini, die italienischen Gebirgsjäger. Das riesige Ossarium am Gipfel ist ein Ort der Stille und zeugt von den mehr als 12 000 gefallenen Soldaten der Piaveschlachten.

„Wir konnten unwiederbringliche Eindrücke sammeln und sehr nette Leute kennenlernen“, sagten Bernd Bliedtner und Hartmut Wittig nach der Ausfahrt. Der Austausch mit Gleichgesinnten verbinde.

Regionale Produkte an Bord
Ein Dankeschön der beiden Traktorenfreunde geht an die Agrargenossenschaft Königshofen und die Köstritzer Schwarzbierbrauerei, die das Team mit regionalen Produkten unterstützten.

Redaktion OTZ / 16.06.15 / OTZ
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Motiviert bei der Ausbildung in Crossen

Beitragvon jhmatz » 24.06.2015, 10:09

Reservistenbiwak in Crossen stand im Zeichen der zivil-militärischen Zusammenarbeit.

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Wasserrettungsübung: Einer ertrinkende Person wird aus der Weißen Elster gerettet Foto: Heinz-Dieter Böttger

Crossen. Am Wochenende fand das Biwak der Ostthüringer Bundeswehr-Reservisten auf dem Wasserübungsplatz in Crossen an der Elster statt, das in seinen nunmehr zehnten Jahr wieder ganz im Zeichen der zivil-militärischen Zusammenarbeit stand. Auch die teilweise heftigen Regenschauer konnten die gute Laune der Reservisten, Feuerwehrleute, Einsatzkräfte der Wasserwacht sowie der als Gäste beteiligten Bürgermeister von Crossen und Zeulenroda-Triebes nicht trüben. Mit Zeulenrodas Bürgermeister Dieter Weinlich (parteilos) wurden bei dieser Gelegenheit Möglichkeiten besprochen, die gute Zusammenarbeit der Stadt mit der Bundeswehr weiter zu vertiefen.

Mit hoher Motivation bewältigten alle der etwa 30 Reservisten die vier Ausbildungsstationen. Zunächst wurde das Anlegen von Sperren und der Bau eines Behelfsfloßes geübt. Bei der im Anschluss damit durchgeführten Überquerung der Weißen Elster zeigte sich, dass das Manövrieren bei den vorherrschenden Strömungsverhältnissen kein einfaches Unterfangen ist. Zudem bildete die Freiwillige Feuerwehr Crossen die Reservisten im richtigen Umgang mit Löschmitteln aus.

Den Höhepunkt stellte die von der Wasserwacht Ortsgruppe Greiz durchgeführte Rettungsübung dar. Mit Hilfe eines Schlauchbootes mussten eine ertrinkende Person aus der Elster gerettet und an Land Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Dieter Böttger / 24.06.15 / OTZ
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Zugverkehr: Strecke Leipzig – Gera über Crossen auch betroff

Beitragvon jhmatz » 21.09.2015, 15:38

Leipziger Hauptbahnhof drei Tage zu: Strecke Leipzig – Gera über Crossen auch betroffen

21.09.2015 - 06:32 Uhr
Von Donnerstag, 24. September, 8 Uhr, bis Sonntag, 27. September, 8 Uhr, kann der Leipziger Hauptbahnhof nicht von Zügen angefahren werden.

Leipzig/Crossen. In dieser Zeit finden die abschließenden Bau-, Prüf-, und Softwarearbeiten statt, damit die ausgebauten ICE-Bahnsteige und weitere Gleise für schnelle Ein- und Ausfahrten im Zusammenhang mit der Neubaustrecke nach Erfurt in Betrieb gehen können.

Aus Gründen der Sicherheit stehen in dieser Zeit im Leipziger Hauptbahnhof alle Signale auf Rot. Züge dürfen erst ab Sonntag, 27. September, 8 Uhr, wieder fahren. Während der 72-stündigen Sperrung kommt es im Eisenbahnknoten Leipzig zu umfassenden Fahrplanänderungen im Fern- und Nahverkehr. Die Deutsche Bahn und weitere betroffene Bahnen haben für diesen Zeitraum ein umfassendes Ersatzverkehrskonzept organisiert.

Betroffen von Fahrplanänderungen sind auch die Zugverbindungen der Erfurter Bahn zwischen Gera und Leipzig über Crossen. Die Züge der Erfurter Bahn Linie EBx 12 /EB 22 Leipzig–Gera–Saalfeld werden zwischen Leipzig Hbf und Leipzig-Plagwitz durch Busse ersetzt.

OTZ / 21.09.15 / OTZ
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Crossen im „Schwarzbuch“ des Steuerzahlerbundes

Beitragvon jhmatz » 14.10.2015, 20:06

Steuerzahlerbund prangert Verschwendung in Millionenhöhe in Thüringen an
OTZ 30.09.2015 - 14:56 Uhr

Erfurt. Die Hamburger Philharmonie und der Berliner Flughafen sind bekannte Beispiele für öffentliche Bauvorhaben, die am Ende viel teurer werden als einst geplant. Doch auch in Thüringen finden sich Beispiele, wie das neue „Schwarzbuch“ des Steuerzahlerbundes zeigt.

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Das Bürgerhaus in Nordhausen hat letztlich 14 Millionen Euro gekostet - obwohl anfangs nur mit 10 Millionen veranschlagt wurde. Archiv-Foto: Roland Obst

Erfurt.
Der Bund der Steuerzahler hat in Thüringen Verschwendung in zweistelliger Millionenhöhe kritisiert. Allein die rechtswidrige Zwangsteilzeit verbeamteter Lehrer, durch die mehr als 900 Betroffenen rückwirkend Vollzeit bewilligt und bezahlt werden musste, habe bis Juni dieses Jahres 10,5 Millionen Euro gekostet, erklärte Verbandschef Justus Kehrl am Mittwoch in Erfurt. Zudem wurden Bauprojekte in Crossen an der Elster, Gera, Tabarz und gleich zweimal in Nordhausen moniert. An den Beispielen zeige sich, dass Bauvorhaben anfangs oftmals kleingerechnet würden, hieß es.

Trotz Urteil wurden weiterhin Lehrer in Teilzeit eingestellt


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Der Bund der Steuerzahler bemängelt, dass trotz Urteil weiter Lehrer in Teilzeit eingestellt wurden. Foto: Marijan Murat / dpa

ritisiert wird nicht das Urteil des Oberverwaltungsgerichts von 2006, das die Zwangsteilzeit von Lehrern beendete. Vielmehr rügt der Steuerzahlerbund, dass die CDU-Regierung bis dahin weiter Lehrer als Teilzeitbeamte eingestellt habe, obwohl andere Gerichte schon entschieden hätten, dass diese Teilzeit rechtswidrig sei. So habe vielen Betroffenen Geld nachgezahlt werden müssen, ohne dass sie dafür Unterrichtsstunden erbracht haben. Bisher seien 90 Prozent der Fälle abgearbeitet. „Es werden also noch weitere Kosten erwartet.“

Das inzwischen von der Linken geführte Bildungsministerium machte für diese Millionenkosten ebenfalls die damalige CDU-Alleinregierung verantwortlich. Durch deren Fehlentscheidung seien finanzielle Lasten entstanden, an denen das Land viele Jahre zu tragen habe, sagte Ministeriumssprecher Gerd Schwinger auf Anfrage.

Bauprojekte im Freistaat oft teurer als geplant

Doch auch bei kommunalen Projekten mangele es oft an strenger Kostenkontrolle und genauen Verantwortlichkeiten, kritisierte Kehrl. So habe das Bürgerhaus in Nordhausen letztlich mit etwa 14 Millionen Euro zu Buche geschlagen - obwohl anfangs nur 10 Millionen veranschlagt gewesen seien. In Crossen bei Gera sollte die Sanierung des ehemaligen Kulturhauses 1,5 Millionen Euro kosten, am Ende waren es 2,35 Millionen, wie der Verband in seinem am Mittwoch in vorgestellten neuen „Schwarzbuch“ berichtet.

Und auch Gera droht ein „Investitionsflop“. Für das Stadtbahnprogramm war der Bau einer neuen Straßenbahnlinie für mehr als 23 Millionen Euro vorgesehen. Doch wegen der Insolvenz des Verkehrsbetriebes ist offen, ob die Linie überhaupt gebaut wird. Wie viel Geld bisher in die Vorarbeiten geflossen ist, darüber hüllen sich Stadt und Verkehrsbetrieb laut Steuerzahlerbund in Schweigen.

Bauprojekte oftmals bewusst falsch kalkuliert

Die aufgelisteten Beispiele seien nur ein kleiner Ausschnitt dessen, wo Geld der Steuerzahler verschwendet wurde, betonte Kehrl. „Es gibt kein Naturgesetz, dass Bauvorhaben teurer werden müssen als ursprünglich geplant.“ Mit besserer Planung, mehr Sachkunde in der Verwaltung und einer professionellen Kostenschätzung sei dies einzudämmen. An den Beispielen werde deutlich, dass oft Projekte angegangen würden, ohne sie bis zum Ende zu durchdenken. „Es ist offensichtlich, dass Vorhaben zur politischen Willensbildung kleingerechnet werden.“ Gerade wenn üppige Fördermittel von Bund und Land lockten, zeige sich, dass dann mitunter weniger sorgsam kalkuliert werde, als wenn es um das eigene Geld gehe, sagte Kehrl
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Gedenken an Opfer von Krieg und Terror

Beitragvon jhmatz » 16.11.2015, 21:03

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