Crossen in der Presse

Dieser Teil des Forums ist für allgemeine Diskussionen rund um Crossen gedacht.

Ahlendorf verfügt mit dem Floßgraben über ein seltenes Denkm

Beitragvon hossa21 » 28.08.2013, 09:22

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Das Ortsschild von Ahlendorf. Der Ort ist im Jahr 1378 erstmals urkundlich erwähnt worden. Foto: Archiv

Ahlendorf wurde 1378 erstmals erwähnt.
Ahlendorf. Die älteste urkund­liche Erwähnung Ahlendorfs stammt laut Wolfgang Kahls "Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer", aus dem Jahr 1378. Aldindorf, Altendorf und Allendorf sind die ältesten Schreibweisen. Die Anlage das Ortes als Straßendorf deutet auf eine Gründung durch deutsche Siedler im 12. oder 13. Jahr­hundert hin.

Bischof Johann der Dritte von Naumburg kaufte im Jahr 1500 den Ort und sprach ihn in der Folge Crossen zu. Die erste Grenzbeschreibung stammt aus dem Jahr 1567.

Ein seltenes technisches Denkmal stellt der Floßgraben in Ahlendorf dar. 1581 gebaut, diente er zum Holzflößen und ist bis in das Leipziger Gebiet nachweisbar.

Fünf schwere Brände im 17. Jahrhundert
Im 18. Jahrhundert wurde der Ort von fünf schweren Bränden heimgesucht. So brannte 1719 das Wohnhaus von Christian Friedemann ab, kurze Zeit später im gleichen Jahr die Häuser von Hans Trüben, Michael Fischern, Hans Kramern und Jakob Schenkeln. Im Dezember 1733 wurden fünf Bauerngüter ein Opfer der Flammen. Im Januar folgenden Jahres vernichtete ein Brand wiederum zwei Wohnhäuser. Im Januar 1735 brach in der Wohnstube des Gutes von Buschendorf ein Feuer aus. Einer Dienstmagd konnte Brandstiftung nach­gewiesen werden. Man vermutete, dass sie auch für frühere Brände in Ahlendorf verantwortlich war. Wie in dieser Zeit üblich, "reinigte sie sich durch einen Eid".

Die Eisenberger Chronik berichtet außerdem von einem Hochwasser im Februar des Jahres 1784: "...ließ der Rad- und Stellmacher Dietzsch sein Kind in der Oberstube des dem Korbmacher Schenkel gehörigen Hauses taufen. Unterdessen schwoll durch Thauwetter die Elster so an, daß sämmtliche anwesende Personen acht Tage lang in dieser Oberstube bleiben mussten, während welcher Zeit die Bewohner Ahlendorfs die Gesellschaft mit Lebensmitteln versorgten. Das schenkelsche Haus ward sehr beschädigt."

Das Dorf Ahlendorf gehörte bis 1920 zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Alle umliegenden Orte gehörten zu Preußen. 1841 hatte der Ort 17 Häuser und 107 Einwohner in 17 Familien. Ab 1886 gab es auch eine Schule.


Jörg Petermann / 28.08.13 / OTZ
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Erstes Herbstfest im KC (Klubhaus Crossen)

Beitragvon jhmatz » 30.09.2013, 20:12

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OTZ Artikel vom 27.9.2013

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Landkreis fördert Projekte der Jugendarbeit mit 30 000 Euro

Beitragvon jhmatz » 09.11.2013, 17:31

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Marit Bolduan aus Jena absolviert im Jugendzentrum Wasserturm ihr Freiwilliges Kulturelles Jahr. Für das Projekt erhielt der Blitz e.V. insgesamt 1680 Euro.

Unter anderem Zuschüsse für Personal und Betriebskosten.

Eisenberg. Der Landkreis Saale-Holzland hat in diesem Jahr Projekte der Jugendarbeit mit rund 30"000 Euro gefördert. Dies geht aus einer Aufstellung des Jugendamtes des Landratsamtes hervor, die dem Jugendhilfeausschuss des Kreistages am Donnerstag Abend auf seiner Sitzung in Eisenberg vorgestellt wurde.

Unter anderem bezuschusst der Landkreis Projekte, Personalkosten, pädagogisches Material oder Betriebskosten. So erhielt das inzwischen insolvente Bildungs- und Technologiezentrum (Butz) in Eisenberg Zuschüsse in Höhe von knapp über 5000 Euro für das Jugendbüro und den Schülerfreiwilligentag. Wie Kerstin Vorpahl vom Jugendamt sagte, werde man Rückforderungen stellen.

Für ihre Beschäftigten, welche in den Jugendklubs Crossen, Tautenhain und Schkölen tätig sind, hatte der Verein Ländliche Kerne Zuschüsse in Höhe von insgesamt 13 200 Euro beantragt, bewilligt wurden durch den Landkreis allerdings im April nur 6000 Euro.

Für sein Projekt Freiwilliges kulturelles Jahr im Eisenberger Wasserturm erhielt der Blitz e.V. zwei Zuwendungsbescheide in Höhe von insgesamt 1680 Euro.

Eine teilweise Übernahme der Betriebskosten hatte der Jugendverein Bobeck beantragt. 861,50 Euro wurden beantragt, 517 Euro bewilligte das Amt.

Mit Fördermitteln bedacht wurden auch die Kirchgemeinde Eisenberg für ihre Jugendarbeit und das Pfarramt Etzdorf. Letzteres bestreitet immer eine sogenannte Rüstzeit für junge Leute. 2500 Euro gingen nach Eisenberg, 500 Euro nach Etzdorf.

Die Übernahme von Betriebskosten hatten die Holzland Bad Boys (Lippersdorf) beantragt, 850 Euro bewilligte der Landkreis schließlich. Die Anschaffung von pädagogischem Material wurde bei der Kreisjugendfeuerwehr mit 190 Euro gefördert, 505 Euro erhielt der Kreissportbund für den Kauf eines Kopierers.

Über eine Zuwendung des Kreises konnte sich auch die Kreissportjugend freuen. Mit 400 Euro wurde die Ferienfreizeit in Tschechien unterstützt, der Kreisjugendsportbund wiederum erhielt 350 Euro für seine Ferienfreizeit. Betriebskostenzuschüsse in Höhe von 2445 Euro hatte der Kinderschutzbund beantragt, davon wurden 1000 Euro bewilligt.

Über einen kleinen Geldsegen konnte sich auch das Pfarramt Kahla freuen. 180 Euro machte das Jugendamt für die Singefreizeit locker. Das CPA-Freizeitzentrum in Bad Klosterlausnitz schließlich erhielt 100 Euro für die Ausrichtung der Kinderbelustigung zum alljährlichen Weinfest.

Mit 9600 Euro schlagen die Kosten für investive Maßnahmen zu Buche. Von den insgesamt 37 000 Euro an beantragten Leistungen wurden 30 611 Euro bewilligt.


Frank Kalla / 09.11.13 / OTZ
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Erstmals wieder Kinderkleiderbasar im Klubhaus

Beitragvon jhmatz » 14.02.2014, 17:21

Erstmals wieder Basar im Klubhaus

Nummernvergabe für 8. März ab Montag 17. Februar

Crossen. Am 8. März findet der Crossener Kinderkleiderbasar erstmals wieder im Klubhaus statt, das nach der Sanierung im vorigen Jahr neu eröffnet wor¬den war.
Alle Anbieter, die sich an der Veranstaltung beteiligen wollen, sollten sich ab Montag melden, um eine Verkäufernummer zu erhalten, deren Zahl begrenzt ist. Die Organisatorinnen sind von 19 bis 20 Uhr unter Tel.: (036693) 2 36 75 und 2 1251 zu erreichen.
Angenommen werden Klei-dungsstücke in den Größen 50 bis 188 für die Frühjahrs- und Sommersaison sowie unter an-derem Kinderwagen, Autositze, Babyartikel und Spielzeug, hieß es weiter.
Annahmetag ist der 7. März.
Der Verkauf erfolgt am 8. März von 9 bis 12 Uhr. Schwangere werden bereits ab 8.30 Uhr ein-gelassen. OTZ 12.2.2014


ein weiterer Artikel aus dem Amtsblatt

Kleiderbasar im Crossener Klubhaus!

Unser 27. Kleiderbasar für die Frühlings-Sommer Saison findet
wieder in Crossen statt.
Wie gewohnt ist die Annahme der Sachen
am Freitag, den 7.3.2014 von 9:30 bis 11:00 und von 14:00 - 18:00 Uhr.

Der Verkauf ist am Samstag, den 8.3. 2014 von 9:00 - 12:00 Uhr.

Schwangere können wieder mit Mutterpass und einer
Begleitperson ab 8:30 Uhr stöbern.

Wer verkaufen möchte kann ab Montag, den 17.2.2014 von 18:00-20:00 Uhr unter folgenden
Telefonnummern eine Verkäufernummer bekommen.
036693/21251 (A.Kästner)
036693/23675 (P.Vorpahl)
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Gemeinsam aufräumen an der Weißen Elster

Beitragvon jhmatz » 24.03.2014, 19:04

Müll und anderer Hochwasserdreck: Gemeinsam aufräumen an der Weißen Elster

24.03.2014 - 08:18 Uhr
Mit Kettensäge, Rechen, Müllbeuteln und Handschuhen "bewaffnet"...

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Rund 25 Bürger aus Tauchlitz und Nickelsdorf - hier nur ein Teil davon, der Rest war am anderen Flussufer beschäftigt - beteiligten sich am Sonnabend freiwillig an einer Aufräum-Aktion entlang der Weißen Elster. Foto: Susann Grunert

Tauchlitz. ... waren am Sonnabend 25 Bürger aus Tauchlitz und Nickelsdorf entlang der Weißen Elster unterwegs. "Wir haben an der Tauchlitzer Brücke begonnen und ­wollen uns bis zur Crossener Brücke vorarbeiten", erzählte Gisela Maria Bretschneider.

Sie initiierte die Aufräum-Aktion am Wochenende, recycelte dabei aber eigentlich eine Idee der benachbarten Silbitzer. "Die haben schon vor ein paar Wochen entlang des Flusses auf­geräumt, wir haben praktisch den Staffelstab übernommen", so die Tauchlitzerin lachend. Lange um Hilfe bitten musste sie dabei keineswegs: "Ich habe Handzettel verteilt, und von rund 100"Dorfbewohnern ist heute ein Viertel hier", so ihre stolze Bilanz. "Außerdem helfen uns auch viele Leute im Hintergrund", betonte Gisela Maria Bretschneider. Da wurden Schnitten geschmiert oder kaputte Rechen repariert.

Auch nach Sponsoren für das abschließende gemeinsame Mittagessen musste die Seniorin nicht lange suchen. Mit dem Chef der Eisenberger Bäckerei Gräfe sei sie gleich auf einer ­Linie gewesen. "Als ich ihm erzählt habe, dass wir hier unter anderem Plastemüll einsammeln, hat er sich sofort bereit erklärt, für die Helfer Brötchen zu spenden", erzählte sie. So sei die Bäckerei nämlich vor einiger Zeit selbst von Plaste- auf Papiertüten umgestiegen - der Umwelt zuliebe. Ein Köstritzer Einkaufsmarkt sponserte ebenfalls Lebensmittel, die Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) stellte blaue Säcke bereit, die Gemeinde Crossen einen Container zur Entsorgung des Unrats.

Neben Plaste, Flaschen und anderem Müll versuchten die Bürger am Sonnabend auch Totholz oder andere Dinge, die das Hochwasser vom vergangenen Sommer angespült hatte, zu ­beseitigen. "Wir befreien Äste auch von Gräsern, die sich richtig fest drumherum gewickelt hatten, und den Baum förmlich abschnürten", so Gisela Maria Bretschneider. Teilweise hätte sich schon Schimmel gebildet.

Rund vier Stunden waren die 25"Aktiven - jung und alt - am Sonnabend auf beiden Flussufern beschäftigt. "Die Bereitschaft zu helfen, ist eigentlich bei jedem da, es braucht nur manchmal einen Anstoß", war Bretschneider überzeugt.

Nachahmer sind sehr willkommen
Sie konnte neben dem nun schön aufgeräumten Flussufer noch einen anderen positiven Aspekt der Aktion sehen: "Das ist auch eine wunderbare Gelegenheit, die Dorfgemeinschaft wieder einmal zusammen zu bringen", fand sie. Im Alltag sei ja jeder mit seinen Siebensachen beschäftigt, manchmal kenne man sich gar nicht mehr. Über Nachahmer würden sich die Tauchlitzer und Nickels­dorfer im Übrigen sehr freuen: "Jetzt geben wir den Staffelstab gerne an Bürger flussauf- oder abwärts weiter", so Gisela Maria Bretschneider.

Susann Grunert / 24.03.14 / OTZ
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Einbruch in Crossen, Lagerhalle und Büros aufgebrochen

Beitragvon jhmatz » 12.05.2014, 16:09

12.05.2014 - 15:38 Uhr
Crossen. Durch ein Fenster sind die Täter in die Lagerhalle der Firma gelangt und drangen in mehrere Büros ein. Aus dem Büro des Betriebsleiters wurde am Wochenende ein erheblicher Bargeldbetrag entwendet.

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Die Einbrecher hinterließen einen Sachschaden im dreistelligen Bereich. Auch hier sucht die Polizei Zeugen. Wer hat vom Freitag 22 Uhr Montag 5.45 Uhr im Bereich "Am Rautenanger" verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen?

Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Saale-Holzland (Tel.: 036428/640) oder an die Kriminalpolizeiinspektion Jena (Tel.: 03641/810).

PI Saale-Holzland / 12.05.14 / OTZ
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Thüringen präsentiert sich auf der Luftfahrtschau

Beitragvon jhmatz » 22.05.2014, 12:49

21.05.2014 - 03:30 Uhr
Berlin. Mit der Internationalen Luftfahrtmesse ILA eröffnete am Dienstag in Berlin-Schönefeld die weltweit drittgrößte Ausstellung der Branche. Aus etwa vierzig Ländern kommen 1200 Aussteller, darunter auch sechs Thüringer Firmen und Institutionen.
Die Jena-Optronik GmbH ist wieder dabei. Sie gilt in verschiedenen Sparten als Weltmarktführer. Seit 1980 beschäftigt sich die Firma mit Langzeitregelungssensoren, die dafür sorgen, dass sich Satelliten und Sonden im Weltall zurechtfinden. Die legendäre Multispektralkamera vom Raumflug Sigmund Jähns 1978 blieb nicht nur eine gern erzählte Anekdote.

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Eines der Triebwerke eines Airbus A380. Der A380 ist das größte Verkehrsflugzeug der Welt. Jena-Optronik ist unter den Ausstellern. Ralf Hirschberger

Für die Jenaer war dies eine Pionierleistung, die sie bis heute nutzen können, um auf diesem Gebiet den Takt vorzugeben. Die Thüringer sorgen nicht nur für den Orientierungssinn der Flugkörper im All, sondern liefern auch die Daten zum automatischen Andocken von Raumschiffen. Bisher wurde das System aus Jena 19-mal an der Internationalen Raumfahrtstation ISS eingesetzt.

Weltweit fliegen täglich Produkte aus Crossen an der Elster rund um den Erdball und auch bis ins All.

rmw aus Crossen beliefert Airbus und Boeing
Die rmw Kabelsysteme beliefert Firmen wie Airbus oder Boeing mit Baugruppen für alles, was wichtig an Bord ist: Frachtladesysteme, Cockpit, Kabinendruckregelung und Joystickeinheiten. Geschäftsführer Klaus Müller merkte gegenüber unserer Zeitung zur Messebeteiligung an: "Werbung kostet Geld, keine Werbung kostet Kunden."

Der Auftritt der N3 Engine Overhaul Services in Schönefeld wird zweigeteilt sein. Während der Fachbesuchertage bis morgen geht es der Arnstädter Firma um Kundenpflege und Kontaktanbahnung, während der Besuchertage wird potenzieller Ausbildungsnachwuchs beraten.

Das Jenaer Fraunhofer-Institut für angewandte Optik und Feinmechanik wird Fachleuten mehrere Delikatessen für die Raumforschung bieten. Für den Laien präsentiert es zwei Spiegel mit einer Oberflächenglätte, wie man sie bisher nur vom Glas kennt. Der Besucher kann davor seine Frisur richten, aber eigentlich dient diese Technologie für bessere Sicht im Weltall.

Während die Teilnahme an der ILA für alle Aussteller keine billige Angelegenheit ist, bekommt die Kunstflugstaffel Aero Gera zumindest die Unkosten erstattet. Die Veranstalter wollen sich die Thüringer Fliegerlegende Dr. Gerd Beierlein nicht entgehen lassen.

Wolfgang Suckert / 21.05.14 / TA
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Nächster Seniorentag des Saale-Holzland-Kreises in Crossen

Beitragvon jhmatz » 26.05.2014, 20:32

19. Seniorentag des Saale-Holzland-Kreises in Kahla

26.05.2014 - 08:46 Uhr
"Kommen Sie nach Crossen. Ich lade Sie herzlich in unser frisch saniertes Klubhaus ein", forderte Jens Lüdtke, Bürgermeister von Crossen an der Elster, die Gäste des Senioren­tages am Sonnabend in Kahla zu einem Besuch auf und lüftete das Geheimnis.

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Landrat Andreas Heller (l) dankt Elke Zugschwert aus Kleinprießnitz für ihr Engagement bei der Seniorenarbeit. Harald Kramer, Gemeinschaftsvorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Dornburg-Camburg, hielt die Laudatio. Glückwünsche gab es auch von Kerstin Fritzsche (r) vom Seniorenbüro. Foto: Annett Eger Bild 2: Von links: Jens Lüdtke, Claudia

Kahla. Fest steht damit, der 20. Seniorentag des Saale-Holzland-Kreises und damit die Jubiläumsauflage findet im ­Elstertal statt.

"Crossen verfügt über schön hergerichtete Häuser, eine ­attraktive Teichanlage, einen Spielplatz und verschiedene Einkaufsmöglichkeiten", warb Lüdtke. Gemeinsam mit seinem Gemeinderat will er für den Seniorentag, voraussichtlich Ende Mai nächsten Jahres, ein Programm auf die Beine stellen, das zeigt, wie gut Jung und Alt in Crossen mit den Ortsteilen ­Ahlendorf, Nickelsdorf und Tauchnitz harmonieren.

Die Chronik der Senioren­tage, die gleichzeitig als Staffelstab dient, nahm er am Sonnabend von Kahlas Bürgermeisterin Claudia Nissen-Roth entgegen. Die Saalestadt war Ausrichter der 19. Auflage der Veranstaltung. Die Vorbereitung und die Werbung, selbst über die Busse des JES-Verkehrsunternehmens, hatten ihre Wirkung nicht verfehlt. Dass im Saal des Rosengartens zur Auftaktveranstaltung am Vormittag kein Sitzplatz leer blieb, freute Kerstin Fritzsche vom Seniorenbüro des Landkreises. Unterstützer für den Tag hatte sie im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit und im Landratsamt gefunden. Viel Lob zollte sie Kahlas Bürgermeisterin, die mit Hilfe der Stadtverwaltung und der Sponsoren trotz klammer Kassen ein attraktives Programm auf die Beine stellte.

Der Seniorentag verstehe sich als Dankeschön für die Lebensleistung und für das lebenslange Engagement der Senioren, erklärte Dietmar Möller, Erster Beigeordneter des Saale-Holzland-Kreises, in seinen Grußworten. "Sie leisten eine Top-Arbeit", würdigte Landrat Andreas Heller das Engagement der Senioren im Landkreis und kündigte die weitere Unterstützung ihrer Arbeit an. Dass die 60- bis 75-Jährigen gebraucht werden, dies zeichnete Claudia Nissen-Roth auf. "Ohne ihr Engagement würde die Gesellschaft kollabieren", sagte sie und warb dafür, das Potenzial der Senioren zu nutzen. "Alle sprechen von einer überalternden Gesellschaft. Wie aber gelingt es, aus dieser Schwäche eine Stärke zu machen. Wir brauchen überzeugende Konzepte vor Ort", sagte sie und sprach sich dafür aus, ­ältere Menschen verstärkt in Entscheidungen einzubeziehen.

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Dietmar Möller, Erster Beigeordneter des Saale-Holzland-Kreises, dankt Ingrid Horn aus Schkölen für ihr Enagagement für die Seniorenarbeit. Foto: Annett Eger

Gelegenheit bot der Tag der Senioren, auch engagierte ­Bürger zu würdigen. Annette Fleischhauer aus Crossen, Elke Zugschwert aus Kleinprießnitz, Margot Althans aus Kahla und Ingrid Horn aus Schkölen konnten sich über eine besondere Auszeichnung freuen.

Der Seniorentag bot für jeden etwas. Angefangen vom Kulturprogramm, gestaltet vom Orlamünder Kirchenchor und ­Kahlaer Schulen, dem Besuch im Förderzentrum "Siegfried Schaffner" oder der Senioren­anlage "Am langen Bürgel" bis hin zum Stadtrundgang. Selbst die Leuchtenburg stand unter den Ausflugszielen. Ein Angebot, das Helga und Gottfried Dietl aus Eisenberg unbedingt wahrnehmen wollten. "Unser Kind wurde in Kahla geboren, deswegen ist die Stadt für uns immer wieder interessant", ­erklärten sie ihre Teilnahme.

Annett Eger / 26.05.14 / OTZ
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Luise und Hans Seyfarth feierten diamantene Hochzeit

Beitragvon jhmatz » 11.06.2014, 07:25

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Elsteraue zwischen Gera und Zeitz als Weltkulturerbe im Blic

Beitragvon jhmatz » 25.06.2014, 12:23

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24.06.2014 - 07:30 Uhr
Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder setzt sich für Schutz und Erhalt der Weißen Elster zwischen Gera und Zeitz bis Leipzig ein. Am Sonnabend startet eine sechsstündige Fahrradexkursion durch die Aue der Weißen Elster.

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Bei Crossen steht ein Orientierungsplan zur Elsteraue. Foto: Archiv/ Dieter Urban

Gera. Die 245,4 Kilometer lange Weiße Elster bildet trotz bergbaulicher Eingriffe ein vielfältiges und schützenswertes Fluss- und Auensystem. Der Fluss entspringt im tschechischen Teil des Erzgebirges in As, durchfließt dann das Vogtland, Ostthüringen zwischen Greiz und Gera, die Leipziger Tieflandbucht zwischen Zeitz und Leipzig, auf einer Länge von 23 Kilometern die Stadt Leipzig und erreicht westlich von Schkeuditz wieder Sachsen-Anhalt und mündet letztendlich bei Halle-Beesen in die Saale.

Die entlang des Flusslaufs liegenden Auenwälder, Auenwiesen, Feuchtgebiete und Gewässersysteme haben einen vielfältigen Schutzstatus. Sie dienen als Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und außerdem stressgeplagten Menschen zur Erholung und Entspannung.

Der gemeinnützige und ehrenamtliche Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) setzt sich intensiv für den Schutz, Erhalt und die naturnahe Entwicklung der Weißen Elster, ihrer Fluss- und Auenlandschaften, ihrer Nebengewässer sowie angrenzender Natur- und Kulturlandschaften ein. Im Rahmen ihrer räumlich, fachlich-inhaltlich und organisatorisch umfassenden ehrenamtlichen Tätigkeit beabsichtigt der Arbeitskreis nunmehr auch seine Aktivitäten auf die circa 30 Kilometer lange Weiße Elster zwischen Gera und Zeitz zu intensivieren.

Die ersten Arbeitsschwerpunkte sind der Erhalt, Schutz und die Entwicklung weiterer Abschnitte zu naturnahen Natur- und Landschaftsräumen, die Erweiterung von Hochwasserräumen, die mögliche Wiederanbindung von Altarmen und eines umwelt- und naturverträglichen Tourismuskonzeptes, die Entwicklung eines breit gefächerten Umweltbildungskonzeptes sowie die Unterstützung des Vorhabens der Ausweisung großer Teile des Gebietes der Weißen Elster ab Gera, über Markkleeberg, Leipzig, den angrenzenden Landkreisen bis nach Halle (Saale) zur Ausweisung zum Unesco-Weltkulturerbe.

Perspektivisch erscheint es dem Verein sinnvoll, die Gebiete über Gera, Greiz und Plauen bis ins Erzgebirge nach Tschechien ins Quellgebiet auszuweiten. Der Verein möchte diese Gedanken einer interessierten Öffentlichkeit und den Verantwortlichen im Land Sachsen-Anhalt sowie in den Freistaaten Sachsen und Thüringen sowie den dort angesiedelten Land- und Stadtkreisen und Gemeinden erneut und vertieft vorstellen. Dabei soll es nach Auffassung des Arbeitskreises auch verstärkt gelingen, die Bevölkerung in den Schutz, Erhalt und die Entwicklung des vielfältigen Einzugsbereiches der Weißen Elster einzubeziehen und somit für eine ehrenamtliche Mitarbeit zu gewinnen.

Daher führt der AHA am Sonnabend, 28. Juni, eine rund sechsstündige Fahrradexkursion durch die Aue der Weißen Elster zwischen Gera und Zeitz durch. Treffpunkt ist um 10 Uhr der Bahnhof Gera, am Ausgang Bahnhofsstraße. Das Ende der Tour ist am Bahnhof Zeitz, Ausgang Baenschstraße unweit der Weißen Elster geplant. Den Teilnehmern soll dargelegt werden, wie Interessenten im Rahmen der Bildung von ehrenamtlichen Regional-, Orts- und Arbeitsgruppen daran mitwirken können. Interessenten können sich unabhängig von Alter, Geschlecht, Bildung und Beruf einbringen. Wer Interesse hat, kann sich unter http://www.aha-halle.de informieren.

Redaktion / 24.06.14 / OTZ
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Ostthüringer Bundeswehr-Reservisten trainieren ...

Beitragvon jhmatz » 09.07.2014, 19:32

Ostthüringer Bundeswehr-Reservisten trainieren Zivil-Militärische Zusammenarbeit

Auf dem Wasserübungsplatz der Bundeswehr in Crossen an der Elster herrschte am 21. Juni reges Treiben. Zahlreiche Soldaten der Kreisgruppe Ostthüringen des Reservistenverbandes trainierten die Zusammenarbeit mit zivilen Hilfsorganisationen.

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Soldaten erkunden eine geeignete Stelle für eine Durchfahrstelle. (Quelle: LKdoTH/Boettger)

Unter den wachsamen Augen ziviler Gäste, wie dem Bürgermeister der Stadt Zeulenroda-Triebes, Dieter Weinlich, frischten zahlreiche Reservisten der Bundeswehr am Vormittag zunächst ihre allgemeinen militärischen Fähigkeiten auf, wie zum Beispiel das Erkennen,
Markieren und Melden von Minen, Blindgängern und improvisierten Sprengvorrichtungen; das Retten einer verletzten Person in einem Minenfeld; das Schätzen und Ermitteln von Entfernungen im Gelände oder die Erkennung von gepanzerten Gefechtsfahrzeugen.

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Teilnehmer beim Errichten einer mobilen Hochwassersperre. (Quelle: LKdoTH/Boettger)

Am Nachmittag lag der Schwerpunkt der Ausbildung in der Unterstützung ziviler Hilfsorganisationen. Hierzu galt es, Naturkatastrophen zu bewältigen. Unter der fachkundigen Anleitung der Freiwilligen Feuerwehr Crossen bauten die Hilfskräfte zu diesem Zweck eine mobile Hochwassersperre auf. Mithilfe der Rettungshundestaffel des Arbeiter-Samariter-Bundes wurde außerdem das Auffinden von verletzten Personen im unwegsamen Gelände trainiert. „Schließlich mussten wir die Weiße Elster im Hinblick auf die Errichtung einer Durchfahrstelle für geländegängige Fahrzeuge erkunden, welche Hilfsgüter auf das gegenüberliegende Ufer bringen sollten“, schildert Major der Reserve
Jens Bickel die Katastrophenschutzübung. Gemeinsam mit anderen Reservisten war Bickel auch bei der Hochwasserkatastrophe 2013 im Einsatz: „Die Hochwasserkatastrophe hat eindrücklich gezeigt, wie wichtig es ist, die Zusammenarbeit mit den zivilen Hilfsorganisationen weiter zu vertiefen“, so der Major der Reserve.
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3 Artikel aus dem Allgemeinen Anzeiger vom 08.07.14

Beitragvon jhmatz » 09.07.2014, 20:04

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Feuerwehr zu einem Feldbrand nach Nickelsdorf

Beitragvon jhmatz » 13.07.2014, 20:24

Anton Laube (11) und Jordan Müller (11) riefen am Montag in Eigenregie die Feuerwehr zu einem Feldbrand nach Nickelsdorf

12.07.2014 - 08:55 Uhr
Durch richtiges Verhalten Schlimmeres verhindert

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Anton Laube (links) und Jordan Müller haben sich vorbildlich verhalten. Foto: Susann Grunert

Nickelsdorf. Ruhig und besonnen in einer Gefahrensituation zu reagieren, das fällt selbst Erwachsenen oft nicht leicht. ­Anton Laube und Jordan Müller hingegen - beide erst elf"Jahre alt - haben am Montag gezeigt, wie es richtig gemacht wird.

"Wir waren auf dem Weg zu unserem Freund zum Spielen, als wir bemerkt haben, dass es ­irgendwie komisch riecht", erzählt Anton Laube. Schnell finden die zwei die Ursache für den Gestank: Gleich hinter Nickelsdorf brennt neben den alten Bungalows ein Feld.

"Wir sind zuerst ins Dorf ­gelaufen, und haben ein paar Leute darüber informiert", so der Fünftklässler. Gleich danach holen die beiden Jordans Handy, und wählen die 112. Was sie der Feuerwehr alles berichten müssen, haben sie schon in der Grundschule gelernt: "Ich habe gesagt, wer anruft, wo es brennt und was brennt", sagt ­Anton Laube. Die Crossener Wehr macht sich auf den Weg, und die Kinder verhalten sich weiter vorbildlich.

"Als die Feuerwehr angefahren kam, ­haben wir ihnen ­gezeigt, wo sie hinfahren müssen." Die ersten Kameraden, die in Nickelsdorf eintreffen, bitten die Kinder, auch die nachfol­genden Kollegen entsprechend zu informieren.

Denn auch die Freiwillige Feuerwehr aus Eisenberg mit mehreren Fahrzeugen, der Kontaktbereichs­beamte und ein Polizeiwagen aus Eisenberg sind nach Nickelsdorf unterwegs.

Nach gut einer Stunde ist der Feldbrand gelöscht, etwa 100"Quadradmeter sind verbrannt. "Die Feuerwehr konnte den Brand eingrenzen, weil sie rechtzeitig alarmiert wurde", sagt Heide Laube, die stolz auf ihren Enkelsohn und dessen Freund ist. "Bei der Trockenheit, die am Montag geherrscht hat, hätte es durch den Funkenflug noch viel schlimmer kommen können." Der Brand hätte sich auf die nahen Bungalows ausweiten können; ein Rapsfeld der ­Familie befindet sich dazu in ­unmittelbarer Nähe. Auf dem betroffenen Feld, das der Agrargenossenschaft Buchheim-Crossen gehört, wurde noch am Sonntag Gerste gedroschen, wie Heide Laube erzählte.

Ein Extra-Lob erhielten die Jungs übrigens vom Kontakt­bereichsbeamten Torsten Hering. Der kam diese Woche extra in die Regelschule der beiden nach Crossen und bedankte sich noch einmal persönlich für das Engagement der Kinder.

Susann Grunert / 12.07.14 / OTZ
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Traktorfreunde aus und um Crossen haben Stilfser Joch im Süd

Beitragvon jhmatz » 13.07.2014, 20:32

10.07.2014 - 08:08 Uhr
Auch gut zwei Wochen nachdem Hartmut Wittig mit einem Massey Ferguson das Stilfser Joch in Südtirol erklomm, ist der Crossener noch tief beeindruckt.

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Die Fahrer Bernd Bliedtner (links) und Hartmut Wittig (rechts) mit ihren Beifahrern Werner Franke, Gerd Bliedtner und Lars Tröbs (2. bis 4.v.r.). Foto: privat

Crossen/Südtirol. Zum ersten Mal nahmen er und Bernd Bliedtner - ein Teil der "Rudelsdorfer Traktorenfreunde" - und die Beifahrer Werner Franke, Gerd Bliedtner, Lars Tröbs und Jürgen Müller an der Oldtimer-Traktor-Tour im Vinschgau teil und sammelten unvergessliche Eindrücke.

350 Traktoren mit Fahrern aus zehn Nationen stellten sich Mitte Juni der höchsten Alpenstraße Europas. "Der älteste Teilnehmer war 92 Jahre alt", erzählt Hartmut Wittig. Die weiteste Anreise hatte ein Kanadier auf sich genommen. Mit durchschnittlich 15 Stundenkilometern tuckerten die Traktoren zur Oldtimer-Tour auf den Berg. Auf der engen Passstraße, die auch Motorradfahrer und Radler rege nutzten, wurde den Fahrern höchste Konzentration abverlangt. "Zweimal ist uns ein Bus in der Kurve begegnet", erinnert sich Wittig. Doch die Crossener erreichten ohne Havarie ihr Ziel. Dieses Glück hat nicht ­jeder: "Einer ist mit seinem Traktor gegen eine Mauer gefahren, der dabei auseinander brach."

Streckenrekorde stehen zur Oldtimer-Traktoren-Tour nicht im Vordergrund, gewertet wird nach Durchschnittszeit. "Uns geht es aber vor allem darum, ­dabei gewesen zu sein", so Hartmut Wittig. "Wir waren unterwegs mit Gleichgesinnten." Platz 173 (Wittig) und 186 (Bliedtner) unter allen"Fahrern sind also eher Nebensache.

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48 Spitzkehren und enge Straßen mussten die histo­rischen Traktoren bewältigen. Foto: privat

Alt und Jung stellten sich in Südtirol der Herausforderung. "Wir haben alte Bekannte aus Pirna und dem Vogtland getroffen, mit denen wir schon zusammen auf dem Großglockner waren", erzählten die Traktorenfreunde. Neue Kontakte werden aber genauso gerne geknüpft.

Mit einem Grillabend stellten sich die Ostthüringer in ihrer Unterkunft auf einem privaten Bauernhof anderen Teilnehmern und den Organisatoren der Tour - dem Oldtimer-Club Vinschau - vor. Original Thüringer Roster - gesponsert von der Agrargenossenschaft Königshofen - und Schwarzbier, gestiftet von der Köstritzer Brauerei, durften dabei nicht fehlen. Die Entdeckungsreise ging für die Crossener aber auch nach Ende der Oldtimer-Tour weiter.

Sie nahmen sich einen extra Tag Zeit, um Land und Leute noch besser kennen zu lernen. Ein Ausflug führte zum Beispiel auf den "Größhof" in Prad in 1200 Metern Höhe. Hier war Hartmut Wittig aber bei weitem kein Unbekannter. "Vor gut einem Jahr war ich hier als Erntehelfer im Einsatz", erzählte er. Bauern, die in solchen Höhen wirtschaften, oder deren Hof durch Krankheit gefährdet ist, können beim Bauernverband Bozen entsprechende Hilfe beantragen. Gut zwei Drittel der Erntehelfer, die Kost und Logis frei bekommen, stammen aus Deutschland. "Es sind viele Studenten darunter, aber auch Leute aus gehobenem Dienst, die einfach mal dem Stress zu Hause entfliehen wollen", so Harmut Wittig, der selbst für zwei Wochen bei der Heu-Ernte mithalf. In Gebieten mit teilweise 60 Prozent Steillage kommt ­dafür keine Maschine mehr zum Einsatz. "Das ist Handarbeit."

Die Arbeit der Bergbauern erntet bei den Crossenern, die selbst aktive oder ehemalige Landwirte sind, vollsten Respekt: "Durch die regelmäßige Pflege der Steilhänge wird die dortige Kulturlandschaft erhalten, die Flächen würden sonst verbuschen, wie es bei uns ­häufig geschieht."

Die nächste Tour nach Süd­tirol ist zwar noch nicht geplant, aber im Blickfeld. "Die Tour auf das Stilfser Joch wird nur aller zwei Jahre durchgeführt", erklärt Hartmut Wittig. Aber schon im September sitzt er wieder auf dem Bock seines Massey Ferguson, Baujahr 1966: Dann wird zum wiederholten Mal der Großglockner erklommen.

Susann Grunert / 10.07.14 / OTZ
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Neue Infotafel am Elsterufer

Beitragvon jhmatz » 03.08.2014, 18:40

18.07.2014 - 06:23 Uhr
Für das Überleben eines Schmetterlings: AG "Junge Naturforscher" weiht am Elsterufer bei Crossen Infotafel ein, die über den Wiesenknopf informiert.

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Mit Scheren bewaffnet schnitten die Kinder der AG "Junge Naturforscher" zusammen mit Bürgermeister Uwe Berndt das rote Band am Schild durch. Foto: Susann Grunert

Crossen. Die Schüler der AG "Junge Naturforscher" von der Grundschule Crossen haben ihr Schuljahr am Mittwoch mit einem Höhepunkt abgeschlossen. Auf dem Rittergut in ­Nickelsdorf mussten sie zunächst bei einem "Natur-Krimi" heraus­finden, was für ein Vogel aus einem Nest auf dem Gelände ­gefallen war. Anschließend ging es ans Elsterufer, wo eine Tafel eingeweiht wurde, die über das Vorkommen des Wiesenknopfes im Elstertal informiert.

Seit über einem Jahr kooperiert die Grundschule in Form der Naturforscher-AG mit dem Verein Ländliche Kerne. Gemeinsam soll am Schutz der Umwelt und bedrohter Pflanzen und Tiere gearbeitet werden. Im Zentrum stand die Wiederherstellung der Sym­biose zwischen dem dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling, dem Wiesenknopf und der roten Knotenameise. Der Schmetterling braucht die Pflanze, um dort seine Raupen abzulegen, die wie­derum von der Ameise gepflegt werden, bis sie sich entpuppen.

Daher haben die Kinder während ihrer AG-Stunden den Wiesenknopf ausgesät, pikiert und schließlich am Elsterufer ein­gesetzt. "87"Pflanzen haben wir gezählt", berichtete Stephanie Hellmann von den Ländlichen Kernen. Die AG, zu der elf Kinder der zweiten und dritten Klasse gehören, soll auch im kommenden Schuljahr fortgesetzt werden: "Es ist eine gute Möglichkeit, sie für die Natur zu sensibilisieren", sagte Petra Bauer, eingesetzte Direktorin der Grundschule.

Susann Grunert / 18.07.14 / OTZ
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