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Interessantes und Wissenswertes über die Kirche „Michaelis“ des Ortes Crossen

Von Gerhard Fischer und Pfarrer Katzmann zusammengestellt,
bei den wir uns recht Herzlich bedanken. 05.02.2009


Kirche „Michaelis“



historische Daten über die Kirche

- die Kirche könnte um 1280 erbaut worden sein

- sie war sehr klein und der Altar hatte nur ein Kreuzgewölbe

- im Jahre 1320 wurde sie erstmalig urkundlich erwähnt

- der Schlossbezitzer Wolf, Ernst von Wolframsdorf veranlasste 1604 bis 1606 den Bau in der jetzigen Größe

- der Altarraum wurde um ein altgotisches Netzgewölbe erweitert und das heutige Kirchenschiff geschaffen

- ca. 30 Jahre später ließ sein Sohn Ernst von Wolframsdorf die Treppenhäuser als Windfang und den Aufgang zur Empore bauen. Außerdem ließ er zwei barocke Türme aufsetzen

- die Stuckdecke mit Malereien ließ der Schlossbesitzer David von Fletscher Anfang des 18. Jahrhunderts vom italienischen Maler Giovanni Francesco Marchini anfertigen

- der Kanzelaltar wurde 1750 vom Zeitzer Künstler Krippendorf entworfen und angefertigt

- die heutige Orgel wurde 1882 vom Orgelbaumeister Poppe aus Stadtroda erbaut. Sie wurde 1982 und 2007 restauriert

- im großen Turm befinden sich drei Glocken aus dem Jahre 1921 von der Apoldaer Glockengießerei Schilling & Lattermann, Zweigbetrieb Morgenröthe

- über dem Haupteingang der Kirche hat man 1606 zwei Wappen der älteren Kirche angebracht

- in den Jahren 1988 bis 1992 wurde die Kirche innen grundlegend renoviert.

- Im Herbst 1993 wurde der kleine Turm restauriert, neue Turmknöpfe aufgesetzt und eine Funkuhr eingebaut.

- In den Jahren 2003 und 2004 wurde die Außenfasade der Kirche restauriert




Hier kommen jetzt viele sehr Interessante Fotos von Innen und Aussen

mit vielen Detailaufnahmen

lasst Euch überraschen


von der Süd- Ostseite



Ostseite



großer Kirchturm



großer Turm mit Uhr



Turmuhr



kleiner Turm



Windfahne vom kleinen Turm



von der Flemmingstraße – Nordseite



Anbau Treppenaufgang - Nordseite



Seiteneingang und Treppenaufgang – Südseite



Haupteingang mit Türschmuck



Türschmuck in mittelalterlicher Fassung



Wappen der Schlossherren



Eingang zum Kirchenschiff



innerer Eingangsbereich mit Plastik der „Heiligen Barbara“ (Schutzgöttin der Bergleute)



Kirchenschiff mit Decke, die als spät gotisches Netzgewölbe gestaltet ist



Kirchenschiff mit spät gotischer Netzwerkdecke vorn und Barockdecke hinten



links – Schlossherrenloge, Seitengestühl und 2. Rang



Kanzelaltar mit Figurengruppe (oben)



rechts – Kanzel, links – Epitaph (Gedenktafel)



Elisabeth von Wolframsdorf, 15. Januar 1598 geboren und gestorben (mit Engel)



Gemälde mit der Darstellung des Schlossherren Wolf, Ernst von Wolframsdorf



Darstellung seiner Gemahlin Magdalena von Wolframsdorf geb. von Hirschfeldin
- beide Gemälde sind der Öffentlichkeit nicht mehr zugängig und bedürfen einer Restauration



Kirchenschiff mit Blick zur Orgel und spät gotischer Decke



Orgel



Kanzelaltar



Altar mit Kanzel, davor Krippe für die Krippenspiele (Weihnachtszeit)



rechts neben dem Altar – Grabplatten



Grabplatten – rechts neben dem Altar



Grabplatte – links neben dem Altar



Fußbodenfliesen



Bleiglasfenster hinter dem Altar



Bleiglasfenster mit Firmenlogo



Blick vom Altar in Richtung Orgel zur Decke (spät Barock), rechtes Seitengestühl und 2. Rang



Wappen der Familie Stange



Epitaph (Gedenktafel)



Darstellung des Wolf, Ernst von Wolframsdorf mit Frauen



Schlossherr Wolf, Ernst von Wolframsdorf



Frauen



Darstellung des Gott – Vater



Darstellung der Liebe Gottes in Form eines Pelikan,der mit seinem Herzblut seine Jungen versorgt



Altar



Kanzel



Gedenktafel der gefallenen Krieger der Schlacht 1866 bei Königgrätz



Blick von der Orgel in Richtung Altar



Altar, Kanzel. Grabplatten und Wappen



oberer Teil des Altars mit Figurengruppe und Epitaph (links)



rechts – Schlossherrenloge, linkes Seitengestühl und darüber 2. Rang



Schmuckelement an der Schlossherrenloge



Figurengruppe über dem Altar



Blick zur Orgel vom linken Seitengestühl



Blick zur Orgel vom 2. Rang



(die) Orgelpfeifen



Innenraum der Orgel



Dachgestühl über der Orgel



Dachstuhl über dem Kirchenschiff



g – Glocke (Hauptglocke) 950 kg

Kirchenglocken hatten geschichtlich 3 Aufgaben:
1. Ruf zum Gebet, zum Gottesdienst
2. Läuten zum Feierabend
3. Signal bei Gefahr (Krieg, Feuer u.a.)



h – Glocke, Gewicht 400kg



d – Glocke, Gewicht 250 kg



Vertrag der Glockengießerei Schilling & Lattermann aus Apolda Zweigbetrieb Morgenröthe



Vertrag der Glockengießerei Schilling & Lattermann aus Apolda Zweigbetrieb Morgenröthe



E-Antrieb zum Läuten der Glocken



E-Antrieb zum Läuten der Glocken



Blick in die Dachkonstruktion des großen Turmes



große Glocke mit Blick in den großen Turm



Blick zur Glocke g und h



Blick zum kleinen Turm und zum Haus „Brömel“



Blick zum kleinen Turm und zum Haus „Brömel“



Blick vom großen Turm in Richtung Westen



Blick vom großen Turm in Richtung Osten



Blick vom großen Turm zum Schloss



Blick vom großen Turm in Richtung Zeitz



Danke Gerhard